Dann würde das Geld wenigstens bei den Kindern ankommen
Das tut es so doch auch. Ich bin dafür das Kindergeld abzuschaffen und einen steuerlichen Freibetrag von 50k€ pro Kind einzuführen.
Dann würde das Geld wenigstens bei den Kindern ankommen
Das tut es so doch auch. Ich bin dafür das Kindergeld abzuschaffen und einen steuerlichen Freibetrag von 50k€ pro Kind einzuführen.
Außerdem kannst Du sicherlich aus dem Lehrergehalt eine Familie gut versorgen. Warum muss man es erhöhen nur weil Du heiratest oder Kinder bekommst?
Ohne die Zuschläge wäre ich nicht gekommen, weil es eben sonst nicht reicht um mein vorheriges Einkommen zu kompensieren.
Was anderes vorstellen, können sich viele. Aber Du hast geschrieben, dass Du selbst bei gleichem netto den Beruf wechseln würdest, wenn Du nicht mehr verbeamtet wärest. Das lässt doch darauf schließen, dass Du in deinem Beruf eigentlich nicht so glücklich bist.
Weil ich auch gerne neue Herausforderungen habe. Ich bin aktuell ziemlich zufrieden, das liegt aber am Gesamtpaket. Wenn sich das ändert, ändert sich auch meine Zufriedenheit.
Risk/Reward als Angestellter im öffentlichen Dienst passt für mich persönlich einfach nicht.
Unser Schulträger (Oberbergischer Kreis) zieht sich daruf zurück, dass wir Bedienstete des Landes NRW sind und somit das Land verantwortlich dafür sei uns mit Dienstgeräten auszustatten.
Sachausstattung ist typischerweise Aufgabe der Schulträger. Das Land stellt nur das Personal zur Verfügung.
Aber das ist heute einfach nicht mehr die Lebensrealität.
Doch das ist genau meine Lebensrealität. Weil das nicht mehr überall so ist spielt dabei keine Rolle.
Aber ehrlicherweise ist dann doch auch die Frage, ob Du dann den richtigen Job hast. Ich meine, wenn das Netto (und die Altersversorgung) gleich bliebe, warum sollte ich dann den Beruf wechseln?
Weil ich das so machen würde. Wieso stellt sich dann die Frage ob ich im richtigen Beruf bin? Weil ich mir auch was anderes vorstellen könnte?
Aber: Das will ich eigentlich gar nicht, weil mir mein Lehrer-Job zu viel Spaß macht.
Du ich auch nicht, aber wenn ich im öffentlichen Dienst in ein Angestelltenverhältnis zurück Fallen (auch bei gleichem Netto) würde (wie oben gefordert), dann sehe ich keinen Grund zubleiben. Ich würde mir dann ernsthaft die Fühler ausstrecken. Das ist alles hypothetisch, denn sowas wird meiner Einschätzung nach nicht passieren.
Ich würde mich auch entsprechend umsehen. Da ich mich in der Vergangenheit im Bereich I4.0 gut fortgebildet habe und den KMU da noch voraus bin, rechne ich mir da auch gute Chancen aus.
Ich habe zwischenzeitlich eine Weiterbildung zum Schweißfachingenieur gemacht, ich hätte aktuell auch keine Probleme was anderweitig zu bekommen.
Ja bitte, aber dafür ein Nettogehalt, was dem jetzigen entspricht, mit einem Betriebsrente, die dem Unterschied Rente Pension entspricht.
Ich würde da nur mitgehen, wenn wir weiterhin von der Sozialversicherung befreit sind. Sonst gehe ich auf die Suche nach Alternativen.
Die Versorgungsrückstellungen will ich auch Steuerfrei haben um damit meine Altersabsicherung selbst zu regeln. (dann bin ich im Ruhestand bevor ich 50 bin)
Dass ein Beamter seinen Partner mitversorgen muss, passt einfach nicht mehr in die Zeit.
Und was wenn so ist?
Die Besoldung sollte vom Beamten und vom Amt abhängen und nicht davon, ob ich heirate oder nicht oder wie viele Kinder ich habe.
Gut, dann können wir das Beamtentum ja direkt abschaffen, wenn das Grundprinzip nicht mehr gilt.
Was denkt ihr, wie es mit dem Digitalpakt 2.0 weitergeht?
Ich habe echt keine Idee wie es damit weiter gehen könnte. Allerdings hoffe ich, dass es eine Neuauflage gibt, damit das was angeschafft wurde auch weiter gewartet bzw. ersetzt werden kann. Ansonsten war das nur Geldverschwendung.
1,5 Stunden für einen Klassensatz Klausuren?! Das schaffe ich weder in Englisch noch in Wirtschaft im BG oder der FOS und auch in der Berufsschule (bei Klassenstärken von 20-28 SuS) nicht, sondern allenfalls in der BFS - da wird es aber auch schon knapp - oder der BES. Wobei ich dazu sagen muss, dass es sich bei uns meistens um 90minütige Klausuren handelt; wären es kürzere Klausuren, ginge die Korrektur natürlich schneller.
Korrigierst du tatsächlich so schnell, dass du in Metalltechnik in der Fachschule (da bist du doch hauptsächlich eingesetzt, oder?) einen ganzen Klassensatz in unter zwei Stunden korrigieren kannst? Wow!
Ich schon, besonders in kleineren Klassen reichen mir 1,5 Stunden aus. Bei größeren Klassen dann vielleicht 2 bis 2,5 maximal. Wenn ich wirklich konzentriert dran bin, wenn ich nebenher noch Videos oder Podcasts höre manchmal etwas länger.
Ich habe die Korrekturen aber auch bereits in Excel so vorbereitet, dass ich schnell Punkte eintragen und Berechnungen überprüfen kann. Das hat mal etwas Zeit gekostet und muss dann bei jeder neuen Klausur angepasst werden. Vielleicht für die Vorbereitung nochmal ne halbe Stunde zusätzlich.
Die Tatsache, dass bei früheren Wahlen kein so ausführlicher Wahlkampf mehr möglich ist, wäre auch für mich persönlich ein weiteres Argument für frühe Wahlen, nicht dagegen.
Finde ich auch. Wahlkampf ändert nicht an den Inhalten oder den handelnden Personen.
Was weiß denn jeder so genau. Zum Beispiel du, hast du beim Kollegen hospitiert, so dass du beurteilen kannst, ob sich die SuS zu Recht beklagen? Weißt du noch von anderen Verfehlungen als dem angeblich schlechten Unterricht? Wenn dem so wäre, könntest du dir einen Lösungsweg vorstellen, der nicht alle Formen von Kommunikation und Unterstützung umgeht?
Natürlich nicht ich kenne keine der beteiligten Personen, du denn?
Ich kann die Situation nur eben nachvollziehen, weil sowas kein Einzelfall ist sondern in jeder Schule auftreten kann bzw auftritt. Ich habe bisher auch nie erlebt, dass irgendeine Maßnahme zu einer Verbesserung der Situation geführt hat. Das heißt nicht, dass es nicht gelingen kann. Das ist aber zu allererst die Aufgabe des "Wanderpokals", nicht von allen anderen.
Ich will eigentlich von gar keinen Menschen angesprochen werden
This
Weihnachtsmarkt-Besuch und man wird von Parteien angesprochen. Das ist für mich eine unschöne Vorstellung 😞
Ich will generell nie von Parteien angesprochen werden.
Wegwischen oder überstreichen. Wenn jemand erwischt wird, muss derjenige es selbst entfernen.
Dass ihr euch n Kopp macht, wie ihr mit KuK angemessen umgeht.
Was genau trägt das zur Situation bei? Es ja keiner bei einem Gespräch auf die Idee kommen jemanden als Wanderpokal zu benennen.
Am Ende weiß aber trotzdem jeder beteiligte worauf es im Kern hinauslaufen wird. Hier muss eine tragbare Lösung gefunden werden.
Gibt es Neuigkeiten hier?
Nein, bei "Wanderpokalen" ist es kein Mobbing. Es ist eher ein "Das System erträgt die Belastungen durch diese Person für einige Zeit und dann muss ein anderes System einspringen." Sorry, wenn ich es so formuliere. Aber es ist leider so.
sehe ich auch so. Ist für alle Beteiligten blöd und unangenehm, aber was willste machen? Die betroffene Person hat aber immer die Möglichkeit sich zu ändern, das passiert leider meistens nicht.
Ich habe eine Kollegin, die bis zu 8 Stunden pro Klausur braucht. Nicht Klausursatz, einzelne Klausur. Und das Ergebnis ist dann eine 5 oder 6.
Die Meisterin der Zeitverschwendung.
Bei uns gibt es auch so Fälle, die unterrichten diversen Dif Unterricht, der nicht so relevant ist. Meist ist man recht machtlos
Viele davon sind jetzt im Ruhestand. 🥰 Aber ja, das ist ein Nachteil des Systems
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