Kannst du mir eine Aufgabe geben, in der dies sinnvoll ist?
Was meinst du?
Kannst du mir eine Aufgabe geben, in der dies sinnvoll ist?
Was meinst du?
"Ungenutzte Fähigkeiten verkümmern." - Das ist eine Tatsache. Warum also durch den Taschenrechner dazu beitragen, dass dies bei grundlegenden Rechenfähigkeiten passieren kann?
Wo ist der Vorteil, der durch den Taschenrechner erreicht werden soll?
Und wozu genau? Dann verkümmert es halt ein paar Jahre später. Der taschenrechner nimmt einem Arbeit ab um sich auf neue Inhalte konzentrieren zu können.
In meiner Ausbildung habe ich auch nur zu Beginn mit der Feile Werkstück erstellt.
JA, ihr ging es nicht nur fertig-schlecht, sondern sie war matschig und im Kopf zu - aber hat es halt ignoriert und vor allem nicht kommuniziert
Wenn ich überlastet bin, dann geht es mir genauso so. Wie zu Beginn einer Erkältung oder ähnlichem. Das würde ich zu Schuljahresende auch ab tun. Jeder reagiert anders auf Belastungen.
Übrigens, ich bin mir sicher, wenn du dir jetzt nochmal die Inhalte des Physik und Chemie Unterrichts anschauen würdest, würdest du dich fragen, wo damals das Problem war.
Im Grundstudium habe ich mein früheres ich deswegen verflucht.
Alles anzeigenIch beobachte, dass die Schüler
- das Kopfrechnen verlernen
- die Bruchrechnung nicht beherrschen
- das Gefühl für Zahlen verlieren (Vielfache, gemeinsame Teiler, Teilbarkeitsregeln, Überschlagsrechnungen)
Ich führe dies darauf zurück, dass sie diese Fähigkeiten einfach nicht mehr brauchen, da sie alles in den TR tippen können.
Ich würde als Kultusminister den Taschenrechner deshalb im Mathematikunterricht grundsätzlich verbieten.
Wie willst du das begründen? Die Nutzung vom Taschenrechner schließt die Aufzählung nicht aus. Ein Verbot Funktioniert genauso gut wie Smartphone verbote.
CDL, könntest du bitte stellengerecht untereinander schreiben? Danke.
*duck und weg*
Du verstehst also doch was ich meinte 👍
Ich glaube, du versteifst dich auf die 1,0, es ging aber hier im Gespräch um das Bestehen
Bei 1,0 ist das das gleiche Spiel nur mit mehr Zeitaufwand. Dieses SuS sind in der Regel auch nicht begabter als die anderen.
Wenn jemand schreibt, er/sie sei "in nichts eine Niete" gewesen, sondern habe nur auf Manches keine Lust gehabt, klingt es für mich so, als wenn diese Person sich für ein "Universalgenie" halten würde, dass überall ganz tolle Leistungen erbringen könne und locker das Abi und andere Prüfungen mit 1,0 bestehen könne. Schön für dich, wenn du in in den allermeisten Bereichen so gut bist (oder zumindest mit etwas Fleiß sein könntest) und dass du fast alles, was du jemals in der Schule gelernt hast, noch kannst. (Das meine ich ehrlich!) Bei mir ist das aber nun mal nicht der Fall und ich kenne persönlich auch niemanden, auf den das zutrifft
Wenn man mal ehrlich ist, dann sind die Inhalte in der Schule ziemlich banal. Man muss keinen besonders hohen IQ für gute Noten haben. Am Ende zeigt ein Zeugnis hauptsächlich die Fähigkeit das System Schule beherrschen zu können.
Das würde auch einen pädagogischen Wert haben, da es ihnen Demut beibringt
Demut für was? Unterrichtest du in einer Kirche?
also ich addiere lustigerweise die Punkte in Klausuren ziemlich häufig schriftlich, weil ich beim in den Taschenrechner Eintippen immer Tippfehler mache. auch wenn irgendwann mal so Divisionsaufgaben auftauchen im Alltag (wer muss wieviel bezahlen etc.) oder Prozentrechnung, mach ich das eigenlich immer aufm Papier. liegt vermutlich daran, dass ich kein Smartphone bei mir trage und wirklich schlecht kopfrechne. (ich glaube, ich hab wirklich ne Zahlenschwäche - mit Variablen zu rechnen war nie ein Problem, aber wehe eine Zahl ist größer als 20..)
Hast du keinen Computer? Händisch Punkte addieren wäre mir echt zu blöd.
Welche meinst du?
Meinst du die schriftlichen Rechenverfahren?
Ja, da gibt es viele verschiedene Variationen. Ich saß schon ein paar mal bei den Hausaufgaben dabei und habe echt etwas gebraucht bis ich wusste was ich machen soll. Die Kinder konnten es mir auch nicht richtig erklären, aber anwenden konnten sie es. Naja das hat mir gar nicht gefallen, mag aber auch daran liegen, dass meine Kinder in der Schule nicht richtig aufgepasst haben.
Ich verstehe auch wieso man diese einsetzt. Die Verfahren braucht man später zwar überhaupt nicht mehr, aber als didaktisches Werkzeug schon ok. Leider verkommt sowas aber sehr schnell zum auswendig lernen.
Das Grundansinnen ist ja völlig legitim, ich möchte das aber nicht machen bzw. vermitteln müssen. Ich mache gerne blödsinn mit Kindern, ernsthaft arbeiten geht glaube ich nicht. Das passt einfach nicht zu meiner Persönlichkeit. Also bitte mich nicht an eine Grundschule abordnen, da würde ich sogar eher an ein Schulamt abgeordnet werden wollen.
s3g4 : Was soll denn jetzt dieses Grundschullehrkräfte-Bashing? Zudem kennst du dich mit und in dieser Schulform doch überhaupt nicht aus (genauso wenig wie bspw. ich); von daher solltest du dich mMn damit zurückhalten, etwas aus dem GS-Bereich als "albernen Quatsch" zu bezeichnen. Das finde ich wirklich unangebracht.
Ja ich kenne mich da nicht aus, das habe ich doch gesagt. Dass mir ein Großteil der Grundschul und auch gymnasial Lehrkräfte unsympathisch ist, ist meine persönliche Feststellung. Das betrifft aber doch nicht alle und wenn ich welchen begegne, dann zunächst ohne Vorurteile. Bis ich dann leider meistens vom Gegenteil überzeugt werde.
Ich will auch keinen gesamten Berufsstand diskreditieren oder sonst was. Das waren nur meine Gründe wieso ich niemals an eine Primarschule oder sonst eine andere Schulform abgeordnet werden möchte.
Doch klar ist das ein wichtiger Teil des Jobs. Ziel der gymnasialen Ausbildung ist die Matura. Auf dem Weg dahin gehört halt auch noch einige mehr dazu.
Das meine ich ja.
Nein? Und was ist mein Job?
Das SchulG BW sagt dir unter anderen was zu deinen Aufgaben gehört. Die bloße Vorbereitung auf eine Prüfung ist es auf jeden nicht. Da gehört schon mehr dazu.
Probier es aus bei deiner nächsten Abordnung in die Grundschule.
Wozu? Ich bin in keinerster Weise dafür ausgebildet und weiß überhaupt nicht wie ich da jemandem was beibringen könnte. Was die Lehrkräfte da alles bemängeln, puh da hätte ich gar keine Lust drauf. Schreiben in irgendwelchen komischen Linien und das darf nicht hier drüber, das muss da drunter. Unnötig komplizierte Rechenschemata einüben, die ab der 5. Klasse keiner je mehr wieder sieht. Schwierig, besonders die persönlichkeiten der Lehrkräfte an der Schule meiner Kinder sind echt maximal unsympatisch. Das stimmt natürlich pauschal nicht, man sieht ja hier einige Grundschulmenschen, die schwer in Ordnung sind. Meine Beobachtung auch bei Fortbildungen sagt mir aber, dass ein Großteil für mich unerträglich ist.
Nur um zu erfahren wie toll spezielle Handzeichen fürs "Leisesein" sind?
Aha. Wieso fühlt man sich als Lehrperson bemüssigt, sowas alle Ritt lang zu schreiben? Ich war in gar nichts eine Niete, ich hatte nur auf Manches keine Lust.
Hab ich schon erwähnt, dass ich das Fach Deutsch als die größte Qual meiner Jugend empfand und deswegen kein Abitur habe (also Schuld bin ich selbst)? ![]()
a) Ich finde es seltsam, dass treasures Schulleiter die Kollegin nicht nach Hause geschickt hat
Dafür muss die SL das auch mitbekommen.
b) Nennt sich übrigens "Fürsorgepflicht". Die hast du als Schulleiter- und du muß auch ggf. darauf achten, dass sich die Kolleginnen nicht übernehmen
Das ist korrekt. Letzteres wird leider selten beachtet 😕
Du brauchst also als Lehrkraft ein Verbot, um ein Zeichen durch ein anderes zu ersetzen, das weniger verfänglich ist?
Oder man lässt den albernen Quatsch mit irgendwelchen Zeichen einfach ganz sein.
Aber besser, als irgendein kruder Anwendungsbezug („die Funktion modelliert annähernd die Flugbahn eines Nymphensittichs“
Schon richtig, die will ich auch nicht. Aber da gehe lieber auf Aufgaben, die auf Verständnis abzielen.
Und wenn man jetzt evtl. nicht gleich was merkt, kann man immer noch hinterher die Folgen haben. Also Corona ist und bleibt niemals "So what!"
Wenn man bereits infiziert ist, dann ist für einen selbst aber so what. Ändern kann man's eh nicht
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