Beiträge von s3g4

    Das ist ein typisches Phänomen im europäischen (und auch im nordamerikanischen Raum). Nicht Betroffene empören sich künstlich stellvertretend über etwas, worin die tatsächlich Betroffenen kein Problem sehen.

    Den Spruch mit dem türkischen Basar hat ein Kollege, selbst Türke, auch schon so gebracht.

    Du hättest ihm aber als weißer Mann erklären müssen, dass er sich damit rassistisch verhalten hat.

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    Kommt darauf an, welches Glas du verwendest. Wenn es noch "Superfest" gäbe - kein Problem.
    Die Geschichte hinter "Superfest" ist übrigens überaus skurril. In der ehemaligen DDR stand nicht genug Energie zur Verfügung, um genügend Trinkgläser zu fabrizieren. Also wurde ein Forschungsauftrag erteilt, haltbarare Gläser herzustellen, die bruchfester waren. Es gelang, das Soll überzuerfüllen - wie so oft. Das Glas war 15x haltbarer als herkömmliches Glas. Fast unkaputtbar.
    Nach der Wiedervereinigung wurde überlegt, die Fertigung wieder aufzunehmen. Nach Rücksprache mit den Händlern wegen der Marktchancen lehnten diese die Aufnahme ins Verkaufssortiment ab. Sie wollten sich ja nicht selbst den Umsatz abschneiden.
    So geht Marktwirtschaft vs. Umweltschutz.
    Der Bericht kam gestern im Deutschlandfunk.
    https://www.deutschlandfunk.de/superfest-die-…da2025-100.html

    Du vermischst hier unterschiedliche Dinge. Die Festigkeit hat mit den Fließeigenschaften nicht direkt etwas zutun.

    Hallo!

    Ich habe gehört, dass man in Berlin als Lehrkraft auch ohne Ref. Arbeiten kann (unabhängig ob Förderschullehrer oder Regelschullehrer) und wollte fragen, ob dies stimmt und was eure Meinung dazu ist. Ich wohne in Hamburg aber hier ist es meines Wissens nach nicht der Fall. Natürlich ist mir klar, dass ich ohne Ref. Nicht verbeamtet werden kann und dementsprechend eine niedrigere Gehaltsklasse habe, aber ich strebe sowieso keine Verbeamtung an. Also ist das Referendariat ein muss oder ist das 1. Staatsexamen auch etwas wert?

    Liebe Grüße :wink_1:

    Gibt es denn einen Grund, wieso du keine Laufbahnqualifizierung haben willst? Mach dir dein Leben doch nicht so schwer.

    Jetzt muss ich wirklich lachen, dass du mich da als Maßstab heranziehst. Bei uns ist es wirklich ein Unding zur Abifeier nicht hinzugehen. Das ist so die eine große Sache. Wir haben so wenige Extratermine, keine tausend Schulfeste etc., zur Abifeier geht man einfach. Und wie gesagt, sie machen auch immer Spaß. An einem riesigen Gymnasium läuft das sowieso alles anders ab.

    Unsere Studierenden machen auch immer mal wieder noch eine Afterparty, die sind auch ganz nett. Das Fest, welches bei uns direkt nach dem Tag der offenen Tür veranstaltet wird ist immer von vielen Ehemaligen besucht. Da freue ich mich immer drauf ein paar alte Gesichter zu sehen, ein paar Bier zu trinken und spannende Geschichten zu hören. Auch wie nostalgisch sich an die Zeit zurückerinnert wird ist natürlich auch eine nette Bauchpinselei :D Eine nette Bestätigung, dass man doch keine so furchtbar schlechte job gemacht hat.

    Das Leben fängt danach erst richtig an, dieses Zeugnis ebnet nur den Weg für den nächsten Ausbildungsabschnitt. "Geschafft" ist damit noch lange nichts.

    Richtig, im Rückblick war das der unbedeutenste Lebensabschnitt für mich.

    Ich erinnere mich umgekehrt null daran, welche Dozierenden bei der feierlichen Überreichung meines Hochschulzeugnisses anwesend waren, wohl aber daran, dass meine langjährige Therapeutin, die das erst ermöglicht hatte dank ihrer Arbeit mit mir auf meine Einladung hin gekommen war, genau wie meine Schwester und mein Babyneffe.

    Meine Hochschulzeugnisse habe ich feierlich, bzw. stellvertretend mein Briefkasten, vom Postboten überreicht bekommen. War mir ziemlich egal.

    vornehm, vornehm, denkt sich da der schnöde angestellte. trotzdem werde ich den staat nicht heiraten, gerade in potenziellen kriegszeiten lieber nicht...

    Kriegszeiten? Was glaubst du passiert mit Beamten in Kriegszeiten? Lehrkräfte werden zur Operation menschliches Schutzschild heran gezogen?

    Wenn hier Krieg ausbricht, packe ich meine Familie ein und bin hier weg.

    vielleicht zuerst die staatsbeamten dazu verdonnern könnte, weil sie ja zu besonderer treue verpflichtet sind. ob man sich dann noch schnell entbeamten lassen könnte?

    Ich bin Landesbeamter und was wollen die Lehrkräfte in den Krieg schicken? Welchen Blumentopf könnte man damit gewinnen? Ok vielleicht mit jungen Sportlehrkräften :D

    Ich habe scheinbar eine andere "Art" zu korrigieren als du oder State.

    Glaube ich nicht mal. Du hast dir ungünstige Fächer ausgesucht und sitzt wahrscheinlich nicht gerne bis 22 Uhr oder länger am Schreibtisch unter Woche. Ich packe mir die Woche immer sehr voll, weil ich am Wochenende nach Möglichkeit nur Nebentätigkeiten oder Freizeit haben möchte. Ich mache Wochenends eigentlich nie was für die Schule.

    Wie, du musstest "erst einmal einen Sprechtag machen"? Sind die an deiner Schule nicht verpflichtend?

    Nein, ich habe keine Minderjährigen in meinen Klassen. Nur durch meine damalige Abordnung.

    Anscheinend hast du übrigens noch nie "schwierige" SuS in der Berufsschule erlebt und musstest noch nie mit einem Ausbildungsbetrieb bzw. den Ausbilder*innen über ihre Azubis sprechen... Da hilft ein Gespräch mit den Betreffenden oft nicht wirklich weiter.

    Richtig, ich habe auch noch nie in der Berufsschule unterrichtet.

    Dass die Mauer schon gefallen ist weißt du, ja?

    Ich frag nur wegen des sozialistischen Kollektives.

    Kann ja sein, dass ich da irgendwas nicht mitbekommen habe und hier im Forum noch sozialistische Grundsätze gelten (was ich jetzt vom lesen her so nicht empfinde, aber auch ich kann mich irren).

    Unser Land lehnt sich schon ziemlich in die sozialistische Richtung. Daher gebe ich Wolfgang da recht.

    Ein schriftliches Referat zählt bei mir wie eine halbe Klassenarbeit. Bei 4 Arbeiten im Jahr also über 10 Prozent.

    Zudem ist die Zeugnisnote in Baden-Württemberg nicht das Ergebnis einer arithmetischen Berechnung, sondern die pädagogisch-fachliche Gesamtleistung. Da kann ein freiwilliges Referat schon einen Schub nach oben geben.

    Als nur mündliches Referat gilt gleiches, bei mir zählt schriftlich mündlich halbe halbe

    Also 10% der schriftlichen Note, mit Mitarbeit 5% insgesamt. Natürlich wird das nicht arithmetisch berechnet aber aus 5% Leistung kann man keinen Notensprung generieren. Außerdem lasse ich sowas aus Prinzip nicht zu. Erstens ist es unfair den anderen gegenüber und ich habe auch keine Lust sowas zu lesen. Wenn jemand mit seiner Note nicht zufrieden ist, dann ist kurz vor den Ferien der falsche Zeitpunkt um daran etwas zu ändern.

    Wenn jemand rechnerisch nur ein Fitzelchen vor der besseren Note steht, dann gebe ich diese Note eigentlich immer. Mag aber auch an mir liegen, denn ich halte von mündlichen Referaten gar nichts. Schriftliche Ausarbeitungen gibt es bei mir regelmäßig, aber nicht zusätzlich.

    Man möchte anderes vermuten. Aber man wird dich immer über überrascht. Oder sollte das ein Autoritäts-Argument werden? Dann bitte ich um Entschuldigung, dass mich solche nicht beeindrucken.

    Für den Rest deines „Beitrages“ darfst du dir zehn Pöbelpunkte aufschreiben.

    Punkte sind notiert.

    Es geht nicht um Autorität, die ist kein Argument. Es geht um deine Überheblichkeit. Mit deiner Diskussionskultur kann man jede Technologie kaputt reden. Führt zu nichts, siehe politische Fehlentscheidungen.

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