Beiträge von s3g4

    Ich möchte von meinem Schulleiter gar nicht geduzt werden, er ist mein Dienstvorgesetzter und zwischen uns besteht eindeutig ein Machtgefälle in unserem dienstlichen Verhältnis. In schwierigen Situationen ist es mir für mich persönlich wichtig, eine professionelle Distanz wahren zu können, was mit dem "du" klar erschwert wird. Gleichzeitig würde diese dienstliche Hierarchie mich aber auch in eine schwierige Situation bringen, wenn er mir das "du" anbieten würde.

    (Nur mal so als Perspektivwechsel, das gleiche Problem bestünde natürlich zwischen mir und meinen Schülern.)

    Wir duzen uns alle im Kollegium und der Verwaltung. Das hat keine Einfluss auf die Rollen. Wir sind alles erwachsene beim gleichen Dienstherren.

    Das Gespräch ist schon anberaumt. Ich bin gespannt. Mir tut meine Kollegin Leid. Sie ist eine der wenigen, die sich noch gegen K wehrt und den Konflikt nicht scheut, dafür muss sie dann so was ertragen.

    Wenn das ein größeres Problem ist, dann müsste generell was gemacht werden. Da ist dann schon die SL bzw. AL für zuständig.

    Die Arbeit, die ich mache, soll auch ordentlich vor und nachbereitet sein. Also unterrichte ich lieber weniger Stunden und diese sind dann qualitativ auch wirklich gut.

    Das ist leider der völlig falsche Ansatz. Zur Abordnung ansich, kommt es aich auf das Bundesland an. Ich gehe mal davon aus, dass Abordnung überall der Mitbestimmung bedürfen. Also ist der Personalrat die erste Anlaufstelle. Eine sicheren Weg die Abordnung zu verhindern, wenn diese nicht besonders weit weg geht gibt es aber leider nicht.

    Halt mal kein Alt-68er, sondern leistungsorientiert. Das GG gewährt auch nur eine Würde des Einzelnen, keine Gleichwertigkeit. Die Zustände kommen insbesondere nicht von ungefähr. Aber du hast zumindest richtig erkannt, dass ich gezielt vernetze und zusammenarbeite.

    Durchaus Vermessen und es fragt sich: Entwicklung wohin? Zum HS? Reflektion ist autonom „vor dem Spiegel“ zu vollziehen, nicht heteronorm im „Diskurs“. Es ist müßig anzumerken, dass – auch du – Besonnenheit nötig hättest. Den „Schmiss“ dafür werde ich dir nicht setzen können.

    Das hat mich wirklich mitten ins Herz getroffen. Du bist ein wahrer Meister im Lesen von Menschen.

    Ich werde darüber nachdenken um meine Entlassung aus dem Schuldienst zu bitten.

    Ok, da sind wir bei dem Punkt, wo ich die Geisteshaltung gegenüber dem Arbeitgeber nicht mehr nachvollziehen kann.

    Man sollte sich IMHO schon darüber klar sein, welche Ansprüche formal beide Seiten aneinander stellen können und welche nicht. Und für ein freiwilliges Entgegenkommen - um nichts anderes handelt es sich bei dieser üblichen Praxis - auch bereit sein, nicht jeden eigenen Anspruch mit der Goldwaage zu bemessen.

    Verstehe ich nicht. Muss ich aber nicht, in der Grundschule ist ja scheinbar eh alles anders, als im normalen Leben.

    Dem habe ich ja ausdrücklich zugestimmt - da gibt es nichts zu diskutieren.

    Nur kann eben umgekehrt auch nicht erwartet werden, unterichtsfreie Arbeitszeit automatisch zu Hause verbringen zu können. Einen ergonomisch zulässigen Arbeitsplatz in der Schule einzurichten, sollte im Konfliktfall keine große Hürde darstellen.

    Für jede Lehrkraft? Du unterschätzt die Kosten bei weitem. Ein richtig eingerichteter Büroarbeitsplatzt kostet locker 10k€ und dann mal die vorhandenen Stelle an der Schule. Und das Raum muss auch da sein.

    Formal sicherlich korrekt, aber ehrlich gesagt kann ich so eine Einstellung nicht gutheißen.

    Dass die unterichtsfreie Arbeitszeit überhaupt zu Hause verbracht werden kann, wird zwar vielfach als selbstverständlich angesehen - ist es aber nicht. Prinzipiell könnte bei Weigerung, das Privattelefon zu nutzen auch verlangt werden, diese Zeiten im Lehrerzimmer abzusitzen. Es handelt sich schließlich Arbeitszeit. Kollegiale Zusammenarbeit ist keine Einbahnstraße.

    Persönlich hätte ich gar keine Lust, 2 Telefone mit mir rumzuschleppen.

    Da kann man Absprachen für treffen. Ob du das gut findest oder nicht spielt keine Rolle, es kann keiner dazu verpflichtet werden ein privates Telefon zu besitzen.

    OT: Mein erster Computer 1995 war ein Mac. Als ich ihn ersetzen musste, wollte ich nicht das Spielzeug "iMac" und bin auf PC umgestiegen. Mit Windows 98 - gesehen, gelacht, gelöscht, schon grafisch eine Zumutung. Mit dem dann aufgespielten Windows NT war ich von Anfang an stabil und verlässlich unterwegs, über Windows XP, Windows 7 zu aktuell noch Windows 10. Bluescreen? Hab ich schon mal gehört. Gesehen noch nie.

    Versuch mal Windows ME, Windows Vista und Windows 8.... Du hast ja die Sahnestückchen ausgelassen, du Schlingel.

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