Beiträge von s3g4

    Wie willst du das begründen? Die Nutzung vom Taschenrechner schließt die Aufzählung nicht aus. Ein Verbot Funktioniert genauso gut wie Smartphone verbote.

    Wenn jemand schreibt, er/sie sei "in nichts eine Niete" gewesen, sondern habe nur auf Manches keine Lust gehabt, klingt es für mich so, als wenn diese Person sich für ein "Universalgenie" halten würde, dass überall ganz tolle Leistungen erbringen könne und locker das Abi und andere Prüfungen mit 1,0 bestehen könne. Schön für dich, wenn du in in den allermeisten Bereichen so gut bist (oder zumindest mit etwas Fleiß sein könntest) und dass du fast alles, was du jemals in der Schule gelernt hast, noch kannst. (Das meine ich ehrlich!) Bei mir ist das aber nun mal nicht der Fall und ich kenne persönlich auch niemanden, auf den das zutrifft

    Wenn man mal ehrlich ist, dann sind die Inhalte in der Schule ziemlich banal. Man muss keinen besonders hohen IQ für gute Noten haben. Am Ende zeigt ein Zeugnis hauptsächlich die Fähigkeit das System Schule beherrschen zu können.

    also ich addiere lustigerweise die Punkte in Klausuren ziemlich häufig schriftlich, weil ich beim in den Taschenrechner Eintippen immer Tippfehler mache. auch wenn irgendwann mal so Divisionsaufgaben auftauchen im Alltag (wer muss wieviel bezahlen etc.) oder Prozentrechnung, mach ich das eigenlich immer aufm Papier. liegt vermutlich daran, dass ich kein Smartphone bei mir trage und wirklich schlecht kopfrechne. (ich glaube, ich hab wirklich ne Zahlenschwäche - mit Variablen zu rechnen war nie ein Problem, aber wehe eine Zahl ist größer als 20..)

    Hast du keinen Computer? Händisch Punkte addieren wäre mir echt zu blöd.

    Welche meinst du?

    Meinst du die schriftlichen Rechenverfahren?

    Ja, da gibt es viele verschiedene Variationen. Ich saß schon ein paar mal bei den Hausaufgaben dabei und habe echt etwas gebraucht bis ich wusste was ich machen soll. Die Kinder konnten es mir auch nicht richtig erklären, aber anwenden konnten sie es. Naja das hat mir gar nicht gefallen, mag aber auch daran liegen, dass meine Kinder in der Schule nicht richtig aufgepasst haben.

    Ich verstehe auch wieso man diese einsetzt. Die Verfahren braucht man später zwar überhaupt nicht mehr, aber als didaktisches Werkzeug schon ok. Leider verkommt sowas aber sehr schnell zum auswendig lernen.

    Das Grundansinnen ist ja völlig legitim, ich möchte das aber nicht machen bzw. vermitteln müssen. Ich mache gerne blödsinn mit Kindern, ernsthaft arbeiten geht glaube ich nicht. Das passt einfach nicht zu meiner Persönlichkeit. Also bitte mich nicht an eine Grundschule abordnen, da würde ich sogar eher an ein Schulamt abgeordnet werden wollen.

    s3g4 : Was soll denn jetzt dieses Grundschullehrkräfte-Bashing? Zudem kennst du dich mit und in dieser Schulform doch überhaupt nicht aus (genauso wenig wie bspw. ich); von daher solltest du dich mMn damit zurückhalten, etwas aus dem GS-Bereich als "albernen Quatsch" zu bezeichnen. Das finde ich wirklich unangebracht.

    Ja ich kenne mich da nicht aus, das habe ich doch gesagt. Dass mir ein Großteil der Grundschul und auch gymnasial Lehrkräfte unsympathisch ist, ist meine persönliche Feststellung. Das betrifft aber doch nicht alle und wenn ich welchen begegne, dann zunächst ohne Vorurteile. Bis ich dann leider meistens vom Gegenteil überzeugt werde.

    Ich will auch keinen gesamten Berufsstand diskreditieren oder sonst was. Das waren nur meine Gründe wieso ich niemals an eine Primarschule oder sonst eine andere Schulform abgeordnet werden möchte.

    Probier es aus bei deiner nächsten Abordnung in die Grundschule.

    Wozu? Ich bin in keinerster Weise dafür ausgebildet und weiß überhaupt nicht wie ich da jemandem was beibringen könnte. Was die Lehrkräfte da alles bemängeln, puh da hätte ich gar keine Lust drauf. Schreiben in irgendwelchen komischen Linien und das darf nicht hier drüber, das muss da drunter. Unnötig komplizierte Rechenschemata einüben, die ab der 5. Klasse keiner je mehr wieder sieht. Schwierig, besonders die persönlichkeiten der Lehrkräfte an der Schule meiner Kinder sind echt maximal unsympatisch. Das stimmt natürlich pauschal nicht, man sieht ja hier einige Grundschulmenschen, die schwer in Ordnung sind. Meine Beobachtung auch bei Fortbildungen sagt mir aber, dass ein Großteil für mich unerträglich ist.

    Nur um zu erfahren wie toll spezielle Handzeichen fürs "Leisesein" sind?

    So wie ich das sehe, geht es hier auch nicht um "Höchstleistungen". Die exemplarisch angehängte Aufgabe mag unglücklich ausgewählt sein aber im Grunde scheint es mir lediglich um einigermassen profane Dinge wie Differentialrechnung auf ziemlichen pipi-Niveau zu gehen.

    Ich bin ja kein großer Freund der Kompetenzorientierung, aber die Klausur ist genau das was ich in der Schule gehasst habe. Auswendig gelernter Blödsinn, den man nicht im Ansatz verstanden haben muss um die Aufgaben schematisch abzuarbeiten. Langweiliger geht's nicht mehr. Dabei stecken dahinter ja sehr interessante Zusammenhänge.

    Du nimmst nicht ernsthaft an, dass deine Grundkursler, die in Mathe am rumkrebsen sind Mathematik, Physik oder auch einen Ingenieursstudiengang studieren werden, wo sie diese Kenntnisse benötigen würden?

    Geht auch mit Grundkurs. Mehr hatte ich auch nicht. Die Mathematik im Ingenieurstudium ist nicht so unnötig verkompliziert und sachbezugslos wie die hochgeladene Klausur. Für Mathematik und Physik kann ich das nicht sagen.

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