Ein schriftliches Referat zählt bei mir wie eine halbe Klassenarbeit. Bei 4 Arbeiten im Jahr also über 10 Prozent.
Zudem ist die Zeugnisnote in Baden-Württemberg nicht das Ergebnis einer arithmetischen Berechnung, sondern die pädagogisch-fachliche Gesamtleistung. Da kann ein freiwilliges Referat schon einen Schub nach oben geben.
Als nur mündliches Referat gilt gleiches, bei mir zählt schriftlich mündlich halbe halbe
Also 10% der schriftlichen Note, mit Mitarbeit 5% insgesamt. Natürlich wird das nicht arithmetisch berechnet aber aus 5% Leistung kann man keinen Notensprung generieren. Außerdem lasse ich sowas aus Prinzip nicht zu. Erstens ist es unfair den anderen gegenüber und ich habe auch keine Lust sowas zu lesen. Wenn jemand mit seiner Note nicht zufrieden ist, dann ist kurz vor den Ferien der falsche Zeitpunkt um daran etwas zu ändern.
Wenn jemand rechnerisch nur ein Fitzelchen vor der besseren Note steht, dann gebe ich diese Note eigentlich immer. Mag aber auch an mir liegen, denn ich halte von mündlichen Referaten gar nichts. Schriftliche Ausarbeitungen gibt es bei mir regelmäßig, aber nicht zusätzlich.