Beiträge von s3g4

    Vom Hausrecht Gebrauch mache, des Hauses verweisen und schriftlich ein befristetes Hausverbot aussprechen. Kann allerdings nur die Schulleitung oder, wenn diese abwesend ist, die Person, die das Hausrecht stattdessen inne hat.

    Jepp rauswerfen, mit ihr zur Schulleitung gehen oder die Polizei holen falls sie sich nicht davon bewegt.

    Mich stört

    mangelnder Sinn für die Allgemeinheit
    mangelnde Rücksicht
    mangelnde Verhandlungsbereitschaft
    mangelnde Kompromissfähigkeit
    unverschämtes Auftreten

    Darf dich stören, aber das ist bei Arbeitskampf einfach so. Dann den streikenden die Schuld zu geben ist nicht fair. Dazu gehören immer zwei Seiten. Einen anderen Hebel hat Arbeitnehmerseite nicht.

    Aber ich denke schon, dass es eine bestimmte Schwelle der staatlichen Einmischung gibt, wo man einen anderen Begriff finden müsste, wie z.B. Staatskapitalismus

    Wir haben definitiv zu viele Eingriffe und wird leider nicht weniger, nur die Schwerpunkte verschieben sich.

    Für MICH ist es doch alles dasselbe ("irgendwas WiWi mit Zahlen"), aber für Fachleute gibt es nunmal den Unterschied.

    Das ist es am Ende auch. NRW macht hier einen Kunstgriff um zwei Fächer vorzugaukeln.

    Im Maschinenbau gibt es die Spielerei auch und ja da gibt es stark unterschiedliche Richtungen. Das kann sich aber jeder Maschinenbauer draufschaffen. Ich denke das gilt auch für die anderen beruflichen Geschmacksrichtungen.

    Aber mal im Ernst: Ich bezweifle halt, dass es der Staat wirklich besser hinbekommt. Ich sage mal z.B. Flughafen Berlin. Wenn der Staat als Unternehmer tätig wird, läuft es oft schlechter als in der Privatwirtschaft.

    An den paar Tagen, an denen gestreikt wird bekommt er das sicher besser hin mit beamteten Personen. Ansonsten gebe ich dir recht.

    Besonders den Frosch stören diese Unannehmlichkeiten scheinbar sehr. Ich habe für jeden Arbeitskampf Verständnis. Es wird doch immer noch gelebter Demokratie gerufen... das ist sie doch. Das muss eigentlich gefeiert werden.

    Da ist in NRW nicht so. Am Auswahltag ist die Auswahlkommission frei in der Auswahl.

    Bzw. wird das Protokoll hinterher so aussehen, dass der Favorit auch die bessere Passung hat.

    Hartes Kriterium ist dann nur Vollerfüller vor Seiteneinsteiger.

    Das ist mal eine vernünftige Regelung

    Naja, Beamte können gar nicht streiken. D.h. bis zur Privatisierung der Bahn gab es gar kein Streikrecht und trotzdem lief es. Letztlich schadet auch jeder Streiktag dem Arbeitgeber. Es gibt sicherlich verschiedene Ideen, wie man das Umsetzen könnte. Das einfachste wäre eine Ankündigungsfrist. Streiks müssen 7 Tage vorher angekündigt werden und der nächste Streik kann erst angekündigt werden, wenn der erste beendet ist. Das würde vielen Pendlern und vor allem der Wirtschaft massiv helfen.

    Es geht doch in diesem Fall nicht um den Schaden für den AG. Der Streik hat massive gesamtwirtschaftliche Folgen.

    Ich frage mal andersrum: Was machst Du, wenn jetzt ab morgen Deutschlandweit nur die 100 Mitarbeiter streiken, die beispielsweise für die Rechenzentrum der Banken notwendig sind. Forderung 10fachen Lohn. Solange kein Zahlungsverkehr mehr. Oder Fluglotsen, Hafenlotsen, Brückenwärter, ... Eine Freund von mir arbeitete bei einer Firma, die Weltmarktführer ist. Er hatte nur eine relativ kleine Aufgabe. Es gab aber wohl in der ganzen Firma mit einer fünfstelligen Mitarbeiterzahl nur 5 Leute, die das Wissen hat es zu machen. Solche Gruppen hast Du in fast jedem großen Betrieb. BMW, Mercedes, Bayer, Telekom, da gibt es überall kleine Gruppen mit Spezialwissen. Was ist, wenn die sich zusammenschließen, eine Gewerkschaft gründen und streiken? Letztlich müssen wir das irgendwie einschränken. Die Frage ist nur, wie wir die Grenzen setzen.

    Zusammenfassung: im Arbeitskampf darf der Arbeitgeber und Dritte nicht beeinträchtigt werden. Interessante Theorie

    Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich deine Beiträge lese höre ich immer "Red sun in the Sky" im Hinterkopf.

    Naja, es ist natürlich ein wenig Einseitig gedacht, wenn wir nur an den AN denken

    Wir? Die Gewerkschaft denkt an seine Mitglieder und der Arbeitgeber an sich.

    Was bringt ein Streikrecht, wenn der Arbeitgeber schon vorher weiß, wie viele Tage er ohne Zugeständnisse maximal aussitzen muss bis die Streiktage verbraucht sind? Wozu dollte der Arbeitgeber dann Zugeständnisse machen?

    In einer sozialen Marktwirtschaft muss man doch sozial zum Arbeitgeber sein ;) Das ist selbstverständlich eine Einbahnstraße.

    Es ist eigentlich absurd, dass hier mehrheitlich Beamtete sich über Streiks auslassen. Habt ihr schonmal gestreikt? Ich schon, mehrmals. Jetzt darf ich es nicht mehr. In meiner Freizeit eine Kundgebung besuchen ist kein Arbeitskampf.

    Wenn du etwas bewegen bzw. verändern möchtest an der Zielsetzung einer bestimmten Gewerkschaft- in deinem Fall wohl die GEW, nachdem du immer nur auf dieser herumhackst, aber keine der anderen Gewerkschaften für Lehrkräfte ansprichst- dann musst du Mitglied werden und dich aktiv einbringen.

    Die GEW vertritt meiner Meinung nach nicht die Interesse der Lehrkräfte. Dafür haben wir leider nur die unterschiedlichen Verbände unter dem DBB.

    "Neben den massiven Beeinträchtigungen des Alltags für weite Teile der Bevölkerung sollten sich die Verantwortlichen ins Gedächtnis rufen, dass in Europa Krieg herrscht. Diese Tarifauseinandersetzung darf nicht zum Sicherheitsrisiko werden."

    Nette Erpressung. Finde ich unmöglich solche Aussagen.

    Mails fressen Strom

    Ja und nein. Die Mailserver laufen so oder so. Die Mail, die ich verschicke ist deutlich weniger energieintensive wie die Papierkopie.

    iPads liegen inzwischen teilweise noch unausgepackt in Kellern rum.

    Deswegen kauft man auch keine Spielzeuge.

    Nachhaltigkeit ist nun mal bewusster Umgang mit Ressourcen und Papier durch digitale Endgeräte zu ersetzen ist nicht per se nachhaltig.

    Per se ich erstmal nichts nachhaltig. Wir kaufen in der Schule doch gar keine digitalen Endgeräte, außer für die Lehrkräfte. Diese Geräte hätte sich unsere Lehrgruppen auch so gekauft oder hatte schon welche. Wenn sie diese nicht mehr brauchen, dann verkauft man sie halt wieder. Da gibt es riesige Potentiale zum nachhaltigen Handeln. Das hast du bei Papier gar nicht, da gibts nix mehr zu holen.

    Und wenn? Wäre das schlimm?

    Für den Dienstherren sicherlich nicht. Einen Beruf sucht man sich aber in der Regel aus anderen Gründen aus.

    Das größte Problem dabei ist das unterschiedliche Verständnis beider Parteien. Der Dienstherr möchte ganz bestimmt Leistungen haben und bezahlt dafür eben entsprechend. Wenn der Beamte allerdings das Tauschmittel gar nicht so wichtig ist, sondern etwas anderes dann wird damit im Endeffekt die Entlohnung gedrückt. Das passiert am Ende auch, wenn der Dienstherr mitbekommt, dass die Besoldung ja immer noch fürstlich ist obwohl die davon inflationiert. Wurde hier schon oft gesagt.

    In dieser Frage steht der Dienstherr nicht auf unserer Seite.

    Was Gymshark vermutlich meint: wenn Papier gespart wird, werden mehr Mails rumgeschickt, Beamer laufen, iPads müssen regelmäßig neu angeschafft werden. Papiersparen bedeutet heutzutage ja nicht, auf Schiefertafeln auszuweichen.

    iPads muss niemand kaufen und meHR Mails verschicken frisst kein Brot. Bei Beamern darf man halt nicht das billigste kaufen, dann müssen die auch nicht oft getauscht werden. In den 6 Jahren an der Schule habe ich noch keine wechsel erlebt.

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