Beiträge von s3g4

    Warum nicht?

    Man kann also davon ausgehen, dass es Leben im Universum und Gott nicht gibt?

    Wenn man das eine erforscht, ist es vernünftig, wenn man da andere erforscht, ist es unvernünftig?

    Wenn man sich mit den Grundzügen des Glaubens, den Unterschieden, den Auswirkungen, die existent sind, beschäftigt, ist es unvernünftig, weil es Gott ja nicht geben kann und die Menschen alle irre sind?

    Wenn man sich mit dem Leben im Universum, den noch nicht entdeckten Möglichkeiten, der Erreichbarkeit beschäftigt, ist es vernünftig, und Menschen, die daran glauben, dass da etwas sein könnte, sind ganz normal oder herausragende Wissenschaftler?

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Apologetik

    Zitat

    Apologetik hat drei wesentliche Funktionen. Sie will

    1. durch logische Argumente sowie wissenschaftliche und historische Beweise für die Wahrheit des Glaubens eintreten

    2. den Glauben gegen Angriffe von Kritikern verschiedener anderer Weltanschauungen und Glaubensrichtungen verteidigen

    3. entgegengesetzte Glaubensrichtungen oder Weltanschauungen zurückweisen

    die Apologetik ist stark in euch, junge padavane

    Ernsthaft? Außer zum Spicken bei den Schülern hab ich noch nie von dem Thema "Zweithandy" im privaten Kontext gehört; Diensthandys mal explizit ausgenommen. Manchmal sind deine Ideen dolle weltfremd.

    Vielleicht ist dir nicht bewusst, dass man bei Handys Nummern (temporär) blockieren kann, Ruhezeiten einstellen kann, in denen man nicht gestört werden will, etc. pp.

    Ich habe zwei SIM-Karten in meinem Gerät 🤷 ist vielleicht weniger verschwenderisch wie zwei geräte 🤣

    Genau das. Der Vergleich von Glauben als Märchen und oder Religionswissenschaften mit Bild-Zeitung gleich zu setzen ist unpassend. Es gibt ein paar Leute hier im Forum die gegenüber religiösen Menschen eine sehr diffamierende Einstellung haben.

    Und wo ist genau dein Problem? Meine Einstellung dazu werde ich nicht ändern, nur weil es dir nicht gefällt. Genauso wenig wie du das machen wirst. Mich kränkt das nicht, dass du meine Einstellung nicht teilst, wieso sollte es umgekehrt so sein?

    Ich bin sicher, dass Menschen glauben. Ich muss das aber nicht und gut finden muss ich das auch nicht.

    PS. Wo habe ich Bildzeitung mit Religionswissenschaft gleich gesetzt? Vielleicht kommst du aus deiner irrationalen Defensivhaltung raus.

    Gleiches gilt auch beispielsweise für die Urknalltheorie. Sie ist nicht bewiesen. Trotzdem gehen zu mindestens Teile der Wissenschaft von der Existenz eines Urknalls aus.

    Es deuten viele Hinweise darauf hin. Bis man eine bessere Erklärung aus den Beobachtungen machen kann. Diese Möglichkeit gibt es in Religion nicht. Man geht davon aus, dass man recht hat und biegt sich den Rest dazu passend. Dass man falsch liegt ist keine Option.

    Das muss jetzt ganz hart für dich sein. Aber auch kritische Wissenschaftler gehen davon aus, dass die historische Person Jesus von Nazareth gab. Auch Johannes den Täufer wird es wahrscheinlich als historische Person gegeben haben.

    Ja kann doch sein, dass es solche Personen gab. Das beweist aber nur, dass Menschen vor über 2000 Jahren existiert haben und Sektenführer gewesen sind.

    Und es gibt tatsächlich viele Wissenschaftler, die sich offiziell über das Christentum und andere Religionen forschen. Teilweise staatlich finanziert. Aber es mag sein, dass du den Recherchen der Bild-Zeitung mehr vertraust.

    Keine Ahnung was du damit bezwecken willst. Ja es gibt Religionswissenschaftler und nun?

    Kann man, muss man aber nicht. Es gibt keine Beweise dafür, dass es irgendwo im Universum weiteres intelligentes Leben gibt. Trotzdem würde man niemand die Vernunft absprechen, weil er davon ausgeht, dass es in den weiten des Universum intelligentes Leben gibt.

    Das nimmt man aus statischen Gründen an. Dass es intelligentes Leben geben kann (zumindest nennen wir uns so) ist bewiesen. Daher spricht nichts dagegen, dass es irgendwo nochmal passiert ist. Das ist eine völlig andere Situation.

    Die Existenz einer wie auch immer gearteten Macht kann aktuell weder widerlegt noch bewiesen werden

    Und da liegst du halt falsch. Die Existenz von etwas muss bewiesen werden und nicht widerlegt werden. So lange es keinen Beweis gibt, kann man davon ausgehen dass es nicht existiert.

    . Aber ich sollte auch eine gewissen Respekt für andere Meinungen haben, wenn diese auch möglich sind

    ich erinnere mich da an einige Diskussionen im Bezug auf Corona. Oder ist das wieder was aNdErS?

    . Im Endeffekt spricht er Gläubigen jegliche Vernunft ab

    Ja und das darf er doch auch. Du sagst doch selbst dass die Existenz nicht beweisen ist.

    wurde mir tatsächlich so verkauft und das vom diversen Vorgesetzten.. War ich wohl etwas blauäugig.

    Naja zum Glück ist noch ein bisschen Zeit..

    Das ist unschön, aber es kann ja auch gar nicht sein, dass alle suchen bzw. bekommen dürfen. Bei uns würdest du nie eine Stelle bekommen, weil wir gar keinen Unterricht hätten den du abdecken könntest. Das gilt sicher auch für viele andere Schulen.

    Irgendwie lebe ich in einer anderen Welt. Mich hat noch nie ein Kollege oder eine Kollegin auf Kinder angesprochen, mein Freundeskreis nicht und meine Familie auch nicht. In meiner Welt waren Kinder einfach noch nie relevantes Thema. Wundert mich, dass das anscheinend echt so ein riesen Ding ist und fremde Leute sich drüber Gedanken machen.

    Du bist nicht an einer Regelschule. Bei uns werden solche Dinge auch nicht gemacht.

    Gedacht wird sowas eh, also das Thema ist in der Regel so oder so bereits vorhanden. Darüber sprechen kann aber auch helfen, Fehlvorstellungen in den Köpfen der Mitmenschen zu korrigieren. Trotzdem sollten persönliche Tabus respektiert werden und am Ende muss sich natürlich keiner auf den Präsentierteller begeben.

    Was geht dich das denn an? Wenn ich einen Mitarbeiter, Freund, Bekannten habe, der keine Kinder hat und er spricht auch nicht darüber soll ich dann ein Gespräch darüber beginnen? Das finde ich übergriffig.

    Die meisten Leute schaffen es, mit diesem Thema sensibel umzugehen. Es gibt immer auch Ausnahmefälle, bei denen "übergriffig" reagiert wird und Grenzen nicht akzeptiert werden. Je nachdem, in welchem Verhältnis ich zu diesen Personen stehe, würde ich entweder auf Distanz zu diesen Personen gehen oder zumindest mich nur auf unverfängliche Gesprächsthemen einlassen.

    Oder man lässt die Leute einfach in Ruhe. Wenn jemand mit dir darüber reden will, dann kommt der schon.

    Mal abgesehen von meiner eigenen Weltanschauung. Wir haben in Deutschland Millionen Gläubiger. Deine Aussagen über deren Glauben zeigt mir eher, dass bei dir etwas mehr Verständnis für die Einstellung dieser Menschen angebracht wäre. Vielleicht hättest Du etwas Religionsunterricht nötig, damit Du verstehst, welche Rolle der Glauben spielen kann. Ich muss selbst nicht gläubig sein aber ein gewisses Verständnis sollte doch jeder haben.

    Und jeder darf doch seine Meinung dazu haben. Es gibt auch Millionen von Menschen in Deutschland, die sich täglich die Bild-Zeitung kaufen. Deswegen muss die aber nicht gut finden oder Verständnis für die Leser haben. Ich kann denen sagen, dass ich die Zeitung nicht mag und wieso das so ist. Damit ändere sicher nicht deren Weltanschauung oder beleidige die. Jeder darf in diesem Land seine Meinung frei äußern!

    Du warst offenbar nie an einer freien Schule mit einem besonderen Konzept, sonst wüsstest du, dass viele Lehrkräfte dort arbeiten, weil es ihnen wichtig ist, wie die Schule arbeitet. Ich kenne Lehrpersonen, die freie Schulen mitgegründet und Abend für Abend in Planungstreffen investiert haben. Zusätzlich zum geringeren Gehalt. Mancher überschätzt auch den Wunsch nach Beamtentum und co, weil es für ihn überdurchschnittlich wichtig ist, oder es hier ständig thematisiert wird.

    Mir ist das Beamtentum ziemlich egal. Ich will nur anständig bezahlt werden.

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