Mit dem Spruch kann man jedwede Empathie mit Angehörigen des eigenen oder eben auch anderen Berufen abbügeln. Schade eigentlich, dass sich so etwas so viel leichter sagt/ schreibt/ denkt, als, „vor dem/ der habe ich den größten Respekt, weil er/ sie sich einen Job herausgesucht hat, den ich im Leben nicht machen wollen oder machen können würde, den wir aber dennoch benötigen als Gesellschaft“.
Ich bedanke mich häufig * bei Verkäuferinnen und Co. Ich erwarte nichts im Gegenzug, freue mich aber, wenn ich ebenfalls entsprechend behandelt werde.
Heute hat mich gänzlich unerwartet ein 10 er im Hinausgehen gefragt, wie es mir gehe, weil er gehört hatte, ich hätte zuletzt einen Unfall gehabt und das Bedürfnis hatte mir zu sagen, dass er froh sei, dass ich nicht verletzt wäre und hat sich für mein Engagement bedankt. Das sind dann so die kleinen, unerwarteten Geschenke auch im Berufsalltag, die gut tun.