Beiträge von s3g4

    Nein, das ist nur deine Meinung. Es gibt zahlreiche Meinungen. Aber Du bist vertrittst eine Position, die nicht mehrheitsfähig ist. Nur weil irgendjemand irgendwas sagt ist das keine Wahrheit. Minsk II hat eher Russland bevorteilt. Minsk II wurde durch Russland gebrochen. Russland hat in Bezug auf den Ukrainekonflikt in vielen Punkten gelogen. Das bedeutet natürlich nicht, dass die Ukraine es nicht auch gemacht hat.

    Also ist die Meinung der Medien, Meinung der Mehrheit? 😂😂😂 Meinst du das echt ernst?

    Medienpädgogik sollte natürlich auch immer ein Bestandteil des schulischen Lernens sein, um zumindest allen die Basics nahezubringen.

    Persönlich fände ich ja eine handyfreie Schule toll, schon alleine damit Jugendliche lernen, dass man ein paar Stunden auch ohne dieses Teil in der Hand überleben kann und man nicht immer und überall fotografieren, filmen und sein Leben mit Gott und der Welt teilen muss.

    Ich voll dabei, wenn es darum geht einen vernünftigen Umgang zu lernen. Ein Verbot trägt eigentlich nichts zu einem Lernprozess bei.

    Ich finde Verbote pädagogisch und didaktisch überhaupt nicht zielführend, genau wie das Verbot von Essen und Trinken im Unterricht. Mir fällt auch kein Verbot ein, dass zu irgendeinem Lernerfolg beiträgt.

    Absolut richtig! Es tut uns Erwachsenen ja zum Teil auch nicht gut, ständige Erreichbarkeit, das Erhalten von Infos, die gar nicht wirklich wichtig sind (Beispiel Whats Ap Gruppen), Googlen ist manchmal wichtiger als selbst nachdenken, das Erzeugen von einer sehr hohen Datenmenge, die z.T. völlig belanglos ist oder auch die Persönlichkeitsrechte von anderen verletzt (z.B. das Fotografieren / Filmen bei Unfällen etc.) . Die Liste kann endlich weitergeführt werden und am Ende betrifft uns doch mindestens ein Teil davon selbst.

    Was ja auch wieder für mehr Bildung in dem Bereich spricht.

    Bei uns resultiert das Handyverbot daraus, dass die Kamerafunktion von Handys in Toilettenräumen genutzt wurde. Es nur in den Schülertoiletten zu verbieten ist quasi nicht durchsetzbar, wir können die Kinder ja schlecht bis dorthin verfolgen.

    Durch ein allgemeineres Verbot lassen viele Schüler ihr Handy doch komplett aus.

    Also kann man das Verbot ja scheinbar ganz gut auf der Toilette umgehen. Ziemlich löchrig die Denkweise.

    Ich weiß nicht wie ihr früher so wart, aber ich habe jede Möglichkeit genutzt um Verbot zu umgehen oder ungestraft dagegen zu verstoßen. Dieses Verbot wäre eine super Herausforderung für mich gewesen. Selbst wenn ich es gar nicht so wichtig fände, aber da ginge es mir um das Prinzip eines für mich unnötigen Verbotes.

    Wir - Gesamtschule - hatten massive Probleme, vor allem mit Jungen und auch im Bereich (Cyber-)Mobbing. Unsere SuS haben quasi flächendeckend ein Smartphone und haben das früher auch flächendeckend genutzt.

    Und weil man in der Schulpause sein Smartphone nicht verwenden darf, behebt dieses Problem? Delusional

    Kann sich manch einer kaum vorstellen, aber bei uns nutzen Schüler die sogar! Lehrer sogar regelmäßig. Und selbst bei Nichtlehrern (bekommt manch einer vielleicht nicht mit) gehört regelmäßiges Testen noch zur Routine - weil man andere schützen möchte.

    Bei uns überhaupt nicht. Wir verteilen hier und da noch Testkits, es nimmt aber fast keiner mehr welche mit. Ich habe mich vor Weihnachten das letzte mal getestet, kenne auch keinen aus dem Kollegium der sich noch regelmäßig testet. Nichtlehrer, die sich regelmäßig testen (müssen) kenne ich auch keine.

    Das scheint Regional doch sehr unterschiedlich zu sein.

    Also muss ein Land, das angegriffen wurde, weitere Gebiete abtreten, um künftig in Frieden leben zu können.
    DAS ist mal eine Botschaft an künftige AggressorInnen...

    So ist das in der Geschichte sehr oft gewesen. Hört sich nicht besonders fair an, aber ich wüsste nicht wieso sich Diplomatie grundlegend geändert hätte.

    All diese Bilanzrechnungen kann man sich immer schön so hindrehen, wie man es gerade braucht. In der Regel wird beim Verbrenner die Erdölverarbeitung nicht mitgerechnet, als ob das irgendwo auf dem Baum wüchse. Beim Elektroauto wird dann aber ganz besonders betont wie BÄÄÄÄÄH doch die Produktion der Batterien ist. Diesbezüglich ist der Fall aber mehr als klar und jeder der behauptet, E-Autos hätten eine schlechtere Ökobilanz als Verbrenner, macht sich einfach nur lächerlich. Rumgedreht spricht die andere Seite auch nicht so gerne über die CO2-Bilanz der Photovoltaik, insbesondere im Vergleich zur Kernenergie. Dies nur mal die plakativsten Beispiele. Ich verzichte hier bewusst auf detailliertere Ausführungen und auch auf die Verlinkung irgendwelcher Quellen. Bei den "Argumenten", die hier ausgetauscht werden, nützt das alles nichts.

    Das ist klar, die Augenwischerei ist hier überall. Daher missfällt die Glorifizierung von irgendwelchen Technologien generell.

    Wenn man zwei Tonnen Blech für achtzig Kilogramm Nutzlast durch die Gegend schiebt, kann man keinen sinnvoll Wirkungsgrad erwarten. Ein Auto braucht auf die gleiche Strecke etwa die zehnfache Energie einer Fußgängerin und die hundertfache einer Radlerin. Selbst, wenn da mal zwei oder drei Peoples drin sitzen, ist das immer noch superduperviel. Da machste mit ’nem anderen Aggregat ooch nüschte mehr.

    Die Wiederholung deiner Aussagen macht sie nicht Wahr.

    Das ist meines Erachtens der Punkt, an dem du und ihr ansetzen müsst. Kaum wechseln zu können ist nicht gleichbedeutend mit "er kann gar keine Teilzeit machen". Also Kröten schlucken, finanziellen Gürtel enger schnallen, um diese deutlich befristete Zeit gemeinsam gut zu stemmen. Es ist geradezu absurd für mich, dass du offenbar bisher ein Vollzeitref gestemmt hast UND dazu noch die Kinderbetreuung mit unter einen Hut bringen musstest, während dein Mann in Vollzeit das nicht kann.

    Mit kleinen Kindern hat jeder sogar ein Anrecht auf Teilzeit. Daran kann es also eigentlich nicht scheitern.

    Wichtig wäre mir so wenig und effizziente Bürokratie wie möglich (wie gesagt, ich komme aus Berlin) sowie gute Arbeitsbedingungen.

    Sowas gibt es in Deutschland nicht, zumindest nicht gleichzeitig. Also Auswandern oder die Branche wechseln.

    Das hast du Recht. Genauso wie ich Schraubenzieher benutze und keine Schraubendreher etc. ;) Mein Schraubenzieher kann sogar wegen der magnetischen Spitze wirklich Schrauben ziehen. An einer BBS wird man nur manchmal wegen dieses Sprachgebrauchs von KoK angeraunzt :D Und im Unterricht sollten wir schon korrekt sprechen.

    Das ist korrekt und ich achte im Unterricht auch sehr darauf. Bei mir gibt es auch keine Wärmetauscher, das impfe ich allen ein :D

    Zum Vergleich die Wirkungsgrade der Antriebe, also wieviel Prozent der einmal erzeugten Energie wirklich am Ende auf der Straße in Vortrieb umgesetzt wird:

    Batterie-Elektroauto: 73% Wirkungsgrad
    Wasserstoff-Elektroauto mit Brennstoffzelle: 22% Wirkungsgrad
    Klassischer Verbrenner mit künstlichem Benzin (E-Fuel): 13% Wirkungsgrad

    Wobei hier beim Elektroauto nicht der Gesamtwirkungsgrad drinne ist. Der Variiert nämlich sehr stark mit der Stromerzeugung. Gleiches gilt auch für die anderen. Batterien sind hier eigentlich aber noch das aller größte Problem. Was wir heute haben ist nicht Massentauglich und auch überhaupt nicht Nachhaltig. Das dauert noch locker 1-2 Jahrzehnte bis es hier Lösungen gibt.

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