Beiträge von s3g4

    Die monatlichen Beiträge für die GKV, die ja auch fiktiv meine drei Kinder umfassen würden, decken seit Jahrzehnten nicht mehr die tatsächlich anfallenden Gesundheitskosten. Ist das eine echte Alternative?

    Das kein Problem des Individuums.

    Die Beiträge für die Kinder sind am Anfang lächerlich gering - das liegt auch an den 80% Beihilfeanteil.

    Sie sind aber vorhanden. Mich kostet ein Kind etwa 50-60€ im Monat. Ist das wirklich ein Vorteil für dich?

    Die Vorkasse ist lästig, aber mit ein bisschen Organisation machbar. (Ich habe ein gesondertes Konto, über das ich das laufen lasse, damit die Haushaltskasse nicht belastet wird. Zur Deckung nehmen wir einen Teil unserer Ersparnisse. Das Geld kommt ja früher oder später wieder ein und ist somit lediglich "ständig im Flow".)

    Das sind unnötige Opportunitätskosten.

    Die Kosten für die PKV sind anteilig steuerlich absetzbar.

    Die Beiträge für die GKV können zu 100% abgesetzt werden.

    Falls ich innerhalb eines Kalenderjahres gesund bleiben sollte und keine Rechnungen einreiche, gibt es eine Beitragsrückerstattung.

    Einzig hier hast du recht.

    IMO kann es nur die WHO offiziell machen.

    Naja die kann das wohl machen. Das ist aber eine internationale Organisation und weltweit sind die Lagen doch recht weit auseinander. Spielt für mich aber auch keine Rolle was die WHO zur weltweiten Lage sagt, denn ich wohne nicht überall.

    Persönlich würde ich allerdings einen etwas vorsichtigeren Weg bevorzugen. Man hätte im Dezember mit 4 Wochen Maskenpflicht an Schulen vieles verhindern können.

    Den darfst du auch persönlich beschreiten. Alle anderen dazu auch verpflichten ist nicht der Weg.

    Auf meinem Arbeitsvertrag stehen explizit Schulform und Schulstufe, mit meinem Lehrdiplom könnte ich andernorts tatsächlich auch am Progymnasium eingesetzt werden. Habe ich in Stellvertretung mal gemacht, muss dann vertraglich auch so geregelt werden, wird nämlich schlechter bezahlt.

    Was ist denn ein Progymnasium? Gehen da nur die "Pro(fessinellen)" hin?

    Doch, seit 2013 sind Minijobs rentenversicherungspflichtig.

    https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/A…48-98a505c2da59

    Aber nur wenn das die Hauptbeschäftigung ist.


    naja ich habe aber noch etwas gefunden: Man kann sich als Beamter von der Versicherungspflicht befreien lassen. Das nennt sich Gewährleistungsentscheidung. Diese muss im Normalfall bei der obersten Verwaltungsbehörde ausgestellt werden.

    In Hessen wurde diese Pauschal als Allgemeine Gewährleistungsentscheidung ausgestellt.

    https://www.staatsanzeiger-hessen.de/dokument/?user_nvurlapi_pi1[pdf]=StAnz-Hessen-Ausgabe-2007-1.pdf#page=5

    Grundsätzlich sind Minijobs zudem rentenversicherungspflichtig (siehe oben)

    nein Minijobs sind nicht Rentenversicherungspflichtig. Waren sie auch noch nie:


    In diesem Fall besteht gegebenenfalls Versicherungspflicht in der Rentenversicherung als selbständiger Lehrer nach § 2 Satz 1 Nr. 1 SGB VI, wenn das steuerpflichtige Einkommen aus der Übungsleitertätigkeit die Geringfügigkeitsgrenze von monatlich 450 Euro überschreitet.

    Mmh... :/

    Dann könnte man uns ja auch gleich zur Bundeswehr abordnen. Der Tapetenwechsel wäre wohl nicht so krass wie der vom Gymnasium an die Förderschule.

    • Studienrat, Besoldungsgruppe a13 --> Major
    • Oberstudienrat, Besoldungsgruppe a14 --> Oberstleutnant

    Ich muss sagen da gefallen mir die Marine Bezeichnungen besser

    A13 Korvettenkapitän

    A14 Fregattenkapitän

    A15 Kapitän zur See

    A16 Flottillenadmiral

    Aber Achtung: Bei jeder Art von Unterrichtstätigkeit hält ab einem Einkommen von 450 € im Monat die Rentenversicherung die Hand auf. Selbstständige Lehrkräfte sind in der DRV versicherungspflichtig, so absurd das auch klingen mag. Das Geld ist dann weg, zumindest für Beamte, die die Höchstpension erreichen. (Für Angestellte wahrscheinlich auch...

    Wenn man das freiberuflich macht, hat man dieses Problem nicht.

    Ach darum geht es, euch ist wichtig, den Lockdown nachträglich zu verteidigen? Das ist mir völlig egal, die Entscheidungen wurden genau so getroffen, wie sie getroffen wurden. Warum sollte ich ein Jahr später dazu noch ein Urteil fällen?

    Naja weil man sowas am beste nachträglich beurteilen kann 😉

    Ich muss sagen, dass ich die Reaktionen gerade in Deutschland nicht gut fand. Die zwangsfinazierten Medien haben hier gar nicht mal viel schlecht gemacht, das war eher die Regierung.

    Vielleicht konsumierst du die falschen Medien? In den Medien, die ich konsumiere sprechen die wenigsten von dem, was du behauptest.

    Von einer Gesundheitskatastrophe (keine sehr kreative Wortschöpfung) sehe ich bisher nichts. Wo soll es die geben?

    Ich bin letztens auf eine Stream von, ich nenne sie Mal Corona-Ultras gestoßen. Die haben sich 2 Stunden lang darüber beschwert, dass es keine lockdowns und Maskenpflicht mehr gibt. Da wurde auch von dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems gesprochen.

    War ziemlich absurd, wurde aber scheinbar von irgendeiner EU-organisation gesponsert.

    In vielen Bundesländern gibt es keine "Erlaubnis" mehr, nur noch eine Meldung und ggf, eine Untersagung, die aber aber auch nur ausgesprochen werden kann, wen ein Untersagungsgrund vorliegt. Dort, wo es noch die Genehmigungspflicht gibt, kann die auch nichts so einfach nach Nasenfaktor verweigert werden.

    Kurz: Nebentätigkeiten sind immer möglich, so lange es keinen objektiven Konflikt mit der Haupttätigkeit gibt un der zeitliche Rahmen gewahrt bleibt.

    Wenn du noch fit im Programmieren bist, wirst du mit allem, was du sonst noch so ohne besondere Qualifikation machen kannst, sicher nicht annähernd das gleiche Geld verdienen. Also bleib dabei, wenn es um's Geld geht.

    Jepp das ist ziemlich easy. Ich habe zwei Nebentätigkeiten gemeldet. Da gab es keine Probleme

    Aber es leisten doch alle gute, wichtige Arbeit! Warum sollte man denn unterschiedliche Berufe überhaupt unterschiedlich entlohnen?

    *Sarkasmus off*: In der DDR hatte ein Arbeiter netto 800 Mark im Monat, sein Betriebsleiter 1200.

    Heute hat der Arbeiter 2500 € netto, sein Betriebsleiter 25000.

    Beides ist nicht optimal.

    Ironie Off war zu früh. Kein Betriebsleiter verdient 10x soviel wie seine Arbeiter.

    Das ist ein Grundeinstellung, was ich in Deutschland bemängele.

    Das Ziel der universitären Bildung ist nicht nur das wissenschaftspropädeutische Arbeiten sondern auch die Fähigkeit, Deadlines zeitgerecht zu erfüllen.

    In anderen Ländern muss man seinen Uniabschluss innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums (in Deutschland: der Regelstudienzeit) schaffen, sonst kostet es ordentlich Asche. Die Unis schreiben auch eine Mindestanzahl an LP pro Semester.

    EIn Studium sollte also möglichst schnell vorbei sein und man sollte bloß nicht zuviel lernen dabei.

    Ein Glück hast du an Hochschulen nix zu sagen. Was ist Bildung eigentlich für dich?

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