Wenn man nicht merkt, dass man Corona hat, das dürfte doch eher die Ausnahme sein.
Nein ist es nicht.
Zitat
The researchers found that among those with a confirmed SARS-CoV-2 infection, the pooled percentage of asymptomatic infections was 40.5%.
Wenn man nicht merkt, dass man Corona hat, das dürfte doch eher die Ausnahme sein.
Nein ist es nicht.
Zitat
The researchers found that among those with a confirmed SARS-CoV-2 infection, the pooled percentage of asymptomatic infections was 40.5%.
Nein, kann ich nicht. Sobald ich eine ansteckende Krankheit habe und es mir bewusst ist, sollte ich tunlichst nicht zur Arbeit gehen und insbesondere nicht zur Schule.
Das entscheidest du aber für dich. Es gibt niemanden, der dich davon abhalten kann.
Das fängt damit an, dass es in den meisten Schulen entsprechende dienstrechtliche Vorgaben gibt. Und es endet bei einer Körperverletzung (und Job-Verlust).
Jetzt wirds aber wild. Bist du Arzt oder sonst wie medizinisch ausgebildet? Nein, also gibt es auch keine (dienst)rechtlichen Konsequenzen.
Das finde ich tatsächlich erschreckend. Infiziert zur Schule. Dort Menschen, mit einer potentiell tödlichen Krankheit anstecken, die auch kommen müssen, weil es Schule und halt kein Privatvergnügen ist. Die wiederum eventuell gefährdet Familienmitglieder anstecken. Was ist wenn Lehrkraft A Schüler B ansteckt und der es unwissentlich ins Pflegeheim zum Opa schleppt. Hättet ihr da kein Problem mit, wenn dann Menschen sterben?
Kannst du mit einer Grippe oder Pfeifferschem Drüsenfieber doch auch machen. Ist dann ja genauso erschreckend. Juckt aber nicht, weil es ist normal.
Ich habe viele nette Kollegen, die mittlerweile keine Maske mehr tragen (oder noch nicht wieder?), da kann ich mich nicht anstecken, da ich selbst eine trage. Wenn, dann stecke ich mich bei meinen Kindern an.
Du kannst dich anstecken, obwohl du Maske trägst.
Das war auch nicht meine Aussage. Ich meine eher:
Wir sollten nicht so sehr jammern, wenn die Erhöhung die Inflation nicht komplett ausgleicht. Anderswo wird es schließlich auch nicht besser sein. Die Arbeitgeberverbände der IG-Metall fordern eine Nullrunde, um den Industriestandort Deutschland nicht zu zerstören, DAX-Konzerne wie BASF kündigen massiven Stellenabbau an etc. Ich denke, viele werden hier ein langes Gesicht machen.
Ja das können die ja machen. Wir gehören dort aber nicht dazu. Also wenn die Wirtschaft gut läuft bekommen wir nullrunden und wenn die Inflation alles auffrisst dann auch Nullrunde? So funktioniert Alimentation nicht. Oder müssen wir solidarisch mit leiden und sonst benachteiligt werden, wenn wenn wir gerade wieder einen Boom haben?
Es kann schon sein das es so kommt wie du es beschreibst, aber dass du es so rechtfertigst spricht Bände.
Ohne dass ich schwarzmalen will: Ich glaube, dass wir (und damit meine ich weite Teile der Bevölkerung) sich ein Stück weit vom bisherigen Lebensstandard verabschieden dürfen. Preise am Bau werden wohl nicht runter gehen, einfach, weil alles, was energieintensiv hergestellt wird (Dämmwolle, Ziegel, Fenster, Metallteile) aufgrund der hohen Energiepreise einfach teuer bleiben wird. Viele Industrien werden daran kaputtgehen. Die Kaufkraft lässt ja deutlich nach, ergo wird auch weniger gekauft.
Selbst die IGBCE (Chemie-Tarif) hat ihren Tarifabschluss erstmal auf Eis gelegt, weil nicht abzusehen ist, welche Tariferhöhung die Arbeitgeber überhaupt verkraften können. In den zwei Jahren zuvor waren es dort auch nur 1,5 bzw. 1,3% Tariferhöhung. Hier Forderungen aufstellen, damit alles so wird, wie früher, ist doch absolut einseitig gedacht. Hinzu kommt, dass in Zeiten der Niedrigzinsen viele Konjunkturprogramme geschaffen wurden. Auch wurden im öffentlichen Sektor mit billigem Geld Stellen geschaffen, die jetzt weiterfinanziert werden wollen. Ich frage mich, wer die ganze Party bezahlen soll. Große Hoffnungen mache ich mir ehrlich gesagt nicht, aber ich bin froh, dass mein Arbeitsplatz nicht an der Kaufkraft meiner Kunden hängt.
Die Länder und der Staat können aber nicht insolvent werden, daher hinkt dieser Vergleich.
Ach ja, jemand der 40 Stunden/Woche in der Ausbildungszeit arbeitet, hat im Monat um die 600-1200€ Brutto zur Verfügung. Nur mal so zum Vergleich.
Hat der vorher ein Studium absolviert? Ist der schon mitte/ende 20 und wohnt nicht mehr bei den Eltern?
Manchmal schon, aber das ist nicht die Regel. Bei mir war es so und ich hatte in meiner Berufsausbildung auch einen Nebenjob.
Es ist irgendwie noch nicht bei jedem angekommen, wie Masken eigentlich funktionieren (damit meine ich nicht dich s3g4; den Beitrag mehme ich nur als Aufhänger).
Man sabbert weniger in die Luft, dadurch ist die Konzentration von Viren in der Luft geringer. Und man spuckt Menschen nicht direkt ins Gesicht, wenn man sich mit ihnen unterhält (ja, das passiert bei normalen Unterhaltungen). Deshalb sind Masken bei ausreichendem Abstand meist nicht notwendig. Masken sind kein Wunderwerkzeug, dass auf magische Weise verhindert, das man sich infiziert. Masken verhindern in bestimmten Konstellationen und wenn sie richtig getragen werden einige Infektionen, ja. Mehr aber auch nicht. Man kann sich weiterhin anstecken, man kann andere anstecken, man kann erkranken. Und vor allem sind Masken nicht in jeder Situation in der man Kontakt zu anderen Menschen hat notwendig.
Was Corona und die Grippe angeht: die setzt niemand gleich. Dass das unterschiedliche Viren sind, ist hier jedem klar. Man kann aber sehr wohl (potentielle) Auswirkungen verschiedener Viruserkrankungen und den eigenen Krankheitsverlauf miteinander vergleichen. Und die berechtigte Frage stellen, warum bei dem neueren Virus immernoch ein Fass aufgemacht wird und der ältere nachwievor bestenfalls eine Fußnote ist.
Besser kann man das ganze nicht zusammenfassen. Mir geht halt immer dieser Absolutismus auf den Keks. Viele glauben, dass Masken 100% schützen und die Impfung auch vor einer Infektion schützt.
Das einzige was 100% hilft ist, gar keine Kontakt zu niemandem mehr.
Es ändert aber nix. Ohne Pflicht trage ich keine Masken, ob Corona schlimmer ist oder nicht.
Ich habe zur Zeit meiner Ansteckung immer FFP2 getragen. Das hat genau gar nichts verhindert, wenn man mit vielen Leute für länger Zeit in einem Raum ist.
Ungeachtet dessen, ob das bezahlt wird / am Ende bezahlt wird: man sollte sich dessen bewusst sein, welches Bild man sendet bzw. bei einigen Menschen ankommt: "hält sich für gut genug, mehr auf sich zu nehmen" "Puffer kann ja sein, aber dann: warum nutzt er nicht die Zeit, um etwas zu lernen und eine Lerngruppe mehr zu hospitieren?" (Ja, die Gedanken SIND übergriffig, aber nunmal in vielen Köpfen).
Beim nächsten Fehler in einem UB, beim nächsten fehlenden Arbeitsblatt im Ausbildungsunterricht, beim zu langsamen Korrigieren oder späten Einreichen eines Entwurfs könnte also als Boomerang zurückkommen: "Tja, hättest du nicht diese 2 Stunden mehr, wäre das nicht passiert / wäre das anders".
Wenn schon Nebenjob: Nachhilfe (Mathe sollte mit NaWis hergeben oder eben Abiturient*innen, natürlich einer anderen Schule..) oder komplett was Anderes.
aber gleiches kann einem doch auch bei anderen Nebenjobs vorgeworfen werden. Diese Reaktion kenne ich auch keinem anderen Bereich. Als Azubi und auch in meinen anderen Tätigkeiten, hat keiner so ein Geschiss gehalten bei Nebenjobs wie im Schuldienst/Ref. Ich finde das völlig übertrieben und spricht jeder erwachsener (angehender) Lehrkraft die Eigenverantwortung ab.
Du hast dir deine Frage doch schon selbst beantwortet. Nein für 2 zusammenhängende Tage brauchst du keine AU. Es kann aber verlangt werden.
Genau das wollte ich auch fragen.
Letztens hat eine Kollegin gefehlt, Vertretung gab es keine.
Gehe ich dann einfach in mein Klassenzimmer, schließe die Tür und kümmere mich nicht um die Erstklässler, die gerade alleine sind?
Und sag bitte nicht, da muss sich der Schulleitung kümmern - die hat nämlich auch Unterricht. Hat sie keinen Unterricht, geht sie selbstverständlich in die Klasse.
Ja, das ist nicht deine Verantwortung. Die Schulleitung muss das organisieren.
Regelmäßige Überstunden sind bei Referendaren nicht erlaubt.
Was ist mit einer WG?
Das stimmt überhaupt nicht. Ich hatte im letzten Halbjahr im Ref 4 zusätzliche Stunden. Muss halt mit dem Studienseminar abgesprochen werden.
„Computer sind kompliziert und teuer.“
Das ist beides nicht richtig. Beides kann man nicht Erfahrung sehr gut ersetzen.
Gespräche über den Weg mit den Kindern: hm, weiß nicht. Der Fokus in der Grundschule sollte eher auf dem entspannten Lernen und dem Spaß an der Schule und an diversen anderen Dingen liegen, aber nicht auf dem "was muss ich machen, damit ich welche Schulform-Empfehlung bekomme"-Fokus. Da machen die Eltern die Kinder (und die Kinder sich auch dann irgendwann selbst) schon früh genug verrückt genug.
Dich hätte ich auch gerne als Grundschullehrer gehabt.
Zur Studierfähigkeit gehört es durchaus, einen Korrekturrand zu lassen, wenn man darum gebeten wird.
Wenn man darum gebeten wird... hmm ja von mir aus.
Systematisch keinen Rand zu lassen, halte ich für mangelnde Mitwirkung an der Leistungsbeurteilung. Es widerspricht auch der Studierfähigkeit. Klingt etwas oversized, aber da haben wir dann schon einen Erziehungsauftrag. Ich greife da rechtzeitig erzieherisch ein, in der Oberprima habe ich die Probleme nicht mehr.
Widerspricht der Studierfähigkeit? Ich habe im Studium nie einen Korrekturrand gelassen (in der Schule kann ich mich auch nicht daran erinnern).
Gerade mit einer Radiologie-Praxis telefoniert, brauche einen MRT-Termin.
„Da könnte ich Ihnen den 11. 11. anbieten. Sagen Sie mir kurz noch Ihre Krankenkasse.“ „...“ „Ist das privat?“ „Ja.“ „Warten Sie mal ... Dann kommen Sie doch am kommenden Mittwoch.“
ist ja mal gut zu hören, dass man bei dem durcheinander auch mal Vorteile hat. Also ich habs noch nie gemerkt, aber kann ja noch kommen.
Wobei ich eigentlich lieber gar keine medizinische Versorgung in Anspruch nehmen möchte ![]()
Das Problem ist unser Finanzminister. Der weigert sich ja wehement, Übergewinne abschöpfen und Preise sinnvoll regulieren zu lassen. Stattdessen wird (vermutlich) wieder mit der Gießkanne Geld verteilt, und zwar nicht nur an Haushalte, sondern auch an Unternehmen (die es nicht brauchen und/oder die Preise gerade deshalb erhöhen).
Weil das völlig utopisch ist. Übergewinne gibt es überhaupt nicht. Das ist eine Wortschöpfung der Politik. Als ob große Energiekonzerne nicht so oder so ihre Gewinne minimieren. Da ist am Ende überhaupt nichts zu holen.
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