Beiträge von s3g4

    Ich habe dir hier noch einmal den Beitrag von sissymaus kopiert, auf den ich reagiert habe.

    Von "quatschen mit dem Kollegen" war da nicht die Rede, sondern von 5 Stunden Faulenzen bei 7 Stunden Arbeit.

    Je nach Aufgabengebiet sind auch solche Tage durchaus in Ordnung. Wenn es aber immer so ist, kommt es halt auf die Firma an. Je größer diese sind desto größer auch die Wahrscheinlichkeit, dass es auch ein Arbeitnehmer gibt die nur sehr wenig oder gar nichts zur Firma betragen und es stört aber auch keinen.

    Das hat aber mit "regelmäßig und in erheblichem Umfang Arbeitsbereitschaft oder Bereitschaftsdienst" nichts zu tun. Es handelt sich um ein "manchmal" und außerdem nicht um Bereitschaftsdienst.

    Naja, aber manchmal ist trotzdem dann nicht zulässig. Von Bereitschaftsdienst habe ich auch nix gesagt.

    Bis die Geschäftsleitung das mitbekommt und ihn abmahnt. Er wird schließlich nicht fürs Quatschen und verdaddeln bezahlt, sondern fürs Arbeiten.

    Kein Mensch kann 7-8 Stunde am Stück hochkonzentriert arbeiten. Und quatschen mit Kollegen trägt zur Regeneration bei. Außerdem hilft es auch oft bei der Lösung von Problemen.

    Uh, es gibt genug Situationen, in denen man dumme Entscheidungen trifft.

    Und dass man seinen Schlüssel verliert oder er geklaut wird, ist ja nun nicht so selten.

    Ja aber eine dumme Entscheidung ist noch lange nicht grob fahrlässig. Gleiches gilt für deinen Schlüssel. Wie gesagt wenn man gerne grob fahrlässig handelt (was auch sehr schwer nach zuweisen ist), dann braucht man diese Versicherungen. Ansonsten ist man über den Dienstherren abgesichert, denn Unfähigkeit ist kein Dienstvergehen.

    Versicherung: Haftpflicht mit Diensthaftpflicht und Schlüsselversicherung (wenn nicht über Gewerkschaft)

    Privathaftpflicht ja.

    Diensthaftpflicht und Schlüsselversicherung braucht man nur, wenn man vor hat grob fahrlässig zu handeln.

    Klar haben wir es zu bezahlen. Wer soll es denn sonst? Glaubst Du im ernst, daß irgendein Politiker genug Geld hat, um das zu bezahlen? Selbst wenn sie mit ihrem Privatvermögen in unbegrenzter Höhe haftbar wären, würden am Ende doch wieder die Bürger zahlen. Und ja, wir leben in einer Demokratie, nur laufen praktisch alle Parteien in eine Richtung. Eine wirkliche Alternative gibt es da nicht, wenn man die beiden extremen Flügel, also die Linke und die AfD nicht in der Regierung sehen will.

    Naja diese Politiker könnte man bestrafen. Z.B. bei Versagen keine Ruhestandsbezüge oder ähnliches. Auch Geld- oder Gefängnisstrafen wegen veruntreuung von Steuermitteln kann ich mir gut vorstellen. Sowas wie in der Politik gibt es sonst nirgendwo. Ein CEO, der falsche Entscheidungen getroffen hat fliegt einfach raus (ok manchmal bekommt er trotzdem noch einen Bonus und es wird mauschelt).

    Es gibt für einen Politiker gar keinen Grund zur Angst. Wenn's falsch war, naja wenigstens habe ich meinem Lobby-Kumpel geholfen und kann da dann später im Aufsichtsrat rumhängen.

    Ich wollte einfach nur ein paar Zahlen hören, um mal zu sehen, in welche Bereichen sich die Leute bewegen...

    Du wirst genau das hören. Verschiedene Zahlen, die dir selbst gar nix bringen. Von anderen Menschen in anderen Lebensumständen, in anderen Regionen/Bundesländern, mit anderen Vorstellungen, aus anderen Zeiten, an anderen Schulen etc. pp.

    Überlege dir lieber was du brauchst und wie du dein Budget dafür einsetzen willst.

    Obdach: WG, Wohnung oder bei den Eltern?

    Versicherungen: PKV suchen (ggf. GKV) mehr brauchst du erstmal nicht

    Lebensmittel: weißt du sicher schon

    Abos: braucht man nicht, ist deine Entscheidung

    Auto: Brauchst du eins? Wenn nein, dann würde ich auch keins haben.

    Wo siehst du bei Lehrkräften "regelmäßig und in erheblichem Umfang Arbeitsbereitschaft oder Bereitschaftsdienst"? Sorry, das sind arbeitsrechtlich exakt definierte Begriffe, mit denen man hier gar nicht weiterkommt.

    Weil das bei uns auch manchmal zutrifft. Wenn man beispielsweise Vormittags unterrichtet, am Nachmittag eine Konferenz hat und Abends nochmal Abendunterricht erteilt. Das ist jetzt nix aus den fingern gesaugtes, sondern mir schon einige Male passiert.

    Ja das ist mir voll und ganz bewusst. Und mir ist auch bewusst, dass die Aussagen nicht zu pauschalisieren sind. Mich interessiert es, um einfach mal ein Gefühl dafür zu bekommen. Während des Studiums ist man vllt naiv, weil man denkt 1400 Netto wären schon echt gut. Aber in Wahrheit ist das dann doch ziemlich knapp. Mich interessiert es einfach, wie andere es schaffen...

    Am besten wie ein Student weiter leben. Dann gehts wahrscheinlich ganz gut.

    So. Ist das so. Dann ist es wohl nur ein Vorschlag, was hier steht?

    nein, aber keine Regel ohne Ausnahme. Wie erklärst du dir denn 24h Schichten bei Ärzt oder Pflegern?

    Zitat

    Arbeitszeitgesetz (ArbZG)
    § 7 Abweichende Regelungen

    (1) In einem Tarifvertrag oder auf Grund eines Tarifvertrags in einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung kann zugelassen werden,1.abweichend von § 3a)die Arbeitszeit über zehn Stunden werktäglich zu verlängern, wenn in die Arbeitszeit regelmäßig und in erheblichem Umfang Arbeitsbereitschaft oder Bereitschaftsdienst fällt,
    b)einen anderen Ausgleichszeitraum festzulegen,

    Wie chilipaprika schon schrieb, ist das in Niedersachsen der Standard. Hier wirken Eltern- und Schülervertreter völlig selbstverständlich in allen schulischen Gremien mit. Das beinhaltet insbesondere auch die Klassenkonferenzen.

    Das hört sich furchtbar an. Zum Glück gibt es sowas bei uns nicht.

    Sind bei euch Eltern bei Notenkonferenzen da bei? Auf welcher rechtlichen Grundlage passiert das denn? Ich dachte, das wäre nciht erlaubt.

    Finde ich sehr merkwürdig. Schulkonferenzen sind eigentlich nicht für Dritte geöffnet und Notenkonferenzen schon gar nicht.

    Ich dachte, die Arbeitszeitsregelung gelte nicht für Lehrkräfte?

    Und bevor man die ausnahmsweise maximalen zulässigen 12 Stunden plus gesetzliche Ruhezeiten (müssten mindestens 45min) erreicht, dauert es…

    (Und wenn jemand vor der Konferenz wirklich keine Ruhepause/Mittagspause hatte, sollte er die einfordern und zb die 8. Stunde vertreten werden oder so.)

    12 Stunden ist nicht das maximum. Theoretisch muss nur eine Ruhezeit von 11h eingehalten werden. Also gehen auch 24 Stunde. Wobei hier aber ein Ausgleich innerhalb der nächsten 24 Wochen gewährt werden muss.

    Und die gesunden Erzeuger sind anschließend auch nicht mehr gesund, wenn 20 % nicht bezahlen können. Spätestens dann muss der Staat eingreifen (Uniper lässt grüßen.)

    Das ist nur eine Mutmaßung von dir. Staatliches Eingreifen hat bisher nichts gutes gebracht. Der Staat überschreitet bei solchen Aktionen seine Kompetenzen bei weitem und unterdrückt kleinere Marktteilnehmer.

    da isser wieder, unser gesellschaftlich verbreiteter Egoismus unter dem Deckmäntelchen der indiduellen Freiheit :gruebel:

    Ja ich bin für Freiheit und gegen zentral gesteuerten Blödsinn.

    Ja, wer nicht sparen will, muss halt zahlen. Ich wiederhole meinen Vorschlag.

    Jeder Haushalt erhält eine bestimmte Menge Energie subventioniert, pro weiterer Person einen weiteren Betrag. Danach muss der echte Preis (nicht subventioniert) bezahlt werden. Und wenn es knapp wird, steigt halt der Preis.

    Willkommen in der Planwirtschaft. Gruselig

    Dann bitte direkt den Markt regeln lassen, damit überleben dann eh nur die Gesunden Erzeuger.

    Doch, sparen, sparen, sparen (z. B. kein Standby).

    Das kannst du selbst machen und es auch anderen erzählen. Das ist aber keine Lösung, denn du kennst niemanden zwingen sich auch so zu verhalten. Ich möchte auch nicht vorgeschrieben bekommen wie ich meine Gerätschaften betreibe.

    Das war ja das Thema des Einstiegposts von mir. Obwohl wir viele Grüne - Wähler in der Schule haben, sehe ich einen sehr verschwenderischen Umgang mit Energie.

    Das überrascht mich überhaupt nicht.

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