Beiträge von laleona

    Antimon : Du musst nicht mehr mit mir diskutieren, ich melde mich hiermit ab.


    Mag sein, dass du viel weißt und eine Menge Ahnung hast, du bist aber im gleichen Atemzug bewusst verletzend.


    Mich hattest du auf dem Kieker, wolltest mich nicht verstehen sondern nur meine Argumente, die nie abwertend waren, zerpflücken an ihren sicher vorhandenen Schwachstellen. So lange du hier bist, werde ich hier keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.


    Sicher kommt von dir nur ein abwertender Kommentar, wie mimimi ich doch sei.

    Pass gut auf, es gibt mehr Menschen wie mich und du wirst die Welt nicht durch Abwertung ändern.

    Interessant, weniger Sek2-Abschlüsse aber mehr Studenten. Irgendwie muss ich das noch zusammenkriegen ;)

    Und zu der geringen Anzahl an türkischstämmigen Menschen unter den Gymnasiasten in D: Ich erwähnte ja bereits, welche Bildungsschicht kam.

    Ich denke, es hat tiefere Ursachen, warum die einen Migrantenfamilien eher bildungsnah sind als die anderen.

    Ich möchte zB darauf hinweisen, dass die Erstimpfquote gegen corona in der Türkei nur bei ca. 67% liegt und in Portugal bei 95%.

    Man traut dem Staat oder eher weniger. Das gilt vielleicht auch in andren Bereichen.

    weniger Unterstützung von zu Hause/Es gibt immer noch stärkere Vorbehalte auf Schulseite gegen diese Kinder" etc. Auch mögliche Interpretationen.

    Bei meinen sehr guten GS-Mitschülerinnen hat meine Mutter (auch GS-Lehrerin, aber andre Klasse) damals zuhause angerufen und gesagt, sie mögen doch bitte aufs Gym gehen. Kein einziges Elternteil hat dem zugestimmt. Immer hieß es "Die übernimmt den Hof" oder "Die heiratet eh" oder einfach "Des braucht die net".

    Wie erwirbt man denn die Hochschulreife? Abitur ist klar, dann fand ich das:

    "Die allgemeine Hochschulreife kannst du über verschiedene Wege erlangen. Am gängigsten ist die erfolgreiche Ablegung einer Abiturprüfung. Du kannst die allgemeine Hochschulreife jedoch auch über andere Bildungswege, wie beispielsweise einem Berufskolleg oder einer Abendschule, erlangen.."


    Muss ich da vorher was genau gemacht haben?


    Etliche frühere Freunde von mir haben Hauptschulabschluss gemacht, dann Ausbildung und dann diverse Nachqualifikationen, bis sie schließlich studiert haben. Allerdings kann ich nicht genau sagen, was sie da nachqualifiziert haben. Vielleicht kann mich jemand aufklären. Habe keinen Kontakt mehr zu ihnen...

    Wie erklärt man denn die z. B. objektiv messbare Verteilung von Migrantenkindern über die Schulformen, wenn eigentlich alle alles richtig machen?

    In den 60ern und 70ern hat man aus der Türkei, Griechenland und Italien (auch Spanien) gezielt Arbeiter angeworben, weil man diese für den deutschen Arbeitsmarkt brauchte. Menschen, die schon in ihrem Heimatland ein gutes Leben mit sicherer Erwerbstätigkeit hatten sind nicht vorrangig diesem Ruf gefolgt und so hat man sich nach Deutschland Menschen aus einer relativ bildungsfernen Schicht geholt. Dass die Nachkommen dieser angeworbenen Arbeiter heute immer noch bildungsfern sind, hat viele Gründe, die wir auch in dem andren Thread diskutierten.

    Das Bildungsbürgertum, das es sehr wohl in der Türkei gibt, ist halt einfach in der Türkei geblieben. Und wenn es gekommen ist, hat das Elternhaus seine Einstellung gegenüber Bildung halt weitergegeben an die Kinder.


    Und auch richtig, was Caro07 schreibt, in der Türkei meldet sich die Schule nur, wenn was grob falsch läuft, ansonsten hat das Elternhaus wenig mit der Schule zu tun.

    Erlebe ich auch gerade wieder an unsren Freunden, die in die Türkei zurückgegangen sind.

    In Deutschland haben 86% der Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren den Sekundarbereich II erfolgreich abgeschlossen. Das sind mehr als im OECD-Durchschnitt (79%), allerdings haben mit 87% etwas mehr Männer einen weiterführenden Abschluss als Frauen (86%).


    In der Türkei verfügen 42% der Bevölkerung im Alter von 25-64 Jahren über einen Abschluss des Sekundarbereichs II, deutlich weniger als im OECD-Durchschnitt (79%) und einer der niedrigsten Werte unter den OECD-Ländern. Dies trifft in höherem Maße auf Männer zu als auf Frauen, da 45% der Männer, aber nur 38% der Frauen den Sekundarbereich II erfolgreich abgeschlossen haben.


    Aus: oecdbetterlifeindex

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