Bei uns hieß es kurz „Tonne“. Westliches Ruhrgebiet
Beiträge von MarieJ
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Schmidt Ich glaube, du hast mich missverstanden:
Mit dem Ignoriert-Werden der Wünsche meinte ich die Aussage von Maylin85 in #225.
Und ich fühlte mich von deinem Beitrag nicht angefasst, sondern wunderte mich über die Aussage, dass ein Nichtfestlegen von Bestattungsangelegenheiten ein Nichtauseinandersetzen mit der eigenen Sterblichkeit sei. Dem ist eben nicht unbedingt so.
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Bei den Fahrzeiten und bei so frühem Schulschluss ist’s bei den weiteren Rahmenbedingungen m. E. besser zu bleiben. Mein Fahrtweg ist zwar etwas kürzer (ca. 45 min), aber ein gutes Arbeitsklima ist sehr viel wert. Das würde ich nicht für eine Stunde Fahrtweg opfern.
Vielleicht besorgst du dir gute Hörbücher, macht z. B. mir die Fahrerei deutlich erträglicher. -
@Maylin Ich meinte diesen Beitrag.
Man muss sich darüber unterhalten, alle haben unterschiedliche Vorstellungen und es ist unnötig anstrengend in einer Zeit, in der man das wirklich nicht gebrauchen kann. Wenn der Verstorbene seine Wünsche, ggf. in vorheriger Absprache mit den Hinterbliebenen, festgelwgt hat, ist das für die Hinterbliebenen einfacher und man kann dem Verstorbenen noch einen letzten Dienst erweisen, indem man seine Wünsche umsetzt.
Ich verstehe, dass man sich nicht mit seiner eigenen Sterblichkeit auseinandersetzen will, aber rechtzeitig festzulegem, was gemacht werden soll, ist für die Hinterbliebenen in der Regel einfacher. Meine Frau und ich haben alles geregelt bzw. festgelegt.
Ich verstehe sehr gut, dass du deine Situation, vor allem das Ignoriert-werden deiner Wünsche, sehr unschön findest. An deiner Stelle würde ich dann eben die anderen (Geschwister, verbliebene Partnerin usw.) entscheiden lassen - habe ich zumindest teilweise auch bei der Beerdigung meines Vaters so gemacht. Für manche ist’s sicher besser, dass bezüglich Bestattung alles vorher von den Verstorbenen festgelegt ist.
Mit den anderen Angelegenheiten muss man sich auch mit Testament sowieso beschäftigen. Easy ist so eine Nachlassregelung eher nicht. Es gibt immer jede Menge bürokratischen Kram zu erledigen. Das wird auch durch vorherige Absprachen nicht weggenommen. -
Mir ist unklar, warum meine Aussage, dass ich meinen Hinterbliebenen die Wahl lasse, zu der Schlussfolgerung führen kann, ich wolle mich nicht mit dem Tod beschäftigen. Das Gegenteil ist nämlich der Fall.
Ich habe mich schon erheblich mit meiner Sterblichkeit auseinandergesetzt, also z. B. eine Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Testament notariell erstellt. Auch wissen meine Kinder, wo sie alle Unterlagen finden können, welche Anträge wo zu stellen sind, auf welchen Konten welches Geld zu finden ist usw. Das sind Dinge, die ansonsten wirklich unnötig Zeit und Nerven kosten.
Von irgendwelchen Diensten oder letzten Wünschen, die den Verstorbenen zu erfüllen seien, halte ich nichts, es sei denn, die Hinterbliebenen brauchen sowas zur Trauerbewältigung.
Mein Vater wollte z. B. zunächst „im engsten Kreis“ beerdigt werden, bis ich mit ihm darüber gesprochen habe, dass es evtl. doch einige Leute gäbe, die sich gerne mit einer schönen Beerdigungsfeier an ihn erinnern würden. Und eine schöne Beerdigung mit vielen Leuten gab’s dann auch. -
Wir werden uns schon einig werden, das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass uns überhaupt (ggf). zugemutet wird, das in der akuten Situation noch zu regeln. Als hat man da nicht schon genug Stress auf diversen Ebenen...
Wenn ihr euch einige werdet und eben macht, was ihr für richtig haltet, gibt es da nicht mehr zu regeln als mit eindeutigen Wünschen der/des Verstorbenen.
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Und was ist, wenn sich die Personen nicht einig sind? Neben Trauer, Abschiednehmen und vielleicht wirtschaftlichen Fragen müssen die sich dann noch einigen, welche Bestattungsform wohl angemessen ist. Und das unter Einfluss der „Gesellschaft“ („Warum habt ihr euren Vater denn im Wald verscharrt?“).
Selbstverständlich kann man einen unvorhergesehenen Konflikt nicht verhindern, wir haben aber schon viel durch und ich kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es unter den Beteiligten keinen Streit geben wird.
Ganz sicher werden sie sich von keinerlei Äußerungen der „Gesellschaft“ - wer auch immer das dann sein möge - in ihre Entscheidung reinreden lassen oder diese dadurch in Frage stellen.
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Mir ist es auch ganz egal. Ich bin Organspenderin und würde meinen Körper auch für Medizinstudent*innen zur Verfügung stellen.
Wo und ob ich begraben werde bzw. meine Asche hinkommt, sollen die entscheiden, für die es etwas bedeuten könnte, also mein Mann und meine Kinder.
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Ein gutes Jahr 2026 für euch alle!
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Heute gibt’s: Lecker Auflauf mit Kartoffeln und Gemüse und später Champagner.
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Aus dem Ethik-Lehrplan Sachsen Klasse 3 und 4
"Die Schüler erhalten einen ersten Einblick in die Weltreligionen des Judentums und des Islam. Sie erfahren von Traditionen und Ritualen dieser Religionen und denken über Verbindendes nach. Die Schüler lernen das Wirken gläubiger Menschen und karitativer Einrichtungen kennen. Schüler gewinnen Einblick in den Glauben der Christen. Sie wissen, dass viele Feste, Bräuche, Gebäude und Kunstwerke eng mit dem Christentum verbunden sind. Sie lernen die Kirche als heilige Stätte kennen und die Bibel als das heilige Buch der Christen. Die Schüler gewinnen Einblick in die Bedeutung christlicher Feiertage, Feste und religiös geprägter Zeiten."
Ach du Lieber! Das ist doch kein Ethik-Unterricht. Das ist Unterricht über Religion.
Im Ethik Unterricht sollte vermittelt werden, wie es läuft, dass man zu Werten und Normen kommt, ohne Religion dafür bemühen zu müssen. -
Ich finde es schön, dass wir überhaupt eine Wahl haben und uns lecker Essen aussuchen können. (Leider gibt’s aber doch einige Dinge, die ich gar nicht mag, Kartoffelsalat gehört dazu.)
Bei uns gab es die Tradition, dass es an Heiligabend nichts Aufwändiges gab, dafür am ersten Weihnachtstag die Gans mit Klößen und Rotkohl.Es ist wirklich interessant, zu lesen, wie unterschiedlich da die Leute hier ticken. Gleichwohl solltet ihr ein bisschen gnädiger mit einander sein.
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Rein aus fachmathematischer Sicht ist man bei der Restangabe "+ 3 : 7" (bei der Beispielaufgabe vorhin) näher dran am eigentlichen Ergebnis als wenn man nur "Rest 3" schreibt, da dann auch deutlich wird, dass nicht 3 Ganze übrig bleiben, sondern ein Wert irgendwo zwischen 0 und 1, der auch essentieller Bestandteil des Ergebnisses ist.
Doch, es bleiben drei Ganze übrig.
Das, was du meinst, bleibt ja nicht übrig, sondern es ist das Ergebnis des Rests geteilt durch sieben. Schreibt man also 5 + 3:7, hat man ein korrektes Ergebnis und nichts „bleibt übrig“.
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Es ist zwar eigentlich in der Liste insgesamt enthalten, wurde aber bei uns eine Bewerberin ausdrücklich gefragt: Ordnungsmaßnahmen (Verfahrensablauf usw.)
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Fun fact: Ich habe das mittlerweile sogar nochmal (nicht als Antwort an dich) benannt: Wenn z.B. ein Kommentator (stellvertretend dür andere solxhe Kommentare hier) ganz allg. schreibt, "Respekt" bedinge zwingend, geschlechtsneutrale Pronomen nutzen zu müssen, oder dass eine Nichtnutzung Nichtnutzung "eine intolerante, menschenverachtende Einstellung [...] propagier[e] und [...] die [...] Persönlichkeitsrechte [...] einzelner", "Toleranz [...] und die Würde jedes Einzelnen" missachte etc. ,dann ist das „mir nichts, dir nichts“, weil das bestenfalls unüberlegte Kommentare sind (lusrigerweise auch von Kollegen, die fachlich gar nlcht betroffen sind). Wie würdest du das verstehen, außer dass pauschal entsprechendes von den Kollegen als Fehler markiert würde? Mehr 'macht man halt so'-Kommentare darfst du gerne selber raussuchen.
Es bleibt dabei: Kurios sich an der Frage festzbeissem, statt inhaltliche Sachdiskussionen zum eigtl. Thema zu führen - halte ich nach wie vor ürr ein Ablenkungdmanöver.
Aber ich schrieb es ja bereits: Egal, das Thema ist ausgelutscht.
Deine „Benennung“ eines Beispiels ist kein Beleg für das von mir Erfragte. Die Kolleg:innen haben stets Begründungen angegeben. Auch wenn Du diese inhaltlich falsch findest, so sind es doch Begründungen und somit weit entfernt von „mir nichts, dir nichts“.
Die entsprechenden Fachkolleg:innen, die über Fehlerwertung schrieben, haben es noch elaborierter ausgeführt, als du es wiedergibst.
Zumal sich viele ja gar nicht explizit zur Fehlerwertung äußern. Das beschreibst du selbst an Annahme von dir: „ Wie würdest du das verstehen, außer dass pauschal entsprechendes von den Kollegen als Fehler markiert würde?“Deine ganzen Ausführungen sind offenbar der Versuch über linguistisch bzw. sprachphilosophisch durchaus fragwürdige Argumentationen (ich verweise mal auf die verschiedenen Varianten der Bedeutungstheorie) das Gendern in diese „hier-wird-einem-etwas-unrechtmäßig-aufgezwungen-Ecke“ zu stellen und somit zu diskreditieren.
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Vielleicht meint er „Bildungsministerium“ und kennt den Unterschied nicht oder die Worterkennung schlägt zu.
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Und meine Anfrage nach einem Beleg bzw. Belegen wird einfach unter Verweis darauf, dass solcherart Beiträge existieren, einfach ignoriert. Dabei war sie absolut ernst gemeint, nicht ironisch, nicht provokativ.
Also hier noch einmal: Ich lese hier in keinem Beitrag, dass Kolleg:innen „mir nichts, dir nichts“ eine Verwendung eines Pronomens als Fehler anstreichen. -
, insoferm der "Referenzgegenstand" ja auch hier via sex identifizierbar (und 'ontologisch" unverändert) ist.
Der Referenzgegenstand ist eben nicht „ontologisch unverändert“.
„Wir sind, doch wir haben uns nicht, darum werden wir erst.“
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