Seit deiner Schulzeit sind aber viele Jahre vergangen. Mein Grundschullehrer hat uns auch noch ins Gesicht geschlagen, dennoch bin ich selbst Grundschullehrerin geworden und das mit dem Schlagen gibt es zum Glück auch nicht mehr.
Ich verstehe nicht, was du mir damit sagen willst. Meine Schulzeit war prima, sowohl in der Grund- als auch in der weiterführenden Schule habe ich mich sehr wohl gefühlt, obwohl ich nie wirklich gläubig war. Die haben Ungläubige ja nicht schlechter behandelt.
Ich habe wirklich viele tolle gläubige Menschen und tolle Atheisten und von jeder Couleur auch furchtbare Typen kennengelernt.
Darum geht es hier aber doch gar nicht, sondern darum, dass konfessionsgebundener Religionsunterricht in Schulen nicht sein sollte, Religionswissenschaften und Ethik schon.
Alles andere gehört in den Privatbereich.
Dass viele Eltern konfessionelle Schulen bevorzugen, hat nach meiner Kenntnis in den meisten Fällen nicht mit der Glaubenserziehung dort zu tun sondern z. B. mit besseren Schulkonzepten, weniger SuS mit Migrationshintergrund u. v. a. m.