Bezüglich Schöpfung steht da nur, die Kinder sollen erkennen, dass Schöpfung einerseits ein Geschenk (es steht nicht einmal Gottes da), aber andererseits auch eine Aufgabe ist. …
Schon das Wort „Schöpfung“ (oder „Erschaffung“) impliziert eine irgendwie geartete Handlung einer Person/Macht/Wesenheit, die „schöpft“ bzw. erschafft.
Diese Wortwahl geht also nicht mit gerade aktuellen Entstehungstheorien unseres Universums zusammen und suggeriert bereits, dass o. g. Wesenheiten zumindest mal existiert haben müssten.
Man kann Kindern durchaus erzählen, dass es Leute gibt, die das glauben und daraus etwas für sich ziehen.
Kinder sollte man m. E. nicht anlügen, aber es ist offenbar bisweilen die leichtere Variante, wenn’s mal richtig schwierig wird.
Meine Tochter hat mich z. B. als sehr kleines Kind gefragt, was man denn machen würde, wenn man schwanger wird und keine Kinder haben will. Da hab ich schon echt mit mir gerungen, die richtigen Worte zu finden.