Lasse, der „Dreh-um-die-Bolzen-Ingenieur“😀
Beiträge von MarieJ
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Echt jetzt? Kennst du dich so wenig mit dem deutschen Schulsystem aus? Es gibt also nur Walddorfschulen oder Schulen mit Noten?
Echt! Ich kannte bisher nur notenfreie Grundschulen und da auch nicht mehr in spätestens Klasse 4. Für weiterführende Schulen war es mir, bis auf Waldorfschulen, nicht bekannt. Mea culpa.
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Bemühen tu ich mich hier überhaupt nicht, dazu sind mir doch die Leser viel zu egal. *Innen
Warum schreibst du dann hier überhaupt irgendetwas? Soll da nix bei den Empfängerinnen ankommen?
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lassel Bist du Lehrkraft an einer Waldorfschule?
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„Ungerechtigkeit“ ist in diesem Zusammenhang kein Kriterium.
Es gilt einfach: Wenn man als Vollzeitkollegin mindestens 4 Vertretungsstunden macht, werden diese abzüglich der eventuellen Ausfallstunden als Mehrarbeit bezahlt.
„4 Mehrarbeitsstunden – 2 Ausfallstunden = 2 Mehrarbeitsstunden < 4 Mehrarbeitsstunden, also keine Vergütung.“
Deine Auffassung ist in diesem Beispiel also falsch, es werden 2 Stunden bezahlt.
In deinen weiteren Beispielen bekäme keine mit Vollzeit die Mehrarbeit bezahlt, wenn nicht im Monat 4 Vertretungsstunden geleistet werden. Falls beide mindestens 4 Mehrarbeitsstunden insgesamt leisten, bekommen beide die von dir genannte 1 Stunde bezahlt.
Bei in Teilzeit Arbeitenden ist das wieder anders.
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Wir haben einen offenen Stammtisch gegründet. Die Jüngeren waren da die Initiatoren, es kann jedoch kommen wer möchte. Wir sind auch schon mit ü50-jährigen richtig feiern gegangen.
Hoffentlich nehmt ihr da auch die Ü60 mit.
Ich kann z. B. auch noch ordentlich feiern, nur beim Schwoofen tun mir irgendwann die Knie weh.
Ich schließe mich diversen Vorrednerinnen an: Es ist im Umgang vieles keine Frage des Alters, sondern der Persönlichkeiten.
Lass dich nicht unterkriegen. Wähle das Prinzip der wohlwollenden Interpretation von Bemerkungen, dann trifft es dich nicht so. Mein Psychodoc würde sagen „fang den Ball einfach nicht“. Das sagt sich vielleicht etwas leicht, kann man aber üben. Achte auf deine eigenen Prioritäten und entscheide dann, ob das ganze für dich dort noch ok ist.
Du kannst dir ja immer sagen, dass du früher aussteigen könntest, wenn du es wolltest.
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Die offizielle Begründung lautet sinngemäß so, dass man den SchülerInnen durch die zusätzliche Zeit ermöglichen möchte, inhaltlich mehr in die Tiefe zu gehen und so qualitativ (und eben nicht quantitativ) bessere Ergebnisse zu erzielen. Die Realität sieht natürlich anders aus. Viele SuS' denken eben, dass sie primär über Quantität ihre Punkte bekommen....
Diese offizielle Begründung kenne ich - habe schon so viele Veränderung mitgemacht, weil ich seit 1992 im Schuldienst bin.
Bisher kann ich auch in den Erwartungshorizonten keinesfalls mehr Tiefe erkennen (in Mathe). Es ist Quatsch zu behaupten, dass sich nicht auch die Menge an Aufgabenteilen und zu lesenden Texten gesteigert hätte. Von einer gesteigerten Qualität jedoch bemerke ich echt nichts.
Ich weiß also immer noch nicht, wozu das Ganze gut sein soll.
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Diese sehr langen Klausuren im Abi bzw. in 13.2 sind sowieso völlig schwachsinnig.
Es ist wohl auch von anderen Kolleg:innen die Erfahrung, dass z. B. in Mathe die als letztes bearbeitete Aufgabe schlechter gelöst wird. Bei gut drei Zeitstunden Klausur sinkt die Konzentration in der letzten Stunde deutlich und inzwischen sind’s mehr als vier und wird im Lk noch auf fünf Stunden steigen.
Die Klausuren im Studium sind in der Regel nicht so lang (nach meiner Kenntnis nur bei den Medizinern und evtl. Juristen, kann mich aber irren bzw. bin nicht mehr auf dem aktuellen Stand).
Bleibt also die Frage: Warum nur? Weil man unbedingt alles abprüfen will, was an Kompetenzen im KLP steht?
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Ich glaube unsere letzten Vorschläge für 180 Minuten waren mit Skizzen um die 5-6 Seiten. Das ist wahrscheinlich mehr Text als in Deutsch.
Wobei es schon deutlich weniger Fließtext ist als in den Sprachen, da ja mehrere Graphen jede Menge Platz einnehmen.
Ansonsten finde ich manchen Text bei Aufgaben im Sachzusammenhang auch überflüssig. Die SuS zum genauen Lesen von Texten anzuhalten und das ein oder andere Wort „auf die Goldwaage“ zu legen, ist dagegen m. E. absolut in Ordnung. Sie müssen auch beim mathematischen Argumentieren sehr genau mit ihren Worten umgehen. Es spielt auch ohne einen längeren Text eine Rolle, ob z. B. in einer Stochastikaufgabe „mindestens“ oder „höchstens“ oder Ähnliches steht.
Wenn’s um Logik geht, sind die Formulierungen eben nicht beliebig. Das war auch ohne Kompetenzlehrpläne schon so - ich denke mal nur an „notwendige“ vs „hinreichende“ Bedingungen.
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Ja, dann war meine Definition wohl zu eng gefasst. Zumindest für die Schweizer Behörden.
MarieJ : Eine Kollegin meines Mannes hatte monatelang Geschmacksverlust nach Corona, sie fand es "blöd", aber nicht schlimm. Auf sie hatte ich mich bezogen. Alles Gute für dich!
Danke dir! Jetzt hab ich’s schon ein paar Jahre hinter mir und der Geschmack ist glücklicherweise nach einiger Zeit wieder gekommen😀
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In die Grundschule gehören die besten Lehrer:innen.
Alles, was da versaut wird, bleibt später schwierig.
Außerdem ist’s für die Kinder wichtig, dass sie „fachlich super gut draufe“ und sehr empathische Lehrkräfte habe, die schnell verstehen, wo ihre eventuellen Probleme liegen und die liebevoll, aber klar und bestimmt mit ihnen umgehen.
Das wäre natürlich für alle Stufen wichtig, aber am Anfang ist’s am wichtigsten.
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Also Geschmacksverlust ist echt schlimm. Hätte ich vor meiner Strahlenbehandlung auch nicht gedacht und ich war darauf vorbereitet. Kann wirklich depressiv machen, aber man kann’s nicht mal gut jemandem erklären, der nur mal ein bisschen Geschmacksverlust hatte.
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Division durch 0 ist die Grundlage der Infinitesmalrechnung. Die ist sehr wichtig für die Technik.
Ooops
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Apropos Latein: Ich freue mich, wenn noch Leute „Romanes eunt domus“ kennen.
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Ich nicht - ich renne da rum wie immer.

Aber gut dass wir drüber sprechen, ich muss diese Woche mal mit meiner Klasse überlegen, als was ich mich dieses Jahr verkleiden werde.
Ich hätte da ne naheliegende Idee 😉
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Schade, dass hier irgendwelchen Leuten Behindertenfeindlichkeit unterstellt wird, obwohl das ganz unnötig ist und lediglich an der Interpretation von Wörtern wie „Zumutung“ und „Strafexpedition“ im genannten Kontext hängt.
M. E. wurde es nun hinreichend klar gestellt, wie -zumindest fast alle hier- die ganze Sache gemeint haben und wenn man das nicht akzeptieren mag, wird die negative Interpretation nicht treffender. Wenn man die Klarstellungen als Relativierung auffasst, ist das ebenfalls schade.
Was lässt manche glauben, dass es hier behindertenfeindlich gemeint war? Die entsprechenden Zitate kann ich immer noch nicht finden.
Für mich wäre eine solche Abordnung auch eine Zumutung, ich bin aber nicht behindertenfeindlich, sondern habe mit Behinderten im privaten Umfeld zu tun und bin auch äußerst lernwillig. Und nu?
Aber jetzt bin ich auch das letzte Mal übers Stöckchen gesprungen.
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Zitat chilipaprika „MEIN Verständnis (aber da scheine ich zu irren?) ist, dass ein Notenmittelwert absoluter Quatsch ist, weil die Skala es einfach nicht hergibt.
(dass ich es machen muss, ist mir auch klar. Ich "weigere" mich trotzdem, einen Klassendurchschnitt unter dem Notenspiegel aufzuschreiben.“Ich habe mich gar nicht auf einen Notendurchschnitt der Gruppe bezogen, sondern auf den Mittelwert der Einzelnoten eines Schülis zur Ermittlung einer Gesamtnote für das Halbjahr bzw. Schuljahr.
Dass in dem ganzen Zusammenhang Mittelwerte (welcher Art auch immer) höchst fragwürdig sind, ist doch in vielen Beiträgen verschiedener Threads hinreichend klar geworden.
Dass es viele Kolleginnen doch gerne so handhaben liegt an der Scheinobjektivität von Zahlen oder an den Vorgaben, die unpädagogische, mathematisch unbeleckte Menschen gemacht haben.
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Zitat chilipaprika „Es sind aber zwei verschiedene Skalensorten, bei der einen darf ich (mathematisch gesehen) Mittelwerte bilden, bei der anderen nicht?!“
Mir ist nicht ganz klar, worauf du das beziehst. Ich dachte, es sei so gemeint:
In einer Klassenarbeit wird ein Prozentsatz p erreicht. Daraus kann man eine Note machen (im NRW Abi z. B. 80 % entspricht der 2 bzw. 11 Notenpunkte), dann werden aber bei der Gesamtnote nicht die Aus den Prozentsätzen resultierende Einzelnoten zur Mittelwertbildung herangezogen, sondern direkt die Prozentsätze.
Das kann zu Abweichungen vom reinen Notenmittelwert führen, da ein bestimmter Prozentbereich zu einer Note gehört. Wer also mehrfach an einer Grenze zur nächsten Note hängt, erhält u. U. eine bessere/schlechtere Note, wenn die Gesamtpunktzahl aller Klausuren verwendet wird, als wenn die Einzelnoten gemittelt werden.
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Ja, so herum würde ein Schuh draus. 😀
Ändert aber natürlich nichts an der Gerechtigkeitsfrage.
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