Beiträge von Conni

    Auch meine "gefällt" mir sind als "Vielen Dank für den Beitrag" zu verstehen. Das ist einfach nur gruselig.
    Ich kenne einige Kinder, die nicht über "früher" oder die Flucht reden wollen und das auch sagen oder sich sofort verschließen und andere, die ab und zu reden und reden, es aber natürlich nicht loswerden dadurch. Ich hatte einen Afghanen, der ist zweimal (!) über das Mittelmeer geflüchtet, weil sie beim ersten Mal zurückgeschickt wurden (sicheres Herkunftsland). Ich weiß nicht genau, was los war, ich vermute, der Vater wurde politisch verfolgt.
    Ein Syrer kam eines Tages zu spät zur Schule in seiner Heimat. Auf dem Weg wurde er Zeuge des Bombenangriffs auf die Schule. Und das war noch eine der harmlosesten Begebenheiten, die die beiden erzählten.
    Der Vorschlag, Therapie in Anspruch zu nehmen, wurde beim zweiten allerdings vom Vater abgelehnt, das hätte wohl Schwäche bedeutet. Beim ersten habe ich es nicht vorgeschlagen, der wirkte insgesamt stabiler und gefestigter in seiner Psyche und im sozialen Umfeld in Deutschland.

    Bei Therapeuten gibt es den Begriff der Sekundärtraumatisierung: Traumatisierung dadurch, dass man sich traumatische Ereignisse erzählen lässt. Haben viele Therapeuten. Bei Lehrern gibt es das nicht. Klar, wir hören die Traumageschichten nicht in dem Umfang wie Therapeuten. Aber manchmal schüttelte es mich sehr.

    Erfahrungen: Ja.
    Fundierte Kenntnisse: Nein.

    Auch meine erfahrungen haben kein einheitliches Bild gezeigt.
    - gewaltbereit, schlagen, treten - das waren bei uns eher diejenigen, die aus Auseinandersetzungen mit Russland kamen (Tschetschenen, Afghanen, Ukrainer, aber natürlich nicht alle von denen)
    - gewaltbereit, körperlich/verbal übergriffig, das aber hinter einer freundlich-fröhlich-unschuldigen Mine verborgen,
    - übergriffig im Nähe-Distanz-Verhältnis und intimen Bereich

    Keine Mimik, gar nicht hören: Bisher bei keinem Flüchtlingskind erlebt, nur bei einem hier aufgewachsenen. Könnten da autistische Züge vorhanden sein? Eine nicht diagnostizierte Hörstörung?
    Eine Form von dissoziativer Störung? (Es gibt ja dissoziative Störungen, bei denen die Betroffenen sich nicht bewegen oder nicht sprechen können, vielleicht geht das in die Richtung? Depresonalisation? Derealisation?) Was sagt der Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie dazu? Oder seid ihr da erst auf dem "Empfehlungsweg"?

    Vielen Dank für die schnellen Antworten und Vorschläge. Die Weihnachtshits kenne ich noch nicht. Werde gleich mal danach suchen. Auch das Ich suche ein Lied auf CD, das als Begleitung dient und nur dazu gesungen werden muss (ich oder die Kinder keine Begleitung spielen müssen).

    "Weihnacht ist auch für mich" hört sich sehr schön an. Hast du dazu eine CD-Empfehlung?

    LG

    Achsooo, ein Playback. 8)
    Weihnacht ist auch für mich: Falls du es noch nicht gehört hast:
    https://www.youtube.com/watch?v=9xCB65zxUt8


    CD mit Liederbuch: https://de.schott-music.com/shop/weihnacht…u-no345717.html
    Auf der CD sind Original und Playback von "Weihnacht ist auch für mich"
    Da sind noch einige andere Lieder drin, aber eher für Klasse 4 bis 8 wäre mein Eindruck.

    Es sei denn, du willst dir ein richtiges Liederbuch mit CDs anschaffen, das lohnt aber nur, wenn du dauerhaft Musik unterrichtest. (Dann Duett, wie lamasion schreibt, ca. 100 Euro für Buch und CDs.)

    Als weitere Alternative ist mir noch "Rudolf hat es eilig" eingefallen:

    https://www.youtube.com/watch?v=mzjK41F7EQc

    Heft und CD mit Lied, Playback, Tanzanleitung. Da sind auch noch mehr Lieder drin, ein Sprechstück, eine Klanggeschichte und Die Goldene Gans als Mini-Theaterstück mit Musik. Das Tschüss-Lied in dem Heft ist süß, das hatte ich mal als Wochenabschlussritual mit einer 2. Klasse. Kommt natürlich immer drauf an, was du verwenden willst und wie oft.

    https://www.helbling.at/?pagename=product&product=S6743CD

    https://www.helbling.at/?pagename=product&product=S6742

    Da würde ich (wenn nicht sowieso schon geschehen) aber auch mal bei den Eltern nachfragen. Wir hatte auch schon den Fall, dass die Eltern das verboten hatten und Kind sich dann halt heimlich umgekleidet hat....

    Im genannten Fall ist es anders, die Klassenleiterin hat natürlich nachgefragt.
    In meiner ehemaligen Klasse saß ein überaltertes Mädchen am Ende des Schuljahres mit einem knappen Oberteil da. Die hat selber gemerkt, dass ihre Schamgrenze damit überschritten ist und ich habe sie damit nicht wieder gesehen.

    Man muss als Erwachsener ja schon ein bisschen daneben sein (diplomatisch ausgedrückt ...) um bei einem Kinder-Popo und Mädchen-Brüsten an irgendwas Anzügliches zu denken, nicht? Natürlich ist den Mädchen ihre "Wirkung" selbst nicht bewusst, die kopieren halt die älteren Jugendlichen.

    Neben der Antwort von icke (Problem vs. Schuld), die ich ähnlich sehe:
    Es geht nicht nur um Erwachsene.
    Da reicht ein Teenager ja aus. Und Mädchen sind mit 12 Jahren nicht mehr immer nur "Kinder", sondern lassen sich unter Umständen da auch auf eine wie auch immer geartete Beziehung ein. Vereinzelt sogar schon die 10- oder 11-jährigen.
    Ansonsten kann ich eben auch Eltern nicht verstehen, die ihren Kindern (aktuell: ca. 10 Jahre mit deutlichem Brustansatz und älteren Jungen gegenüber kokettierend) das "Bauchfreie" erlauben.

    Das hier hilft oft und ziemlich schnell. Mit der Technik werden auch Spitzenmusiker und -sportler gecoached. Wichtig ist, dass die Anwender nicht nur die Klopftechniken einsetzen, sondern auch an den Glaubenssätzen arbeiten. Es gibt eine Anwenderliste, wobei nicht alle Anwender wirklich gut sind. Auf der Seite gibt es eine Anwenderliste, auch für die Schweiz, du kannst mit erster Ziffer der Postleitzahl suchen.

    Ich verstehe noch nicht:
    Willst du ein Weihnachtslied zum Mitsingen, wie es der Threadtitel suggeriert?
    Wenn ja: Wer soll mitsingen? Die Kinder? Die Eltern? Letztlich werden sich klassische Lieder anbieten. Wie sollen denn Eltern oder Kinder ein Lied mitsingen, dass du selber noch gar nicht kennst, das kennen sie doch auch nicht.

    Oder willst du es mit den Kindern einüben und die Eltern sollen mitsingen? Dann muss es auch eins sein, das schnell einzuüben ist. Meine Kollegin übt mit den Sechstklässlern Ding-Dong-Bells ein und mit den Eltern die dazugehörige Bassstimme.

    Oder willst du es nur vorsingen und die Eltern sollen nicht mitsingen?
    Hast du schon über "Weihnacht ist auch für mich" von M. Ansohn nachgedacht?

    Das ist recht einfach, da ich die Schüler auch im Unterricht immer mit ihren Decknamen anspreche - "Gruppenarbeit in Vierergruppen - und Moorhuhn, Tannenzapfen und Sechseck bitte nicht in einer Gruppe!"

    Puh! Ich bin erleichtert. Im ersten Moment hatte ich Kindergesichter mit kleinen Tattoos auf der Stirn vor Augen...

    Ich schließe mich Krabapple an: Du brauchst ein konkretes Ziel. Mir ist nicht klar, was die Kinder können. "Alle Wortarten", aber sie wissen nicht, dass ein Adjektiv ein Nomen näher beschreibt? Komisch.
    Wie lange haben die Kinder das denn in letzter Zeit geübt? Zwischen "können" und "können" kann es erhebliche Unterschiede geben.

    Täterbeschreibung: Wäre eher eine Einführungsstunde oder die erste Folgestunde nach der Einführung.
    Die Vorschläge von Cat1970 und keckksfinde ich gut, genauso wie das Lapbook.
    Wie wäre es, das Domino schon vorher (ohne UB) vorzubereiten und dann in der besagten Stunde ausprobieren zu lassen? Dann fällt das Risiko des Bastel-Chaos' weg.
    Beim Lapbook hast du aber auch das Bastel-Problem, ich würde nicht drauf wetten, dass das in der 3. schon selbstständig klappt. Eher einen Teil in der Stunde anfertigen.

    Vom Zipferlak möchte ich aus meiner Erfahrung (auch der aus meiner derzeitigen, "normalen" Schule) heraus absolut abraten.
    Die Kinder sind am Anfang der 3., d.h. die haben gerade erst die Klasse 2 hinter sich. Viele können ganz gut lesen, aber nicht alle. Beim Lesen sind sie oft noch darauf konzentriert, dass ein Wort einen Sinn ergibt. Es muss einen Sinn ergeben, das gehört zu den grundlegenden Regeln des Lesens für diese Altersklasse dazu. Sie werden stolpern und bei jedem Wort fragen, was das heißt.
    Daran, dass es Quatschwörter gibt, musst du die Kinder in diesem Alter gewöhnen. Dann können sie sich mit dir gemeinsam über Quatschwörter freuen, aber der Bogen zur Grammatik ist dann ungefähr eine Weltreise, denn die Grammatik wird in diesem Alter eher intuitiv am Gesprochenen beherrscht.
    Der Deutschunterricht arbeitet daran, dies auf die schriftliche, abstrakt-formale Ebene zu übertragen - jahrelang.
    Diese Ebene zu durchschauen ist so schwierig, dass die Wortarten in Klasse 3 im Allgemeinen noch nicht beherrscht werden - zumindest nicht so gut, um Adjektive und Verben im Zipferlak-Gedicht zu erkennen. Das kannst du probieren, wenn du ohne bewertende Blicke in der Klasse bist - und vielleicht am Ende des Schuljahres oder in der 4.

    Die Einen haben maximal 10%, die Anderen 100% Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Unterricht - und selbst bei den 10% ist häufig noch in irgendeiner Form Hilfe im Haus vorhanden (abgeordnete Förderschullehrer, Integrationshelfer, o.ä.). Weiterhin haben Förderschullehrer das ganze sonderpädagogische Wissen, das ein Grundschullehrer nicht besitzt, und unterrichten bis Klasse 10 und müssen damit ein tiefergehendes Fachwissen haben als Grundschullehrer (Sie besuchen im Studium meist die selben Veranstaltungen wie H/R-Lehramtsstudenten und haben auch später teilweise Schüler, die den Übertritt an die Hauptschule schaffen.).

    Vor einigen Jahren fragte mich eine Sonderpädgogin ganz entsetzt, wieso ich 6 Kinder im Förderunterricht habe, ich soll mir die doch einzeln oder zu zweit nehmen. Ich fragte sie dann, welches dieser Kinder ich fördern solle und warum welches nicht gefördert werden könne. Verwirrung auf ihrer Seite: Sie hatte fast so viele zusätzliche Förderstunden wie Kinder in der Klasse, d.h. die erhielten alle eine Stunde Einzel- oder Zweierförderunterricht. Ob das heute noch so üppig ist, weiß ich nicht, aber Hilfe im Haus ist vorhanden.
    Hilfe im Haus gab es bei uns erst seit wenigen Jahren, ab und an war eine Sonderpäd. für eine Stunde pro Woche da.
    Hilfe im Haus fällt an beiden Schularten allerdings häufig Vertretungen zum Opfer.
    Mein Abschluss (und der vieler anderer Berliner und Brandenburger Lehrer an Grundschulen) befähigt mich ebenfalls zum Unterrichten bis Klasse 10, das Fachwissen musste ich mir auch aneignen.

    10% war auch nur ein geschätzter Wert, da ich mir schwer vorstellen kann, dass auf eine Klasse mehr als 2 Kinder mit entsprechendem Förderbedarf kommen. ...Aber klar, man kann es positiv wie negativ auffassen, dass die Grundschule erst einmal alle Schüler von der Lernbehinderung bis zur Hochintelligenz erhält und nach vier Jahren die Schüler auf eine homogenere, auf ihre intellektuellen Bedürfnisse angepasste Schulform wechseln.

    Das glaube ich dir sofort. Ich vermute, du bist nicht im Brennpunkt gelandet.
    6. Nach 6 Jahren.

    Und wenn ich mich dann nicht mehr erinnern kann, welche der ca. 200 Schülerinnen in welcher Klasse welches Symbol hatte? :pirat:
    Ich stelle mir das gerade so vor: "Kinder, wart ihr die Schneeflocken- oder die Regentropfenklasse? Und wer bitte hatte den Decknamen Rumpelstilzchen?"

    Jugendamt? Hihi. Mir wurde vom Jugendamt erzählt, wenn ein Kind nichts zu trinken mit hat, dann müsse ich Getränke besorgen und das Kind versorgen. Wenn ein Kind nachts Gewaltfilme guckt, dann ist das ein Problem, das die Schule zu lösen hat, das JA hat damit nichts zu tun.
    Nicht umsonst werden immer wieder tiefgefrorene Kinder gefunden. :uebel:

    An meiner Ex-Schule wurde häufig suspendiert, immer mit Aufgaben. Die Schüler hatten zu manchen Zeiten morgens anzutanzen, die Aufgaben des Vortages abzugeben und die neuen abzuholen - alles auf Zensuren. Zu anderen Zeiten bekamen sie Aufgaben gebündelt und gaben sie gebündelt ab.

    Ich habe in 1/2 zeitweise mit Einsterns Schwester gearbeitet. In meiner neuen Schule wird mit Flex und Flora gearbeitet, da habe ich derzeit aber wenig Anteil, da ich nur eine Deutschstunde pro Woche habe.

    Einsterns Schwester
    Flex und Flora
    Beide Werke haben Hefte, die teilbereichsbezogen arbeiten (Texte verfassen, Rechtschreiben / Richtig schreiben, Sprache untersuchen, Lesen)

    Wenn es mir an Platz mangelt, verwende ich ebenfalls die gleiche Tüte mehrfach. In meinem Elternhaus wurden Plastiktüten (damals noch eher selten) nach Benutzung gewendet und mit warmem Wasser und Spülmittel gründlich abgewaschen, danach getrocknet und viele Male wiederverwendet. Auch bei Speisen, die nur in den Kühlschrank kamen.
    Bei Brot wurde ich das genau wie Wollsocken nicht als Problem ansehen, denn das frierst du ja frisch ein. Auch bei Gemüse übrigens nicht.

Werbung