Beiträge von Conni

    Da ist nur so ne Abkürzung drauf F408G, "irgendwie spricht man da so Sprache". Die kenne sie nicht. Aber es sei ihr nicht gut gegangen, damals. Gar nicht gut.

    F 40.8 sonstige phobische Störung (Arbeitsphobie?)
    Mein PC wusste schon, warum er mir auf 3 (!) Browsern das Video verweigert. Das ist kein Spamschutz, das ist Selbstschutz.

    Einsatz:
    - Förderstunden für Kinder mit Förderbedarf (das machen aber auch Nicht-Sonderpädagogen, da die Stunden nicht reichen),
    - helfen den Klassenleitern beim Erstellen der Anträge für Feststellungsverfahren,
    - ggf. Schulleistungstests / Intelligenztests,
    - Sichtung der Vorschüler, Elterngespräche zum rechtzeitigen Einleiten von Feststellungsverfahren,
    - Beratung der Nicht-Sonderpädagogen

    Im Unterricht sind sie gar nicht, da wir nicht genug Förderstunden für alle Kinder zugesprochen bekommen. Die Kinder werden dadurch klassenübergreifend in Gruppen zusammengenommen.
    Entlastung im konkreten Unterricht erhalte ich nicht.

    8) :victory: Ob die Moderatoren die Finanzierungs- und Wohnungsproblematik aus diesem Thread rausholen? Wäre eine Aufgabe.

    Pepe:
    Wenn ich das versuchen sollte, gebe ich allen MItschreibern hier meine Kontonummer und hoffe auf eine entsprechende finanzielle Spende zur Unterstützung meines Altbaus für den Mehraufwand heute Abend. ;)

    Damit Pepe nicht arm wird, habe ich das Problem anders gelöst und den Thread umbenannt. :dollar:

    ...an meiner Schule gibt es jetzt sogar eine AG, die festlegen soll, wie wir anhand der Ergebnisse effektiver arbeiten sollen.

    Öhm.... aha. Das ist ja auch klar, dass es nur an den Lehrern liegt und nicht an den Kindern, mit denen man arbeitet. :autsch:

    Ich habe übrigens auch die wichtigsten Aufgabentypen vorher geübt, damit sich die Kinder etwas weniger unsicher fühlen. Und ich hatte in den Auswertungsgesprächen weinende und verängstigte Kinder und Eltern. Die geschworene verbesserte Lernhaltung nebst früherem Schlafengehen hat etwa 4 Wochen gehalten.

    Bei uns gab es einen hochwichtigen Elterninformationsflyer auf Blancopapier.

    Für den Fall, dass über 70% den Mindeststandard nicht erreichen, bitte unbedingt ein bisschen Wein, Amaretto oder sowas bereithalten.
    Ich fand die Vera-Ergebnisse meiner Klasse nicht überraschend, aber deprimierend, das Elend nochmal so geballt zu betrachten.

    Fachkonferenz: Wir haben festgestellt, dass die leistungsschwachen Kinder über mehrere Klassen verteilt werden sollten, das aus sozialen Gründen aber wenig sinnvoll ist.
    Und dass wir mehr Rechtschreibung üben sollten. Da machen dann die paar Kinder mit guten Erfolgen mit, die es bei Vera gut konnten und vergrößern den Abstand zum Rest der Klasse.

    In nahezu allen Fällen hatte ich zugegeben bisher den Hochmut zu denken, dass ich das als gewöhnlicher Klassenlehrer auch alleine schaffen würde.
    Sätze wie "Ohne Doppelbesetzung geht nichts" und diese Weltuntergangsstimmung angesichts der Inklusion konnte ich bisher einfach (noch) nicht nachvollziehen.

    Klar: Bei einigen schwerwiegenden Verhaltensauffälligkeiten ist ein Sonderpädagoge sicherlich durchaus nötig. Aber "unbeschulbare" Extremfälle sind vergleichsweise selten.
    Förderkinder der geistigen Entwicklung bekommen dazu ohnehin schon einen Integrationshelfer bereitgestellt.

    Warum fühlen sich so viele Regelschullehrer der Inklusion nicht gewachsen?
    Und was haben Sonderpädagogen für Möglichkeiten / Kompetenzen, die Regelschullehrer nicht (mit ein bisschen mehr Mühe) aufbringen könnten?

    1. GE bekommt nicht per se einen Integrationshelfer. Bei uns gar keine.
    2. "Unbeschulbare Extremfälle": Kommt auf die Definition an.
    3. Ja, vielleicht kann man viele Stunden irgendwie herumbringen und damit alle "irgendwie beschulen". Als Grundschullehrerin habe ich allerdings vor allem gelernt, Unterrichtsstoff ans Kind zu bringen und einen Rahmenlehrplan einzuhalten. Um dies umzusetzen, benötige ich eine halbwegs arbeitsbereite und arbeitsfähige Klasse. Und ab einer bestimmten Anzahl von auffälligen Schülern ist das alleine nicht mehr zu packen. Ohne Doppelsteckung fallen bei mir viele meiner Schüler mit sonderpäd. Förderbedarf oder ohne sonderpäd. Förderbedarf mit hoher Förderbedürftigkeit massiv hinten runter. Egal wie viel Mühe ich mir gebe. Es ist nicht zu bewältigen. Man verschleißt einfach nur enorm dabei.
    Ich wünsche dir nach erfolgreicher Prüfung eine Klasse an meiner Schule - nicht als Vertretungslehrer, sondern als Klassenleiter mit allem Drum und Dran.

    Hängt wohl auch von der jeweiligen 4. ab. Ich "durfte" im Praktikum auch eine 4. Klasse unterrichten, die wohl recht ähnlich zu deiner war (wurde mir schon vorgestellt als "schlimmste Klasse der Schule"). Ich war dann zwischenzeitlich auch mal in den beiden Parallelklassen - das waren Engel, sag ich dir ;) .

    Meine galten lange als liebste und pflegeleichteste Klasse der Schule. Seit sie verschiedene Fachlehrer haben, hat es sich relativiert, mir wird aber immer wieder gesagt, wie einfach und pflegeleicht sie sind.

    Ist wohl in der Grundschule nicht anders. In der 1. Klasse denkt man sich: "Was für eine Chaostruppe!", gegen Ende der 4. Klasse hat man das Gefühl, es wären die eigenen Kinder. Geht mir ja bei meinen Erstis schon fast so.

    Äh. Nein. Chaostruppe. Im Moment ist die Vorpubertät ausgebrochen. Das sind definitiv nicht meine Kinder und ich bin froh, wenn ich sie mittags wegschicken darf.
    Wobei "Satzglieder" noch geht - möglicherweise deshalb, weil die meisten sich das Wort nicht merken?

    Ich denke, das hängt auch von der Zielgruppe ab.

    Ich habe in Mathe die Förder-Kopiervorlagen von Flex und Flo (Forder brauche ich nicht) und zusätzlich die Kopiervorlagen und Lernstandskontrollen von Welt der Zahl, und zwar die alten mit CD-ROM. Auf der CD-ROM sind die Kopiervorlagen auch in Word abgespeichert und man kann sie verändern oder sich Teile herausziehen. So etwas würde ich mir ehrlich gesagt von jedem Verlag wünschen, das finde ich flexibel und ideal.


    In Deutsch habe ich die Inklusionsvorlagen zu den Sprachfreunden, die helfen ganz gut weiter, aber ich benötige in meiner Klasse mehrere Hefte (2, 3 und 4). Leistungsstärkere Schüler und Mittelfeld sind mit Büchern und Arbeitsheften ganz gut bedient und haben genug zu tun.

    Zu Einzelthemen kaufe ich dann doch noch was dazu.
    So habe ich mir aus der "üben und festigen"-Reihe (bei Amazon "üben und festigen" in die Suche eingeben) das Heft zu den Fällen bestellt. Einfache, sich immer wiederholende Übungen ohne viel Schnickschnack. Man kann so lange üben, bis es sitzt. Ist für mein Mittelfeld und die leistungsstärkeren Schüler ganz gut, für die leistungsschwachen und sehr leistungsschwachen Schüler habe ich etwas bei grundschulmaterial.de herausgesucht.

    Für Klasse 1/2 gefielen mir die Ordner von Duden gut, ein paar Hefte Persen-Kopiervorlagen und die Kopiervorlagen zu Einsterns Schwester. In Klasse 4 sind letztere in Deutsch für meine Klasse zu schwer.

    Im Sachunterricht habe ich viel mit BVK-Heften gearbeitet, die fand ich immer gut bis sehr schön.

    Zusätzlich nutze ich auch Online-Angebote oder erstelle mal selber.

    " Oder Sie könnten sich diese Arbeit mit nach Hause nehmen, um in Ihrer wohlverdienten Freizeit zu erledigen, wozu Sie im Schul-Alltag nicht kommen."

    Was ist das? Hatten wir das Thema nicht schon öfter? Arbeit in der wohlverdienten Freizeit? Damit werben die?

    Hat denn jemand, der an eurer Schule für das Ganztags- bzw. Essenskonzept zuständig ist, bereits überlegt, ob das auch nicht gerade die beste Essensumgebung für die Kinder ist, dass diese unter diesen Bedingungen auch kein gesundes Verhältnis zum Mittagessen und dem gesamten Rahmen als Ritual entwickeln können?

    Ja.

    Ich habe mal Zahlen hinzugefügt:
    4. fällt bei mir weg. 6. mache ich nie.
    1. Nur, wenn ganz leise Gruppen in der Kantine sind oder nach der 6. Stunde. Diese Kantine ist akustisch so unter aller Würde, dass ich da bei vollem Betrieb eher Stress habe als alles andere.
    2. Manchmal. Leider gibt es Auflagen, dass die Speisen kaum gewürzt sein dürfen und es nur 2 Tage (?) wöchentlich Fleisch geben darf. Dann bekommt man z.B. kaum gewürzten Kartoffelbrei oder salzarm gekochten Reis mit kaum gewürzter dünner Soße und ein paar kleinen Gemüsestückchen drin. Das ist jetzt nicht unbedingt mein Geschmack. Fisch oder Nudeln mit Gemüse oder sowas, ja. Gerne mal. Ich könnte mir noch eine Gewürzmischung in die Schule nehmen, um sie dort zu verwenden. Das Essen nehme ich dann meist im Klassenraum oder Lehrerzimmer ein.

    5. Mache ich häufiger. Ich frühstücke oft morgens nichts, sondern esse mit den Kindern in der Frühstückspause. Dann habe ich oft erst nach der 5. oder 6. Stunde wieder Hunger und habe - wenn das Kantinenessen nicht mein Geschmack ist - z.B. einen selbstgemachten Gemüsesalat mit oder auch Brote. Oder ich kann tatsächlich nach Hause und esse dort.
    3. Ich koche an den Tagen, an denen ich nichts Warmes gegessen habe, oft zu Hause was Warmes, gerne auch für 2 Tage.

    9. Ich habe mehrere Freistunden, in der Zeit schafft man es in die Infrastruktur der Schulumgebung. Dort gibt es z.B. Bouletten, Gulasch, belegte Brötchen (alles nicht so mein Ding), aber auch mal warmen Gemüsekuchen (lecker). Wenn ich Doppel-Freistunde habe, schaffe ich es sogar zum Fisch- oder Asiaimbiss. Wobei ich das nicht so oft mache, da es eben zeitaufwändig ist und auch mehr kostet als selber zu kochen.

    Mangelnde Ruhe ist ein Problem, hindert mich teilweise daran, etwas in der Kantine zu holen, wenn ich das Essen nur "einatmen" müsste.

    10. Es gäbe noch die Möglichkeit, sich einen Thermosbehälter mitzunehmen, um z.B. Suppe oder Rührei oder sowas darin zu transportieren. Habe ich noch nicht ausprobiert. Das sind ja alles Sachen, die man relativ schnell essen kann und nicht viel kauen muss.

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