Ich habe das bis zum Ende durchgeklickt, weil ich noch auf was Sinnvolles gewartet habe. Leider geht es einfach so weiter. Zu jedem Vornamen, ob der klug und sympathisch ist, wie alt, ob der Name deutsch klingt etc. Sehr plakativ. Kein erhellendes Ende.
Beiträge von Conni
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@Conny, ich halte Abschreiben auch in vertretbarem Maß für sehr sinnvoll. Ich hab mal eine 4. übernommen, die bis dato nut Lücken auf AB ausgefüllt hatte, weil die Kollegin "nicht so viel Zeit verschwenden wollte fürs Aufgaben schreiben". Die konnten nicht mal ne schriftliche Addition stellengerecht untereinander oder einen Text ordentlich anordnen. Tabelle zeichnen auch Fehlanzeige... war immer alles vorgedruckt....
immer alles relativ...Ja, um das Maß geht es. Ein gutes Lehrwerk bietet Übungen, um es nach und nach zu lernen. Ich möchte einfach jetzt aus Datenschutzgründen nicht weiter ausführen, aber man kann auch große Teile des Deutschunterrichts mit dem Abmalen von Wörter in Lücken im Arbeitsheft zubringen - ohne, dass sichergestellt ist, dass die Wörter z.B. gelesen oder lautiert werden können.
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Hm, aber ich gucke mir z.B. "die Fibel" an, da habe ich dann fast genauso viele Hefte, wie bei Cornelsen bei Einsterns Schwester, nur eben noch ein Buch zusätzlich. Die Aufteilung ist nur eine andere.
Die Kollegin, die es so eingeführt hat, hat natürlich für ihre Klassenstufe alle Arbeitshefte gekauft. Für Argumente sind weder die Kollegin und ihre Freundin noch die SL zugänglich, die werden gar nicht gehört.
Früher, als noch mehr Ex-DDR-Kolleginnen an der Schule waren, gab es dann wirklich nur 1 Arbeitsheft und ein Schreiblernheft. Aus dem Arbeitsheft konnte man regelmäßíg die Nummer 1 mit dem niedrigen Schwierigkeitsgrad mit allen an der Tafel machen. Nr. 2 mit mittlerem Schwierigkeitsgrad konnte von den fitten auch noch abgeschrieben werden. Nr. 3 blieb frei. Ich bin regelmäßig samstags in den Copy-Shop gefahren, um auf eigene Kosten sinnvolle Blätter zu kopieren. Meine Parallelkollegin hat das laut eigener Aussage nicht gemacht, die hat einfach alles an die Tafel geschrieben und abschreiben lassen, weil sie das für eine sinnvolle Lernmethode hält. -
Warum tendieren Deine Kollegen und Kolleginnen zu Volk und Wissen? Aus Kostengründen oder weil sie das Lehrwerk gut finden?LG
KatiBeides: Weil es das schon früher gab, weil es einer der besten DDR-Verlage war, es hat Tradition. SIe finden es gut, sie haben mit noch nichts anderem gearbeitet, es sieht schön aus und sie wollen nicht umstellen? Keine Ahnung. Das Argument der Sparsamkeit passt der SL auch prima, denn man kauft nur 1 Arbeitsheft und nicht 4 wie bei Verbrauchs-Lehrwerken. (Dass man dann mehr Kopien braucht ist die Milchmädchenrechnung an der Sache. Wir sollen halt nicht so viel kopieren und die Kinder sollen ruhig mal aus dem Buch abschreiben.)
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Die BUT-Kinder bekommen die Materialien von der Schule. Das heißt, Bücher bekommen sie ausgeliehen, Arbeitshefte muss die Schule kaufen. Deutsch, Mathe, Englisch, Sachunterricht - das läppert sich.
Wenn nur 7 Euro für Arbeitshefte zur Verfügung stehen, ist das verdammt wenig und bedeutet, dass das Kopierkontingent nach oben offen sein müsste. Gerade in Kl. 1/2 (und oft auch noch in der 3, wie ich gerade feststellen muss), kommt man ohne Arbeitsheft bzw. ohne zahlreiche Kopien nicht aus.Ich weiß, dass bei uns auch immer zur Sparsamkeit gemahnt wird und unser Kollegium wieder auf dem Volk-und-Wissen-Kurs zu sein scheint, und ich merke, dass ich zu Sprachbuch, Lesebuch und Spracharbeitsheft einiges dazukopiere, um nicht nur Rechtschreibschwerpunkte, Wortarten und Satzglieder als Thema in Deutsch zu haben.
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Alternativ gibt es auch noch "Die gefährlichsten Schulwege der Welt", 2 DVDs á 5 Folgen á 45 Minuten.
Die sind sehr plastisch und man könnte sich selber ein Arbeitsblatt erstellen, um nicht so viel Zeit damit zuzubringen, erfolglos im Netz zu suchen. -
Ich halte es wie elefantenflip: Ich lasse die Kinder nicht in den nächsten Zahlenraum.
Allerdings habe ich das "Luxusproblem" nahezu gar nicht, denn ich differenziere eher nach unten-unten-unten.
Dafür habe ich mich jahrelang an meiner Schule mit für ein eher umfangreicheres Mathelehrwerk eingesetzt, wir haben Flex und Flo. Dazu gibt es neben den Arbeitsheften ein Übungsheft, normale Kopiervorlagen, Kopiervorlagen "Lernen an Stationen" (nicht alle Themen und oft etwas spielerischer) und einen Vorkurs (Kopiervorlagen). Dazu habe ich Arbeitshefte, aus denen ich punktuell kopiere, wo es erhöhten Bedarf zum Üben gibt: Denken und Rechnen Förderheft, Einstern, Zahlenfuchs, Indianerhefte. Von letzteren gibt es auch differenzierte Hefte.
In meinen Klassen ist es so, dass ich fast ausschließlich frontal einführe. Jegliches selbstständige Erarbeiten hat sich in Bezug auf die Ziele des Rahmenlehrplanes in Mathematik nicht bewährt. Danach führe ich mehrere "Festigungsstunden" durch, weil ein Teil meiner Schüler alles schnell wieder vergisst. So lange, bis bestimmte Techniken / Strategien sitzen... In dieser Zeit werden Aufgaben von leichtem bis mittlerem Schwierigkeitsgrad von mir ausgewählt und von allen bearbeitet. Leistungsstärkere Schüler, bei denen ich sicher bin, dass sie die geübte Strategie verstanden haben (oder eine eigene hilfreiche Strategie haben), dürfen selbstständig rechnen, sie haben dann automatisch die restlichen mittleren und die schwierigeren Aufgaben zu bearbeiten - da haben sie dann auch mit dem Lesen von Aufgabenstellungen und mit dem Üben von Sachaufgaben und Textaufgaben zu tun.
Alternativ gibt es noch die Blitzrechenkartei (Klett, die ist auch super im Förderunterricht, auch mit älteren Schülern, die bis 20 nicht sicher sind und nicht sooo teuer), mit der kann man eigentlich fast alle Niveaustufen rechnerisch abfangen, selbstgebastelte Klammerkarten (Bei mir halt 4 + 5, aber wie wäre es mit "Summe aus 4 und 5" oder "Bilde die Summe aus 4, 7 und 5. Subtrahiere davon 3."? Dann trainieren sie noch die Fachbegriffe.) eine Tangram-Kartei (Betzold? Keine Ahnung, vor ewiger Zeit gekauft, englischsprachiger Verlag), eine Sudoku-Kartei und jetzt in der 3. eine Karteibox vom Rechenraben (?), die ich mal geschenkt bekam.Kinder, die bis 10 trainieren müssten, gehen in den Förderunterricht und üben das dort. Ferner bitte ich die Eltern um Unterstützung. Im Matheunterricht machen sie bei der Erarbeitung neuer Strategien jedoch mit, denn wie soll ich es leisten, ihnen später noch den ZR bis 20 nahezubringen, wenn alle 15 Sekunden jemand neben mir steht und eine Frage hat oder den Nachbarn mit dem Buntstift in die Nase pikt? Geht nicht. Zusätzlich baue ich dann in den Matheunterricht Übungsphasen ein, in denen alle auf ihrem Niveau üben, das kann man gut differenzieren.
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Ich habe tatsächlich fast ausschließlich Ferien gemacht = 6 Stunden diese Woche
Unterrichtsnachbereitung (Herumliegendes einsortieren, Test vorbereiten): 5 Zeitstunden
Zusatzaufgabe 5: 1 Zeitstunde
Leider liegt nun noch ein großer Teil von dem rum, was ich wegräumen wollte und Unterricht (bis auf den Test) ist auch nicht vorbereitet, aber egal, habe ja noch den Dienstag, da kann ich dann so richtig doll ranklotzen.
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Mir geht es wie icke und den anderen Vorschreibern: Ich lese erstmal von einem schüchternen Kind, das wenig spricht. Kenne ich auch, einsprachig aufgewachsene.
Bist du sicher, dass die zweisprachige Erziehung einen wichtigen Beitrag zu dieser Schüchternheit leistet?
Spricht das Kind mit den Mitschülern?
Was sagen die Eltern dazu?Letztlich kannst DU nicht erreichten, dass das Kind mit dir mehr spricht. Mit diesem Vorsatz fomulierst du eine Erwartung, die du gar nicht erfüllen kannst (die muss ja das Kind erfüllen) und diese Erwartungen sind eine der Wurzeln viel menschlichen Unglücks. Du kannst maximal Angebote machen, aber du kannst das Kind nicht prinzipiell ändern. Vielleicht ist das einer seiner Wesenszüge?
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Hallo ihr Lieben,
D.h., wenn alle Lehrer diese Aussage verneinen, ihre Berufszufriedenheit und -belastung dennoch schlechter als in meiner Vergleichsstichprobe ist, kann ich ja schließen, dass es nicht an dem Hinzukommen der Flüchtlingskinder liegen sollte...Ich glaube kaum, dass es viele verneinen.
Und selbst, wenn es alle irgendwie bejahen, dann muss es nicht an den Flüchtlingskindern liegen, da durch die vielen Reformen, die durch die Schulen gejagt werden, vielerorts die Arbeitsbelastung unabhängig davon, ob Flüchtlingskinder da sind oder nicht, deutlich steigt.
Ich vermute, dass man im Bereich Schule solch kausale Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge gar nicht gut überprüfen kann, eben weil vieles nicht ausblendbar ist und zu viel gleichzeitig passiert (Flüchtlinge, Inklusion, bundeslandspezifische Reformen, schnelle Veränderung des Lebensraumes in bestimmten Regionen - in Berlin steigen die Mieten derzeit so rapide, dass sich die Sozialstruktur der Bezirke verändert) und weil natürlich auch kurzfristige, individuelle Faktoren bei der Belastung eine Rolle spielen: Welche Klasse habe ich, wie arbeite ich mit meinem Team, wie komme ich gerade mit der Schulleitung klar etc.
Du hättest vielleicht ganz allgemein fragen können: "Wie viel der Mehrbelastung entsteht durch die Flüchtlingskinder, wie viel durch andere Ursachen?" - Ursachen eventuell noch nennen lassen. Oder so etwas in der Art. Aber das ist jetzt eh zu spät und vielleicht hätte das auch den Umfang der Arbeit gesprengt.Ich finde es prima, dass du mit uns diskutierst und dir Gedanken machst. Du kannst ja noch promovieren und dann die Umfrage erweitern.
Aufnahme der angesprochenen Punkte in den Diskussionsteil finde ich eine gute Maßnahme und wünsche dir viel Erfolg! -
Ich verstehe, wie du das meinst und es kann natürlich sein, dass es letztlich wirklich so ist, aber du weißt es eben nicht. Ohne das abzufragen hast du keinerlei Kontrolle darüber. Ich frage mich auch, wieviele Teilnehmer du dafür brauchst, damit es dann tatsächlich so hinhaut. Und ich frage mich auch gerade, ob es überhaupt Schulen in sozialen Brennpunkten gibt, die tatsächlich gar keine Flüchtlingskinder unterrichten? Immerhin gibt es da den größten Anteil an billigem Wohnraum.... also wie kann da eine zuverlässsige Vergleichsgruppe entstehen?
Das ist ein Gedanke, den ich gestern so gar nicht hatte!
In meiner Schule gibt es keine Klasse ohne Flüchtlingskinder.
Hintergrund: Flüchtlinge werden untergebracht, entweder in neu erbauten Containern oder in leerstehenden Gebäuden. Diese leerstehenden Gebäude (oder die Freiflächen) in öffentlicher Hand gibt es hier in Berlin in Gebieten, in denen sich Gewerbe schlecht ansiedeln kann, weil die Menschen z.B. zu arm sind, um in größerem Umfang Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Also in einigen Brennpunktgebieten Berlins.
Bei uns in der Schulumgebung gibt es davon einige, sodass wir schon immer 2 Wohnheime im Einzugsgebiet hatten. Eines der Wohnheime wurde nun erweitert durch die Umwandlung leerstehender Büros in Flüchtlingsunterkünfte in großem Ausmaß. Fazit: Im Moment sind ca. 17 % unserer Schüler aus Wohnheimfamilien oder in Ausnahmefällen Flüchtlingsfamilien, die frisch eine eigene Unterkunft erhalten haben.
In der Schule eines Kindes in meiner Familie in einer gut situierten Gegend Berlins gibt es unter 2% Flüchtlingskinder, weil es dort keine leerstehenden Gebäude oder Flächen in öffentlicher Hand gab, da sich die Menschen (privat + Unternehmen) um jedes Fleckchen Land reißen.
2 Schulen in Berlin sind keine bundesdeutsche Statistik, das ist klar. Aber ob du wirklich das ausgewogene Bild bekommst, von dem du offenbar ganz sicher ausgehst, wage ich zu bezweifeln, zumal du keine Kontrolle darüber hast, ob es real so ausgewogen ist.Ich finde es gut, dass jemand mal nachfragt, und nicht immer nur auf die Schulen "abgeladen" wird und es ist ein guter Ansatz, da kann ich mich icke einfach nur anschließen.
Noch etwas ist mir eingefallen: Wir hatten schon schwer auffällige Flüchtlingskinder an der Schule. Es waren ausnahmslos die Kinder schwer traumatisierter Eltern. Die Kinder mit weniger traumatisierten Eltern zeigten bislang an unserer Schule im allgemeinen keine groß auffälligen Trauma-Reaktionen.
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Ich beneide dich nicht und kann auch nicht "gefällt mir" klicken. Gute Besserung!

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Bei uns bietet die Schulpsychologie gar keine Fortbildungen zum Thema "Flüchtlinge" an. Die sind einfach so unterbesetzt, dass sie gar nicht mehr hinterherkommen, selbst die Kernaufgaben werden nach außen abgegeben.
Es wäre vielleicht ein Anfang, wenn es flächendeckend qualifizierte Fortbildungen gäbe und man sich nicht alles autodidaktisch erarbeiten müsste (falls man etwas Sinnvolles findet).Ich konnte den größten Teil trotzdem positiv beantworten, denn ich habe - in einem Einzugsgebiet, wie icke es ungefähr von der letzten Schule beschreibt - eher wenige und überschaubare Probleme mit meinen ganz tollen, sich superschnell integrierenden "Flüchtlingskindern" in der Klasse. Probleme gibt es eher bei den anderen. Und je schwieriger der Rest der Klasse, desto weniger kann ich überhaupt auf irgendwelche traumatische Reaktionen eingehen und intervenieren und desto hilfloser fühlt man sich auch. Ich kenne diese Situationen und habe das Glück, im Moment für unser Einzugsgebiet eine "liebe" Klasse zu haben (d.h. "nur" 5 Kinder mit Diagnosen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie, davon der größte Teil eher introvertiert).
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Neue Woche, neues Glück: 49 Zeitstunden. Das war eine ziemlich heftige Woche und ich bin froh, jetzt "unterrichtsfrei" zu haben. Wobei mein Arbeitszimmer aussieht, als hätte jemand eingebrochen und beim Goldbarrensuchen alles auf den Boden geworfen.
Unterricht: 19,5 Zeitstunden.
Aufsichten: 5,5 h
Konferenzen und sonstige Sitzungen sowie deren Nachbereitung (Protokoll): 4 h
Klassenleitertätigkeit (Absprachen mit Fachlehrern / Externen, Gespräche mit Eltern/ Schülern etc., Klassenkonferenz) 8 h
Zusatztätigkeit 1 und 3: 0 min
Zusatztätigkeit 2 und 4: je 15 min
Zusatztätigkeit 5: 2 h
Unterrichts Vor- und Nachbereitung: 9,5 h -
??? Ja, und???
!!! Naja, also, die Inklusion ist eine wichtige Ordnungsrelation der Mathematik!!!
... Und da dachte ich, da ja hier einige Mathematiklehrer sind, könnte ein Film über dieses Phänomen der Inklusion einige interessieren... -
Ich glaube, der TE braucht einfach x Interviewpartner, die seine Computerfragen beantworten. Völlig egal, ob pro, contra oder gemischt

Naja, wenn sie das so bestätigt, würd ich mich zur Verfügung stellen. Für mich geht es aus ihren Äußerungen bisher so halt nicht hervor. -
Stimmt natürlich,
mir geht es hier tatsächlich um die subjektive Meinung dem Medium gegenüber und nicht mal unbedingt für dem Einsatz im Unterricht.Haargenau darum geht es mir auch. Auf einen Einsatz im Unterricht käme ich niemals, da dafür einfach das technische Equipment fehlt.
Meine subjektive Meinung heißt pro und contra. Ich sehe es genauso wie Nordseekrabbe: Wenn du jemanden mit einseitiger Meinung suchst, wirst du es im Jahr 2017 einfach sehr schwer haben und kaum Interviewpartner finden. -
Kann mich Nordseekrabbe nur anschließen: Pro UND contra.
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An meiner Referendariatsschule wurde am Wochenende gemeinsam zum Feuerwehrfest mit kollegial verordneter Blutspende gegangen.
Sorry, der Beitrag ist nicht hilfreich.
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