Ich schlage als Fachkraft auch nicht die Hände über dem Kopf zusammen, sondern mache es ähnlich.
Sehr gut eignet sich auch Hörschulung: Geräusche erkunden, nachmachen, mit vorhandenen Instrumenten Klänge produzieren. Richtungshören üben, gemeinsames Spielen (auch wenn es nur mit Klanghölzern oder Stiften auf dem Tisch ist!) üben, Rhythmus klatschen, am besten zusammen mit Wörtern, Reime klatschen, Reime denken und dazu klatschen (oder klopfen oder...). Mit beiden Händen gleichzeitig auf die Oberschenkel klatschen. Wer kann das über Kreuz?
Je nach Material der anderen Fächer kannst du das mit Reimen aus der Fibel/ dem Lesebuch verbinden, du kannst dir auch selber was ausdenken.
Manche Bundesländer bieten Fortbildungen für fachfremd Unterrichtende an.
Ich gehe regelmäßig zu Fortbildungen des "Arbeitskreis für Schulmusik" (AfS - haben auch eine Seite im Internet), von denen auch mehrere für fachfremd Unterrichtende ausgeschrieben oder für diese geöffnet sind. Die kosten zwar Geld, aber ich finde, dass sich die Fortbildungen des AfS in Berlin auch wirklich lohnen.
Mach besser am Anfang nicht zu viel und kaufe nicht zu viel "auf Verdacht". Mit Duett bist du liedertechnisch gut ausgerüstet, es finden sich ein paar Vorschläge für Bewegungen bereits im Buch. ("Ein kleiner Matrose", "Trat ich heute vor die Türe", "If you're happy") Derartige Bewegungen kannst du dir zu anderen Liedern selber ausdenken (oder mal die Kinder ausdenken lassen?).
Damit (und den oben beschriebenen Hör- und Rhythmusübungen) hast du schon einen großen Teil des Rahmenlehrplanes abgedeckt und musst dir keine großen Sorgen mehr machen.
Grüße,
Conni
PS: Mir fällt noch ein: Man kann auch Lieder szenisch darstellen. Die Kinder können sich verkleiden und z.B. als Tiere auftreten. Oder als Schattenspiel: Figuren basteln, mit Hilfe des OH-Projektors an die Wand werfen. Oder auch nur Figuren basteln und als Stabpuppenspiel aufführen. Zu Musik malen passt auch gut.