Beiträge von Conni

    Na das sind ja dann schonmal sehr gute Voraussetzungen.

    Wenn ich mal eine Lesemutti hatte, dann wollten die meisten Kinder gerne mit ihr lesen. Denjenigen, die nicht wollen, kann dann ja auch etwas vorgelesen werden.
    Und wenn Erstklässler schon etwas lesen können und das vorlesen wollen, warum nicht?

    Viele Grüße,
    Conni

    Ja, die Möglichkeit über den Shop habe ich auch gefunden.
    Meinst du wenn ich die Patin bin, kann ich da einfach meine Klasse so mit einbeziehen? Ich habe etwas Hemmungen, da wir doch in einem wirklich sozial schwachen Gebiet sind und auch bei uns nicht alle Kinder ein warmes Essen oder Schulsachen haben.

    Danke Bablin...

    Mal abgesehen davon, dass ich mir jetzt die Patenschaft mal überlege (mich aber vor dem Briefeschreiben fürchte), gibt es ja wirklich viele Shops, in denen man mit einer Spende bestellen könnte.
    Und einen gaaaaanz tollen Shop habe ich auch gefunden: Noten mit Playback-CD. Ich habe in den letzten Wochen so oft geträumt, dass ich mal wieder selber Musik machen müsste, wusste aber noch nicht wie und wozu. Ich werde mir bestimmt mal so ein Heft bestellen. Muss mich nur noch entscheiden. *weiterwühl* :)

    Ja, super. Hatte es inzwischen selber auch gefunden und grad nach der Anleitung gesucht, wie man lange Links kürzer bekommt.

    Man kann übrigens auch seine Payback-Punkte für den Bau des Waisenhauses spenden.

    Könntest du denn mit dem 2. Teil beginnen und den Theorieteil am Schluss oder mittendrin schreiben? Das hat mir weitergeholfen als ich (mittendrin) ins Stocken kam.
    Alternativ könntest du den Theorieteil schreiben, dir vielleicht die Termini, die dir Kopfschmerzen bereiten, farbig unterlegen. Dann hast du erstmal etwas geschrieben - verändern finde ich persönlich einfacher, als vor einem leeren Blatt (Dokument) zu sitzen.

    Viel Erfolg!

    Ich schlage als Fachkraft auch nicht die Hände über dem Kopf zusammen, sondern mache es ähnlich.

    Sehr gut eignet sich auch Hörschulung: Geräusche erkunden, nachmachen, mit vorhandenen Instrumenten Klänge produzieren. Richtungshören üben, gemeinsames Spielen (auch wenn es nur mit Klanghölzern oder Stiften auf dem Tisch ist!) üben, Rhythmus klatschen, am besten zusammen mit Wörtern, Reime klatschen, Reime denken und dazu klatschen (oder klopfen oder...). Mit beiden Händen gleichzeitig auf die Oberschenkel klatschen. Wer kann das über Kreuz?
    Je nach Material der anderen Fächer kannst du das mit Reimen aus der Fibel/ dem Lesebuch verbinden, du kannst dir auch selber was ausdenken.

    Manche Bundesländer bieten Fortbildungen für fachfremd Unterrichtende an.
    Ich gehe regelmäßig zu Fortbildungen des "Arbeitskreis für Schulmusik" (AfS - haben auch eine Seite im Internet), von denen auch mehrere für fachfremd Unterrichtende ausgeschrieben oder für diese geöffnet sind. Die kosten zwar Geld, aber ich finde, dass sich die Fortbildungen des AfS in Berlin auch wirklich lohnen.

    Mach besser am Anfang nicht zu viel und kaufe nicht zu viel "auf Verdacht". Mit Duett bist du liedertechnisch gut ausgerüstet, es finden sich ein paar Vorschläge für Bewegungen bereits im Buch. ("Ein kleiner Matrose", "Trat ich heute vor die Türe", "If you're happy") Derartige Bewegungen kannst du dir zu anderen Liedern selber ausdenken (oder mal die Kinder ausdenken lassen?).

    Damit (und den oben beschriebenen Hör- und Rhythmusübungen) hast du schon einen großen Teil des Rahmenlehrplanes abgedeckt und musst dir keine großen Sorgen mehr machen.

    Grüße,
    Conni
    PS: Mir fällt noch ein: Man kann auch Lieder szenisch darstellen. Die Kinder können sich verkleiden und z.B. als Tiere auftreten. Oder als Schattenspiel: Figuren basteln, mit Hilfe des OH-Projektors an die Wand werfen. Oder auch nur Figuren basteln und als Stabpuppenspiel aufführen. Zu Musik malen passt auch gut.

    Sim Sala Sing ist von den CDs her aber noch teurer...

    Auch gut ist das "Duett"-Liederbuch, da sind einige Lieder für Klasse 1 drin. Aber auch da kosten die CDs eine Menge.
    Erkundige dich doch erstmal, was von den anderen Musiklehrern verwendet wird, vielleicht gibt es ja doch schon was an der Schule.

    kneipentour
    1. Welches Einzugsgebiet?
    2. Wie arbeiten die anderen Kolleginnen?
    3. Wie wurde bisher mit den Zweities gearbeitet?

    zu 3.) Wenn die Zweities "Lesen durch Schreiben" gar nicht kennen und es auch in anderen Klassen nicht durchgeführt wird, wirst du die Kinder erstmal dran gewöhnen müssen (an das freie Schreiben!) und die Eltern zusätzlich auch.

    zu 2.) Ich würde an deiner Stelle versuchen, mich mit den Kolleginnen kurzzuschließen und im Team zu planen, vereinfacht vieles, gerade als Anfänger.

    zu 1.) Ich arbeite in Berlin, sozial schwaches Einzugsgebiet. Begann mit "Lesen durch Schreiben"+ Leseübungen nach Kieler Leseaufbau. Bin inzwischen davon weg und jetzt wieder zum Buchstabenüben-Buchstabenüben-Buchstabenüben-Lesen-Lesen-Lesen-Lesen-Lesen-Stifthalten-Stifthalten-Visumotorik-Visumotorik. Zu schreiben wissen viele Kinder gar nichts, selbst mit Bild-Karten (Einzelwörter) bin ich nur am Rotieren gewesen und die Erfolge geringer als erwartet.
    Du musst auch bedenken, dass du 5jährige dabei hast und Kinder, die sich vielleicht noch gar nicht in ganzen Sätzen artikulieren können und in Wortgruppen oder mit Zeigen/Blicken "sprechen".
    Einer meiner Schüler hat z.B. in diesem Schuljahr gelernt, eine Frage zu stellen / um etwas zu bitten gegenüber mir oder einer anderen vertrauten Erwachsenen. Ein anderer kann nun nach fast 2 Jahren den großen Teil seiner Sätze in richtiger Wortstellung sprechen. Ein Kind hat nach Ostern zum ersten Mal freiwillig mit mir geredet.

    (Nein, ich seh nicht so böse aus, dass die sich nicht trauen.. :D )

    PS: Über Zehlendorf, Rudow oder Köpenick kann ich jetzt nicht sprechen.

    Zitat

    Original von klöni
    Ferienreif bin ich, wenn ich bellenden Hunden auf der Straße ein böses "Pschhhhhht" oder "Ruhe jetzt!" entgegenzische. Das gleiche gilt für Ansagen/Gelabere im Radio.

    Cool! Kenn ich. Das mit den Schlüsseln auch und bei den Namen mussten meine Schüler mir ebenfalls in den letzten Wochen helfen.

    Kann elefantenflips Antwort unterstützen: Silbenlesen ist eine gute Idee.
    Was vom System her umstritten aber von den Kopiervorlagen her nicht schlecht ist, ist IntraactPlus. Wobei du die Blätter auch selber erstellen kannst.
    Bei uns gab es - als wir noch mit Tinto arbeiteten immer Silbenlesebögen mit nach Hause zum Üben.
    Später dann Wörter mit steigendem Schwierigkeitsgrad.
    (Leider haben wir so viele Kinder mit unguten Voraussetzungen bzw. Eltern, die nicht üben, dass wir inzwischen wieder bei einer Fibel gelandet sind, ergänzt um die von Flip genannten Übungen. )

    Hallo icke,

    ich arbeite ebenfalls in einem eher sozial schwachen Einzugsgebiet und ebenfalls "im Hamsterrad".

    Wir haben den Ordner nicht freigegeben, sondern die Karten anfangs ausgeheftet, sortiert und die Ordner mit nach Hause gegeben.
    Dann wurde an einem Buchstaben der Woche gearbeitet - und zwar anfangs frontal (3 Zeilen der Schreibkarte und die Seite zum Erkennen als Hausaufgabe), später durften die Abhöraufgaben selbstständig gelöst werden und am Schluss sollten die Kinder sogar selbstständig versuchen, die Wörter zu schreiben. Selbst diese Reihenfolge war für einige Kinder schon eine Überforderung (Laute abhören, schreiben). Ich glaube, wenn ich da irgend etwas freigegeben hätte, wäre ich dem Ansturm an Problemen und Fragen kaum noch Frau geworden, zumal meine Zweitklässler ja auch viel Erklärungsbedarf haben.

    Zitat

    Original von Melosine


    Echt? Klappt das bei dir? ?(
    Hatte noch nie ne Klasse, die einfach gesungen hätte, wenn ich ne CD einlege... leider! Man muss doch immer vorsingen, mitsingen, rumhampeln... ;)

    Kommt auf das Lied an.
    Beim Chor hab ich es aber schon so erlebt. Klar, man erarbeitet das Lied mit der Klasse, und wenn dann der Gesang nicht gut genug ist oder die Kinder den Text nicht können, kann man halt den Gesang mit der CD übertönen. :D

    freckle
    Wie wäre es mit einem kleinen Theaterstück mit Musik dazu? Lieder, die die Chorkinder aus dem Musikunterricht der Klassen kennen?
    Oder wirklich tanzen?

    Ich arbeite als fachfremde Kunstlehrerin mit auswaschbaren Farben und Klebern. Die Kinder sollen ein altes T-Shirt oder Hemd von Mama oder Papa dabeihaben und überziehen, ich habe selber auch ein altes Hemd und ziehe das an.

    Zitat

    Original von icke
    Ich habe auch so eine Mutter, die ständig auf der Matte steht (morgens wenn laut Hausordnung gar keine Eltern mit in die Klasse sollen) und sich beklagt, dass ihrem Kind Sachen wegkommen oder beschädigt werden.


    Du könntest sagen, dass du dich jetzt um die Kinder kümmerst und sie in deiner Sprechstunde wiederkommen soll.
    Im Extremfall würde ich (je nach Elternhaus) Kind und Mutter gemeinsam kommen lassen und dem Kind unter den Augen der Mutter einen "Workshop" im "Sachen ordentlich behandeln" geben.
    Wenn du sie trotz der Hausordnung morgens mit dir reden lässt, macht sie das immer wieder.

    Zitat

    Sie meinte allen Ernstes ich solle mal mit den Eltern reden. Hallo?????
    Bin ich Ihre Sekretärin? Kann sie das dann vielleicht selber mit den betreffenden Eltern klären?


    Ich sage in solchen Fällen (Sache lange her, nicht klärbar, im gemeinsamen Streit entstanden, geschenkt und wiederhabenwollen), dass die Eltern sich an die betreffenden Eltern wenden sollen. Bei mir gibt es eine Telefonliste, sodass sich die Kinder/Eltern untereinander anrufen können. Falls da jemand nicht drauf steht, sollen die Eltern einen Brief an das entsprechnde Elternhaus schreiben. (Das ist die offizielle Version der Schulleitung.)


    Zitat

    Den Kindern sage ich immer: Ich passe auf euch auf (und habe damit mehr als genug zu tun) und ihr passt auf eure Sachen auf!

    Danke für den Satz, der ist gut!

    Ja, ich glaube, das hatte ich schon richtig verstanden. Aber ich sehe einige Dinge inzwischen entspannter als zu Berufsbeginn. Da habe ich eben auch Bücher gehabt und mir überlegt, was ich alles brauche. Letztlich war es aber zu viel und man muss eben schauen, dass man eine sinnvolle Auswahl trifft, die zu einem selber, zum eigenen Geldbeutel und möglichst noch zur Klasse passt.

    Janet
    Schriftliche Fotoerlaubnis der Sorgeberechtigten.

    Nananele
    Wieso mischst du dich in einen GS-Thread? Du verstehst das alles falsch!
    Die Kinder kleben in ihr Klassenfotoalbum die Fotos und dann schreiben sie dazu, was sie dort machen. Daran lernen sie das freie Schreiben.

    Ich habe auch so angefangen. Leider kamen da nur 1-Wort-Sätze raus, falls überhaupt. Meine besten Zweitklässler schafften manchmal 3-Wort-Sätze. In den letzten Jahren habe ich dann Fotos gemacht und auf bunte Blätter geklebt. Mit einer Einschätzung versehen habe ich diese den Kindern geschenkt. In diesem Jahr habe ich kein einziges Foto gemacht. Das ging auch. Ziemlich gut sogar: Hochladen der Fotos auf den Computer, dort bearbeiten, online hochladen und die fertigen Bilder dann sortieren und formvollendet aufkleben - gehörte in diesem Schuljahr der Geschichte an. Und es ging auch so.
    Letztlich ist es ein schönes Zusatzangebot, was für mich nicht mehr unbedingt sein muss.

    Zitat

    Original von skydep
    (wobei ich mich immer frage- der Schüler war bereits 7 Schuljahre in der Schule- warum hat sich bis jetzt noch Keiner irgendwie gekümmert- in den Akten ist nichts zu finden).
    VG skydep

    An meiner Grundschule (Berlin) wird penibel darauf geachtet, dass die Akten von bestimmten Inhalten frei bleiben oder befreit werden, wenn die Schüler an die OS gehen. Dazu zählen Protokolle von Elterngesprächen, Vermerke über Elterngespräche dürfen nur als Fakt in den Mantelbogen eingetragen werden, auf keinen Fall der Grund für das Gespräch. Außer weiter geltenden Ordnungsmaßnahmen und Zeugnissen darf da also nichts wirklich inhaltlich Bedeutendes drin sein.

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