Beiträge von Conni

    Mein Faden ist tatsächlich rechts. In Neuseeland und Südafrika (und Deutschland) führte es aber zu Problemen (ich bin wirklich sehr stumpf, ich habe da kein Vorstellungsvermögen, ich kann stricken, wie Oma es mir mit 8 beigebracht hat, Punkt. (Soviel dazu, dass es mein Gehirn beanspruchen würde :D ).
    Ganz konkret sieht es bei einer Socke (oder Rundstrick) total umgekehrt aus.

    Dann hat Oma bei Katholikinnen stricken gelernt oder so. Die Grenze ist irgendwie der Rhein. Meine Oma war am Rhein in einer katholischen Mädchenschule und strickte daher "katholisch" (Faden rechts).

    So sieht es unkatholisch aus:

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    Also ich mache seit ein paar Jahren "italienischen Anschiag", beim deutschen (?) habe ich mich zu oft verschätzt (und hatte viel Faden übrig oder5 cm zu wenig).

    Unsere Russlanddeutsche stricken tatsächlich anders.

    Ich hätte das jetzt eher auf die Fadenhaltung bezogen. Deutsche halten den Faden meist links. In anderen Ländern zum Teil rechts.

    (Ich habe schon Konferenzpullis (nur in Konferenz) gestrickt, ohne Muster, nur rechte Maschen (rund), normalerweise ist mir dies zu langweilig. )

    Man könnte das Stricken eines Restepullovers mit dem beliebten Konferenzbingo verknüpfen. Immer, wenn man ein Bingo hat, wechselt man die Farbe.

    Zitat

    Angeblich werden die Triptane nicht von ser Krankenversicherung übernommen und sie müssen sie selber kaufen. Ich kenne mich da medizinisch nicht aus und habe die Information bisher so hingenommen.

    Also... es scheint so zu sein, dass die üblichen Erwachsenentriptane erst ab 18 zugelassen sind. Für 12- bis 17jährige gibt es aber mindestens dieses Nasenspray-Triptan: https://www.aerzteblatt.de/archiv/38619/S…sal-fuer-Kinder

    Dieses ist rezeptpflichtig.

    Es könnte eine Zweitmeinung, anderer Arzt, möglichst Neurologie hilfreich sein.

    Mirgärne stört ja nicht nur Schule und Lernen, es ist eine erhebliche Beeinträchtigung des gesamten Lebens.

    (mit Migräneattacke gesendet)

    Das wäre traurig und Zeitverschwendung.

    Das sehe ich genauso. Ich bin auf Social media in einer Migräne-Gruppe und dort will in jedem 2. Beitrag irgendjemand irgendwas verkaufen:

    Coaching - wie ich selbst meine Kopfschmerzen los wurde - das MUSS auch bei dir klappen!

    Teurer Saft mit wenig Vitaminen - wie ich am Schneeballsystem verdiene.

    Geheime Wundertabletten - schreib mich an.

    Schüsslersalze. (Ok, die enthalten einen Hauch mehr als Globuli, aber... nun ja.

    Dehnen gegen Migräne

    etc.

    pp.

    Ich überlege öfter mal, ob ich da austrete, aber dazwischen sind dann ab und an mal spannende Beiträge.

    Frag nach, ob sie bereits beim Arzt/Neurologen waren. ("Medizinisch alles ausprobiert" kann leider auch heißen: Ibu, Paracetamol, freiverkäufliches Triptan, Magnesium, Homöopathie. Das ist nicht alles.)

    Triptane:

    Es gibt freiverkäufliche Triptane, die sind wirklich teuer, wenn man sie häufig benötigt.

    Es gibt verschreibungspflichtige Triptane und verschreibungspflichtige Packungsgrößen von denen, die man in Kleinpackungen kaufen kann. Dafür benötigt man ein Rezept vom Arzt. Für Kinder und Jugendliche entfällt meines Wissens nach die Zuzahlung, womit die Triptane für das Mädchen eigentlich kostenfrei sein sollten - wenn der Arzt ein Rezept ausstellt.

    Wenn die Triptane nicht ausreichend helfen und die Anzahl der Migränetage sehr hoch ist, gibt es Medikamente, die man prophylaktisch einnehmen kann - als Erwachsener. Wie das bei Jugendlichen ist, weiß ich nicht. Mit diesen Medikamenten kennen sich die Hausärzte oft nicht gut aus, da ist dann eher eine Neurologin gefragt.

    Bei einer sehr starken / häufigen Migräne gibt es die Möglichkeit, einen Grad der Behinderung zu beantragen. Ob euch das weiterhilft wegen der Fehlzeiten, weiß ich nicht.

    Falls es Fragen gibt:

    Eine gute Anlaufstelle ist die Migräneliga. Am 3.7. gibt es dort ein Seminar zu Migräne bei Kindern und Jugendlichen. Vielleicht können die Mutter oder die Schülerin dort Erkenntnisse gewinnen: https://www.migraeneliga.de/03-07-2023-18-uhr-online-seminar/

    Es gibt auf der Seite auch Ansprechpartner:innen der Migräneliga und eine Liste mit Ärzten und Kliniken.

    ... aufgrund des 2., 3. und 4. Absatzes.

    Auf den 1. alleine hätte ich ggf. ernsthaft geantwortet, denn bis dahin kommt es bei mir als Frage an.

    Ab dem 2. Abschnitt geht es an "Wissen" über Sek1-Lehrkräfte, die über Jahre hinweg reichenden Unterrichtsvorbereitungen, eine blauäugige Rechnerei und am Schluss "kontroverses Thema". Das sind keine Fragen mehr, sondern Stammtischgeschwafel, was hingeworfen wird. (Das Thema ist auch nicht kontrovers, Studien haben gezeigt, wie hoch die Arbeitsbelastung ist.)

    Hast du dich bzgl. der Laufschuhe in einem Laufschuh-Fachgeschäft oder beim spezialisierten Orthopädieschuhmacher beraten lassen? Das macht Sinn. Die wollen zwar Schuhe verkaufen, aber haben oft eine Laufbandanalyse und Verkäufer mit geschultem Blick, dazu eine große Auswahl an Schuhen.

    Einlagen: Wenn du Probleme mit den Füßen hast (Knickfüße, Spreizfüße, Senkfüße, Fersensporn...) sinnvoll. Dann am besten gute Einlagen. Sanitätshauseinlagen waren bei mir zu mehr als der Hälfte Flop, die Sporteinlagen aus dem Sanitätshaus hielten meist nur 8 Wochen. Ich gehe zu einem Orthopädieschuhmachergeschäft, das sehr bekannt ist und Läufer versorgt - und zahle ordentlich zu. Die Einlagen tragen sich allerdings super und meine Beschwerden sind weg. (Ich walke und wandere damit. Muss ja ab und an stehen bleiben und an der Wiese kauen.)

    3D-Digitalvermessung macht mein Orthopädieschuhmachergeschäft nicht. Es gibt einen Abdruck in 2D und einen in Schaum (=3D).

    3D-Digitalvermessung habe ich mal in einem anderen Geschäft machen lassen, kam mit den Einlagen aber nicht klar, die waren zu dünn und zu hart. Das heißt aber nicht, dass das überall so ist.

    Starke Knickfüße brauchen aber vermutlich auch einen passenden Schuh (und vielleicht Einlagen dazu).

    Achja, Vorfußlauf ist nicht für jeden gut, egal was wer sagt. Vorfußlauf belastet die Muskeln, Bänder und Sehnen im Fuß und Unterschenkel stark und wenn man das nicht gewohnt ist, kann das auch zu Beschwerden führen.

    Dann würde ich den verdreckten Raum vorziehen.

    Ich bin so ziemlich die einzige, die das auch vorzieht. Meist kann man die Staubschicht wie eine dünne Filzplatte von den Regalen abziehen. Wenn dann aber am Waschbecken nichts mehr geht, weil da Pinsel drin stecken, ziehe ich sie doch mal raus.

    Und ich sehe gerade: Ich eifere meinen Schüler:innen nach und verweigere den Akkusativ. :ohh:

    Lehrer arbeiten halbtags. Verbleiben 118/2=59 Arbeitstage.

    Fazit: Lehrer haben 306 "Urlaubstage". Das soll man jemand toppen!

    :sterne:

    Natürlich ist das zu toppen:

    - Schwimmlehrkräfte können im Schwimmbad chillen, statt zu arbeiten,

    - Musiklehrkräfte können Musik hören und chillen, statt zu arbeiten,

    - Lehrkräfte, die im Unterricht einschlafen, können - je nach Schlaftiefe und -dauer sogar auf eine negative Anzahl von Arbeitstagen und damit über 365 Tage Urlaub pro Jahr kommen.

    Uns fällt bestimmt noch was ein.

    Sonderpädagoginnen an unserer Grundschule (wenige Kinder mit Förderbedarf):

    - Klassenleitung,

    - Deutsch, Mathe, Sachunterricht und ein bis zwei weitere Fächer in ihrer eigenen Klasse,

    - eine Stunde Beratung,

    - 2 bis 5 Stunden Einzel- und Kleingruppenförderung.

    Sonderpädagoginnen an meiner ehemaligen Grundschule (viele Kinder mit Förderbedarf):

    - zeitweise Klassenleitung,

    - dann Deutsch, Sachunterricht und Kunst in ihrer Klasse,

    - ohne Klassenleitung: temporäre Lerngruppen aus Schülern mit Lernschwierigkeiten (Förderbedarf in Klasse 1-3 überwiegend nicht festgestellt) mehrerer Parallelklassen, unterschiedliche Gruppen an unterschiedlichen Tagen und verschiedenen Gebäuden,

    - Kleingruppenförderung.

    Wobei es sich liest, als sei die TE im Desease-Management-Programm bei der Hausärztin. Das geht durchaus und dann ist kein zusätzlicher Lungenfacharzt nötig und man kommt auch als Patientin nicht darauf, diesen aufzusuchen. Auch Schilddrüse kann vom Hausarzt behandelt werden, wobei Ultraschall schon gemacht werden sollte. Es gibt allerdings auch Hausärzte, die dafür eine Qualifikation haben.

    Hausarzt erledigt alles mit, superpraktisch. für die Patienten und kostensparend für die GKV.

    Mir hat der Lungenfacharzt damals eine "vorträgliche" Befundung ebenfalls verweigert und gesagt, die Amtsärztin soll den Befund schriftlich bei ihm anfordern, wenn sie einen benötigt. Sie hat darauf verzichtet (hatte Ausdruck vom Lungenfunktionstest) und dafür einen anderen Befund schriftlich beim Hausarzt eingefordert. Das ist 19 Jahre her, von daher weiß ich nicht, ob es heute so funktioniert, aber warum nicht? Von einer Ärztin lässt sich eine Ärztin ggf. mehr sagen als von einer Patientin.

    Mit Bezug auf die Ausgangsfrage kann man also zusammenfassen, dass nicht alle gleich arbeiten ;)

    Es gleicht sich aus. Ich erstelle z.B. ordentlich formatierte Tests und Klassenarbeiten mit Erwartungshorizont, mehrfacher Differenzierung und die Parallelkollegin nimmt diese, wenn sie sie in die Finger bekommt.

    "Nehmen und geben lassen ist ein schonendes Prinzip", sagt eine meiner Kolleginnen dazu immer.

    Das ganze ist übrigens schulabhängig. An meiner letzten Schule waren die Eltern insgesamt pflegeleichter. Die Kinder nicht so, aber irgendwann ging es dann auch meist. Dafür hat die Schulleitung 2 bis 3 verpflichtende Sitzungen á 1,5 bis 2,25 Stunden wöchentlich einberaumt + ggf. eine weitere.

    Beispielschulwoche. 85% Teilzeit.

    Montag:

    7.15 Uhr ankommen

    7.30 Uhr Vorviertelstunde beaufsichtigen in der 3d, durchs Haus in den Musikraum, Unterricht, warten, bis das letzte Kind die Stifte eingepackt hat, durchs Haus in den Klassenraum, Kinder zur nächsten Stunde schicken.

    2 Minuten vor Beginn der nächsten Stunde endlich hoch in meine Klasse rennen.

    Lärmende Klasse beruhigen, eine Stunde Unterricht.

    3. Stunde Klasse 4c, Musik, durchs Haus in den Musikraum, Unterricht, durchs Haus in den Klassenraum

    in meine Klasse hetzen, überziehende Kollegin rauswerfen, Stifte suchen. Ihre restlichen Sachen wegräumen.

    Unterricht in meiner Klasse.

    5. und 6. Stunde das ganze quasi nochmal.

    13.45 nach Hause fahren, auf dem Sofa komatös mit einem Litertopf Kaffee rumhängen

    Elternmails lesen/beantworten, einschlafen

    Freizeittermin

    Dienstag:

    7.15 Uhr ankommen, Kollegin kaut mir ein Ohr ab.

    6 Stunden Unterricht bis 13.40 Uhr. Ausruhtag, da nur in meiner Klasse, kein Rumgerenne. Ab der 5. Stunde ist meine Klasse vollkommen durch und am Ende. Den Musikunterricht muss ich für sie deshalb anders planen als für die Parallelklasse. Singen kann ich mit meiner Klasse nicht, da ist nach 10 Minuten der komplette Tag gelaufen. Videos schauen kann ich nur selten, sonst gibt es Krisengespräche mit einzelnen Eltern wegen der Medienzeit, also muss ich mir Abschreibtexte überlegen zu den Themen.

    13.45 nach Hause fahren, auf dem Sofa komatös mit einem Litertopf Kaffee rumhängen

    Elternmails lesen/beantworten, einschlafen

    aufwachen, Unterricht planen

    Mittwoch:

    ähnlich wie Montag, aber nur 3 Stunden Musik (einfach 3mal hintereinander die 1. Stunde vom Montag vorstellen) und eine in meiner Klasse (wie Montag 4.), Dienstberatung. 12 Uhr fertig. Kopieren

    gegen 13 Uhr nach Hause fahren

    Elternmails lesen/beantworten, Korrekturen / Planen

    Donnerstag:

    9.15 Uhr ankommen, Unterricht bis 13.40 in insgesamt 2 Klassen, davon 2mal Musik. Meine Klasse wieder voll aufgedreht in Musik. 6. Stunde Mathe in meiner Klasse. Kinder völlig durch und am Ende.

    13.45 nach Hause fahren, komatösundsoweiter

    Freitag

    9.15 Uhr ankommen, eine Stunde in meiner Klasse, Freistunde (korrekturen), 5./6. Stunde Deutsch und Mathe in meiner völlig wochenendreifen Klasse, dazwischen eine unglaublich anstrengende 10 Minuten Pause (schreien, rennen, toben, ich muss ständig maßregeln, Kinder völlig fertig), Essensaufsicht.

    14.10 Uhr Schluss nach Hause fahren, auf dem Sofa komatös mit einem Viertelliter Kaffee rumhängen

    zu einem privaten Treffen fahren und dort ab 19.30 einschlafen

    Seit ich in Teilzeit arbeite, muss ich am Wochenende nur noch manchmal arbeiten. Außerdem habe ich meine Klasse das 2. Jahr, die Kinder und Eltern haben sich gut ein Jahr heftigst an mir abgearbeitet und inzwischen haben beide Seiten ein wenig aufgegeben und keine Kraft mehr für den Eiertanz oder gemerkt, dass es doch insgesamt ganz gut läuft.

    Hinzu kommen:

    Absprachen im Laufe des Schultages, oft in den großen Pausen, manchmal nach U-Ende

    Konferenzen etc, da ist unsere Schule aber wirklich effizient und angenehm.

    Schulbuchbestellung und Bestellung anderer Materialien für Klassenstufe und Musik

    IT-Betreuung meines heimischen PCs und Druckers (beide sind aufmerksamkeitsliebend)

    Klassenraum putzen (Regale wischen, Waschbecken putzen gehört lt. Schulleitung zu unseren Aufgaben, wenn wir kein völlig verdreckten Raum haben möchten)

    Material sortieren und archivieren, wegwerfen (das Schlimmste an der Sache! Wegwerfen!111!!!)

    Erstellen von verschiedenen differenzierten Materialien für unterschiedliche Bedürfnisse, das schaffe ich oft gar nicht. Dieses Jahr habe ich einfach in den Sommer- und Weihnachtsferien ganz viel kopiert, da zieh ich dann im Zweifelsfall was aus der Ablage und wahrscheinlich werfe ich im Sommer ganz viel weg. Aber besser, als den kompletten Unterricht ständig 4gleisig zu planen.

    ggf. weitreichende Neuplanung des Unterrichts durch andere Bücher, Abfall des Leistungsniveaus oder Besonderheiten der Lerngruppe (Nachholen nicht geschafften Stoffes; Aufmerksamkeitsspanne von 5 Sekunden)

    2 Elternversammlungen

    2 Lernstandsgespräche pro Kind (20 bis 30 Minuten)

    weitere Elterngespräche auf Wunsch / Notwendigkeit

    Streitschlichtungsgespräche mit Kindern in den Pausen

    Zusammenarbeit mit Familienhelfern, Einzelfallhelfern, SPZ, KJPD, Ärzten, Therapeuten, Ergotherapeuten, Jugendamt

    Krisengespräche mit Schulleitung, Fachkollegen und Eltern. (Meine Elternschaft ist emotional sehr Schwingungsfähig und potenziert dies gemeinschaftlich über diverse Chatsysteme, sodass es häufiger mal Beschwerden bei der Schulleitung gibt. Das letzte Krisengespräch gab es wegen einer Pause, die statt 10 nur 8 Minuten dauerte.)

    Zusammenarbeit mit Sozialarbeiterin

    Absprachen mit Hort

    Wandertage planen und vorher mit den Eltern abklären, ob das auch genehm ist oder wieder zum Eklat führt.

    Fortbildungen

    Unterstützung von Kolleg:innen

    Sombreros flechten und Wolle kämmen.

    Und neuen Kaffee kaufen!

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