Natürlich nicht, aber wenn es danach geht, können Lehrer grundsätzlich nie streiken, weil es immer die Kinder trifft (und vielleicht noch die Eltern). Aber wenn wir nicht streiken, bleiben die Zustände, wie sie sind oder werden einfach immer noch schlimmer (in Berlin habe ich tatsächlich die Befürchtung, dass die Klassen noch größer werden...) und das betrifft die Kinder dann erst recht.
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Ich haben es so satt, dass wir uns immer durch unser eigenes schlechtes Gewissen ausbremsen lassen. Es ist kurzsichtig.
Und dass ständig Schwimmunterricht ausfällt ist besch..., aber es ist nicht Susanneas Schuld.
Hervorhebungen von mir. Ich bin so sauer! Hier wurde bereits vom Schulamt gesagt, dass 29 bis 30 Schüler in die 3. Klassen sollen: "Die 2 mehr merkt man doch gar nicht." Wir sind hier selbst mit 27 bis 28 in einer recht "normalen" Schule kaum unterrichtsfähig in den derzeitigen 3. Etliche KuK gehen jetzt auf Teilzeit, selbst wir können nicht mehr.
Schwimmen fällt aus vielen Gründen aus. Es wäre jetzt einmal wegen des Streiks. Für alle Ausfälle davor ist Susannea nicht zuständig. Wenn wenigstens sicher wäre, dass nach diesem einen Termin alle mindestens Bronze hätten, dann würde ich es ok finden, dafür nicht zu streiken, aber es ist ein Termin. Nach jahrelanger Misswirtschaft. Jahrelang alles gegen die Wand gefahren. Jahrelang die Leute wegehen lassen, den Lehrermangel durch Augenwischerei bekämpfen, Seiteneinsteiger in den Atlantik werfen und nicht mal nachwinken. Brennpunktschulen noch und nöcher. Klassen vollstopfen, 1/3 kein Wort Deutsch, ab ins Sprachbad, eine ganze Klassenstufe (Sek I), die einen Supermarkt überfallen hat während der Unterrichtszeit, Polizei machtlos. Elternprügeleien auf dem Schulhof, Angriffe.
Nee, an einem Tag liegt das sicher nicht. Wenn wir nicht für unsere Belange (und hier auch für die der SuS) einstehen, wer soll es sonst tun? Die Eltern gehen nicht demonstrieren.