Beiträge von Flupp

    Ich glaube, dass die Idiotendreiecke (so heißt das auch bei uns) ursprünglich aus der Nachhilfe kommen. Da geht es ja auch primär um die nächste Leistungsüberprüfung und nicht um anschlussfähige Grundlagenkenntnisse.

    Ist genauso wie diese elende NEW-Regel in der Funktionsuntersuchung oder der Jägerzaun beim Vektorprodukt.

    Als ob es in der freien Wirtschaft nicht auch unbezahlte Überstunden in einem vorab abgesteckten Rahmen gäbe...ach warte, das ist dort eher der Standard und entsprechend arbeitsvertraglich geregelt.

    In BW ist es nicht nur arbeitsvertraglich geregelt, sondern sogar Gesetz.

    Ein Lehrer kommt mit drei Unterrichtsstunden je 45 Minuten sogar gut weg im Vergleich zu jedem anderen Beamten mit fünf Zeitstunden.

    Anhand des Verhältnisses lässt sich erkennen, dass eine Vertretung dann auch tatsächlich eine Vertretung sein sollte und nicht bloße Aufsicht oder Beschäftigungstherapie.

    Zuhören, bedanken für das gezeigte Vertrauen.

    Das weitere Verhalten hängt von der Situation und dem Alter der betroffenen Person ab:

    - meldende Person fragen, ob sie einverstanden ist, dass diese Information (evtl. anonymisiert) weitergemeldet wird

    - evtl. Schulleitung informieren

    - evtl. Schulsozialarbeit informieren

    - anbieten, ein gemeinsames Gespräch mit den Erziehungsberechtigten zu führen

    ...

    Nö. Das nennt sich "Schutz und Fürsorge". Im Gegenzug dürfen wir nicht streiken und müssen ständig unbezahlte Überstunden und Wochenendarbeit leisten.

    In BW sind das 5 Zeitstunden unvergütete Mehrarbeit (§ 67 (3) LBG) für Beamte, für Lehrkräfte sind das 3x45 Minuten pro Monat.

    Dass bei dir regelmäßig Wochenendarbeit angeordnet ist und nicht du dir im Rahmen deiner flexiblen Arbeitszeitgestaltung dir deine Arbeit auf das Wochenende legst, halte ich für ein Gerücht.

    Oder redest Du jetzt stellvertretend für Beamte in polizeilichen Einsatzhundertschaften?

    Ich als Profiteurin der Prozentregelung finde es auch schlecht.

    Aber vermutlich ist das ein kleiner Schritt, um die ganze Besoldungsthematik bzgl. Abstandsgebot/Amtsangemessenheit etwas zu entschärfen. Ob das reicht, ist eh fraglich.

    Bevor hier nur weiter allgemein auf die Soziopathen in den Schulleitungen geschimpft wird:

    Was hat denn aus eurer Sicht eine Schulleitung konkret für akzeptierte Möglichkeiten, unwillige und/oder unfähige Kollegen zu einer Verbesserung der Aufgabenumsetzung zu bewegen, ohne gleich den Hammer (Disziplinarverfahren) herauszuholen?

    Dass es unwillige und/oder unfähige Kollegen gibt, bezweifelt ja vermutlich auch genauso niemand wie oben nicht bezweifelt wird, dass es ungeeignete SL gibt.

    (Früher durfte ich von meinem Leistungskurs bei der Abifeier noch Geschenke im Wert von 15 Euro annehmen (also 1 Euro pro Schüler), das ist bei uns nicht mehr zulässig.)

    Alles für BW:

    Das ist dann aber eine schulinterne Regel. Es gibt dazu extra ein Merkblatt vom KM, in der sinngemäß steht, dass Geschenke von Gruppen insbesondere zu Verabschiedungen im gesellschaftlich üblichen Rahmen ohne Genehmigung entgegen genommen werden können.

    Ansonsten halt von der Schulleitung genehmigen lassen.

    Hans sitz den ganzen Tag bei Oma auf dem Sofa und bekommt pro Tag 100 Gummibärchen.
    Fritz hat den ganzen Tag für Oma gearbeitet, den Rasen gemäht, die Fenster geputzt und den Abwasch gemacht. Als Belohnung bekommt er drei Gummibärchen mehr als Hans.

    Oma kann gar nicht verstehen, warum Fritz am nächsten Tag auch mit Hans auf dem Sofa bleiben möchte.
    Früher als Hans nur einen bekommen hat und Fritz vier Stück, da war die Motivation noch da...

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