Beiträge von Flupp

    Wozu ständig unnötige und überflüssig Zeit fressende Konferenzen, DBs, Fortbildungen, Druck, kein Entgegenkommen bei berechtigten Anfragen, ...

    Weil das eine Perspektivfrage ist, was unnötig und überflüssig ist.

    Mein ceterum censeo:
    Die wahren Zeitfresser und Optimierungsmöglichkeiten sind nicht die Konferenzen etc., sondern die Unterrichtsvor- und nachbereitung.
    Da muss der Hebel angelegt werden.

    Ansonsten stimme ich Dir zu. Ein Teil der Schulleitungsaufgabe ist, den Lehrkräften Arbeitsbedingungen zu ermöglichen, in denen sie Ihre Aufgaben (!) möglichst reibungsverlustfrei erledigen können.

    Wolfgang Autenrieth

    Mit dem Sicherheitsbeauftragten müssen wir jetzt aber aufpassen. Weil in NRW passt das nicht zusammen. Der Sicherheitsbeauftragte soll in NRW nicht zeitgleich der Gefahrstoffbeauftragte sein.

    Der Sicherheitsbeauftragte in NRW ist ein Ehrenamt, die Zuständigkeit liegt darin die Schulleitung zu beraten und auf Mißstände hinzuweisen. Allerdings hat der Sicherheitsbeauftragte diesbezüglich keinerlei Pflichten in der Durchführung. Verantwortlich und umsetzen muss die SL.

    Der Gefahrstoffbeauftragte hingegen muss umsetzen. Er hat diesbezüglich auch Weisungsbefugnis gegenüber den Kollegen. Und wer befugt ist, hat auch die Pflicht dazu. D.h. die Umsetzung gehört genauso zu den Aufgaben des Gefahrstoffbeauftragten, der GB nimmt damit unmittelbar Aufgaben wahr, die ohne GB in die ausschliessliche Zuständigkeit und Verantwortung der Leitung gehören.

    Das ist in BW genauso.

    Es mag hier einen Unterschied zwischen theoretischem Anspruch und Praxis geben. Aber das Kerngeschäft, anhand dessen ich bewertet und gemessen werde ist nun mal der Unterricht! Wenn ich hier gut unterrichte, die Schüler (gut) durch Abi/Abschlussprüfung bringe und den Verwaltungskram als Klassenlehrer einigermaßen hinbekomme, kann mir erstmal keiner was. Wenn ich dagegen die Schüler nicht gut aufs Abi vorbereite oder mein Klassenbuch nicht führe, fällt das im Gegensatz dazu negativ auf mich zurück. Alles darüber hinaus ist Bonus.

    Das ist nur deine Selbstbeurteilung. Die Fremdbeurteilung formell und informell enthält meines Erachtens maßgeblich weitere Kriterien.

    In unseren formellen Bewertungskriterien sind auch außerunterrichtliche oder über den Unterricht hinausreichende Aspekte enthalten. Kompetenzbereich „Unterrichten“, „Erziehen“, „Schule mitgestalten“ …

    „Mir kann keiner was“ ist mir generell als Grundhaltung suspekt.

    Ich kann deine Rechnung nicht nachvollziehen. Du hast es in meinen Augen nicht plausibilisiert, sondern unglaubwürdig gemacht.

    1800 Stunden ohne Vorbereitung und Schulentwicklung etc. ist einfach hanebüchend.

    Das sind immerhin 45 Zeitstunden pro Schulwoche. Also Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:30 inkl. Pause.

    Zu Frage der Verpflichtung, "Extraaufgaben" zu übernehmen, haben sich andere schon geäußert. Es ist ein schwieriges Feld, denn natürlich haben Seph und chilipaprika mit Blick auf die Dienstordnungen der einzelnen Länder Recht, andererseits ist das Rechenbeispiel von chemikus08 auch nicht verkehrt und zeigt eben, dass wir endlich eine ordentliche Arbeitszeiterfassung brauchen.

    In BW wird jeder Lehrkraft vom Dienstherrn empfohlen, selbst über die Arbeitszeit Buch zu führen.

    Ich wundere mich, dass das so wenige tun, und habe für mich den Schluss gezogen, dass viele Kollegen über die Konstellation am Ende des Tages nicht ganz unglücklich sind.

    Gefühlte und gemessene Arbeitszeit sind dann doch zwei verschiedene Sachen.

    Herzlichen Dank für den Tipp. Wenn's so einfach wäre, wär's längstens so passiert.

    Manchmal frage ich mich schon, was man hier ungefragt für Weisheiten aufgetischt bekommt. :neenee:

    Gern geschehen.

    Vielleicht auch ein guter Anlass für Selbstreflexion.

    Meine Partnerin hat ein Sechzehntel Haus im Westerwald geerbt, das sie nach schweizer Recht jetzt versteuern muss. Natürlich will sie das blöde Haus überhaupt nicht. Frag nicht, was das für ein Theater ist.

    Erbschaften kann man ausschlagen innerhalb von sechs Monaten, wenn man im Ausland war, als man vom Tod erfuhr. Kostet beim Notar vor Ort inkl Porto zum zuständigen Nachlassgericht ca. 50 Euro. Oder halt beim Konsul, da müsste es einen in Basel geben.

    Ich hätte da noch einen ganz heißen Tipp für die Arbeitgeber: Arbeitszeitverkürzung auf 38,5h, das ist völlig kostenneutral für Lehrer und alle Pensionäre. Super, oder?

    Noch besserer Tipp:

    Arbeitszeitverkürzung auf 38,5h Stunden bei Beibehaltung des Deputats. Kosten- und Wirkungsneutral.

    Es weiß doch eh kaum ein Kollege, welche Arbeitszeit tatsächlich vorliegt.

    Das schickt der BPR regelmäßig und sollte bei dir in der Schule öffentlich aushängen.

    Um in diesem Jahr befördert worden zu sein, musste man im öffentlichen Schuldienst bis einschließlich Beförderungsjahrgang 2006 mindestens Note 1,5 haben. Das waren im RP Tübingen 7 Personen.

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