Dienstag
Beiträge von CDL
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P.S.: Im Titel steht anstelle von „BW“ „Bayern“. Vielleicht magst du das ja noch editieren.
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Ich möchte auch hier von meinem Gespräch mit meiner Sachbearbeiterin zitieren:
"Es wird darauf geachtet, dass LiVs mit Kindern nicht länger als 1 Stunde Fahrtzeit haben und in der Nähe untergebracht werden!"
Das ist schön. Leider wird aber offenbar nicht ausreichend darauf geachtet vorhandene Ausbildungsplätze zu vergeben und damit effektiv zu nutzen, wenn man es systematisch ermöglicht, dass ein komplettes Seminar leerlaufen kann.
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Für das Ländertauschverfahren unbedingt den Bezirkspersonalrat hier in BW mit einbeziehen, dabei idealiter direkt die Schwerbehindertenvertretung auf Bezirksebene ansprechen. Hier im RP Stuttgart wäre die zuständige Vertrauensperson beispielsweise Christian Meissner. Dieser ist meiner Erfahrung nach immer sehr zeitnah zurück, wenn man ihm ein Anliegen per Mail schildert ( christian.meissner@rps.bwl.de Mailadresse ist öffentlich einsehbar, also unproblematisch hier veröffentlichbar).
Bei gleichen sozialen Gründen sind grundlegend Menschen mit Schwerbehinderung bevorzugt zu berücksichtigen im Ländertauschverfahren.
Wenn du die Altersgrenzen für BW noch erfüllst sollte auch eine Neueinstellung und Neuverbeamtung in Bw möglich sein. Auch das würde ich aber mit Herrn Meissner kurz besprechen an deiner Stelle.
Um zum Februar nach BW versetzt werden zu können musst du deinen Antrag bis zum 31. Juli einreichen. Also heute noch Mail z.B. an Herrn Meissner senden, dein Anliegen schildern, die sozialen Gründe für die Versetzung kurz nennen, sowie auf die Schwerbehinderung verweisen (GdB anführen) und um telefonische Rücksprache bitten unter Angabe deiner Nummer, damit das möglichst schnell alles geklärt werden kann.
Über Übernahmen zum Februar wird Anfang Oktober entschieden. Eine Information über das Verhandlungsergebnis erfolgt dann schnellstmöglich.
Viel Erfolg!

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Und für alle anderen Spezialfälle, Eve1008, gibt es hier in BW Sozialpunkte, die die Wahrscheinlichkeit des Wunsch-Seminarorts erhöhen.
Mit Kind und berufstätigem Mann samt erwiesener Ortsgebundenheit bekommt man in BW dann auch einen Platz an einem der besonders begehrten Seminare samt Schulplatz in zumutbarer Entfernung.
Es laufen hier ein BW dann aber auch keine Seminare komplett leer, weil im Zweifelsfall an einen anderen Seminarstandort zugewiesen wird, aber es eben auch dadurch dass alle einen Ausbildungsanspruch im Ref haben immer ausreichend Bewerber: innen gibt, um auch wenig begehrte Seminarstandorte (die oftmals besonders engagiert sind) ausreichend zu füllen.
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Wenn's das eigene Geld kostet, die eigene Flugreise betrifft und das eigene Tempolimit, dann ist der Klimaschutzwunsch scheinbar schnell verpufft. Ich glaube aber nicht, dass Grünenwähler deswegen zur FDP abwandern.
Was solche Wanderbewegungen von Wählergruppen zwischen den Parteien oder auch hin zu Nichtwählern anbelangt gibt es nach jeder Wahl Informationen. Da gibt es letztlich keine Parteien, die sich gänzlich ausschließen bei diesen Wanderbewegungen, insofern gibt es selbstredend auch immer wieder einige Personen, die bei der letzten Wahl die Gruppen gewählt haben, jetzt aber die FDP und umgekehrt.
Leider endet für zu viele Menschen tatsächlich der Klimaschutzwunsch genau dort, wo es an die individuelle Bequemlichkeit, den persönlichen Komfort oder schlicht private Mehrkosten geht. Dazu meinen manche (auch in diesem Forum zuletzt erst gelesen), dass sie in ihrem Alter sowieso keinen relevanten Beitrag mehr leisten könnten, der einen Unterschied mache. Das ist herrlich bequem, stimmt so isoliert betrachtet selbstredend, klammert aber völlig aus, dass wenn wir alle in unserem Alltag etwas weniger bequem sind, etwas mehr Geld für Nachhaltigkeit auszugeben bereit sind und der individuelle Komfort auch auf Kosten anderer nicht das Maß aller Dinge ist gemeinsam sehr wohl einen Unterschied machen können und das Jahr für Jahr, ganz gleich, wie lange oder kurz wir noch leben mögen.
Ich habe auch bevor ich als Lehrerin anständig verdient habe schon ganz bewusst mehr gezahlt, um von der Geothermieanlage in meinem Wohnhaus nicht nur beim Heizen und Warmwasser, sondern auch beim Strom zu profitieren. Gerade weil ich nicht viel verdient habe, war mir eine gute Qualität bei z.B. Elektronik oder auch Kleidung wichtig, damit diese länger halten bzw. funktionieren. Ich habe immer sehr bewusst vieles Second Hand eingekauft, um mir einerseits hochwertigere Dinge leisten zu können, andererseits aber eben auch nicht unnötig Neues zu kaufen im Sinne der Nachhaltigkeit. Das mache ich auch weiterhin. Geflogen bin ich das letzte Mal vor 15 oder 16 Jahren. Nur, weil ich jetzt mehr verdiene, muss ich weder plötzlich wild durch die Gegend fliegen, noch habe ich das Recht dazu, meinen ökologischen Fußabdruck auf Kosten künftiger Generationen weiter zu vergrößern. Stattdessen bespreche ich aktuell mit meinem über 70 jährigen Vater, wie wir das im Familienbesitz befindliche Mehrfamilienhaus in dem er lebt mit einer Solaranlage samt Speicher nachrüsten können, auch gegen den bisherigen Widerstand der Eigner des Nachbarhauses, das ein gemeinsames Dach und eine gemeinsame Heizungsanlage mit dem Familienhaus hat, was es also braucht, um diese Leute mit ins Boot zu holen.
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Naja, du musst dir auch eine Frage stellen, ob man sich so einen weiten Weg leisten kann. Ich bin ortsgebunden durch unser Kind. Mein Mann arbeitet in Landkreis Segeberg, recht nah an Hamburg und pendelt jeden morgen von Kiel aus. Er ist auch Lehrer und sein Versetzungsantrag ist mal wieder abgelehnt worden. Die Kleine geht hier zur Kita und hat alles vor Ort. Ich kann also nicht einfach mal machen Dithmarschen, wir könnten uns keine zwei Wohnungen leisten.
Wenn man dann aber hört, dass in der Schule gegenüber von uns 3 LiVs gesucht wurden und nur eine zugeordnet wurde, ist das sehr ärgerlich,aber leider Alltag in S-H.
Solche klar zu berücksichtigenden sozialen Gründe hat aber ja nicht jede: r. Bei vielen ist es eine Mischung aus Gewohnheit, Bequemlichkeit und dem sich wohlfühlen am aktuellen Wohnort, der oftmals der Studienort und/ oder Herkunftsort ist. Würde man solche Bewerber: innen dann einfach Dithmarschen zuweisen, wären für andere, die entsprechende soziale Gründe vorbringen können für ihre Ortsgebundenheit, ebenfalls direkt Ausbildungsplätze auch am Seminar vorhanden. So riskiert man im Zweifelsfall Bewerber: innen, die frustriert sind zu warten, am Ende doch noch an andere Bundesländer zu verlieren bei denen man sich aktuell noch bewerben kann für die nächste Ausbildungsrunde. Das verschärft völlig unnötig den Lehrkräftemangel bei euch in SH.
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Das habe ich nie verstanden, kannst du das erklären? Wieso sollte ich einen Lehrer duzen, den ich nie wiedersehen werde? Zumal sich am Verhältnis ja nichts ändert. Aus Herrn Müller wird ja nicht plötzlich der Chris *high five geb*.
Ich war mit mehreren meiner ehemaligen Lehrpersonen direkt ab dem Abi per Du, mit einem auch schon davor. Mit allen war davor der Kontakt schon sehr gut und das Siezen lediglich noch eine Formalie, mit allen habe ich bis heute ein sehr gutes Verhältnis, das gegenseitig sehr vertrauensvoll ist und wachsen konnte im Laufe der Jahrzehnte. Eine meiner ehemaligen Lehrerinnen gehört seit Jahren zu meinem Freundeskreis, die anderen sind enge Freunde meines Vaters, die ich dadurch ebenfalls immer wieder treffe.
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Hallo,
so wie ist es verstanden habe, ist es wie McGonagall geschrieben hat. Kiel und Plön ist überlaufen und Dithmarschen ist "leer". Für mich ist es in Ordnung, wenn ich eine Runde warten muss, aber blöd für Schulen, die gerne ausbilden wollen.
Wie kann man den als Land ein komplettes Seminar leerlaufen lassen?
Das ist angesichts des Lehrkräftemangels ja sogar noch hirnrissigen als nicht alle Bewerber: innen im Vorbereitungsdienst auszubilden, wobei auch das schon aus BW- Perspektive völlig absurd klingt.Hier in BW wird jede: r mit abgeschlossenem Lehramtsstudium im Ref ausgebildet. Dafür gibt es dann eben keine leer gelaufenen Seminare, weil deutlich weniger mitbestimmt werden darf seitens der angehenden Anwärter: innen, wo sie ausgebildet werden wollen mehr Schulen, die ausbilden dürfen und wir bilden im Zweifelsfall auch noch für andere Bundesländer mit aus, die sich auch weiterhin allen Ernstes den Luxus leisten wollen qualifizierte Bewerber: innen nicht direkt im Vorbereitungsdienst auszubilden.
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Danke kleiner gruener frosch für das Verschieben der ganzen Beiträge.

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Das freut mich für dich treasure , dass du wieder Land siehst.
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(…) eine Einstellung damit eventuell in Fächern wie Sozialwissenschaften oder ähnlichem möglich? Oder würde dies von Anfang an ausgeschlossen sein? Meine Wunschfächer wären eigentlich Pädagogik und Philosophie. Ich wäre da aber für alle Fächer, die in Betracht kommen, offen.
Welche Schulform wäre eurer Meinung nach am geeignetsten ?Du solltest mit einem Studium der Rechtswissenschaften null Scheine in Pädagogik haben. Anerkennung von Null bleibt Null, also fällt Pädagogik raus.
Du hast mutmaßlich durch das Studium ein bis zwei Semester Rechtsphilosophie abgeschlossen. Das hat sehr wenig bis nichts mit einem klassischen Philosophiestudium zu tun. Anerkennung von fast nicht bis nichts bedeutet Philosophie fällt weg.
Deine Scheine in öffentlichem Recht sind zumindest in Teilen von Interesse für Politikwissenschaften, decken diese aber nicht annähernd ab. Anerkennung von sehr wenig relevanten Scheinen bedeutet Politikwissenschaft fällt weg. Zumindest für die Schulpraxis schaden dann auch deine Kenntnisse in Zivil- und Strafrecht nicht, wenngleich du dir bewusst machen musst, dass Rechtskunde nur einen Teil des Politikunterrichts in der Schule ausmacht, der je nach Schulart und Klassenstufe sehr gering ausfallen kann,
Für Geschichte oder Soziologie hast du ebenfalls keine oder keine ausreichenden einschlägigen Scheine, diese fallen also ebenfalls weg.
Ohne Nachstudium kannst du also nur noch prüfen, ob die Voraussetzungen erfüllst für die Beruflichen Schulen und hier spezifisch natürlich den rechtlichen Bereich dort. Evtl. reicht das als berufliche Fachrichtung, so dass du mit deinen Kleckerlesscheinchen (damit meine ich, dass du zu wenig ECTS normalerweise hast für eine Gesellschaftswissenschaft) irgendein Zweitfach zumindest nominal abdecken würdest im Rahmen einer Anerkennung.
Qualifiziert bist du aber definitiv für kein Schulfach jenseits des rechtlichen Bereichs mit deinem bisherigen Studium. Ich würde dir also genau wie bereits chilipaprika dringend ans Herz legen, dir die Bildungspläne vorab anzusehen, um dich selbst gründlich zu prüfen, was du jenseits von „hatte ich mal selbst als Schüler: in“ inhaltlich durch ein Studium abdecken kannst und was alles nicht. Im Rahmen von OBAS wirst du dann nämlich all das, was dir fehlt- also Fachinhalte, Pädagogik, Fachdidaktik- neben deiner Unterrichtsverpflichtung, Unterrichtsvorbereitung, sowie Seminarveranstaltungen nacharbeiten müssen.
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Lass dich von deiner Gewerkschaft oder auch deinem PR beraten.
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Ich bin 39. Ich hab aufrichtig kein Interesse daran, auf Kosten unseres Wohlstands jetzt einen Klimaaktivismus voranzutreiben, dessen Effekte auf absehbare Zeit noch gar nicht messbar sein werden. Dazu ist unser absoluter Anteil einfach zu gering und Aufwand/Nutzen stehen für mich nicht unbedingt in einem ausgewogenen Verhältnis. Ob und was man überhaupt noch "aufhalten" kann, weiß auch kein Mensch.
Ja, ungemütlich wird es vermutlich. Deswegen braucht es imo aber einen verstärkten Fokus auf Adaptionsmaßnahmen. Natürlich sollte man zusätzlich auch weiterhin Emissionen verringern und nachhaltige Entwicklungen vorantreiben, aber nicht mit der Brechstange und so, dass dem Einzelnen dadurch keine Nachteile entstehen. Das Heizungsgesetz ist ein wunderbares Beispiel, wie man es genau nicht machen sollte.
Du hältst dich mit 39 Jährchen bereits für zu alt, um noch langfristig denken zu müssen in der Klimapolitik, obgleich du realistisch betrachtet weniger als die Hälfte deines Lebens hinter dir hast?!?

Was bin ich froh einer Familie zu entstammen, in der auch die über 70 jährigen Mitglieder nicht nur ihren eigenen Hedonismus und ihre individuelle Nutzenmaximierung auf Kosten künftiger Generationen oder auch heutiger Generationen in anderen Ländern im Blick haben.
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Père Lachaise
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Barcamp
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Powerbank oder eben nicht unachtsam sein. Mir ist es noch nie passiert, dass mein Akku leer war bevor ich daheim war.
Mir schon ein paar Mal, was ich aber auch nicht weiter tragisch finde. Wäre es anders, hätte ich mir längst eine Powerbank angeschafft. Es geht aber ja wirklich auch einfach mal ein paar Stunden lang ohne Handy…
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Alles anzeigen
sorry, mein Heulen hat um 20uhr00'o1'' angefangen.
Bleistifte belustigen und ärgern mich.
Das Wahlergebnis beängstigt mich.
In Deutschland auch.
In Frankreich noch mehr.Leider verstehe ich diese Sorgen und Ängste sehr gut.
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Ich denke, das AfD Ergebnis basiert einerseits auf deren starker Social Media Präsenz und andererseits darauf, dass jüngere Altersgruppen die verfehlte Migrationspolitik in Institutionen, Diskotheken, Innenstädten unmittelbarer erleben als ältere Leute, die im Wesentlichen zwischen Arbeitsplatz und Familie pendeln. Dass diese Partei keine nennenswerten sonstigen Punkte hat, geht dann prioritär ebenso unter, wie untragbare Spitzenkandidaten. Das demokratische Spektrum muss dem Thema imo dringend anders begegnen.
In meinem traditionell roten Wahlbezirk liegt die AfD nach derzeitigem Auszählungsstand auch erstmals hauchdünn ganz vorne. Und ich verstehs. (sicherheitshalber: nein, ich habe sie nicht gewählt, meine Wahl liegt hier bei unter 3% 😅)
82% der befragten AfD- Wählenden haben angegeben, dass es ihnen egal sei, dass die Partei in Teilen rechtsextremistisch sei, solange diese die „richtigen“ Themen ansprechen. 51% geben an die Partei aus Überzeugung zu wählen.
Rechtsextreme Positionen werden also ganz offensichtlich zunehmend salonfähig im Fahrwasser der AfD, der es zusätzlich besonders gut gelingt junge Menschen über soziale Medien nicht nur zu motivieren, sondern auch zu manipulieren.
Ich möchte mich insofern chilipaprika s Aussage im Meckerthread anschließen: In was für einem Land müssen meine Neffen nur aufwachsen!
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