Beiträge von CDL

    Danke für die Information bzw. Richtigstellung. Mit "Betriebswirtschaft" meinte ich das Studienfach Wirtschaftswissenschaft.

    In WBS als Schulfach steckt neben Berufsorientierung in erster Linie VWL, nicht BWL. Letzteres spielt nur ganz am Rande eine Rolle für WBS und damit für die allgemeinbildenden Gymnasien. Schau dir am besten einmal die Studienpläne einer Hochschule für Wirtschaftswissenschaft, sowie die Bildungspläne für das Schulfach WBS an, um zu sehen, ob die Inhalte zu deinen Vorstellungen von dem Fach passen.

    Betriebswirtschaft gibt es in BW nicht an allgemeinbildenden Gymnasien, dort gibt es das Fach WBS („Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung“). Für letzteres studiert man Wirtschaftswissenschaft. BWL/ VWL gibt es aber in BW an beruflichen Gymnasien. Wenn diese für dich von Interesse sind, dann schau dir einfach an, welche Studienkombinationen möglich und welche Einstellungsprognosen gültig sind. Gleiches gilt für das gymnasiale Lehramt.

    Ist in Bayern Lehramt an Mittelschulen immer noch ein eigenständiges Studium und wird es immer noch mit A12 besoldet?

    In Bawü studierst du GWHRS oder so ähnlich, dann kannst du entweder an Hauptschulen, Werkrealschulen (Hauptschule mit 10. Klasse), Gemeinschaftsschulen oder Realschulen unterrichten und erhältst A13.

    Das Lehramt nennt sich Sekundarstufe 1. Das "G" in der alten Variante stand ja für die Grundschulen, die komplett abgetrennt wurden mit dem Wegfall des alten Grund und Hauptschullehramtes. (Ich habe so zwar noch einen Abschluss im Studium für Realschullehramt, bin nach dem Ref aber Sek. 1-Lehrerin.)

    Aus aktuellem Anlass:

    Ich tue mich noch etwas schwer mit Aufgabenstellungen, die "KI-sicher" sind.

    Gibt es Tipps und Tricks, wie man Aufgabenstellungen so formuliert, dass zumindest ein gewisser Anteil nur durch eigene Denkleistung zu brarbeiten ist, insbesondere in PoWi, Psychologie, Sozialpädagogik?

    Keine benoteten, schriftlichen Aufgaben zuhause erstellen zu lassen hilft. KI nicht komplett zu bannen, aber begrenzt und zielführend einzubinden ebenfalls. Schließlich schlicht zu wissen, wie deine SuS schreiben, begründen, urteilen und was ihr rhetorisches Spektrum oder Fachwissen unzweifelhaft übersteigt und damit mindestens ein Zitat mit Quellenangabe sein müsste, um kein Plagiat zu sein.

    Und alle machen in der Verwendung dieser Software alles richtig?

    Wer systematisch bestimmte Sachen nicht beachtet bekommt eine 1:1- Schulung, damit die spezifischen Probleme nicht mehr auftreten können, ansonsten wird aber schlichtweg auch zurecht von uns erwartet, dass wir bei Problemen direkt nachfragen bzw. Rückmeldung geben. Das wird sich im Laufe des Schuljahrs vollends einpendeln. Davor drücken kann sich niemand, zu lernen wie es geht. Dafür gibt es ja auch beim digitalen Klassenbuch regelmßäßig die Kontrollen durch das Konrektorat, ob alle Eintragungen wie vorgesehen gemacht wurden.

    ich hätte noch nicht mal beim Galgenmännchen Unbill geahnt...... :pfeifen:

    Ich bislang auch nicht, aber die genannten Beispiele von Kindern, die in Kriegsgebieten Gewalttaten miterleben mussten oder auch hierzulande Suizide naher Angehöriger miterlebt haben lösen bei mir definitiv aus, dass ich künftig eine harmlose Blume wählen werde, die hoffentlich niemand mit Todes- oder Gewalterfahrungen assoziieren muss. Wobei das bei mir maximal mal etwas ist, was ich auf Wunsch in der letzten Stunde vor den Sommerferien mit den SuS mache.

    Diejenigen, die ihn gemobbt haben, waren allesamt Hilfsarbeiter, die es mutmaßlich selbst nicht einfach hatten. Etwas Vergleichbares habe ich in einem akademischen Umfeld später wirklich NIE erlebt, noch nicht einmal im Ansatz.

    Stimmt, Akademiker: innen, die behinderte Menschen mobben sind cleverer. Behaupten sie schützen zu wollen, indem sie sie fristlos entlassen wollen, sobald sie von der Behinderung erfahren oder dass ihre Arbeitsumgebung bedauerlicherweise nicht barrierefrei wäre, weshalb diese nicht dort arbeiten könnten, wobei die einzigen Barrieren die in den Köpfen sind. Alles selbst erlebt seit ich schwerbehindert bin.

    Akademiker: innen sind nicht qua Ausbildung bessere Menschen. Sie sind genauso bösartig, übergriffig, gewalttätig wie andere Bildungsgruppen, nur gelingt es ihnen qua Ausbildung oftmals erheblich besser dies zu cachieren und damit unter Umständen durchzukommen mit ihrem Verhalten. Menschen wie du, die ihnen dann qua Ausbildung zugutehalten im Zweifelsfall bessere Menschen zu sein tun ein Übriges.

    Beides. Du hast einerseits Recht, vermischst aber Wunsch und Wirklichkeit, und andererseits halte ich Zwangsfortbildungen in einem privaten Bereich wie der Gesundheitsvorsorge für kontraproduktiv.

    Ach so, nein, da habe ich mich dann wohl missverständlich ausgedrückt. Zwangsfortbildungen zur Gesundheitsvorsorge halte ich natürlich für absurd. Die sind aber dort erforderlich, wo sich Lehrkräfte beispielsweise technischen Änderungen komplett verweigern wollen, wie dem elektronischen Klassenbuch, denen sie sich mangels an der Schule weiter verfügbaren Alternativen schlicht nicht mehr verweigern können.

    Insofern war das Interesse gering, noch ausgiebig nach verwendbarem Material zu suchen um dem Träger ein paar € zu sparen.

    Es geht vielleicht eher um Nachhaltigkeit, als darum einem Träger Kosten sparen zu wollen, obwohl auch das sinnvoll sein kann, damit Gelder für tatsächlich erforderliche Neuanschaffungen ausreichend da sind für alle Bildungseinrichtungen des Trägers.

    Doch, PrimaBallerina.

    Ich habe mir mein Studium seinerzeit komplett selber finanzieren müssen, und durch diverse Hilfsjobs einen ungefilterten Einblick in die Lebensrealität in etlichen Unternehmen gewinnen dürfen.

    Nicht die Tätigkeiten an sich waren für mich dabei das Deprimierende, sondern die jeweiligen kollegialen Umfelder. Eine qualifizierte Arbeit zu haben, bringt viel mehr Privilegien mit sich, als es dem auf Einkommen und Karrierechancen beschränkten üblichen Fokus entspricht.

    Meine Sichtweise hat IMHO auch nichts mit Arroganz zu tun. Sensiblere Naturen gehen in solchen Arbeitsumfeldern unter. Das zur Kenntnis zu nehmen, finde ich nicht überheblich. Natürlich wird es immer Ausnahmen geben, aber die Tendenz ist überdeutlich.

    Ich habe ab meinem 15. Lebensjahr in fast allen Ferien gearbeitet, um mir bestimmte Wünsche zu erfüllen oder eben auch zur Finanzierung des Studiums ab einem bestimmten Zeitpunkt. Vom Lager über den Verkauf, bis hin ins Büro waren dabei meine Einsatzbereiche je nach Alter und Erfahrung. Das erste richtig miese kollegiale Umfeld habe ich dann erlebt als ich nur mit studierten Menschen zusammengearbeitet habe und eine Kultur des hintenrum schlecht Redens übereinander bis hin zum Mobbing einzelner und vornerum den Vorgesetzten in den Allerwertesten kriechen erlebt habe. Davor habe ich zwar eine Menge, aber ehrlicher Gespräche erlebt unter den KuK, sowie in manchen Betrieben Chefs, die meinten das Arbeitsrecht mit Füßen treten zu dürfen.

    Bildung macht Menschen weder freundlicher, noch ehrlicher, noch anständiger. Manche Menschen können dank dieser ihre Bosheiten einfach nur besser rhetorisch verpacken und verstecken. Weniger oder auch einfach nur andere Bildung macht umgekehrt Mensen nicht automatisch übergriffiger, unfreundlicher, unloyaler oder ignoranter den Gefühlen oder Bedürfnissen ihrer Mitmenschen gegenüber.

    Ach so: Ich bin definitiv eine sensible Natur, deshalb war ich vor zwei Jahren dann auch wegen Mobbings im Kollegium krankgeschrieben. Gebildete Menschen mit Abitur können nämlich wirklich bösartig sein, wenn ihnen kein ausreichender Einhalt geboten wird und sie dazu neigen entsprechend mit ihren Mitmenschen umzugehen, um sich selbst besser zu fühlen.

    Den respektvollsten Umgang am Arbeitsplatz habe ich übrigens erlebt als Betreuerin auf Lebenshilfefreizeiten mit und unter den schwerst mehrfach behinderten Erwachsenen (ausnahmslos unter anderem geistige Behinderungen), mit denen wir unterwegs waren im In- und Ausland. Das war immer komplett ehrlich im Umgang, schmerzhaft ehrlich zwar manchmal, aber dennoch letztlich unglaublich freundlich und vor allem empathisch im Miteinander. Von unseren Teilnehmenden hatte dabei niemand auch nur einen Hautpschulabschluss erreichen können infolge ihrer Behinderungen.

    Gesunderhaltung bleibt aber bitteschön Privatsache.

    Ironisch gemeint oder ernst? In letzterem Fall erwähne ich neben der Fürsorgepflicht einfach das Interesse von Arbeitgebern in Zeiten des Fachkräftemangels diejenigen nicht einfach nur auszubluten und zu verschleißen, die die Arbeit bereits machen. So ein bisserl Gesunderhaltung über die reine Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorgaben hinaus darf sich also jeder Arbeitgeber heutzutage leisten. Zieht vielleicht auch bei der Anwerbung künftiger Fachkräfte…

    Das bedeutet aber doch schlichtweg state_of_Trance ,dass du weißt, dass diese Leute tatsächlich gesundheitliche Probleme haben, die eine TZ rechtfertigen, also bitte hör auf ständig solche Pauschalurteile über Lehrkräfte in TZ zu fällen. Das ist für manche User:innen verletztend, für andere, wie mich, entwertest du dadurch einfach nur deine Beiträge.

    Genau, erst wenn du wesentlich später etwas änderst, oder wenn schon auf deinen Beitrag geantwortet wurde, erscheint öffentlich, dass er editiert wurde.

    Und in den Fällen kann man einfach kurz schreiben, dass man Tippfehler oder Autofillpannen ausgemerzt hat, damit klar ist, dass nicht inhaltlich verändert wurde (gerade wenn schon andere auf den Beitrag reagiert haben nicht unwichtig). So mache ich das immer.

    Das ist in NRW entschieden anders. Man geht zum Arzt und sagt "mehr schaff ich nicht" und bekommt ein Attest, dass man nicht mehr schafft. Das habe ich bei einer ganzen Reihe von Kollegen so gesehen und sie wurde genehmigt.

    Und woher weißt du so genau, dass diese KuK nicht einfach tatsächlich ausreichend schwerwiegende gesundheitliche Gründe vorbringen konnten, weil sie das wirklich nicht mehr schaffen? Bist du immer dabei, wenn diese zum Arzt gehen? Denn nein, im Kollegium tritt man nicht alles breit, was einen in den Augen der Mitmenschen schwächer oder anfälliger dastehen lassen könnte. Manche reißen da lieber doofe, markige Sprüche über das doofe System, weil Klischees und Vorurteile zu bestätigen leichter fällt. (Habe ein solches Exemplar selbst schon erlebt. Mir gegenüber- da ich bekannt schwerbehindert bin und meine KuK mit GdB oder schweren Erkrankungen bei entsprechenden Fragen immer mal wieder berate- war er dann ehrlich und hat einfach erzählt, wo der Schuh tatsächlich drückt.)

    Meinst du, das wird funktionieren?

    In begrenztem Umfang dort, wo Lehrkräfte keine Wahl haben umzusetzen was sie gelernt haben ja, sonst sehr oft nicht.

    Das digitale Klasenbuch, das bei uns ein paar Leute komplett ablehnen ist seit diesem Schuljahr alternativlos bei uns, ergo nutzt auch jede:r dieses. Andere Fortbildungen, die wir alle gemacht haben müsste aber jede:r täglich im eigenen Unterricht anwenden, was mit Sicherheit diejenigen, die das Thema komplett ablehnen dann einfach nicht machen.

    Ich hätte Karikaturen schreiben sollen, nicht Comics. Hab im allgemeinen Wust nicht über den UNterschied nachgedacht. Ich nehme dafür tatsächlich Midjourney.

    Karikatur ist auch gut. Hättest du vielleicht ein Beispiel für einen Prompt, den du dafür bei Midjourney einsetzt, um direkt ein gutes Ergebnis für eines deiner Fächer zu erlangen? Da ich mit der KI noch nicht gearbeitet habe, wäre das ein hilfreicher Ausgangspunkt, um schnell einen für mich und meine Ziele passenden Prompt daraus zu machen.

Werbung