Beiträge von CDL

    Mir geht es lediglich darum, Themen zu finden, die aktuell relevant sind für Lehrkräfte und über die sie gerne lesen würden.

    Relevant für uns ist der Lehrkräftemangel einerseits, gepaart mit den ständig steigenden Zusatzaufgaben, die immer noch en top gehen, ohne Entlastungen an anderen Stellen zu schaffen. Eine der wenigen Stellschrauben, die die wir haben ist Unterrichtsvorbereitung möglichst zeiteffizient zu halten. Dass dabei dann Dinge wie Differenzierung, Förderung der Bildungssprache, Inklusion nicht mehr bestmöglich geleistet werden können wird seitens der Dienstherrn beflissentlich ignoriert, schlechte Ergebnisse in Bildungsstudien uns aber dafür einseitig vorgehalten.

    Gerne lesen würde ich also beispielsweise konkrete Lösungsansätze, die weder uns Lehrkräften pauschal Faulheit, Unwillen und Blödheit unterstellen, noch am Ende einfach nur uns mehr aufhalsen, ohne tatsächliche Entlastung zu bringen, weil die Länder ihren Teil der Lösung nicht umzusetzen bereit sind.

    Gerne lesen würde ich, dass ein Umdenken in der Gesellschaft stattfindet und Kindern und deren Bildung, Förderung, Erziehung tatsächlich nicht nur eine rhetorische Relevanz eingeräumt wird, sondern das uns allen auch entsprechend mehr Gelder, bessere Konzepte oder eben auch ganz schlicht und ergreifen mehr familiäre Aufmerksamkeit und Förderung wert ist.

    Gerne lesen würde ich, dass erforderliche Gelder seitens des Bundes, der Länder oder auch der Schulträger in die Hand genommen werden, um Schulen ausnahmslos so zu sanieren, zu renovieren oder auch auf den Stand der Technik zu bringen, dass nicht nur so banale Dinge, wie funktionierende Toiletten auf jedem Stockwerk gewährleistet sind, ausreichend Klassenzimmer vorhanden sind in entsprechender Größe oder Schulen generell barrierefrei umgerüstet werden, sondern auch erforderliche Materialien, Bücher, Mittel , Technik generell kostenfrei für SuS und Lehrkräfte in ausreichender Zahl und Qualität funktionierend zur Verfügung stehen.

    Diejenigen, die jetzt in einer anderen Klsssenstufe tätig sind, sind im kommenden Anschreiben vielleicht deine Parallelkraft. Was ihr euch also anfangt an Kooperation jetzt aufzubauen wird euch langfristig in jedem Fall helfen, kann aber auch einfach dazu beitragen, dass das Klima sich ändert bei euch, gerade weil ihr so klein seid, so dass auch die bislang noch unwillige Kollegin plötzlich einen Mehrwert erkennt in Kooperation oder sich dieser zumindest nicht als einzige entziehen will.

    Du musst einen etwas längeren Atem haben als nur das aktuelle Schuljahr, wenn du solche grundlegenden Dinge ändern willst an einer Schule und in einem Kollegium.

    Es geht bei Fortbildungen aber nicht darum, dass du etwas machst, was dir gefällt, sondern etwas, das deinem Dienstherrn oder Arbeitgeber nützt.

    Stimmt. Trotzdem gibt es ja eine immense Bandbreite an Fortbildungen (die auch längst nicht alle direkt der beruflichen Weiterqualifizierung dienen, sondern auch der Gesunderhaltung) einerseits und entsprechende Bedarfe andererseits an Lehrkräften, die sich in neue Arbeitsgebiete einarbeiten, ungeachtet der in vielen Bereichen immensen Belastungen durch Lehrkräftemangel, zahllose Zusatzaufgaben, etc. Es ist insofern schlichtweg hilfreich, wenn Lehrkräfte zumindest in einem gewissen Umfang auch frei entscheiden können, welche Fortbildungen sie absolvieren wollen und welche nicht. Das hilft der Motivation in verschiedener Weise auf die Sprünge.

    Man wird dennoch nicht darum herum kommen, manche Lehrkräfte zu ihrem Glück zu zwingen, damit sie sich bestimmten Themen nicht einfach komplett verweigern können.

    Na toll, jetzt weiß ich endlich, warum unser DVD-Gerät zuletzt gezickt hat. Das lag nicht etwa an der doofen HD I-Buchse, sondern an meinem defekten Chip. :autsch:

    Habe tatsächlich zuletzt etwas seltener als sonst doof aus der Wäsche geschaut, :sterne: dafür aber heute eine laufende Nase. :krank: Also wohl ein paar Updates verpasst und einen Virus eingefangen. :staun: ;(

    Kann mich vielleicht jemand hier fernwarten? :spritze: Oder muss ich mich selbst zur Wartung einsenden? Geht das direkt ans Gesundheitsministerium oder doch ans eigene KuMi?

    Na ja, hier in Deutschland heißen diese Ausbildungsberufe aber ja offiziell "Fachkraft für ..." . Darum meine Frage an Antimon , ob es diese Ausbildungsberufe in der Schweiz unter derselben Bezeichnung überhaupt gibt. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass es dort "Fachperson für Lagerlogistik" o. ä. genannt wird, aber vielleicht ja "Fachmann/Fachfrau für... " (ähnlich wie bei uns z. B. "Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel".

    (Klar, das könnte ich jetzt auch selber googlen, habe ich aber gerade keine Lust drauf... ;) )

    Das heißt wirklich "Fachperson(en)" in der Schweiz. Lagerlogistik habe ich jetzt noch nie bewusst gelesen, aber z. B. wird konsequent von medizinischen Fachpersonen geschrieben bei Krankenhäusern, statt von medizinischen Fachkräften.

    Gefällt mir gut, die schweizer Variante. Sprachlich finde ich sie definitiv sanfter und gleichzeitig inklusiver als das kernige "Fachkraft", das man durchaus aus als martialisch empfinden kann. Das könnte ich mir sehr gut für unser Lehrerzimmer vorstellen, wenn das renoviert wird, dass dort einfach nur noch "Lehrpersonen" an der Tür steht.

    Ernsthaft? Ich nehme an Online-Fortbildungen nicht mehr teil. Da brauche ich keine Fortbildung und kann mich gleich selbst fortbilden. Der Austausch findet dort dann auch so gut wie nicht statt. Nein danke zu Online-Fortbildungen.

    Gut gemachte Online-Fortbildungen setzen aber auf viel Austausch und sind keine reinen Vorlesungen. Meine letzten Fobis waren alle so. (Die letzte Online - Fobi, die eine reine Vorlesung war hatte ich vor einem Jahr. Seitdem hat sich einiges getan beim Onlineangebot. Die Evaluationen am Ende jeder Veranstaltung bringen langfristig etwas. )

    Ich stimme dir dahingehend zu, dass solche "Vorlesungen" besser als Abrufveranstaltungen digital verfügbar gemacht werden sollten. Auch in Präsenz braucht schließlich niemand Fobis, die nur aus Vorträgen bestehen, sondern ausreichend Zeit und Raum für gezielten Austausch.

    Das ist vermutlich eine Anspielung auf Überlegungen aus dem rechten Spektrum, Gelder für Entwicklungshilfe, Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz u.ä. radikal zusammenzustreichen um diese vermeintlich in andere Töpfe umlenken zu können. Flankiert wurde das durch so dumme Sprüche wie "Rente für Oma statt für....".

    Aus dem Bereich heraus wird dann aber halt auch oft das klassische Familienmodell ("Trad wife") propagiert, mit vielen biodeutschten Kindern. Gelder die das unterstützen, indem gute deutsche Beamte dabei unterstützt werden ihre Familien zu gründen, sind also sicherlich weniger problematisch für rechte Kreise. Deshalb passt für mich die Assoziation so gar nicht.

    Darf ich es zumindest als unanständig bezeichnen, wenn Menschen eine Körperverletzung begehen? Oder wenn zum Beispiel Männer eine Frau vergewaltigen, darf ich das kritisieren?

    Hat nichts mit dem Thema zu tun. Hilft nichts für die Debatte. Ich habe das dennoch so korrigiert, dass eine allgemeingültige Aussage daraus wird, die nicht nur darauf abzielt eine bestimmte Gruppe von Menschen anzuprangern für eine Tat, die natürlich generell anzuprangern ist.

    Keine Angst, du schaffst es schon noch, deine sprachlichen Hürden zu meistern. Es sind zum Glück genügend qualifizierte Lehrkräfte anwesend, die dich aktiv inkludieren und fördern.

    Das ist ebenfalls eine Beleidigung nach dem neuen Personensachstandsgesetz. Du redest mich als Frau an. Es gibt im Singular kein generisches Femininum. Im Plural gerne, aber im Singular müssten wir bitte generische Formen verwenden.

    Falsch und falsch.

    Niemand hier weiß, welchem Geschlecht du dich zugehörig fühlst, bis du das deutlich äußerst, ergo kann dich hier im Forum auch niemand allein dadurch beleidigen, dass du mit einem anderen Geschlecht angesprochen wirst als dem uns unbekannten deinen.

    Generische Formen muss niemand jemals einsetzen, das ist lediglich optional. Als Frau fühle ich mich durch derartige Formen definitiv nicht eingeschlossen oder angesprochen. Mitgemeint zu sein aber nicht sprachlich sichtbar gemacht zu werden empfinde ich als herabwürdigend.

    Deine sogenannte Lösung für eine nicht-erfolgte Beleidigung deiner Person resultiert also in der Beleidigung anderer Personen. Ein Glück ist unsere Sprache flexibler und auch toleranter als manch selbsternannter Rechtschreibrat das zu sein vermag.

    Wenn bestimmte Personen eine Spinnerei betreiben, sind sie Spinner. Das ist semantisch eindeutig.

    Nein, ist es nicht. Das eine bewertet eine einzelne Handlung, das andere basierend allein darauf, sprich übergeneralisierend, Personen, deren andere Handlungen selbst in deinen Augen am Ende komplett frei von "Spinnerei" sein könnten. Ein bisserl komplexer darfst du das Ganze schon betrachten.

    Es ist bezeichnend, dass man die neumodische Gendersprache nicht als Spinnerei bezeichnen darf. Wie weit wollt ihr es noch treiben?

    Du hast nicht eine bestimmte Sprachverwendung als Spinnerei bezeichnet sondern Menschen als Spinner. Das erste ist eine legitime Meinungsäußerung, wenngleich man diese nicht teilen muss. Das zweite ist dagegen eine Herabsetzung von Personen, nur weil du in der Sache mit diesen nicht übereinstimmst. Kann man machen, muss aber niemand gutheißen.

    Als "Rechtschreibrat" solltest du deine eigenen Beiträge sprachlich zumindest erfassen, damit du weißt, was du geschrieben hast. Sonst wird es schnell lächerlich, weil deine Strohfeuer so arg schnell verglühen.

    Ich habe schon etliche vom Ministerium angebotene FoBis besucht, die tatsächlich richtig gut waren.
    Bemängeln würde ich in erster Linie, dass viele dieser Veranstaltungen mittlerweile wieder in Präsenz stattfinden :grimmig:

    Interessant. Hier in BW nimmt dagegen die Zahl der Online - Fobis beständig zu. Ich habe in diesem Jahr bereits an drei teilgenommen (alle gut, zwei sogar hervorragend), entspannt von zuhause aus. Das macht die Entscheidung teilzunehmen deutlich leichter, wenn der ganze Aufwand mit Anfahrt, ggf. Übernachtung (kann der Assistenzhund mit?) entfällt.

    Ich würde gerne, weiß nur nicht wie.

    Kooperation ist etwas was jede Lehrkraft anstoßen kann indem sie auf andere Lehrkräfte zugeht, sich abstimmt, Masterialien teilt, das Thema auf einer GLK anspricht und nicht locker lässt ... Wenn du eine Veränderung willst, dann musst du ganz aktiv dafür kämpfen, aber auch die Geduld aufbringen, die das benötigt. Such dir für den Anfang eine Kollegin oder einen Kollegen aus, die/der offen sein könnte für mehr Kooperation, um das anzustoßen.

    Gymnasien sind auch nicht repräsentativ ;) Und es existieren noch mehr GHWRS als du vermutest...
    https://km-bw.de/,Len/Startseit…adressdatenbank
    zeigt mir 339 Schulen in Ba-Wü an - davon einige als Gemeinschaftsschulen. Diese besitzen jedoch oft auch einen Grundschulzweig.

    Ich bin nicht am Gymnasium, falls der Kommentar darauf bezogen wäre. Wie viele Gemeinschaftsschulen sind denn tatsächlich auch noch Grundschulen? Gibt es dazu belastbare Zahlen? 339 GHWRS sind in jedem Fall ziemlich wenige und zumindest hier bei uns vor Ort werden es leider auch immer weniger, da unser Schulträger die Gemeinschaftsschule präferiert und insofern auch GHWRS Stück für Stück zurückfährt auf reine Grundschulen bzw. wandelt in Gemeinschaftsschulen. Bedauerlich, da zahlreiche SuS an den HWRS deutlich besser aufgehoben waren und gefördert wurden als das an Gemeinschaftsschulen möglich ist.

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