Beiträge von CDL

    So, ich habe jetzt mal Google bemüht und bin über §21 des hessischen Beamtengesetzes gestolpert, der in deinem Fall greifen könnte. Demnach dürfen Beamtinnen und Beamte nicht befördert werden während der Probezeit und im gehobenen und im höheren Dienst (worunter das gymnasiale Lehramt fällt) vor Ablauf eines Jahres nach Beendigung der Probezeit.

    Das würde mir zumindest auch sinnig erscheinen, da man erst einmal ja den Schulbetrieb nicht nur ausreichend von innen kennen muss, ehe man ein Beförderungsamt ausfüllen kann, sondern sich auch bewährt haben sollte. Als Abkürzung hin zur unbefristeten Einstellung (gleich ob verbeamtet oder angestellt) fände ich das persönlich zumindest schwierig, da das dann ja ein Weg wäre, den auch sämtliche Leute gehen können, die frisch aus dem Ref kommen und in ihrem Lehramt im Einstiegsamt keine Planstelle bekommen und sich im worst case im Laufe des Refs dann tatsächlich nicht ausreichend bewähren, was zwar äußerst selten ist, aber vorkommt.

    Teilweise ist es zumindest heller geworden. Verstehe ich dich richtig, dass du keine unbefristete Beschäftigung hast aktuell, sondern befristet beschäftigt bist? Das könnte nämlich je nach Landesrecht durchaus relevant sein, ob du verbeamtet bist oder eine Planstelle im Angestelltenverhältnis innehast spielt dagegen keinerlei Rolle für Bewerbungen im Schuldienst.

    s3g4 kann dir ggf. für Hessen weiterhelfen, alternativ die Gewerkschaft deines Vertrauens.

    Rein interessehalber: Hast du dich noch nie als Frau unsicher gefühlt? In dunklen Parkhäusern? Allein in der Dunkelheit zu Fuß auf dem Heimweg? In abgelegenen Waldstücken beim einsamen Spaziergang? Ich schon. Ich bin so erzogen, aufzupassen. Schade, dass es nötig ist, aber worauf soll man oder eher frau, sich sonst verlassen?

    Das was die homosexuellen Lehrkräfte oder die mit Migrationshintergrund hier schildern, dieses Unbehagen, ob begründet oder nicht, habe ich als Frau und Mädchen auch ganz oft / gehabt.

    Ich bin als Folge von Gewaltverbrechen (Plural!) schwerbehindert. Die Frage, ob ich mich schon einmal unsicher gefühlt habe empfinde ich insofern als grotesk. Das hat aber alles nichts mit Fragen der Bekleidung zu tun, sondern mit der Erfahrung, das man leider als Mädchen und Frau von Männern schnell zum Opfer gemacht wird, wenn man sich nicht ausreichend wehren kann, weil man beispielsweise physisch unterlegen ist. Dieselbe Erfahrung machen zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund, queere Menschen, behinderte Menschen tagtäglich in unserer Gesellschaft. Das Grundproblem sind Einstellungen, Haltungen und Erziehung. Daran gilt es zu arbeiten.

    Sie zielt darauf ab, ob es Orte gibt, an denen man mit höherer Wahrscheinlichkeit Opfer einer Sexualstraftat wird - analog dazu, dass man als Mensch mit Migrationshintergrund auch je nach Ort mal mehr, mal weniger, mal gar keine Probleme bekommen kann.

    Nachdem die meisten sexuellen Übergriffe durch vertraute Personen erfolgen ist der wahrscheinlichste Ort für einen Übergriff wohl traurigerweise das eigene Zuhause. Bekleidung irrelevant, Verfügbarkeit und Täterpräferenz sind entscheidende Faktoren.

    Ich verstehe dein Anliegen nicht wirklich. Im Titel hast du etwas von Beförderungsstellen ohne Probezeit geschrieben, von einer Probezeit ist in deinem Text dann aber überhaupt nicht mehr die Rede, dort scheint es nur noch um die Chancen deiner Bewerbung zu gehen. Kannst du dein Anliegen vielleicht etwas genauer formulieren, so dass klar ist, wobei wir dir weiterhelfen können? Basierend auf dem was du schreibst hast du vielleicht gute Chancen für deine Bewerbung, vielleicht aber auch schlechte Karten, das lässt sich von außen betrachtet, ohne genau Kenntnis deines Profils, des Stellenprofils, sowie der anderen Bewerber: innen, nicht einschätzen.

    Bist du unbefristet im Angestelltenverhältnis beschäftigt aktuell, meinst also mit „mittelfristigen Einstellungschancen“, dass du keine Verbeamtung bekommen kannst momentan oder hast du einen befristeten Vertrag, so dass du die Probezeit noch nicht abgeschlossen hast, was zumindest zum Titel passen würde?

    Niemand hier kann für dich entscheiden, da es am Ende um deine Präferenzen geht. Diese solltest du dir genauer vergegenwärtigen und dir vor allem überlegen, was dir einerseits persönlich besonders wichtig ist (Schulort, Einzugsgebiet der Schule, Nähe zu einem Wunschwohnort, Entwicklungsmöglichkeiten an der Schule, Ausstattung der Schule,…) und andererseits welchen Eindruck von SL und ggf. weiteren KuK du während der Vorstellungsgesprächs jeweils gewonnen hast. Mit wem hattest du direkt einen guten Draht, in welchem Gespräch hat es vielleicht warum gehakt, welche SL hat dir den Eindruck vermittelt, dass sie deine besonderen Fähigkeiten über deine Fächer hinaus sieht, schätzt und gerne mit dir weiterentwickeln möchte,…

    Mir persönlich war eine Mischung wichtig, also in jedem Fall eine SL, bei der ich den Eindruck hatte, dass zentrale pädagogische Vorstellungen, demokratische Grundhaltungen, aber auch bestimmte Überlegungen zur Schulentwicklung zu mir passen bzw. übereinstimmen. Wichtig war mir auch, dass ich nicht nur den Eindruck hatte am Ende einfach nur deshalb gewollt zu werden, weil man halt Lehrermangel hat und jeden nehmen würde, auch wenn man jemanden mit meinem Profil noch etwas lieber für sich gewinnen würde, sondern ich tatsächlich auch den Eindruck hatte als Mensch gesehen zu werden und nicht nur als künftiges Arbeitstier im Stall, das zu funktionieren hat nach Wunsch (womit wir wieder bei Haltungen wären, also inneren, die müssen schließlich auch art- oder vielmehr wesensgerecht sein).

    Meine aktuelle Schulleitung ist diesbezüglich ein echter Glücksgriff, ich hatte aber auch zumindest ein weiteres Angebot einer ganz außergewöhnlichen Schulleiterin, das abzusagen mir sehr schwer gefallen ist, weil diese sofort gesehen hat, was wir gemeinsam machen könnten, sie also genau verstanden hat, was mich bewegt und wie sie mich als SL bei meiner Weiterentwicklung unterstützen kann. Das war ein extrem beeindruckendes Gespräch. Denn gefragt war ich dort zunächst vor allem wegen Framzösisch, das Potential darüber hinaus hat diese SL aber sofort in meinem Herzensfach Politik bei mir gesehen und wusste sofort, welches Projekt wir gemeinsam angehen könnten, welches ihr schon länger vorschwebte. (Diese SL hat mir bei meiner Absage, weil da noch nicht klar war, ob ich überhaupt direkt eine Stelle würde antreten können, dann auch gesagt, dass die Stelle für mich offen wäre, sollte ich mich im nächsten Jahr erneut bewerben.)

    Wichtig war mir aber auch der Schulort. Ich hatte mich auf zwei Regionen konzentriert in meinem Bundesland, die aus verschiedenen Gründen (Gesundheitsversorgung, Familie, Freunde, Wohlfühlfaktor,…) beide für mich in Ordnung gewesen wären.

    Ich verstehe Susanneas Punkt. Vielleicht kann man es mit Frauenparkplätzrn vergleichen. Bräuchte es in einer idealen Welt auch nicht, aber bis eind Verbesserung in Sicht ist, können spezielle Schutzbereiche Sicherheit bieten und in Einzelfällen Straftaten verhindern.

    In Ländern, wo die Frauenrechte im Gegensatz zu Deutschland noch ganz am Anfang sind, ist eine Frau in knapper Kleidung einer höheren Gefahr ausgesetzt, Opfer eines sexuellen Übergriffs zu werden. Gerade in solchen Fällen bräucht es zuerst eine Übergangslösung bis irgendwann in der Gesellschaft ankommt, dass knappe Kleidung keine Einladung zum Sex ist.

    Ich meine, wir, im fortschrittlichen Deutschland, sind immer noch am Debattieren, ob Frauen oben ohne ins Schwimmbad dürfen, was für Männer normal ist. Wie soll es dann erst in Ländern wie Nigeria oder Iran aussehen?

    Klasse Argument. Endlich mal können wir verpflichtenden Ganzkörperverschleierungen à la Saudi- Arabien oder der in Afghanistan präferierten Burka auch hierzulande etwas ganz im Sinne des Schutzes der Frau abgewinnen. Wäre ja auch wirklich doof, wenn die ganzen lieben Kerle, die einfach nur nicht wissen wohin mit ihren Blicken, zotigen Witzchen, sexistischen Sprüchen und natürlich ihren Händen und Genitalien am Ende lernen müssten, wie Selbstbeherrschung und Respekt tatsächlich funktionieren. :uebel:

    Bei uns ist es so, dass manche Schülerinnen an den Tagen, an denen Sport ist gleich morgens im Sportdress kommen. Jogginghose oder Leggings und oben das T-shirt, das zu Sport nicht gewechselt wird. Oben drüber je nach Wetter noch Pulli, Jacke oder nix. Beim Umziehen für Sport sind sie sehr schnell. Wie findet ihr das?

    Der unangenehme Teil für alle Beteiligten kommt dann halt nach dem Sportunterricht, wenn sie in ihrem Stinkeshirt weiter im Klassenraum sitzen müssen. Nachdem du noch keine pubertierenden 8er hast, die auch vorher schon mächtig müffeln können, dürfte das zumindest bis zum Sportunterricht bei euch unproblematisch sein.

    Was genau sollten deines Erachtens spezifisch Sportlehrkräfte denn davon halten?

    Ich denke, sa sind alle bei dir. Nur, das geht nicht von jetzt auf nachher.

    Wenn ich also jetzt auf die Straße muß/möchte wie schütze ich mich am besten?

    Kommt darauf an, wovor du dich schützen willst/ musst. Vor Vergewaltigung oder anderen Formen sexueller Gewalt schützt jedenfalls keine spezielle Art von Bekleidung. Es wäre also wirklich schön, wenn diese Mär endlich einmal enden könnte, um eben stattdessen Aspekte wie Erziehung von Jungen in den Blick zu nehmen, damit diese (genau natürlich wie Mädchen und Frauen) Grenzen akzeptieren lernen.

    Vielen Dank. :danke::danke::danke:

    Genau darum sollte es gehen: Jungen ordentlich zu erziehen, damit sie zu anständigen, respektvollen Männern werden, die wissen, dass Nein immer Nein heißt, anstößige, sexistische Witze gar nicht witzig sind, sondern übergriffig, genauso wie Betatschen, Begrapschen oder obszöne Sprüche nachrufen oder gar ungefragte Entblößungen. All das erlebt man als Mädchen und Frau nämlich ganz unabhängig von der Art der Bekleidung leider viel zu häufig, vieles davon gehört für viele Frauen auch hier in Deutschland leider zum Alltag und zwar ganz unabhängig davon, welche Nationalität die Männer haben, denen sie begegnen.

    Nein, das ist es nicht, aber gut, wenn du das so interpretieren willst, bitte.

    Finde erst einmal heraus, was du erstens genau meinst, um das dann zweitens auch so mitzuteilen, dass man dich zur Ausnahme mal unmissverständlich versteht. Danach können wir weiterreden oder aber du akzeptierst einfach, dass es komplett gequirlte Scheiße ist Opfern sexueller Gewalt mindestens implizit eine Mitschuld zu geben qua gewählter Bekleidung. Etwas mehr Empathie würde dir bei dem Thema gut stehen.

    Susannea hat doch deutlich gesagt, dass diese Schlussfolgerung unsinnig ist.

    Sie hat aber auch im selben Post folgendes geschrieben:

    Sie setzen sich also einer Gefahr aus, die man verhindern könnte, genauso wie man sich einer Gefahr aussetzt, wenn man bei rot über die Ampel läuft oder ohne Fahrradhelm fährt oder oder oder.

    Kann man alles verhindern bzw. minimieren die Gefahren und dazu gehört eben nicht ganz so freizügig sich in bestimmten Gegenden zu bewegen.

    Das ist eine implizite Schuldzuweisung, dass die Bekleidung angeblich maßgeblicher Auslöser wäre. Bei sexueller Gewalt geht es aber um andere Aspekte, die unabhängig von der Bekleidung der Opfer sind, wie Macht, Kontrolle, Sexualtrieb, Verfügbarkeit potentieller Opfer, passende Zielgruppe für entsprechende Gewaltphantasien. Relevant ist bei Kinder auf dem Schulweg also nicht deren Bekleidung, sondern wenn, dann die Frage, ob Täter situativ bedingt dieser habhaft werden können, ohne direkt geschnappt zu werden.

    Bekleidung zum Thema zu machen ist immer eine Form der Schuldumkehr, da man das als Opfer schlichtweg nicht anders interpretieren kann, als ob man qua Bekleidung zumindest mitverantwortlich wäre, weil man das ja in Bekleidung XYZ vielleicht doch noch abwenden hätte können.

    Und es geht hier auch nicht darum, wo solche Übergriffe häufiger stattfinden, es reicht ja, dass sie auch außerhalb des Zuhauses stattfinden.

    Sexuelle Übergriffe finden aber nicht deshalb statt, weil Frauen oder Mädchen sich „zu aufreizend“ kleiden würden. Spar dir einfach die völlig unangemessen Schuldumkehr. Aus meiner Perspektive als Opfer sexueller Übergriffe ist das nämlich einfach nur zum Kotzen, so eine Scheiße auch noch von Frauen zu lesen, die es wirklich besser wissen sollten.

    Dann sprich mit eurem Personalrat und sollte es auch den nicht geben mit deiner Gewerkschaft, um dich erst einmal beraten zu lassen. Reg dann als nächstes bei euch an, dass es einerseits einen Personalrat geben muss so nicht vorhanden und wenn es diesen gibt, dass dieser ein Teilzeitkonzept auf die Beine stellt, dass dann dementsprechend verabschiedet wird.

    Was den Austausch angeht: Geh selbst auf KuK zu, sprich diese an, frag nach, bleib am Ball um in Kontakt zu kommen. Das ist nichts, was einfach vom Himmel fällt, aber man kann selbst durchaus einiges an positiver Veränderung anstoßen auch an dieser Stelle, wenn man das möchte. Konferenztage oder gemeinsame Schulveranstaltungen können dafür ein sehr guter Ausgangspunkt sein, weil man dabei fast alle trifft und sich austauschen kann, ggf. gemeinsam essen kann, etc. Auch örtliche Feste können so ein Anlass sein, indem man einfach einen Aushang macht, wer an Datum X gemeinsam zu Fest Y gehen möchte.

    Bei uns gibt es das Jahr über diverse gemeinsame Ausflüge und Unternehmungen (Kino, Paintball, Kirmes, Skiausfahrt, Städtetour mit Übernachtung, Kochen, Fastenbrechen im Ramadan, Weihnachtsfeier …) an der immer wieder andere Konstellationen von KuK teilnehmen. Das hilft beim Zusammenwachsen, weil man sich auch privat besser kennenlernen kann.

    Natürlich können Teilzeitkräfte ganz genauso Klassenlehrkräfte sein, wie Vollzeitkräfte. Je nach Bundesland gehört die Klassenleitung allerdings zu den sogenannten teilbaren Aufgaben, was zumindest an einer öffentlichen Schule bedeuten würde, dass man die Klassenleitung als Teilzeitkraft nicht alleine übernehmen würde, sondern zusammen mit einer zweiten Kraft. Wie das beim bei euch an der Schule geregelt ist müsstest du beispielsweise bei eurem Personalrat erfragten, der eurer Teilzeitkonzept kennt.

    Eine Ermäßigung für die Übernahme einer Klassenleitung gibt es hier in BW zumindest nicht.

    Dies geschrieben habe ich - ebenfalls Teilzeitkraft- den Eindruck aufgrund auch deiner anderen Anfragen, dass du das Wörtchen Teilzeit falsch interpretierst. Dieses bedeutet niemals, dass man bestimmte berufliche Pflichten gar nicht mehr habe, nur dass diese- je nach Schule, Dienstherr/ Arbeitgeber, Rechtslage (teilbare oder unteilbare Aufgaben, öffentlicher Dienst oder Privatschule) und bestehendem Teilzeitkonzept- ggf. angepasst an das tatsächliche Deputat zu übernehmen sind. Es wäre sicherlich hilfreich für dich selbst, wenn du dir das einerseits bewusst machen würdest und dich andererseits mit dem Teilzeitkonzept deiner Schule erst einmal vertraut machen würdest.

    Ich würde behaupten, dass die Mittelschule auch deswegen ein gutes Ansehen in Bayern hat, weil Betriebe wissen, dass hinter einem Mittelschulabschluss auch wirklich Qualität steckt. Jemand, der den Mittelschulabschluss in Bayern schafft, kann auch tatsächlich lesen, schreiben, rechnen, ist in den allermeisten Fällen ausbildungsfähig. In anderen Bundesländern werden teilweise Abschlüsse vergeben, bei denen wir eigentlich wissen, dass die Schüler (m/w/d) über die ausgewiesenen Kompetenzen eigentlich gar nicht verfügen, was entsprechend auch Betriebe mitbekommen, sobald sie zu Bewerbungsgesprächen einladen.

    Zu gingergirls Aussagen kommt hinzu, dass BW in nationalen Vergleichsstudien zuletzt stark nachgelassen hat, was mir in dem Ausmaß nicht aus Bayern bekannt ist.

    Welche Abschlüsse aus welchen Bundesländern wären das den ganz konkret und was genau haben Ergebnisse nationaler Vergleichsstudien an der Stelle zu besagen über die Schularten in BW und die ganz konkrete Arbeit an einzelnen Schulen mit der jeweiligen Schülerschaft?

    Ich möchte mir solche undifferenzierten Pauschalaussagen dann doch verbitten. Meine Schule liegt beispielsweise landesweit sowohl bei den Schulen mit vergleichbarer Klientel im Spitzenbereich, als auch generell im Bereich Englisch, wobei wir vor allem auch im Bereich Deutsch dank unserer intensiven Leseförderung große Sprünge erzielen konnten. Die Ausbildungsbetriebe in der Region reißen sich darum, sich auf unserer Hausmesse vorstellen zu dürfen, weil sie nicht nur die gute und intensive Zusammenarbeit mit unserem Berufsberatungsbereich schätzen, sondern auch wissen, dass wir weder Noten verschenken, noch Abschlüsse, dafür aber SuS tatsächlich ausbildungsreif machen im Rahmen unserer Möglichkeiten.

    Da ich die Abgangsstatistik kenne, weiß ich auch, dass wir nur eine Minderheit am Ende von Klasse. 9 oder 10 ins BVJ entlassen müssen (fast ausschließlich SuS, die erst spät nach Deutschland eingewandert sind und mehr Zeit benötigt hätten für den Deutscherwerb, um einen besseren Abschluss erzielen zu können). Die Mehrheit besucht eine weiterführende Schule oder hat einen Ausbildungsvertrag in der Tasche- auch aus unserem Hauptschulzug.

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