Beiträge von CDL

    Zwei Threads in denen es ums "Anschwärzen" geht. Ist jetzt wirklich nicht so schwer. Aber gut, so kommt man schnell auf 10k Beiträge.

    Interna oder nicht, dass wegen so einem Quatsch die Polizei in den laufenden Unterricht gerufen wird, ist an sich genug, um sich ein Urteil zu bilden. Was muss die SL da eigentlich wissen, um das zu rechtfertigen? Das Video ist Pillepalle, eher peinlich für eine 16-Jährige.

    Im Gegensatz zu dir schaffe ich es aber halt in einem einzigen Beitrag substantieller und vor allem verständlicher für die Allgemeinheit zu schreiben als du in deinen bisherigen 53. Versuch dich zur Abwechslung einfach mal direkt ganz klar und für alle verständlich zu schreiben, was du meinst und sagen möchtest, statt dich hinter Andeutungen, halbgaren Hinweisen und oberflächlichem Blabla zu verstecken.

    Wenn du den Vorfall an der Schule so detailliert kennst, um ihn gesichert beurteilen zu können, dann erhelle uns andere über das, was in den Medien zu lesen ist hinaus. Andernfalls kannst auch du letztlich nicht beurteilen, ob das Verhalten der Schulleitung in dem Fall am Ende angemessen war oder eben nicht, weil auch du nicht alle erforderlichen Details kennst, die natürlich nicht in der Presse oder dem veröffentlichten Polizeibericht zu finden sind, sondern persönliche Sachkenntnis erfordern in dem Fall.

    Die Erstellung ist bei mir kein entscheidener Zeitfaktor. Man liest immer mal irgendwo was Interessantes und erweitert seinen Fundus quasi nebenbei. Spannend wäre, ob und wie man Klausuren korrekturfreundlicher gestalten könnte.

    Das könnte vielleicht etwas sein, woran ihr im Rahmen eines pädagogischen Tages innerhalb eurer Fachschaften arbeiten könntet, dass ihr im Rahmen eurer Vorgaben korrekturfreundlichere Aufgabenformate gemeinsam entwickelt.

    Es läuft längst nicht an jeder Schule so @Fefech . Auch bei uns gibt es zwar ein paar entsprechende KuK, die Mehrheit ist aber absolut offen für Praktikantinnen und Praktikanten, weil wir schließlich auch alle wissen, dass wir gut ausgebildeten Nachwuchs benötigen und für dessen Ausbildung mitverantwortlich sind. Such dir dort, wo du jetzt bist KuK raus, die offen sind, mach dir bewusst, dass man in fachfremdem Unterricht im Studium genauso viel lernen kann, wie in Unterricht der eigenen Fächer und schau, dass du im Ref dann an einer anderen Schule landest.

    Es ist sinngemäß zu lesen: Die SL kennt ihre Pappenheimerin, also kann sie die Schülerin auf anonymen Hinweis hin von der Polizei aus dem Unterricht abholen lassen. Zwar nur ein Kind, aber bei der Schwere der Anklage wird es schon die Richtige treffen.

    Im anderen Thread wird eine Anschwärzerkultur aufgrund ausbleibenden Tafelwischens diskutiert. Trifft wohl auch die Richtigen?

    Wen genau trifft was zurecht oder zu Unrecht in Germans Threads, um den es dir wohl in dem zweiten Teil geht und was hat das dann ganz konkret mit dem Fall hier zu tun?

    Soweit ich weiß ist die hinzugezogene Polizei letztlich wieder gegangen. Hast du weitere Sachkenntnis über den Fall, um diesen beurteilen zu können? Wenn ja, wäre es nett, uns andere zu erhellen. Andernfalls bleibt letztlich stehen, dass wir allesamt uns basierend auf der medialen Berichterstattung bzw. der Äußerungen der Mutter kein objektives Bild machen können und insofern den Fall auch nicht abschließend beurteilen können.

    Zumindest basierend auf dem, wie an unserer Schule strafrechtlich relevantes Verhalten oder der Verdacht darauf gehandhabt wird gehe ich aber davon aus, dass eine Schulleitung nicht leichtfertig die Polizei hinzuzieht und es mehr geben könnte, was relevant war, aber eben öffentlich nicht bekannt geworden ist, weil Schulen vieles intern regeln. Sollte das in diesem Fall tatsächlich anders gewesen sein, dann steht es der Mutter ja frei, eine dienstliche Beschwerde über diese Schulleitung einzureichen oder mit Unterstützung eines Anwalts zu prüfen, inwieweit die Rechte ihrer Tochter unangemessen eingeschränkt wurden seitens der Schule. So viel Vertrauen in den Rechtsstaat darf man finde ich haben.

    • "Haben Sie einen Durchsuchungsbefehl? Sonst muss ich Sie gar nicht reinlassen."
    • "Oh, das ist heute schlecht. Ich zeige nur einen Film."
    • "Oh, das ist heute schlecht. Ich gebe nur die KA zurück und verbessere sie."
    • "Oh, das ist heute schlecht. Und morgen auch. Und den Rest der Woche. Eigentlich passt es nie, weil mich solche Besuche an mein eigenes Ref erinnern und mich total triggern."

    Leider läuft es zumindest bei manchen KuK wirklich so ab, was traurig ist. Die Praktikantinnen und Praktikanten kommen schließlich weder, um einen zu zerlegen, noch um reine Showstunden zu sehen, sondern um den Alltag mitzuerleben und ggf. Fragen dazu stellen zu können.

    Wir hatten gerade erst wieder Praktikanten an der Schule. Keiner davon hatte Fächerüberschneidungen mit mir, der eine hatte aber ein Interesse daran, eines meiner Fächer evtl.noch als Erweiterungsfach zu nehmen. Dem habe ich angeboten wenn er mag in meinen Unterricht zu kommen oder auch einen kleinen Teil selbst einmal vorzubereiten dafür.

    Am Ende saß er dann in seiner letzten Praktikumswoche ganz spontan bei mir drinnen (hatte direkt vor der Stunde erst gefragt, ob er dabei sein dürfe, was völlig ok war). Das war spannend für die SuS (5.Klasse, die kennen das also noch nicht), hilfreich für mich, als er in einer Gruppenarbeitsphase mit rumgegangen und geholfen hat und ein richtig gutes Gespräch im Anschluss noch, wo er viele Fragen hatte, die wir besprochen haben. Neben dem schönen Gefühl, einer angehenden Lehrkraft auf ihrem Berufsweg geholfen und diese unterstützt zu haben war das für mich ehrlich gesagt ganz netter Seelenbalsam, weil der Praktikant von meiner Alltagsstunde ziemlich begeistert war, mein Material auch richtig gut fand und das Gespräch, warum ich was wie methodisch entschieden hatte zwischen uns einfach wirklich wertschätzend und auf Augenhöhe verlaufen ist, auch wenn der Praktikant natürlich manches noch nicht direkt mitbedacht hat, was aber normal ist.

    Das ist doch einfach etwas völlig anderes als im Ref, wo man den ständigen Bewertungsdruck im Kopf hatte, auch noch unsicher war, was bestimmte Entscheidungen anbelangt und natürlich auch im Unterricht selbst längst nicht so routiniert und entspannt agieren konnte, wie das ein paar Jahre später der Fall ist.

    Richtig. Ich wüsste auch mal gerne, wie man Fremdsprachenklausuren mit sehr engen Vorgaben für 4 verschiedene Zieltextformate und Wortzahlvorgaben im Ausgangstext effizienter gestalten soll.

    Vielleicht durch gemeinsame Erstellung mit den KuK aus den Parallelkursen?

    Wie gesagt, meine Unterrichtsvorberreitung nimmt nur einen kleinen Bruchteil meiner gesamten Arbeitszeit ein. Ich denke, dass vor allem Teilzeitkräfte von einer Erfassung profitieren würden.

    Das wäre zwar schön, wenn in der Folge die Frage der unteilbaren Aufgaben noch einmal überdacht werden müsste und würde, ich gehe aber leider nicht davon aus, dass das die Folge sein wird oder zumindest nicht in dem Umfang, wie man sich das als TZ- Kraft wünschen würde. Insofern bleibt nur, die eigene Arbeitszeit selbst zu erfassen und gerade als TZ- Kraft Archiv Blick zu behalten, wann man einen Cut machen muss, wo man effizienter werden muss, sich besser organisieren muss, damit man am Ende tatsächlich wenigstens annähernd seinen TZ- Anteil beachten kann trotz der zahlreichen unteilbaren Aufgaben, die das Zeitbudget schnell mal sprengen, ganz egal wie gut man sich organisieren mag.

    Es gibt doch Informtionsbroschüren für OBAS in NRW. Hast du dort nachgelesen, ob es aktuell möglich ist OBAS mit FH- Abschluss zu machen?

    Hast du dich bei deiner Studienberatung informiert, ob du Möglichkeiten hättest direkt einen Lehramtsmaster zu machen, ggf. unter Nacharbeit fehlender Bachelorveranstaltungen im Pädagogikbereich?

    Hast du dich bei deiner Studienberatung informiert, ob du die Voraussetzungen erfüllst für den dualen Master am Berufskolleg?

    Hast du in den aktuellen Vorgaben für OBAS nachgelesen, ob es eine Rolle spielt, ob du deinen Master am Ende an einer FH oder einer Uni machst?


    Das scheinen mir alles Fragen zu sein, für die das Forum letztlich ungeeignet ist, weil wir weder eine professionelle Studienberatung ersetzen können, noch stellvertretend für dich die OBAS- Vorgaben lesen müssen. Also lies dir die Vorgaben durch, geh zur Studienberatung, klär deine Fragen.

    Mach dir in jedem Fall klar, dass Seiteneinstiegsvorgaben niemals in Stein gemeißelt sind, sondern sich ändern können, bis das Thema Seiteneinsteig für dich relevant wäre. Falls du also mit etwas Nacharbeit eine Chance hast in einen Lehramtsmaster zu rutschen, dann geh diesen Weg. Mach aber vielleicht vorher einfach mal noch ein Praktikum an einer Schule, um dir sicher zu sein, dass deine Berufsvorstellungen passen zu dem, was du im Praktikum erlebst und erfragst, das machen Lehramtsstudis schließlich im Rahmen ihres Bachelorstudiums ebenfalls bereits, um sich im Zweifelsfall noch rechtzeitig umorientieren zu können.

    Frage an die Geschichts- oder geschichtsinteressierten Kollegen: Die deutsche und die russische Geschichte unterscheiden sich ja doch recht deutlich, aber gibt es irgendwelche Gemeinsamkeiten, die helfen könnten, Russland zu demokratisieren wie es nach Ende des 2. WK auch in Deutschland möglich war?

    Lass mich kurz nachdenken: Es gibt einen autokratischen Herrscher in Russland aktuell, exakt wie im Deutschland der Nazizeit. Basierend darauf wäre der logische Weg dann der bereits angesprochene 3.Weltkrieg die Basis für die von dir angesprochene vergleichbare Demokratisierung- blind darauf hoffend, dass das irgendetwas verbessern könnte (was sicherlich nicht der Fall wäre).

    Alternativ könnte man aber auch einfach damit beginnen sich erst einmal bewusst zu machen, dass eine Demokratisierung eines Landes letztlich nur funktionieren kann, wenn das ein Prozess ist, der aus dem Land selbst heraus kommt und von diesem getragen wird. Das könnten wir wohl alle inzwischen aus den jahrzehntelangen Versuchen Afghanistan von außen zu demokratisieren gelernt haben. Das Ziel muss also vielmehr darin bestehen lokale, zivilgesellschaftliche Akteure in derartigen Ländern weiter zu unterstützen und zu stärken, auf dass diese erforderliche Prozesse im Inneren anstoßen können.

    Nein, ich bin höflich und ruhig. Und im Gegenteil, es wurde angemerkt, dass ich mich nicht immer entschuldigen sollte.

    Sich beständig zu entschuldigen ist aber nicht dasselbe wie höflich oder ruhig zu sein. Das kann auch eine Form passiv- aggressiven Verhaltens sein. Nein, ich sage damit mitnichten, dass es das bei dir ist, denn das kann ich gar nicht beurteilen, aber es kann auf ein Gegenüber ungeachtet der eigenen Intention leicht derart wirken.

    Zumindest Beitrag 106 ist nebenbei bemerkt weder höflich, noch ruhig formuliert, sondern beleidigend.

    Ich kenne die genauen Zahlen nicht, wir hatten phasenweise letztes Schuljahr aber wöchentlich die Polizei im Haus, weil es entsprechende Vorfälle gegeben hat und auch in diesem Schuljahr bereits mehrmals. In den letzten 3 Jahren war die Polizei abgesehen natürlich von Informationsveranstaltungen oder der Berufsmesse im Haus wegen: diversen Sachbeschädigungen, diversen Diebstählen, diversen Körperverletzungen, einem Suizidversuch, einer Amokdrohung über die sozialen Netzwerke, um mal die zentralen Kategorien zusammenzufassen. Außerdem haben wir immer mal wieder Kandidaten, die von der Polizei zuhause abgeholt und in die Schule gebracht werden über einen gewissen Zeitraum hinweg, weil das sonst nicht zuverlässig klappt trotz Bußgeldern.

    Die Mehrheit dieser Vorfälle haben es niemals in die Medien geschafft, egal was dabei herausgekommen ist am Ende. Selbst die Amokdrohung wurde nicht groß aufgebauscht. Ich habe insofern keinerlei Schwierigkeiten damit, mir auszumalen, was alles schulintern bekannt sein könnte über den Vorfall und die Schülerin, was einen Polizeieinsatz in dem Moment absolut gerechtfertigt hat, was aber medial nicht bekannt geworden ist, weil an der Stelle die Mutter und die Schülerin selbst kein Interesse daran haben, den Teil offenzulegen, wo nicht mit dem Finger anklagend auf Schule und Polizei gezeigt werden kann.

    Ich bin übrigens an keiner Brennpunktschule tätig, sondern einfach nur an einer städtischen SEK.I- Schule mit tatsächlich ziemlich gutem Ruf, wie u.a. unsere Anmeldezahlen immer wieder aufs Neue zeigen (gerade auch im Vergleich mit anderen Schulen in der Stadt).

    Ich habe das bereits mehrmals erwähnt: Wie viele von euch haben schon selbstständig ihre Arbeitszeit erfasst? Meine Erfahrung zeigt, dass Lehrkräfte dazu neigen, die tatsächlich abgeleistete Arbeitszeit zu überschätzen. Es hat mich auch überrascht festzustellen, dass ich trotz großer Klassen, korrekturintensiver Fächer und Arbeit in der Oberstufe (ausschließlich!) nie Überstunden mache. Die einzige Ausnahme sind schriftliche Abiturprüfungen aufgrund der sehr knappen Fristen. Eine offizielle Arbeitszeiterfassung wäre für mich deshalb auch eher ein Fluch als ein Segen.

    Ich bin tatsächlich recht penibel geworden, wenn es darum geht meine Arbeitszeit im Blick zu behalten, weil ich schließlich nicht deshalb in Teilzeit bin, um mehr Zeit für die Unterrichtsplanung zu haben, sondern weil ich die zusätzliche Erholungszeit benötigte benötige.

    Nachdem ich im Ref eine Mentorin hatte, die ihre unterhälftige Teilzeit (bei Grundschulkindern, hauptsächlich eigenem Nachmittagsunterricht und einem Lehrergatten, der die Kinder dann nachmittags weitestgehend betreut hat) in erster Linie dazu benutzt hat absolut perfekte Unterrichtsstunden zu planen und vorzubereiten (die waren wirklich sensationell gut, aber eben auch sensationell unrealistisch mit normalen Vorbereitungszeiten), habe ich das als abschreckendes Beispiel immer im Hinterkopf, wie es nicht laufen sollte. Ich achte insofern ebenfalls darauf möglichst effizient zu arbeiten, prüfe beispielsweise auch bei Klassenarbeiten, ob es möglich ist, diese durch veränderte Aufgabenstellungen nicht vom Anspruch an die SuS zu erleichtern, aber vom Korrekturaufwand her für mich.

    Ich glaube, dass viele von uns viel Zeit sparen könnten durch effizienteres Arbeiten. Allerdings liegt das aber auch nicht jedem gleichermaßen, sich entsprechend zu organisieren.

    Warum liest du das zwei mal? Das kann weg!

    Das würde ich aus meiner Perspektive als Fremdsprachenlehrkraft unterschreiben. Einmal effizient korrigieren. Ich mache lieber etwas häufiger kurz Pause zwischendurch, damit ich mich wieder gut konzentrieren kann oder gehe auch mal mit dem Hund länger spazieren, damit der Kopf wieder richtig frisch wird, als diese Pausen- und Erholungszeit in zusätzliche Lese- und Korrekturdurchgänge zu investieren.

    Nachdem ich noch nie mehr als maximal 2 Zehntel Abweichung hatte zwischen Erst- und Zweitkorrektur, wenn ich die Erstkorrektur hatte (während ich umgekehrt jetzt schon zweimal schwerwiegende Fehler in den Erstkorrekturen durchgehend gefunden habe infolge von Nichtbeachtung der Korrekturvorgaben durch die Erstkorrektoren), gehe ich davon aus, dass das auch nicht nur effizient ist, sondern eben auch gründlich genug, um alles Erforderliche zu korrigieren bzw. anzumerken.

    Ich weiß zwar nicht, wie man Unkraut kratzt bzw. wo es die armen kleinen Kräutlein jeweils juckt, aber als empathisches Wesen bin ich selbstredend auch zu diesem Dienst an anderen Lebewesen bereit. Vielleicht fegen mir die dankbaren Kräutlein am Ende das Laub auf der Terrasse zusammen...

    Laus, die über die Leber läuft oder im Glashaus sitzen und mit Steinen werfen müssen?

    Die Polizei ist nicht gefahren, Polizei und Schulleitung haben ein völlig überflüssiges Gespräch ohne sinnvolles Ziel mit der Schülerin geführt und haben der AfD damit einen Feiertag geschenkt.

    Und woher ist klar, dass das Gespräch überflüssig war, es also nicht schulintern durchaus eine Rechtfertigung dafür gegeben hat, weil beispielsweise eine relevante Störung des Schulfriedens gegeben war, es zunächst Ankündigungen strafrechtlich relevanten Verhaltens gab als erste Trotzreaktion oder oder oder?

    Der ursprünglich verlinkte Artikel aus der Süddeutschen war für mich hinter eine Bezahlschranke, insofern fehlen mir zu dem Fall jede Menge Informationen, um diesen auch nur annähernd bewerten zu können, aber vielleicht ist das ja alles ausreichend öffentlich bekannt bereits.

    SteffdA : Wenn das wirklich auf doch so tendenziös wirkt (Nach dem Motto: Wenn ein Schüler ein Video einer anderen Partei teilen würde, würden die Beteiligten anders reagieren.), würde ich vorschlagen: Probiere es aus! Du wirst sicher in deinen ganzen Klassen irgendeinen Schüler haben, der politisch aktiv ist. Sobald du mal mitbekommst, dass irgendein politischer Inhalt per Handy geteilt wird, teilst du es der Schulleitung mit. Wenn sie daraufhin einfach mit den Schultern zuckt, hast du deinen Beweis. Ruft sie daraufhin die Polizei, weißt du auch, woran du bist.

    Quatsch, das ist eine andere SL, an einer anderen Schule, mit einem völlig anderen Video/ Hintergrund etc.pp. Allein schon dadurch hat das genau gar keine Beweiskraft, außer etwas darüber zu erzählen, wie die eigene SL in genau dem konkreten Fall vorgeht. Mal ganz abgesehen davon, dass es sich nach einer wenig professionellen Vorgehensweise liest, auf gleich welchen politischen Inhalt dergestalt zu reagieren.

    Ich vermag aufgrund dessen was mir von dem „Schlumpffall“ bekannt ist nicht zu beurteilen, ob in dem Fall einfach nur vorschnell und undifferenziert vorgegangen wurde oder es tatsächlich im konkreten Kontext nachvollziehbare Hinweise auf potentiell strafbare Inhalte gegeben hat, finde es auch recht vermessen, dass andere meinen das zu können, obgleich wir alle wissen, wie wenig Schulen öffentlich mitteilen zum Schutz der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen über schulinterne Vorgänge, aber eben auch Schülerverhalten. Man muss sich in jedem Fall den Schuh aber nicht selbst anziehen, ebenso undifferenziert vorzugehen, wie man es der SL in dem „Schlumpffall“ zurecht oder zu Unrecht unterstellt.

    Es ist absolut verständlich, dass Lehrkräfte nicht alles hinnehmen sollten. Jeder hat das Recht auf Respekt und ein sicheres Arbeitsumfeld, unabhängig von der Berufsgruppe. Es ist wichtig, klare Grenzen zu setzen und angemessen auf Beleidigungen oder gewalttätiges Verhalten zu reagieren.

    Beleidigungen sollten keinesfalls mit Humor genommen werden, da dies falsche Signale senden kann und ernsthafte Konsequenzen haben kann. Die zunehmende Gewalt an Schulen ist ein ernsthaftes Problem, das nicht ignoriert werden darf. Beleidigungen können oft der Auslöser für weitere Gewalttaten sein, und es ist wichtig, frühzeitig einzugreifen, um solche Eskalationen zu verhindern.

    Die steigenden Zahlen von Gewaltvorfällen an Schulen, einschließlich befristeter Schulausschlüsse, zeigen, dass das Problem ernst genommen werden muss. Als Lehrkraft ist es wichtig, konsequent gegen jegliche Form von Gewalt oder Missbrauch vorzugehen, um ein sicheres Lernumfeld für alle Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.

    Es ist jedoch auch wichtig zu betonen, dass nicht jeder Vorfall zur Anzeige gebracht werden muss. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, angemessen auf solche Situationen zu reagieren, und es ist wichtig, die jeweilige Situation sorgfältig zu bewerten und entsprechend zu handeln.

    Abschließend möchte ich betonen, dass der Umgang mit solchen Situationen eine komplexe Angelegenheit ist und dass es wichtig ist, Unterstützung und Ressourcen zu haben, um angemessen darauf reagieren zu können. Es ist ein fortlaufender Prozess, sich in der Rolle als Lehrkraft zurechtzufinden, und es ist wichtig, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu lernen, wie man am besten mit solchen Herausforderungen umgeht.

    Hast du auch eigene Argumente und Gedanken anzubieten, die du tatsächlich begründen kannst und magst oder bleibt es bei dem, was die KI ausgespuckt hat, sowie deinem Gelächter über meinen Beitrag? Ein bisserl substantieller dürfte deine Replik nämlich durchaus ausfallen, vorausgesetzt, du willst ernsthaft an der Diskussion teilnehmen und dich dementsprechend einbringen.

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