Beiträge von CDL

    OK, das ist das, was ich schon aufgrund deines ersten Posts vermutet hatte, worum es eigentlich gehen könnte.

    Ganz grundlegend kannst du dich egal ob du den VD an einem Beruflichen Gymnasium oder einem allgemeinbildenden Gymnasium abgeschlossen hast im Anschluss an beiden Gymnasialarten für eine Planstelle bewerben.

    Im Listenverfahren macht es überhaupt keinen Unterschied, wo du den VD gemacht hast. Bei schulscharfen Bewerbungen habe ich schon häufiger speziell über die Beruflichen Gymnasien gehört, dass man dort natürlich gerne Leute einstellt, die die Beruflichen Gymnasien bereits aus dem VD kennen, die insofern auch wissen, mit welcher Schülerschaft man es an Beruflichen Gymnasien zu tun hat, wie man diese abholen muss und kann, etc. Umgekehrt habe ich das tatsächlich noch nicht gehört, möchte es aber keineswegs ausschließen, dass es auch da SLen gibt, die eine entsprechende Präferenz haben.

    Perfekt für alle SLen wirst du es nicht machen können, möglicherweise hältst du dir aber ein klein wenig mehr Optionen offen, wenn du den VD an einem Beruflichen Gymnasium absolvierst- vorausgesetzt, du kannst dir auch wirklich vorstellen, dort zu arbeiten. Wichtiger dürfte momentan aber sein, dass du noch örtlich sehr flexibel bist, also dich idealiter BW- weit bewirbst am Ende und im Listenverfahren komplett offen bist, wo man dich hinschickt.

    Behalte auch im Hinterkopf, dass auch an den Gymnasien hier in BW in den nächsten Jahren immer mehr Fächer zu Mangelfächern werden, so dass die Einstellungschancen sich verbessern werden bis du mit dem Ref fertig bist, sowie danach. Unter Umständen könntest du dir also auch nach dem Ref überlegen erst 1-2 Jahre als Vertretungskraft zu überbrücken, bis du deine Wunschstelle findest; auch ein Bundeslandwechsel kann ggf. helfen (Bayern sucht offenbar ja bereits Deutsch- Lehrkräfte für Gymnasien).

    Last but not least: Auch andere Schularten würden dich im Zweifelsfall nach dem Ref nehmen, seien es Grundschulen, Gemeinschaftsschulen, Realschulen oder eben tatsächlich auch die Beruflichen Schulen. Eine Stelle wirst du also bei ausreichender Flexibilität in die eine oder andere Richtung auf jeden Fall direkt im Anschluss ans Ref bekommen können.

    Wow, das klingt nach netter Schulleitung

    Ich müsste es jetzt zwar erst einmal nachlesen, um es gesichert sagen zu können, gehe aber davon aus, dass das ganz schlicht und ergreifend das ist, was rein rechtlich hier in BW an der Stelle zulässig und damit auch umzusetzen ist. Meine SL hält sich sehr genau an entsprechende Vorgaben, auch wenn tatsächlich meine Schulleitung das mit der Fürsorgepflicht sehr ernst nimmt und sowohl kontinuierlich entsprechende Eingaben gegenüber Schulamt, RP, im Verband, etc. macht, um Missstände anzusprechen, als auch schulintern so oft als möglich Entlastungsmöglichkeiten, die das System gestattet auch umsetzt und gewährt, bzw. von sich aus anspricht gegenüber Lehrkräften. Nett ist meine SL definitiv.

    Nachdem es um BW geht: Geht es dir tatsächlich um die Abwägung eines VD an einer Beruflichen Schule oder einem allgemeinbildenden Gymnasium oder geht es vielmehr um die Frage, ob du den VD an einem beruflichen Gymnasium oder einem allgemeinbildenden Gymnasium absolvieren solltest und welche Konsequenzen das hätte bezogen auf deine Einstellungsoptionen nach dem VD?

    Die SL hat das Projekt festgelegt.

    Ich bin bei einer freien Schule, nicht öffentlich.

    Ich darf nur gehaltene Stunden aufschreiben, der Rest ist "damit abgegolten" lt. AV.

    Projekte sind natürlich schön, werden von SL festgelegt aber wahrscheinlich nicht bezahlt.

    Ich würde dir ganz dringend empfehlen, dich umfassend beraten zu lassen von deiner Gewerkschaft zur arbeitsrechtlichen Situation bei euch, damit du mehr Rechtssicherheit erlangst, was deine SL zulässigerweise erwarten und verlangen darf und wo du ein Recht hast auf Zeitausgleich etc.

    Ach so, das habe ich überlesen. Ja, der Unterricht dieses Tages wird bei uns auch als gehalten deklariert. Trotzdem ist es natürlich gefühlt ärgerlich, wenn du an diesem Tag nur eine Stunde Unterricht gehabt hättest, dafür aber x Stunden unterwegs bist

    Zumindest bei Wandertagen/Schulausflüge wird da bei uns ganz klar dann in der Woche ein entsprechender Stundenausgleich geschaffen durch weniger zu haltenden Unterricht. Damit das möglich ist, findet diese Art Ausflüge, die die gesamte Schule betreffen, nur in besonderen Projektwochen statt (da haben wir mehrere verteilt übers Jahr), in denen dann auch Praktika stattfinden oder besonderes Methodetraining oder Projekte im Rahmen des Sozialcurriculums. Wenn ich also 6 Stunden Wandertag begleite, dann werde ich auch um diese 6 Stunden weniger eingeteilt für weitere Stunden/Projekte in der Woche, damit meine Deputatsstunden am Ende passen in der Woche.

    Mehrarbeit wäre das auch in BW nicht (und natürlich müssen alle Lehrkräfte - gleich ob in TZ oder Vollzeit - Wandertage/Schulausflüge begleiten, unabhängig von ihrem Deputat), aber die UE, die die TE an dem Tag sowieso hätte müsste nicht noch zusätzlich zu dem Ausflug en top geleistet werden. Das wäre bei uns dann über den Ausflug abgegolten.

    Was soll das denn heißen "wird nicht aufs Deputat angerechnet"? Du gehst dort doch nicht in deiner Freizeit hin, musst also bezahlt werden dafür. Oder stellt dein SL sich halt vor, dass der Ausflug en top kommt und du dann zusätzlich zu dem Ausflug in der Woche eben noch deine x Deputatsstunden unterrichten musst genau wie in den Wochen ohne Ausflug?

    Also ich hatte 2005 angefangen zu studieren und da war schon alles digital an Leistungsnachweisen

    Alles eine Frage der Hochschule: Als ich 2017 mein Zweitstudium abgeschlossen habe, musste ich vor der Prüfungsanmeldung noch ganz klassisch im Studienbuch unterschreiben lassen, dass meine Berufserfahrung äquivalent war zum geforderten Berufspraktikum und selbiges Studienbuch zusammen mit diversen anderen Papierli zur Prüfungsanmeldung vorlegen.

    @dominik89 war das glaube ich, der Primarlehrkraft in der Schweiz ist mit dem Wunsch wechselbereite Deutsche auf dem Weg dorthin zu beraten oder auch Heidelibelle (weniger Sendungsbewusstsein, aber erfahrene Primarlehrkraft in der Schweiz, ich glaube aus Luxemburg ursprünglich) wobei auch Antimon sich sehr gut auskennt.

    Im Hinblick auf deinen künftigen Verdienst in der Schweiz habe ich aber im Hinterkopf, dass der deutsche Abschluss im Primarbereich zumindest einen geringeren Verdienst in der Schweiz zur Folge hat, so dass es sinnvoll ist, einen Schweizer Abschluss zu ergänzen.

    Studierst du in BW?

    Mit abgeschlossenem SEK.I- Ref wirst du bei entsprechender örtlicher Flexibilität egal mit welchen Fächern ein Einstellungsangebot erhalten, weil es genügend Schulen gibt, die auch noch in den nächsten Jahren Stellen nur mit „beliebig- beliebig- beliebig“ ausschreiben, da ihnen quasi alles fehlt, bzw. sie schlichtweg Personal benötigen, um den Stundenplan abdecken zu können- egal wie. Fachfremden Unterricht wirst du dann sehr sicher schnell sowieso erteilen, das wird dann uch schon im Einstellungsgespräch abgeklopft werden. Da halte ich es eher für einfach bei allem begeistert „hier“ zu schreien, sondern auf vernünftige Grenzen, sowohl der eigenen Belastbarkeit zu achten, als auch Grenzen dessen, worin man sich noch vernünftig einarbeiten kann, damit man nicht überspitzt formuliert nur den Kenntnisstand der SuS plus eine Stunde Vorlauf im Fach hat.

    Ethik gibt es ab Klasse 5 in der SEK. I und der Bedarf an Ethiklehrkräften ist so groß, dass ich- trotz drei studierter Fächer- inzwischen fast ausschließlich Ethik fachfremd unterrichte seit einigen Jahren. GK ist dagegen an vielen Schulen eher überversorgt, was noch zunimmt, weil jetzt immer mehr junge Lehrkräfte an die Schulen kommen, die- anders als ich noch- nur noch zwei Fächer studiert haben und wie du dabei nur schulische Nebenfächer im Angebot haben.

    Wenn du in BW studierst wirst du mit deinem Erweiterungsfach ganz sicher in der SEK.I Informatik bzw. ITG unterrichten dürfen, bei einem Studium in einem anderen Bundesland aber vermutlich auch. ITG dürfte dabei mehr ausmachen als Informatik, dass es ja erst als Wahlfach ab Klasse 8 gibt mit meist eher überschaubarem Zulauf, weil das eben stundenmäßig auch noch en Top kommt und komplett freiwillig belegt wird als reines Wahlfach.

    Solltest du festgelegt sein auf bestimmte Regionen, in denen du ausschließlich tätig werden wollen würdest in BW, dann kann deine Fächerkombination tatsächlich schwierig sein ungeachtet der Bereitschaft zu fachfremdem Unterricht. Wenn du dir vorstellen kannst aber zumindest im Listenverfahren das gesamte Bundesland anzugeben als Einstellungsbezirk, dann wirst du spätestens im Listenverfahren auf jeden Fall eine Stelle erhalten, bei schulscharfen Bewerbungen aber sicherlich auch erfolgreich sein können, wenn beispielsweise auch Stellen im ländlichen Raum eine Option sind für dich. Wenn du allerdings ausschließlich eine Stelle direkt in Freiburg, Heidelberg oder auch Tübingen oder Karlsruhe ergattern möchtest, dann erweitere noch mit einem Fach wie Physik oder Chemie.

    Die Bereitschaft in Teilzeit zu arbeiten wird übrigens nicht als Pluspunkt gewertet aktuell. Das gab es zwar auch schon anders, aber momentan werden Teilzeitoptionen zunehmend gestrichen und Einstellungsangebote sind teilweise gekoppelt an die Bereitschaft in Vollzeit zu arbeiten obgleich man die Voraussetzungen für Teilzeit erfüllen würde. Lass den Teil insofern weg, sondern mach eher deutlich, dass du in Vollzeit arbeiten möchtest, selbstverständlich auch Klassenleitungen und Stellvertretungen übernimmst, dir vielleicht auch vorstellen kannst, dich in die ganze technische Verwaltung der Geräte einzuarbeiten, Klassenfahrten und andere Exkursionen für dich ein zentraler Bestandteil deines Unterrichts und des Schullebens sind, etc.

    Guten Tag

    Ich denke es handelt sich hier um einen "Dumme Junge Streich". Ein Frustablassen.

    Vermutlich war das nicht dir zugeschrieben, sondern einfach Willkür und die Freude daran, verbotenes zu tun. Bitte die Anzeige zurücknehmen, mit Humor nehmen und ins Gespräch gehen.

    Man muss sich als Lehrkraft nicht alles gefallen lassen einerseits. Das bedeutet natürlich nicht, dass man immer zur Anzeige greifen muss, aber man muss auch derartige Beleidigungen keinesfalls mit Humor nehmen. Das wäre nämlich für viele SuS das ganz falsche Signal, die meinen, man dürfe alles sagen, wenn man nachschiebt, dass es doch nur Spaß gewesen sei. Wie schnell aus Spaß dann Ernst wird zeigt die zunehmende Gewalt an Schulen, die zumindest hier in Baden- Württemberg nicht nur die Schulen, sondern auch die Polizei ganz deutlich bemerkt. Die Zahl der befristeten Schulausschlüsse als Folge von Gewalteskalationen, die mit ach so lustigen Beleidigungen begonnen haben nimmt bei uns, wie auch an allen anderen Schulen in der Umgebung, seit zwei Schuljahren kontinuierlich zu auf erschreckende Höchstwerte.

    Vielleicht solltest du erst einmal selbst im Schuldienst ankommen, ehe du bewertest, was man als Lehrkraft noch mit Humor nehmen müsste.

    Diese Vorgehensweise ist und bleibt eine Katastrophe. Ich werde auch niemals auf diese Art und Weise Feedback geben - egal, in welcher Rolle ich mich befinde.

    Wir müssen die katastrophale Feedbackkultur im Referendariat und das häufige, bedenkliche Ausnutzen des hierarchischen Gefälles nicht schönreden. Es gibt klare Vorgaben, wie Feedback erfolgen sollte. Dass die Beteiligten im Referendariat sich diesem versuchen zu entziehen, indem abstruse Theorien zu Entwicklungssprüngen formuliert werden, spricht nicht für das Ausbildungssystem von Lehrern.

    Mir scheint, du unterstellst mir anhand einer Beschreibung dessen, was ich- genau wie andere- selbst um Ref erlebt habe, wie ich persönlich Feedback geben würde. Falls dem so wäre, muss ich das als unzutreffend zurückweisen.

    Die Kritikpunkte nehmen immer viel mehr Raum ein, während das, was positiv war nur ganz kurz abgefrühstückt wird, weil man die kurze Zeit des Refs für maximale Entwicklungssprünge nutzen möchte. Deshalb werden auch immer so viele Details angesprochen, die noch nicht perfekt waren. Danach ist jeder erst einmal platt, weil einen das sprichwörtlich überfährt.

    Geh die größeren Kritikpunkte mit einem Dachleiter Fachleiter durch und dann arbeite konsequent in jeder Unterrichtsstunde an 2-3 davon. Erst wenn etwas gut klappt nimmst du dir den nächsten Kritikpunkt vor zur Bearbeitung. Vieles lässt sich so schon nach wenigen Stunden abhaken, manches braucht dagegen einfach mehr Übung in den Bereichen Unterrichtsplanung und -durchführung .

    Habe kein Kind im Ref gehabt, hatte aber zahlreiche Mitrefis mit Kind oder gar Kindern (bis hin zu einer Mitanwärterin, die mitten im Ref zum dritten Mal Mutter wurde). Die haben allesamt ihr Ref erfolgreich gepackt, machbar war es also.

    Ob man am Ende selbst das Gefühl hat, dabei noch genügend Zeit mit dem Kind verbracht zu haben dürfte eine höchst subjektive Frage sein, deren Antwort ganz stark mit davon abhängen könnte, wie sehr du es dir erlauben kannst/willst/möchtest, nicht die rundum perfekte Mama (?) zu sein, die alles wuppt, sondern dir einerseits zu erlauben in dieser Ausbildungsphase selbst Priorität zu haben und andererseits auch alle nur erdenklichen Hilfen in Anspruch zu nehmen als Entlastung. Wenn es also ein zweites Elternteil gibt, der /die eine stabile Bezugsperson ist für euer Kind, dann muss er/ sie während deines Refs dich schlicht und ergreifend maximal unterstützen und entlasten, sei es durch eigene Betreuungsleistungen und/ oder die Mitfinanzierung einer ausreichenden externen Betreuung. Wenn es Großeltern, vertrauenswürdige Nachbarn, etc. gibt, die dich entlasten und unterstützen können, dann nutz das ohne schlechtes Gewissen.

    Mag doof klingen, aber geh das Thema Ref an der Stelle mehr an, wie Männer häufig Beruf und Familie vereinen, indem du dich nicht alleine oder hauptsächlich verantwortlich dafür machst das irgendwie hinzubekommen, sondern dir Hilfe holst, wo du nur kannst und das zweite Elternteil maximal in die Pflicht nimmst. Das war zentral für meine Mitrefis mit Kind(ern), damit diese ihr Ref packen konnten.

    Falls du alleinerziehend sein solltest: Besteht in deinem Bundesland die Möglichkeit das Ref in Teilzeit zu absolvieren? Darauf hättest du hier in BW mit Kleinkind Anspruch, um Ref und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen zu können.

    Hm? Es ging darum, dass es angeblich in der freien Wirtschaft üblich sei, sein Büro selbst zu putzen.

    Na ja, es ging nicht wirklich ums komplette Büro, dass geputzt werden muss, sondern darum, dass nicht der gesamte Dreck von externen Kräften weggeräumt werde, genauso wie (das hatte Susannea angeführt und darauf bezog sich dann die Replik) an der Schule Tafeln gewischt und Stühle hochgestellt werden müssen durch die Klassen. Seinen Kaffeebecher muss man dann im Zweifelsfall auch noch selbst spülen oder zumindest in die Spülmaschine ein- und ausräumen.

    Ok, dass dürfte eine legitime Lösung sein, so lange die Schule da noch einmal bestätigen muss.

    Führt aber zu noch mehr Elternzugängen über ein weiteres System.

    Bei uns haben die Eltern nur einen eigenen Webuntiszugang speziell für diese Krankmeldungen. Auf IServ oder auch Teams haben die Eltern keine eigenen Zugänge, weil sie diese eben nicht benötigen. Auch eigene Schulmailadressen erhalten die Eltern nicht, nur die SuS und Lehrkräfte.

    Rechtlich ist das für unser Bundesland eine zulässige Lösung mit der Krankmeldung über das digitale Klassenbuch, die durch die KLs noch einmal bestätigt werden muss.

    1. Bundeslandabhängig, das solltest du also mit angeben.

    2. In Führungspositionen phasenweise ja, an manchen Schulen offenbar auch Umschichtung Telefondienste denkbar' wie ich in diesem Forum gelernt habe. Im Regelfall aber nicht.

    3. Manche Schulen haben wöchentliche Konferenzen/DBs, andere nicht. Das ist also sehr unterschiedlich geregelt.

    4. Nein, natürlich nicht. Das kann auch von dir niemand erwarten, denn dafür wirst du weder bezahlt, noch lassen das die Arbeitsschutzvorgaben zu.

    5. Unterschiedlich, je nach Schule, Lehrkräftemangel, Bundesland (was gilt als teilbare Aufgabe, was nicht) und auch ganz schlicht und ergreifend den Teilzeitanteil im Kollegium, denn bestimmte Aufgaben müssen nun einmal erfüllt werden wie Klassenlehrkräfte und Stellvertretungskräfte in ausreichender Anzahl.

    Das ist mir auch nicht klar. Ich fasse die Antwort der SL mal zusammen :

    Siewerden auch krank, sie müssen vertreten werden, jemand muss ihre Kranktage vertreten, so geht das auch umgekehrt.

    Das ist kompletter arbeitsrechtlicher Bullshit. Krankst krank und bedeutet mitnichten, dass man irgendeine Art von Ausgleich schuldig wäre in Form von Vertretungsstunden. Lass dich da nicht länger über den Tisch ziehen, sondern such dir entweder eine andere Stelle oder aber dringend Unterstützung durch deine Gewerkschaft, um dich über deine Rechte als Arbeitnehmerin aufklären zu lassen. Diesbezüglich hast du offenbar noch einige Wissenslücken. (Das dein Arbeitsvertrag durch die angeordnete Mehrarbeit nicht länger befristet, sondern inzwischen unbefristet ist wurde bereits erwähnt.)

    Wie Mehrarbeit ausgleichen?

    "Mit mehr Karenztagen" (20 Tage Urlaub plus 8 Karenztage in den Ferien haben wir, ansonsten kann uns die SL überall einsetzen)

    Auf mehr als 30 Tage Urlaubsanspruch kommt man im staatlichen Schuldienst nur, indem man in den Schulwochen im Zweifelsfall entsprechend umfassend vorarbeiten muss. Die zusätzlichen Ferientage sind dann bei uns der Überstundenausgleich. Nachdem das bei euch anders geregelt ist, ist es umso wichtiger, dass du äußerst penibel deine Arbeitszeiten im Blick behältst, damit du nicht beständig sowohl in den Schulwochen als auch in den Schulferienwochen erheblich mehr arbeitest als du letztlich in der einen oder anderen Weise bezahlt/ ausgeglichen bekommst.

    Nochwas: kam heute in der DB "jeder Lehrer bekommt ein Zeitfenster bei dem er in der Schule anwesend sein muss, falls jemand krank wird, muss er dann den Unterricht vertreten.

    Wie wird das on öffentlich Schule geregelt?

    Ich bin irritiert.

    Das hatte zumindest der letzte Träger nicht gemacht

    Es gibt öffentliche Schulen mit derartigen Präsenzstundensystemen, ja, aber natürlich handhaben das nicht sämtliche Schulen dergestalt. Die Schulen an denen ich bislang tätig war handhaben das allesamt anders. Es gibt aber KuK hier im Forum, die schon recht angetan von diesen Präsenzstunden berichtet haben, weil dadurch eben keine zusätzlichen Vertretungsstunden mehr außerhalb ihrer Präsenzstunden anfallen.

    Die Eltern können Abwesenheiten statt über IServ über Webuntis angeben (dafür haben sie bei uns eigene Elternzugänge für Webuntis). Klassenlehrkräfte müssen diese dann nur noch bestätigend nicht mehr komplett neu eintragen.

    In Kontakt treten Eltern bei uns sowohl über Webuntis (Mitteilungsfunktion), als auch per Mail oder über Teams (letzteres hat allerdings ganz deutlich nachgelassen, seit wir in diesem Schuljahr das digitale Klassenbuch eingeführt haben, seitdem gibt es vermehrt Nachrichten über Webuntis).

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