Kurze OT-Frage: Was ist das?
Das ist eine mögliche Ordnungsmaßnahme hier in BW, bei der die SuS bis zu vier Stunden im Rektorat bzw. unter Aufsicht der Schulleitung nachsitzen müssen.
Kurze OT-Frage: Was ist das?
Das ist eine mögliche Ordnungsmaßnahme hier in BW, bei der die SuS bis zu vier Stunden im Rektorat bzw. unter Aufsicht der Schulleitung nachsitzen müssen.
Lass dich vom Personalrat beraten was den Eintrag in deine Personalakte anbelangt. Ggf. ist der Drops noch nicht zuende gelutscht, je nach Kontext.
Schule wechseln wegen eines Vorfalls mit einem Schüler klingt etwas überzogen. Möglicherweise tust du dir einen Gefallen, das erst einmal sacken zu lassen, ehe du vorschnelle Entscheidungen-- aus den aktuellen Emotionen heraus fällst. Vielleicht würde es dir schon helfen, wenn du den entsprechenden Schüler nicht länger unterrichten würdest. Darüber hinaus sollte der Vorfall deiner SL mindestens einen Rektoratsarrest wert sein und euch als Klassenkonferenz einen zeitweisen Schulausschluss. Auch darauf würde ich an deiner Stelle dringen, damit du dich vielleicht auch wieder souveräner fühlen und damit an der Schule bleiben kannst.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie belastend manche Übergriffe im Onlineunterricht auch langfristig sein können und fühle auf jeden Fall mit dir. ![]()
Das klingt ganz schrecklich nihilist . Bei uns war im vorletzten Winter die Heizung kaputt, so dass diese in einigen Räumen immer auf Maximum lief und in anderen Räumen gar nicht. Je nach Raum konnte man dann nur bei weit geöffneten Fenstern im T-Shirt unterrichten oder dick eingepackt in Schal und Jacke. Beides war ziemlich unerträglich, wobei für mich persönlich die überhitzten Räume immer eine besondere Folter waren und sind, insofern verstehe ich dich sehr gut.
Ich würde das unbedingt in einer GLK ansprechen, damit ihr ein gemeinsames Heizkonzept im Sinne der Nachhaltigkeit (nicht im Sinne der Heizungssaunafreunde) verabschieden könnt, bei dem die Heizung ab bestimmten Außentemperaturen z.B. im Hausinneren gar nicht mehr läuft (so ist das bei uns) und ansonsten idealiter zentral eine Höchsttemperatur festgelegt wird, auf die geheizt werden kann, egal auf welche Stufe man die Heizung hochdreht. So etwas würde ich eindeutig nicht hinnehmen, weil das weder nachhaltig ist, noch zumutbar und umgekehrt niemand erfriert, der nicht seine gewohnten 23-24 Grad aufwärts im Klassenzimmer bekommt, sondern lediglich 19-20 Grad.
Da ist in NRW nicht so. Am Auswahltag ist die Auswahlkommission frei in der Auswahl.
Bzw. wird das Protokoll hinterher so aussehen, dass der Favorit auch die bessere Passung hat.
Hartes Kriterium ist dann nur Vollerfüller vor Seiteneinsteiger.
Interessant, das war mir nicht klar. Das ist natürlich ein gewaltiger Unterschied. Dennoch wird bei denselben Qualifikationen und demselben Eindruck im Bewerbungsgespräch am Ende irgendein Kriterium herangezogen werden müssen für die Entscheidung zugunsten eines Kandidaten. Das kann dann natürlich auch Sympathie sein oder eben doch auch die Note.
Ich möchte dich nicht weiter wütend machen, wir haben einige unterschiedliche Standpunkte hinsichtlich des Schulsystems in Deutschland. Meiner Meinung nach werden die Kinder einfach zu sehr geknechtet und man verbietet ihnen, "Kind" zu sein. Aber ich möchte ehrlich nicht weiter provozieren, mein Standpunkt ist jedem klar und ich verstehe auch, dass meine Meinung die meisten Lehrer wahrscheinlich nicht unterschreiben würden.
DIr noch ein schönen Abend und herzlichen Dank für die Infos. Es waren viele nützliche Gedanken dabei!
Ich bin nicht wütend, warum sollte ich das auch sein. So relevant sind deine Beiträge nicht für mein Gefühlsleben.
Ich finde du stellst dir selbst ein Armutszeugnis aus mit deinen undifferenzierten Kommentaren, die du nicht einmal ansatzweise begründest, wie dem, dass Kinder geknechtet würden in der Schule. Das zeigt recht deutlich, dass es dir hier letztlich um eine andere Mission geht als die Lehrer werden zu können. Ob diese Mission darin besteht uns böse Lehrkräfte davon zu überzeugen, dass wir mit unserem Unterricht Kinder knechten würden oder einfach nur darin hier fröhlich herumzutrollen sei mal dahingestellt.
Wenn irgendjemand genau dieselben Qualifikationen mitbringt wie du, auch im Vorstellungsgespräch einen ebenso guten Eindruck hinterlässt, aber einen besseren Durchschnitt im Angebot hat, muss er/ sie eingestellt werden statt dir, andernfalls riskiert die Schule eine Konkurrentenklage. Deine Chancen kann hier niemand einschätzen, da wir nicht wissen, was genau diese Schule en detail sucht und ob du das erfüllst.
Gib dein Bestes, aber setz nicht alles nur auf dieses eine Vorstellungsgespräch, sondern nimm an so vielen, wie möglich teil. Ob und was du zusagst kannst du dann immer noch entscheiden, wenn du weißt, welche Schule(n) dir ein Einstellungsangebot machen.
Schöne Wörter ändern die Tatsachen nicht, die ich geschildert habe. Du fragst mich alles, aber gehst nicht auf meine Fragen ein
Welche Fragen wären das denn, die du spezifisch an mich hast? Vielleicht stellst du diese einfach noch einmal und beantwortest im Gegenzug eine meiner Fragen, dann werde ich umgekehrt gerne auch versuchen deine Fragen zu beantworten, so mir das möglich ist. Tatsachen hast du allerdings nicht geschildert über den Ablauf von Religionsunterricht, sondern zuallererst Verallgemeinerungen, die derart pauschal schlichtweg nicht zutreffend sind.
Ich verzichte auf gönnerhaft- dümmliches Gönnen, wäre aber interessiert an einer tatsächlichen Antwort auf meine Frage, was genau du unter „Gehorsamswahn der Lehrer gegenüber den Kindern“ verstehst- Lehrer die trotz dieses angeblichen Gehorsamswahns ihren Schützlingen gegenüber deren drängendste Fragen deines Erachtens dennoch unbeantwortet lassen, was ein Widerspruch in sich ist- und woran du diesen festmachst.
Ich weiß, dass das deutsche Bildungssystem grundsätzlich auf Zwang aufgebaut ist und der Konfessionsunterricht keine Ausnahme darstellt, aber ich finde den Gehorsamswahn der Lehrer gegenüber den Kindern einfach nicht mehr zeitgemäß.
Was genau verstehst du unter „Gehorsamswahn“ und woran machst du diesen fest?
Stattdessen sitzen die Kinder und malen Jesus auf ein Blatt Papier und wissen am Ende, was die Trinität ist, aber können sie nicht erklären. Ich sehe schon ein, dass die Eltern es so fordern, aber theologisch sinnvoll ist das Ganze nicht..
Das ist schlichtweg falsch, was du da verbreitest. In keiner Schulart wird im Religionsunterricht ausschließlich gemalt, schon gar nicht im gymnasialen Bereich, in den es dich angeblich zieht. Du hast offenkundig null Ahnung von Religionsunterricht, wie er heutzutage tatsächlich an Schulen stattfindet, völlig unzureichende Kenntnis der Bildungspläne und keine Vorstellung von Fachdidaktik- egal was du meinst dazu zu wissen, sonst würdest du so einen Stuss nicht wiederholt hier verbreiten. Bitte such dir eine andere Spielwiese. Lehrer willst du offensichtlich weder werden, noch wärst du dafür qualifiziert oder gar geeignet.
Ohne entsprechende Investitionen kommst du weder in den einen, noch in den anderen Beruf rein auf dem Weg, den du bislang gehst.
Überleg dir, was du bereit bist zu investieren in deine weitere Ausbildung hin zu deinem Wunschberuf einerseits oder welche Abstriche auch ggf. finanzieller Art bei der beruflichen Verwirklichung du bereit bist in Kauf zu nehmen andererseits. Wenn Religionsunterricht für dich aber letztlich nur Theologie auf Kindergartenniveau ist, dann ist der Schuldienst ganz ungeachtet von Ausbildungsfragen kein sinnvoller Weg für dich, auch wenn man dort, wie ich dir als Ethiklehrerin mit Einblick in den Unterricht meiner Religionskollegen versichern darf, durchaus deutlich mehr macht als lediglich zu malen und über Liebe zu sprechen.
Vergiss nicht, dass ich komplett mit Lehramtsleuten studiert habe. Ich kenne das NC in Theologie und Werte und Normen und könnte es problemlos unterrichten. Das Problem dabei ist nur, dass meine Fächer meistens nur für 2-4 Wochenstunden unterrichtet werden und ich als Lehrer keine Vollzeitstelle haben könnte. Zumindest wurde es mir so von der Lehramtsleitung der Universität erklärt. An fachdidaktischen und theoretischen Kenntnissen mangelt es nicht, es mangelt eher daran, dass ich nicht ganz ins "System" passe mit meiner Fächerwahl und ich bis 30 anfangen möchte zu arbeiten.
Das ist einfach nur Quatsch, den du da schreibst. Dein Weg in den Schuldienst scheitert zunächst einmal mitnichten an der Wochenstundenzahl, mit der Religion unterrichtet wird. Auch eine Vollzeitstelle würde daran nicht scheitern. Im Zweifelsfall muss man dann nämlich einfach mit einer oder mehreren Teilabordnungen leben, wenn man tatsächlich ein volles Deputat an einer einzigen Schule nicht füllen könnte mit seinen studierten Fächern trotz voller Lehrbefähigung. Dein Weg in den Schuldienst scheitert daran, dass du dich dafür nicht ausreichend qualifiziert hast mit deinem bisherigen Studium und offenbar auch nicht dazu bereit warst bzw. bist, dich ausreichend zu qualifizieren.
Für die Mehrheit der Fächer, die du hier angegeben hast angeblich problemlos unterrichten zu können am Gymnasium, obgleich du sie mehrheitlich nicht studiert hast, fehlen dir neben relevanten Fachinhalten auch zahlreiche bis sämtliche fachdidaktischen Kenntnisse.
Dass dir nicht einmal bewusst ist, was dir in Fächern fehlt, die du nicht studiert hast, aber meinst unterrichten zu können ist zwar einerseits nachvollziehbar, andererseits aber ein ganz deutlicher Hinweis auf deine mangelnde Eignung mindestens für diese fachfremden Fächer, möglicherweise aber auch generell für den Schuldienst. Wer sich seines eigenen Nichtwissens nicht einmal dort bewusst ist, wo dies evident sein sollte- nämlich in komplett nicht- studierten Fachbereichen- der wird womöglich am Ende auch in den studierten Fachbereichen gewaltige blinde Flecken haben, die vorhandene Unkenntnis dauerhaft verdecken mangels ausreichender kritischer Selbstreflexion.
Wenn du bis 30 anfangen möchtest du arbeiten, dann mach das. Studieren kann man auch nebenberuflich, wenn man denn tatsächlich dazu bereit wäre sich für einen Beruf richtig zu qualifizieren. Darauf scheinst du aber wohl eher keinen Bock zu haben, sondern hoffst offenbar darauf, ohne großen Einsatz irgendwie in einen gut bezahlten Job reinrutschen zu können. Wäre es möglich, dass das auch in Bezug auf die Kirche nach deinem Bachelor ein Problem war, weil du auch dafür nicht wirklich passend qualifiziert bist, aber dich auch nicht wirklich passend qualifizieren wolltest im Nachhinein?
Bis jetzt wurde ich da leider nicht angenommen, weil ich nach dem Bachelor mit dem Oberkirchenrat sprach und der kein Bock hatte mich aufzunehmen. Und da ich gut mit Jugendlichen kann, wäre ich eigentlich nicht gegen den Schuldienst. Ich bin halt ein bisschen frustriert, weil mich die Kirche nicht haben will, aber ich werde sicherlich schon was finden.
Ich nehme mal an, es ging dem Oberkirchenrat weniger um „Bock“ als andere, berufsrelevante Faktoren. Je nachdem, welche das waren, könntest du auch versuchen daran zielgerichtet zu arbeiten, um dich einfach für den Beruf zu qualifizieren, den du tatsächlich ergreifen möchtest.
„Gut mit Jugendlichen zu können“ ist zwar sinnvoll im Schuldienst, aber letztlich nicht ausreichend für den Beruf, der aus deutlich mehr besteht als einer gewissen sozialen Kompatibilität. Was würde dich denn tatsächlich interessieren am Schuldienst bzw. an welchen Schularten hast du schon Praktika gemacht, um deine Vorstellungen davon, bzw. auch deine Eignung dafür zu überprüfen?
Plattenspieler, tut mir Leid, ich sehe das ein wenig anders als du.
Welchen Teil und weshalb bewertest du diesen anders?
Das ist ein Scheinargument. Wenn ich in die Gewerkschaft eintrete, werde ich kaum etwas ändern können. Wenn ich in die SPD eintrete, kann ich auch nichts an der aktuellen Politik ändern. Wenn viele Lehrkräfte nicht mehr in die GEW eintreten, wird diese vielleicht merken, dass ihre Arbeit nicht mit den Wünschen ihrer Zielgruppe übereinstimmt.
Nein, das ist kein Scheinargument, sondern ganz simple Vereinspolitik. Funktioniert sowohl in der GEW als auch in der SPD meiner Erfahrung nach recht gut, etwas zu bewegen oder auch zu verändern, wenn man sich tatsächlich einbringt einerseits und andererseits dabei nicht direkt nur auf die ganz großen Würfe schielt, sondern sieht, auf welcher Eben man sich gerade bewegt, die man dann auch tatsächlich beeinflussen und verändern kann. Wenn dir das tatsächlich nicht klar ist, dann hast du dich wohl noch nie in einer Partei oder Gewerkschaft oder einem anderen Verein umfassender engagiert.
Du hättest einfach direkt an deinen ersten Bachelor einen Lehramtsbachelor anschließen können, wobei dir zumindest für Theologie sicherlich einiges anerkannt worden wäre aus deinem bisherigen Studium, so dass du deutlich schneller mit diesem Konsekutivbachelor fertig wärst, an den du einen Lehramtsmaster anschließen könntest. Das wäre der logische Weg, um dich am Ende dann für die von dir angestrebte Schulform direkt qualifizieren zu können, statt irgendwie auf einen Quereinstieg zu hoffen, bei dem du angesichts deiner lückenhaften Qualifikation für den Schuldienst entweder berufsbegleitend sowieso noch ein zweites Fach komplett nachstudieren müsstest oder erhebliche Abstriche bei der Besoldung hinnehmen müsstest. Darüber hinaus würdest du derart tatsächlich die Grundlage legen für Bezüge im Bereich von A13 oder möglicherweise irgendwann einmal auch A14.
Wenn du zu diesem Schritt, einer vernünftigen Qualifikation, nicht bereit bist, dann wirst du eben mit Abstrichen bei der möglichen Besoldung leben müssen- so es überhaupt einen Weg in den Schuldienst gibt für dich ohne den Weg über die Kirche zu gehen.
3 sind dafür und 12 Weitere, die von der GEW als Debattier-Club bisher nichts gehalten haben, würden deswegen in die Gewerkschaft eintreten. Da wären die 7 Gegenstimmen dann in der Minderheit.
Diejenigen, die aktuell keine Gewerkschaftsmitglieder sind gestalten aber halt nicht den aktuellen Diskurs mit, sind insofern auch nicht die Hauptzielgruppe gewerkschaftlicher Argumentationen, sondern die aktuellen Mitglieder.
Wenn du etwas bewegen bzw. verändern möchtest an der Zielsetzung einer bestimmten Gewerkschaft- in deinem Fall wohl die GEW, nachdem du immer nur auf dieser herumhackst, aber keine der anderen Gewerkschaften für Lehrkräfte ansprichst- dann musst du Mitglied werden und dich aktiv einbringen.
Ich will ja kein normaler Pfarrer sein, der Haufen muss reformiert werden..
Was genau soll das bedeuten? Was für eine Art Pfarrer möchtest du denn werden, so du das werden wollen würdest? Wen genau bezeichnest du als „Haufen“ und in welcher Weise müssen die derart bezeichneten Personen reformiert werden und warum?
Was ich mich von Beginn des Threads an frage: Warum genau kämen für dich nur Medizin oder Jura als ergänzendes Studium infrage, während du einerseits den Weg ins Lehramt anstrebst- für das du bislang mutmaßlich nicht qualifiziert bist trotz aller Seiteneinstiegsoptionen- und andererseits eine Promotion in Theologie als potentiellen Weg ansprichst.
Ich finde das etwas verwirrend. Vor allem aber liest es sich auch so, als würdest du eine echte Qualifikation durch Studium lediglich für alle Berufe außerhalb des Lehramts als relevant erachten, wolltest dich aber nicht wirklich als Lehrkraft qualifizieren, dabei aber dennoch letztlich möglichst viel verdienen können (A13/A14). Was spricht dagegen, dich einfach für den Beruf als Lehrkraft vernünftig zu qualifizieren, wenn du diesen Weg tatsächlich anstreben würdest?
Aber die Ethik habt ihr nicht für euch gepachtet
Das hat Pyro auch an keiner Stelle behauptet, du dagegen durchaus, dass Religionsunterricht im Kern Ethikunterricht sei, was sich mit Blick auf die Bildungspläne gerade nicht so einfach behaupten lässt, ganz gleich, was du daraus gemacht hast im fachfremden Unterricht.
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