Beiträge von CDL

    Was ein Schwachsinn… die Unterstützung fehlt meist überhaupt nicht in Familien wo beide arbeiten .

    Sondern gerne bei Familien wo niemand arbeitet, Deutsch spricht, Bock hat .

    Das mag dort, wo du arbeitest so verkürzt vielleicht stimmen. Ich habe dagegen zahlreiche SuS, wo beide Eltern- wenn vorhanden, sonst eben das alleinerziehende Elternteil- Vollzeit arbeiten und die Kinder tatsächlich an vielen Stellen dringend gebotene elterliche Unterstützung nicht haben, einfach weil Zeit und Kraft fehlen nach oftmals 10 Stunden unterwegs oder auch Schichtdienst.

    Hilfe bei den Hausaufgaben oder beim Packen der Tasche, jemand zum Reden, wenn man aus der Schule kommt und etwas Doofes erlebt hat, ein warmes Mittagessen, das die Kinder nicht schon seit der Grundschule für sich und ggf. jüngere Geschwister kochen müssen (etc.) oder auch einfach ein Erwachsener, der Regeln festlegt und durchsetzt z. B. was das Zocken am Nachmittag/in der Nacht anbelangt - all das ist eben nicht selbstverständlich für viele SuS und zwar ganz gleich ob nun beide Eltern Vollzeit arbeiten oder beide arbeitslos sind.

    Soziale Verwahrlosung gibt es dabei in jeder sozialen Schicht und ganz ungeachtet der Familiensprache oder eben auch der Einkommensverhältnisse. Insbesondere die Abgänger vom Gymnasium, die bei uns landen sind dafür regelmäßig gute Beispiele und mehrheitlich "biodeutsch", obwohl die Mehrheit der SuS hier in der Stadt (rund. 70% der Schülerschaft) einen Migrationshintergrund hat bzw. ausländischer Herkunft ist.

    Wobei ich persönlich halt auch nicht mit 200g- Töpfen, die gesundheitsschädlichen Rauch verbreiten beworfen werden möchte. Selbst wenn das Teil mich nicht direkt treffen würde, bliebe einerseits der Rauch (bei meinem Asthma generell besonders ungut) und andererseits der tätliche Angriff an sich, den auch ein bewusster und zielgerichteter, aggressiver Wurf mit so einem leichten Gegenstand nun einmal darstellt.

    Das stimmt so nicht. Ultras, Hooligans und andere gewaltbereite "Fans" verabreden sich oft auch, um "willentlich" Randale zu machen. Sowohl Schlachten gegen die Gegner als auch gegen die Polizei werden eingeplant. Der Alkohol unterstützt die Gewalt dann natürlich.

    Und obgleich das hinlänglich bekannt ist, wird dem aus wirtschaftlichen Interessen heraus dennoch kein effektiver Riegel vorgeschoben. Ganz so reflexhaft springt also offenbar niemand in Deutschland der Polizei bei, wie von dir behauptet Birgit .

    Was bei Fußballspielen passiert, liegt zu 99% am Alkohol. Was bei linken Demos passiert, passiert willentlich. Diese Dinge sind nicht miteinander vergleichbar.

    Das ist jetzt etwas verkürzt dargestellt und in jedem Fall auch nicht entschuldbar, was bei Fußballspielen regelmäßig abläuft an Eskalationen, egal wie viel die Sauferei damit zu tun hat. Wäre es aber tatsächlich nur der Alkohol, dann wäre ein erster Weg, diesen im Stadion komplett zu verbieten samt vollständiger Taschenkontrollen (um auch Feuerwerk aller Art auszuschließen) und am Stadioneingang erkennbar alkoholisierten Gästen den Zutritt zu verweigern. Das will aber offenbar auch niemand.

    Und dieses grundsätzliche, deutsche, nahezu reflexhafte Beispringen bei Polizei, hat für mich etwas tendenziell Gefährliches. (Erst recht vor einem aktuellen Rechtsruck.) Deshalb finde ich es wichtig, da immer mal reinzugrätschen. Polizei ist ein politischer Akteur mit entsprechender Kommunikation und entsprechenden (Eigen-)Interessen. (Inklusive der zig rechten Einzelfälle pro Jahr…)

    Polizistinnen und Polizisten sind zuallererst einfach nur Menschen, die man als halbwegs anständiger Mensch dann auch dementsprechend respektvoll behandelt. Genauso wie man das umgekehrt dann eben auch erwarten darf. Es spielt insofern überhaupt keine Rolle an der Stelle was für ein Scheiß ständig in Fußballstadien abgeht, der selbstredend nicht in Ordnung ist (und gegen den speziell die Polizeigewerkschaften sich auch regelmäßig dementsprechend äußern).

    Reflexhaftes „Reingrätschen“ wenn es gerade nicht um ein reflexhaftes Beispringen geht für die Polizei, sondern um ein klares und deutliches Einfordern von grundlegendem Anstand und Respekt im menschlichen Miteinander halte ich übrigens auch für tendenziell gefährlich, denn dabei kommt das erst Nachdenken, dann agieren bedauerlicherweise zu kurz. Wer die Polizei künstlich zum Feindbild hochstilisiert vergisst dann nämlich am Ende vor lauter unreflektierten Reflexen, dass diese am Ende des Tages auch einfach nur Menschen waren.

    Ich habe nicht das geringste Problem damit das Verhalten von Polizistinnen und Polizisten dort deutlich zu kritisieren wo das angemessen ist. Ich habe selbst als 14jährige bei einer Anti-Castor-Demonstration nur dank eines Freundes einen auf mich gezielten Schlagstock nicht abbekommen, als ich friedlich am Boden saß.

    So, wie ich von Polizistinnen und Polizisten aber sowohl im Amt, als auch privat anständiges Verhalten erwarte, so erwarte ich das umgekehrt auch von meinen Mitmenschen und entschuldige diese nicht reflexhaft, nur weil mir ihre politischen Ansichten gefallen.

    Also ich habe zumindest eine Kollegin (TZ) mit Kleinkind, Ehemann, der oft im Ausland arbeitet und dann nicht mithelfen kann (macht er aber, wenn er da ist) und täglicher Fahrtstrecke einfach von 45min, die insofern niemals vor der zweiten Stunde Unterricht hat, damit sie eben ihre Kinderbetreuung und ihre Arbeitszeiten unter einen Hut bekommen kann. Ginge das nicht, müssten wir im worst case komplett auf sie verzichten (und wir brauchen ihre Stunden wirklich unbedingt, genauso wie sie menschlich einfach ein absoluter Gewinn ist für das Kollegium und die SuS), also gehört da sind ihrem Fall eben unabdingbar mit zu ihrem Teilzeit-Arrangement, solange ihr Kind noch so klein ist.

    Möglich ist also einiges, wenn man offen mit der Schule spricht und auch nicht gleich ein halbes Dutzend Sonderwünsche an die Stundenplaner und die Deputatszuteilung hat.

    Also mein Schulamt hier wäre sehr interessiert daran willige Lehrkräfte mit möglichst vielen Stunden zu halten im GS-Bereich angesichts des Mangels dort generell. Es muss halt deutlich sein, dass es nicht um Nötigung des Schulamts durch dich geht sondern eine echte Not deinerseits, der du anders nicht abhelfen kannst.

    Das solltest du aber definitiv nicht alleine ansprechen, sondern unterstützt durch den PR, der dein örtliches Schulamt kennt und weiß, was er wie ansprechen muss,um dir tatsächlich helfen zu können. Der PR weiß wie geschrieben unter Umständen auch von möglichen Tauschpartnern bzw., wem er in den Hintern treten muss, damit schlicht Bewegung in die Sache kommt. Also hol dir den als erstes mit ins Boot.

    Sry, dass ich diesen Grad an Autoritätshörigkeit nicht mehr schaffe…

    Das finde ich wirklich eine traurige Wortwahl an der Stelle. Respekt vor anderen Menschen und deren körperlicher Unversehrtheit hat absolut nichts mit Hörigkeit zu tun, sondern mit den Grundlagen unseres GG, unseres Strafrechts und ganz allgemein dem, worauf wir Menschen uns kulturell übergreifend in Form der Goldenen Regel als moralische Grundlage unseres Handelns einigen konnten.

    Also pack bitte deine linken Kampfbegriffe ein und an der Stelle dafür etwas menschlichen Anstand im Miteinander aus. Oder fändest du es auch noch legitim, wenn einer deiner Schüler dir im Klassenzimmer einen Rauchtopf an den Kopf werfen würde, als Zeichen seines Widerstands gegen staatliche Autoritäten, repräsentiert durch dich als Lehrkraft und Landesbeamtin in dem Fall?

    Genau, mir ging es um die Lernstandserhebungen.

    Meine ehemalige Schule hatte absurderweise immer die besten Abiturdurchschnitte der Stadt. Die Ergebnisse Lernstand 8 waren aber grottig - insgesamt, aber auch innerhalb des Standorttyps. Sowas würde mich als anmeldendes Elternteil interessieren.

    Also wir machen als Schule im Rahmen von Elternabenden im Anschluss an Lernstandserhebungen schon auch immer deutlich darauf aufmerksam, dass wir zuverlässig zu den leistungsstärksten Schulen innerhalb unseres Standorttyps gehören und in Englisch sogar zu den leistungsstärksten Realschulen in BW insgesamt (standortunabhängig), um unsere Stärken und die unserer SuS deutlich zu machen (über die Schwächen wird dann schließlich auch noch ausführlich gesprochen mit den Eltern). Nachdem die Mehrheit unserer SuS Geschwister an der Schule haben, wissen die meisten Eltern insofern klar, wofür sie sich bei uns anmelden.

    Ich habe leider keinen Tauschpartner für dich, aber war den der Personalrat involviert in dein Versetzungsgesuch und hat dich dabei unterstützt? Die haben auch eher einen Überblick über potentielle Tauschpartner: innen.

    Wäre alternativ, nachdem es um NRW geht, wo es so eine Regelung gibt, eine erneute Elternzeit noch möglich für euch, um im Anschluss von der 50km- Regelung profitieren zu können oder bringt diese euch nichts?

    Vielleicht auch, angesichts des Mangels an GS- Lehrkräften, deutlich machen, auf wie viele Stunden du reduzieren müsstest ohne Versetzung, um Kinderbetreuung und Pendelweg überhaupt irgendwie bewältigen zu können im Vergleich zu den Stunden, die du mit Versetzung arbeiten könntest.

    Ich drücke dir auf jedenfalls die Daumen, dass die Versetzung auf dem einen oder anderen Weg doch noch klappt.

    Ich will jetzt nicht abschweifen, aber einen Rauchtopf als „Gewalttat“ zu labeln, finde ich schon fragwürdig. Da ist ja bei jedem Fußballspiel mehr los…

    Die Gewalttat lag in dem Wurf besagten Rauchtopfs auf einen Polizisten. Ich finde es fragwürdig, dass du diesen entscheidenden Aspekt vollständig zu ignorieren scheinst bei deiner Bewertung.

    Es scheint dir ja wichtig zu sein. Aber ich weiß leider noch immer nicht, welche Rolle meine Fächer spielen. So kann ich nur ganz ohne Belege mutmaßen. Ist das die Fangfrage, die man Nichtlehrern stellt, um sie zu demaskieren? Damit ich aus Versehen Radiologie und Gleistechnik an der Grundschule antworte?

    Nein, ich wollte nur zur Abwechslung einfach mal eine ernsthafte Antwort von dir haben auf eine Nachfrage. Ich dachte tatsächlich, dass die Frage nach deinen Fächern und deiner Schulart unverfänglich genug wäre, dass du darauf einfach einmal antworten würdest, statt direkt den nächsten Quatsch zu schreiben. Das scheint bedauerlicherweise aber nicht möglich zu sein. Ich spare mir also im Weiteren Umgang mit dir die Versuche eine konstruktivere Debatte zu etablieren.

    Antimon : Ja, ich bin genervt, das bedeutet aber nicht, dass so eine Frage automatisch aggressiv gemeint wäre meinerseits. Manchmal ist es möglich Menschen durch Fragen dazu zu bewegen ihren bisherigen Kommunikationsstil zu überdenken, weil es etwas verändert, wenn wir etwas von uns preisgeben und so ein Gespräch etwas persönlicher gestalten obgleich wir im Netz vergleichsweise anonym unterwegs sind, wenn wir das wollen.

    Passt hier ganz gut her, Neutralität und so. Referendar kann kein Beamter (Lehrer?) mehr werden, weil er auf einer Demo einen Rauchtopf auf die Polizei geworfen hat. Zunächst ging es um Tagessätze, dann ging der Staatsanwalt in Berufung und erwirkte härteres Urteil...

    https://m.faz.net/aktuell/rhein-…n-19496649.html

    Nur, dass das Problem mit der Einstellung an der Stelle gar nichts mit Neutralität zu tun hat, sondern mit der grundlegenden charakterlichen Eignung, die ab einer bestimmtem Zahl von Tagessätzen Geldstrafe oder eben Inhaftierung nicht mehr gegeben ist. Gewalttäter und Berufsbeamtentum beißen sich halt. Das hätte einem jungen, studierten Menschen durchaus auch im Vorhinein bewusst sein dürfen. Jetzt lernt er es halt auf die schmerzhafte Art. Mein Mitgefühl hält sich in Grenzen, da ich für Gewalttaten oder Gewalttäter null Verständnis aufzubringen vermag.

    Natürlich nur prima Fächer! Was, wenn es wirklich Sport und Geschichte sind? Und welche Rolle spielt das überhaupt? Ist man je nach Fächerkombination besser oder schlechter qualifiziert hier mitzuschreiben?

    Habe ich irgendetwas darüber geschrieben, du oder jemand anderes könntest qua Fächerkombination mehr oder minder qualifiziert sein für eine Debattenteilnahme? Bitte belegen, danke.

    Wenn es wirklich Sort Sport und Geschichte wären könntest du das ja auch einfach sagen, ohne irgendwelche zusätzliche Sprüche klopfen zu müssen.

    Falls du meine Fächer wissen möchtest könntest du diese umgekehrt auch einfach erfragen, ebenso, wie du erfragen könntest, warum bei mir „Nur prima Fächer“ steht anstelle einer konkreten Fächerangabe. Damit wären wir dann tatsächlich bei so etwas wie einem konstruktiven Gesprächsverhalten und einem echten Austausch angelangt, um den es hier doch eigentlich gehen sollte. Oder worum geht es dir in diesem Forum?

    Ich finde nur, dass diese "Anti-Depressions-Tipps" vom eigentlichen Thema wegführen, denn darum ging es doch gar nicht. Es ist doch völlig in Ordnung, wenn man nicht 24-7 andere Menschen um sich braucht. Manche sind introvertierter und brauchen ausreichend Zeit für und mit sich selbst, um aufzutanken. Sich da jetzt ein Krankheitsbild ferndiagnostizieren lassen zu müssen, wenn man darüber mal offen sprechen möchte, finde ich nicht angemessen.

    Völlig richtig. Das, was ich zum Thema Depression geschrieben habe hat für mich auch absolut nichts mit dem Ausgangsbeitrag zu tun.

    Ich glaube, dass wir alle, egal wie introvertiert oder extrovertiert wir sind, nach einer anstrengenden Schulwoche erst einmal etwas Zeit für uns benötigen. Ob wir in dieser Ich- Zeit dann eine Tasse Tee trinken, Sport machen (Indoor oder Outdoor), schlafen, lesen, etwas Schönes kochen (etc.) ist dabei völlig schnuppe. Es geht letztlich nur darum, erst einmal wieder etwas Zeit für die eigenen Bedürfnisse zu haben, nachdem man den ganzen Tag, die ganze Woche über die konfligierenden Bedürfnisse so vieler anderer Menschen bei der Arbeit aushalten musste. Für diejenigen von uns, die Eltern sind, geht das zumindest ein Stück weit zuhause ja auch konstant weiter.

    Im Prinzip richtig, jedoch aufgrund der Depression teilweise sehr schwierig in die Gänge zu kommen. Auch bei der Ernährung , hier kommt es entweder zur Appetitlosigkeit oder zum genauen Gegenteil dem Frust fressen. Und es fällt der Antrieb sich aus diesem Loch zu befreien.

    Ich weiß. Auch dabei kann so ein Hund aber ja helfen. Der muss nun einmal täglich mehrfach raus und fressen, was bereits eine gewisse Grundstruktur schafft einerseits und andererseits über die Bewegung, Licht, positive Wahrnehmung der Außenwelt (Natur) zentrale Gegenimpulse schafft gegen die Depression, statt diese weiter zu füttern. Dazu kommen noch die ganzen Bindungshormone, die der Körper ausschüttet beim Streicheln eines Haustiers, positiv besetzter Körperkontakt (was dabei hilft, sich selbst weiter zu spüren) und das Erfordernis, dem Hund klare Ansagen bei Bedarf machen zu können, wofür man sich auch im Kopf sortieren muss.

    Gegen Depressionen zu kämpfen ist extrem anstrengend. Diesen einfach den Raum zu überlassen ist allerdings letztlich noch anstrengender, also muss man es sich wert sein, in zahlreichen klitzekleinen Schritten für sich selbst zu kämpfen an jedem Tag. Dazu gehört es dann eben auch, vorbeugende Routinen zu etablieren, die dazu beitragen, dass man seltener Episoden hat, die auch weniger schwer verlaufen und kürzer andauern, wie eben u.a. bestimmte Ernährungsgewohnheiten.

    Dein Tipp mit dem Werbehinweis am Mittwoch war offenbar lediglich etwas verfrüht Sissymaus , aber genau der Impuls, den der gute Adamsafe gebraucht hat, um deutlich zu machen, dass er hier nicht schreibberechtigt sein dürfte. .^^

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