Beiträge von CDL

    Wie lange dauert das Elend aktuell? Habt ihr Erfahrungswerte? Ich liege fast bewegungsunfähig mit einem 12 Wochen alten Baby im Bett. Vom 100 auf 0 in zwei Stunden… Hals, Gliederschmerzen und Schüttelfrost. Baby ist ( zum Glück) müde aber noch fit. Ich habe nur zwei Tage um wieder im Familiendienst zu stehen…. Schätze der Große hat es symptomlos ausm KiGa mitgebracht 🙄

    Bei den meisten meiner KuK waren es zuletzt 3-5 Tage, bis sie zumindest wieder fieberfrei waren und weitere 1-2 Tage, um wieder richtig fit zu werden.

    Gute Besserung!:spritze:

    Wir hatten das geklärt. Ihr habt Recht, meine Gesprächspartner sind - im Gegensatz zu euch - nicht in der Lage, differenziert zu reflektieren.

    Wenn das, was du hier über das von dir nicht selbst erlebte Ref äußerst tatsächlich deren Weisheit letzter Schluss ist, dann sind sie das mutmaßlich nicht. Die Art, wie du Informationen aber bislang in diesem Forum nur höchst selektiv wahrzunehmen scheinst, würde aber auch eine andere Schlussfolgerung zulassen, wenn das, wie von mir angesprochen, repräsentativ ist für dein generelles Gesprächsverhalten.

    Danke aber für den Pluralis majestatis. Er möge konsequent ab jetzt auch das „Euch“ großschreiben, auf dass der Höflichkeit ausreichend Genüge getan sei.

    Auch wenn du keine Lösungen wolltest: Notier dir wochenweise mit simpler Strichliste oder Aufschreiben des Datums plus Stundenzahl, wie viele Vertretungsstunden du tatsächlich zugewiesen bekommst, um sofort zu sehen, wenn du mehr Stunden machen sollst, als in deinem Vertrag vorgesehen sind. So kannst du das direkt ansprechen und verlierst nicht den Überblick.

    Solltest du bislang nur befristet eingestellt gewesen sein: Herzlichen Glückwunsch zum unbefristeten Arbeitsvertrag, den dir deine Überstunden eingebracht haben.:rose:

    Nachdem ich bereits morgen bei einer politischen Veranstaltung sein werde, wird mir das mutmaßlich zu viel werden.

    Aber DUUM nimmt am Wochenende an einer Demo/ politischen Veranstaltung teil und erzählt und auch kurz, warum ihm/ ihr diese Teilnahme wichtig ist.

    Das Wort "Wunder" ist zu sehr religiös vorbelastet.

    Für dich. Ich teile Finnegans Wake Ansicht und finde, dass diese Betrachtungsweise es erlaubt, den Begriff des Wunders- in dem rein sprachlich drinnensteckt, dass man sich wundert, wundern kann oder vielleicht sogar das, was an Geheimnissen in der Natur steckt bewundert- aus der religiösen Ecke herauszuholen, in die dieses Wort derart exklusiv einfach nicht gehört.

    Staunen zu können über diese Welt, Wunder ganz jenseits religiöser Fragen darin entdecken zu können und ein wenig wie ein Kind diese zu bestaunen ist der Ausgangspunkt nicht nur zahlreicher philosophischer Ansätze, sondern durchaus auch für seriöse naturwissenschaftliche Forschung, die in der Fähigkeit Wunder in der Natur zu sehen und wissenschaftlich ergründen zu wollen ihren Ausgangspunkt haben kann.

    Zumindest hier in BW kann islamische Religionslehre mangels ausreichender Lehrkräfte noch immer nur so selten an Schulen angeboten werden, dass es durchaus noch einen gewissen Exotenfachstatus hat ungeachtet der Vielzahl der SuS, die das Fach belegen wollen würden, wenn sie könnten.

    Wir haben exakt einen Kollegen mit einer Lehrbefähigung dafür an der Schule. Insofern gibt es bei uns inzwischen in zwei Jahrgängen jeweils eine Gruppe in islamischer Religionslehre. Sobald die vollgelaufen sind, können die SuS das Fach nicht mehr wählen. Wenn der Kollege fehlt findet wie sonst auch Vertretung statt durch irgendjemanden aus dem Kollegium. Ansonsten unterrichtet der Kollege sein zweites Fach, in dem er schlichtweg noch dringender benötigt wird, um dieses problemlos abdecken zu können in der Schule.

    Es wäre aber sicherlich kein Problem, das komplette Deputat nur mit islamischer Religionslehre zu füllen, wenn der Kollege dafür bereit wäre, sich stundenweise noch an ein bis zwei Nachbarschulen (je nach Einzugsgebiet) abordnen zu lassen, die so das Fach ebenfalls anbieten könnten.

    Ich verstehe, dass es dich ärgert, dass persönliche Informationen geteilt wurden ohne Absprache mit dir und nach deinem Weggang. Das ist zumindest eine Unart, vermutlich aber auch ein Verstoß gegen den Datenschutz. Wenn du das genau wissen möchtest, dann lass dich von deiner Gewerkschaft/ einem Anwalt juristisch beraten in der Sache.

    Die Frage wäre, was du dann im Weiteren damit machst. Realistisch betrachtet würde eine Weiterverfolgung maximal dazu führen, dass die SL ein bisserl auf die Finger gepatscht bekommt vom RP, mehr nicht. Insofern überleg dir, ob es nicht bei allem verständlichen Ärger letztlich sinnvoller ist, das einfach auf sich beruhen zu lassen und innerlich einen Haken dran zu machen an deine Zeit an dieser Schule, damit du damit abschließen kannst.

    Türkisch ist wahrscheinlich auch ein solches exotisches Fach, wobei ich nicht weiß, ob das Fach regulär in allen Bundesländern in der Schule existiert.

    In BW gibt es Türkisch beispielsweise nicht als reguläres Unterrichtsfach an staatlichen Schulen. Dafür kann man hier islamische Religionslehre studieren seit einigen Jahren.

    Wow...
    Also ich weiß, was MIR nicht zusteht. (bzw. was mir gerade (beides!) verwehrt wird)
    Schön, dass es allen anderen passt.

    Grundsätzlich kann mir beides untersagt werden. Und das ist bei Angestellten nunmal anders.

    Mir ist bewusst, dass insbesondere bei den Teilzeitmöglichkeiten die Länder immer mehr Optionen, insbesondere bei der sogenannten „anlasslosen Teilzeit“ reduzieren bis streichen momentan. Dennoch verzichten Beamte nicht pauschal auf ihr Recht auf Teilzeit qua Verbeamtung und auch aktuell müssen zum Glück nicht alle verbeamteten Lehrkräfte darauf verzichten.

    Auch beim Nebenverdienst ist nicht pauschal alles ausgeschlossen qua Verbeamtung, wie ein Blick in die Nebenverdienstverordnung des eigenen Bundeslandes zeigt. Ich weiß, dass du nicht das machen kannst, was du machen wollen würdest, was echt Mist ist für dich, aber trotzdem ist nicht jede Form des Nebenverdienstes unzulässig und das weißt du ja auch. Nicht alle Nebenverdienstarten sind dabei genehmigungspflichtig, manches ist lediglich anzeigepflichtig.

    Hier hatte es dafür nach dem vielen Schnee vorgestern und dem Glatteis gestern früh gestern Abend dann zweistellige Plusgrade, mit dem Ärgernis, dass heute früh alles weggetaut war und es geregnet hat. Als ich dann gegen halb zwölf nachhause gefahren bin hat es dann wieder in dicken Flocken geschneit und es gab Warnungen vor Blitzeis im Radio für BE, weshalb man wenn möglich zuhause bleiben solle. Bis ich zuhause angekommen bin war dann schon der komplette gähnen dort wieder zugeschneit und wurde tatsächlich bereits glatt.

    Verrücktes Hin und Her!^^

    Back on topic - iIn Ba-Wü (und vermutlich auch in den anderen BL gilt:
    (…)

    Wer bei der Bewerbung nach dem Referendariat das 40. Lebensjahr (je nach BL auch 45) vollendet hat, wird nicht mehr verbeamtet, sondern nur im Angestelltenverhältnis eingestellt. Bei besonderem Bedarf oder Interesse des Landes gibt es Ausnahmeregelungen - m.W. jedoch nur für Hochschulprofessoren.

    Das stimmt nicht ganz. Die Altersgrenze liegt für BW beim noch nicht vollendeten 42. Lebensjahr, wobei es Faktoren gibt die diese Altersgrenze nach hinten verschoben können, wie Erziehungszeiten oder ein abgeleisteter Grundwehrdienst/ Zivildienst.

    la_cucaracha , denke daran, dass private Krankenversicherungen wesentlich pingeliger als der Staat sind, was ihre Versicherungsleistungen anbelangt. Falls du das erste Mal einen Vertrag mit einer privaten Versicherung abschließen willst, ist es ratsam, einen Makler zu suchen, der bei mehreren Versicherungen gleichzeitig eine Voranfrage stellt. Wenn du nur eine Versicherung anschreibst und die dich ablehnen, musst du bei allen weiteren Anfragen angeben, dass du schon mal abgelehnt wurdest und deine Chancen sinken deutlich, noch eine zu finden, die dich nimmt.

    Eine anonyme Voranfrage aber bitte.

    Und die Tatsache, dass viele Lehrer gerne solche Klugscheißter-Diskussionen führen und meinen einem Arzt erklären zu müssen, was eine "Droge" ist, obwohl sie ganz genau wissen, was gemeint ist, ist der Grund, warum es für unseren Berufsstand noch mal doppelt so schwer ist, einen Handwerker zu finden, wenn man mal einen braucht.

    Glücklicherweise gilt das weder pauschal für unseren Berufsstand, noch für die diversen Gewerke, die man im Laufe seines Lebens beauftragen muss. Ich hatte jedenfalls noch nie ein Problem Handwerker zu finden, die vernünftige Arbeit zu vernünftigen Preisen bieten, auch nichts an den Preisen ändern, wenn sie von meinem Beruf erfahren und erneut beauftragt werden. Auch in meiner Familie, wo es einige Lehrkräfte gibt, habe ich noch nie von derartigen Problemen gehört, was vielleicht daran liegt, dass bestimmte Attitüden im Umgang mit Menschen anderer Berufsarten den meisten Mitgliedern meiner Familie komplett fremd sind (dafür ist es trotz eines kleinen Lehrerüberhangs in der väterlichen Familie letztlich beruflich zu divers bei uns in alle Richtungen). Am Ende ist das eigene Auftreten berufsunabhängig dann immer noch entscheidender als solche Pauschalurteile.

    Ich nicht. Aber egal.

    Wir einigen uns darauf, dass all meine Gesprächspartner zu diesem Thema Unrecht hatten und das Ref, das ihr ja alle bestanden habt, eine großartige und konstruktive Ausbildung ist.

    Die Mehrheit der Leute, die ein Referendariat beginnen schließen dieses dann auch erfolgreich ab und das in allen Schularten, Fächern und Bundesländern. Mit „Mehrheit“ sind in dem Fall nicht etwa nur 51% gemeint, das ist also auch keine ganz knappe Mehrheit. Ich war selbst Seminarsprecherin, habe also für meinen Jahrgang einen recht genauen Einblick wie viele aus welchen Gründen abgebrochen haben, wer den ersten Ausbildungsabschnitt wiederholen musste, wer eine oder mehrere Lehrproben wiederholen musste. Ich weiß auch recht differenziert, welche Schwierigkeiten meine Mitanwärter: innen real im Ref hatten, die auch nachvollziehbar nicht an ihnen gelegen haben und wer in erster Linie deshalb Probleme hatte, weil er/ sie sich beratungsresistent zeigte, kritikunfähig war, faul (gewaltige fachliche Lücken bereits aus dem gerade noch so bestandenen Studium und keine Bereitschaft, diese ausreichend nachzuarbeiten, um überhaupt selbst erst einmal Themen richtig durchdringen zu können, ehe sie dazu Unterricht planen) oder auch einfach erwartet hat, dass das Seminar ihnen auch alles nachtragen müsste, weil sie dummerweise Mentorinnen und Mentoren hatten, die das derart gehandhabt haben, als wären das minderjährige SuS und keine Erwachsenen mit abgeschlossenem Studium. Mir fallen deshalb nur zwei Fälle ein, bei denen ich es schwierig fand, dass diese am Ende ihr Ref nicht abgeschlossen haben. Die eine Anwärterin hat abgebrochen, weil sie zu lange für die Unterrichtsplanung verwendet hat aus Unsicherheit/ Perfektionismus und sich auch nicht dazu entschließen konnte, das so zu straffen, dass sie mit ihrer Zeit klarkommen könnte. Der andere Anwärter war an einer Schule, die mich als angehende Referendarin nach eingehender Begeisterung im Vorstellungsgespräch abgelehnt hat, nachdem sie von mir erfahren hat, dass ich schwerbehindert bin. Nachdem ich den Anwärter bereits aus dem Studium kannte, kann ich mir vorstellen, dass er bei einer derartigen Schulleitung einfach emotional untergegangen ist.

    Wir alle, die wir unser Ref bestanden haben, haben während unseres Refs nicht Augen und Ohren vor dem verschlossen, was bei anderen Anwärtern los war. Wir alle haben aber auch regelmäßig aktuelle Refis an den Schulen, sind teilweise Mentorinnen und Mentoren für diese, auf jeden Fall aber KuK und reden mit diesen darüber, wie es ihnen im Ref ergeht, bieten Hilfe an, hören zu, gerade auch bei Problemen. Ich denke also, dass wir sowohl aus eigener Erfahrung wissen, was es bedeutet ein Ref zu absolvieren, aber eben auch aus ausreichend verschiedenen Gesprächen mit immer wieder neuen Anwärterinnen und Anwärtern. Du kannst das weder aus eigenem Erleben beurteilen, noch hast du Gesprächspartner, die ihr Ref und das ihrer Mitanwärter: innen ausreichend differenziert reflektieren wollen oder können- eh sei denn natürlich, du nimmst auch in den Gesprächen mit diesen nur so selektiv auf, was man dir antwortet, wie in diesem Forum. Mit deinen pauschalen, undifferenzierten Sprüchen übers Ref disqualifizierst insofern nur du selbst dich als Gesprächspartner zu diesem Thema.

    Ich glaube man muss auch unterscheiden, was da eigentlich genau runter kam. Hier kam kein Eisregen, sondern „nur“ Schnee. Da sind eben aber sehr viele Leute spazieren gewesen und hatten Spaß daran.

    Gestern war bei uns auch einfach nur jede Menge schöner Neuschnee, der in dicken Flocken herunterkam, das war einfach nur herrlich. Mein Hund ist durchgedreht vor Glück. Heute früh war das dann allerdings einfach nur noch spiegelglatt, als wir rausgegangen sind. Auch unser Schulhof musste wegen Blitzeises heute weitestgehend gesperrt bleiben, weil es zu gefährlich war für die SuS.

    Wie hast du die GFS damals bei der Notengebung berücksichtigt?

    Hast du einfach vorher eine Prozentzahl zur Gewichtung festgelegt? Ich denke da an 50%, weil die Fachschaftsempfehlung in meinen Fächern bei uns schriftlich:sonstiges = 2:1 lautet und Klassenarbeiten daher relativ viel zählen. Mehr halte ich bei einer solchen punktuellen Leistung dann aber auch nicht für gerechtfertigt. Die Arbeit in den vielen anderen Stunden ist ja auch etwas wert.

    Ich habe für mich selbst festgelegt, dass zwei Kurztests, die ich neben alternativen Leistungsmessungsofmraten in den Nebenfächern anstelle von KAs einsetze/ schreiben lasse wie eine KA zählen. Damit ist der Faktor für die GFS, die wie eine KA zählen soll, gesetzt, den ich dann dementsprechend in meinem Notenprogramm berücksichtigen und eingeben kann. Alle alternativen Leistungsmessungsformate habe ich ebenfalls nach demselben Prinzip berücksichtigt also entweder, dass diese so viel/so viel wie ein Kurztest zähle oder wie zwei Kurztests, sprich eine KA/GFS (je nach Aufwand).Pro Halbjahr lasse in den Nebenfächern 1-2 Kurztests schreiben und 1-2 alternative Leistungsmessungsformate bearbeiten, insgesamt sind dass dann meist drei kleinere schriftliche Noten pro Halbjahr plus ggf. eine GFS.

    Besser vermutlich einfach in einem Fach, in dem man keine Klassenarbeiten schreiben will, die GFS nicht annehmen.

    Diese Option gibt es bei mir an der Schule beispielsweise nicht. Es gibt zwar eine klar definierte Obergrenze bezogen auf das Deputat im jeweiligen Fach, wie viele GFSen man maximal annehmen muss, komplett weigern darf sich aber keine Lehrkraft, damit das eben anteilig fair verteilt wird auf alle Fächer und auch das gesamte Kollegium.

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