KBS Abschlussprüfungen bleiben im Haus
Die Abkürzung lese ich zum ersten Mal. Für welchen allgemeinbildenden Abschluss welcher Schulform steht das? BS= Berufliche Schulen?
KBS Abschlussprüfungen bleiben im Haus
Die Abkürzung lese ich zum ersten Mal. Für welchen allgemeinbildenden Abschluss welcher Schulform steht das? BS= Berufliche Schulen?
Wer ist eurer Träger? Welche Kontrollmechanismen sieht dieser vor? Die Aspekte, die du ansprichst sind nicht relevant für die Anerkennung als staatliche Ersatzschule, insofern wird dein Bundesland diesbezüglich auch nicht tätig werden.
Wenn arbeitsrechtliche Vorgaben verletzt werden könnten Gewerkschaften oder auch Arbeitsgerichte passende Ansprechpartner sein. Einen Betriebsrat/Personalrat, der nicht nur der SL nach dem Mund redet darf man sich zum Glück ja selbst wählen, insofern liegt es an euch, von wem ihr euch repräsentieren lasst oder eben auch nicht. Wenn ihr andere Leute drinnen wissen wollt, dann sorgt für geeignetere Kandidatinnen und Kandidaten, rührt die Werbetrommel, organisiert euch, …
Last but Not least: Wenn die Anmeldezahlen sinken, dann stimmt die alles entscheidende Instanz, nämlich die Kundschaft, bereits vernehmbar mit den Füßen ab. Wenn vor allem die SL dennoch kein Bestreben zeigt das Ruder rumzureißen, dann tu dir selbst den Gefallen und verlass das sinkende Schiff und such dir eine neue Wirkungsstätte, an der du dich wieder wohlfühlen kannst.
Ich behaupte, dass vor allem schwache Schüler auch heute noch von einem eher konservativen Unterricht mit direkter Instruktion profitieren.
Das ist doch längst eindeutig belegt, dass schwächere SuS von enger geführten Lernformen und direkter Instruktion mehr profitieren als von freieren Unterrichtsformen, von denen umgekehrt aber leistungsstärkere SuS besonders profitieren können (wobei auch denen aber natürlich ein gut gemachter fragend- entwickelnder Unterricht nicht schadet).
Werden sie von jemand anderem /unabhängig korrigiert? Erlebe da leider auch laxe Arbeit und Punkte werden (z.B. Textverständnis) auch bei Halbrichtigkeiten vergeben. Geht schneller, einfach Haken dran und gut. Super Ergebnisse.
Zumindest bei Abschlussprüfungen ist das hier in BW- wo auch @Pyro tätig ist- Standard, dass mindestens noch externe Zweitkorrektoren (im Abi geht es dann ja sogar bis zu Drittkorrektoren) draufschauen, die sich an zentrale Korrekturvorgsben des Landes halten müssen. Laxe Erstkorrekturen gibt es natürlich (die eine GMS, die ein Teil unseres Korrekturverbundes ist ist z.B. bei freien Aufgaben in den Fremdsprachen prinzipiell deutlich großzügiger, als wir das an der RS sind), das gleicht sich aber durch die zentralen Korrekturvorgaben einerseits und die Zweitkorrekturen andererseits letztlich aus.
Ohne abgeschlossenes Ref keine volle Lehrbefähigung, ohne volle Lehrbefähigung würde ich annehmen nur äußerst begrenzte Anerkennung der beruflichen Vorerfahrung, da du am Ende nicht finanziell besser gestellt sein kannst als jemand, der/die eine volle Lehrbefähigung hat, aber gerade erst die Probezeit abgeschlossen hat. Genauer kann dir das z.B. deine Gewerkschaft einschätzen, wobei das letzte Wort die anerkennende Stelle des Landes SH (HH) hat. Im öffentlichen Dienst zählt nun einmal zunächst die passende formale Ausbildung, die in deinem Fall nicht vorliegt, da das Ref fehlt, ehe die Berufserfahrung zum Tragen kommt.
Ich denke da v.a. an solche »Ideale«, wie:
- versuchen, menschliche und fachlich möglichst allen SuS gerecht zu werden
Das wäre natürlich der Idealfall, aber es muss jedem und jeder vor Berufsergreifung klar sein, dass das utopisch ist und selbst dann wäre, wenn wir nicht mit Lerngruppen von teilweise über 30 SuS arbeiten würden, die wir unter Umständen aber nur eine Stunde pro Woche unterrichten. Wir geben als Lehrkräfte unser Bestes. Mehr geht nicht. Dazu gehört auch, die eigenen Grenzen anzuerkennen und sich nicht qua unrealistischem Ideal von vornherein dem Burnout in die Arme zu treiben.
- SuS fürs Fach zu begeistern (unpgragmatischer/lebendiger Unterricht)
Ich weiß nicht, was „unpragmatischer Unterricht“ sein soll. SuS für ein Fach zu begeistern ist natürlich eine schöne Kirsche auf dem Kuchen des alltäglichen Unterrichts. Dennoch geht es im Alltag einfach an vielen Stellen um ganz basale Dinge, wie Fachinhalte auch denen erfolgreich zu vermitteln, die weder begeistert, noch interessiert sind, während man parallel den Spagat schafft auch denen ein gutes Lernangebot zu machen, die sich tiefergreifend zumindest für das aktuelle Thema interessieren, ganz gleich, ob diese auf G- oder M- Niveau oder gar zieldifferent beschult werden.
Zitat- die SuS zu lupenreinen Demokraten zu erziehen
Den Begriff „lupenrein“ finde ich vorsichtig formuliert etwas schwierig, interpretiere das jetzt aber einfach mal so, dass man die SuS dazu erziehen soll, mit beiden Beinen fest auf dem Boden des GG zu stehen. Daran arbeiten wir als Lehrkräfte und als Schulen natürlich tagtäglich. Allerdings sind wir nicht die einzigen, die die SuS erziehen, sondern nur einer der beiden Erziehungspartner. Die Eltern sind der andere Teil dieser Erziehungspartnerschaft und deren Erziehung hin zu bestimmten Haltungen und Einstellungen beginnt deutlich früher als unser Einsatz und steht nicht immer im Einklang mit dem, was wir in der Schule vermitteln.
Im besten Fall schaffen wir es, die jungen Menschen, die ja noch heranwachsen und sich noch weiter entwickeln auch nach dem Ende ihrer Schulzeit, dazu zu erziehen als mündige Bürger eigenständige, kritische, begründete Urteile zu fällen, sowie dazu, sich dafür erforderliche Informationen selbstständig einzuholen und angemessen zu prüfen und einzuordnen. Im besten Fall befähigt das die jungen Menschen dazu, sich auch über im Elternhaus erlernte, mit dem GG konfligierende Haltungen zu erheben und weiterzuentwickeln. Auch dafür geben wir unser Bestes. Täglich. Mehr geht nicht.
Schulen entwickeln sich kontinuierlich weiter und verändern sich, weil wir immer wieder aufs Neue versuchen nicht nur neuen Herausforderungen gerecht zu werden, sondern auch für altbekannte Themen, Fragen und Probleme bessere Lösungsansätze zu entwickeln. Ideale können ein wichtiger Ausgangspunkt sein für diesen Prozess, solange man die Realität nicht ignoriert. Teil dieser Realität ist es zu akzeptieren, dass man als Lehrkraft nicht die Welt retten kann und auch nicht die alleinige Verantwortung trägt für den Lern- und Entwicklungsprozess von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen. Wir tragen Mitverantwortung, zusammen mit den Eltern, mit der Gesellschaft, die für bestimmte Rahmenbedingungen sorgt, aber eben auch mit den jungen Menschen die wir ausbilden und ein Stück weit auf ihrem Lebensweg begleiten selbst. Denn was diese aus dem machen werden künftig, was ihnen in der Schule vermittelt wurde entzieht sich am Ende unserer Verantwortung als Lehrende.
Wenn sie verfassungsfeindlich ist, wieso darf sie denn überhaupt in den Parlamenten sitzen?
Weil sie nicht von Beginn ihrer Existenz und damit ihres Rechts an Wahlen teilzunehmen rechtsextrem war, weil auch jetzt lediglich Teile der Partei als erwiesen verfassungsfeindlich gelten, nicht sämtliche Landesverbände, weil es in einer funktionierenden Demokratie auch für Beschränkungen von Parteien klare rechtliche Vorgaben gibt, die hohe Hürden beinhalten, weil ein Parteiverbotsverfahren nicht mal eben erfolgreich abgeschlossen werden kann, wie nicht zuletzt der Fall der NPD gezeigt hat, usw.
Warum muss man erwachsenen Akademikern eigentlich erklären, dass der gefühlte Ausschluss im generischen Plural nicht dasselbe ist, wie ein realer Ausschluss durch die Wahl des Wortes "Frau" und die Ausgabe von Informationen ausschließlich an Frauen?
Tip: Wenn irgendwo die Rede von Männern ist, sind damit nicht Frauen oder Diverse gemeint.
Warum muss man einem erwachsenen Akademiker aber umgekehrt im Jahr 2023 noch ständig erklären, dass ein generisches Maskulinum nicht mehr genug ist, weil dieses sich eben nur durchsetzen konnte, weil es lange Zeit für ausreichend erachtet wurde Frauen (um die es heutzutage ja gar nicht mehr ausschließlich geht bei der Frage) mitzumeinen, nicht aber sichtbar zu machen oder hörbar oder ihnen gleiche Rechte einzuräumen. Nein, wir müssen diese Reminszenz an noch schlechtere Zeiten nicht hinnehmen, nur, weil unsere Rechtslage hierzulande inzwischen eine andere ist, sondern haben das Recht darauf zu dringen, dass unsere Sprache diesem Wandel folgt, so, wie sie es sonst auch macht. Auch das ist nämlich ein Teil gelebter Gleichberechtigung, die nicht nur auf Papier steht.
Klappt dann vielleicht ja 2024, mal schauen.
Ich denke, es ist wie sonst andereherzm auch:
Also abgesehen davon, dass Susanna dafür nun wirklich keine Verantwortung trägt, ist das Vorgehen doch in anderen Kontexten garnicht so ungewöhnlich: sollen sich die Männer halt mit angesprochen fühlen.
Nachdem ich als Frau auch nicht nur mitgemeint, sondern sprachlich eindeutig angesprochen werden möchte, finde ich das zwar ganz ernsthaft betrachtet nicht angemessen, vielleicht hilft das Beispiel aber dem einen oder anderen Vertreter des "Mitmeinen ist genug", sich bewusst zu machen, warum das eben nicht ausreichend ist. Insofern danke für den Hinweis. (Dass Susannea keine Verantwortung trägt für das Vorgehen ist klar, darum geht es mir auch nicht, sondern um die persönliche Einstellung dazu, die ich erfragt habe, weil sie davor eben noch nicht so deutlich war.)
Du musst nicht in einer Gewerkschaft sein, um Hilft zu bekommen. Jeder Personalrat, sowohl der Schul- als auch der Bezirkspersonalrat sind für dich da, beraten dich und bieten Hilfen an. Du hast den falschen Beruf ergriffen. Das ist kein Problem, das passiert und lässt sich korrigieren. Je früher, desto besser. Du wirst auf jeden Fall eine andere berufliche Tätigkeit finden. Vielleicht nicht so gut bezahlt wie ein verbeamteter Lehrer, aber immer noch ausreichend, um eine Familie mitzuernähren. Nur Mut! Nicht warten! Wer im Lehrerberuf verbleibt, obwohl er spürt, dass es nicht das richtige ist, der ist zeitlebens verloren. Burnout, Depressionen, chronische Unzufriedenheit sind vorprogrammiert. Warte nicht, handele jetzt!
Ich wollte Palims Beitrag einfach stehen lassen, möchte das aber nicht unkommentiert lassen. Das finde ich vor dem Hintergrund des Ausgangsbeitrags dann nämlich doch eine ziemlich weitreichende Einschätzung, äußert der/ die TE doch weniger etwas darüber zu meinen, den falschen Beruf ergriffen zu haben als vielmehr etwas von psychischen Problemen, die offenbar schon länger vorliegen, wegen der er/ sie sich aber nicht längerfristig krankschreiben lassen möchte und davon ausgeht mutmaßlich als Folge dieser Probleme nicht weiter als Lehrkraft arbeiten zu können oder zu wollen. Das ist schon noch einmal eine andere Geschichte, als einfach pauschal zu behaupten „du hast den falschen Beruf ergriffen“.
An dieser Stelle insofern einfach von meiner Site die Ergänzung zu Palims gutem Beitrag, dass es im Sinne deiner Gesundheit DochkeinLehrer sinnvoll sein kann, dir erst einmal externe Hilfe und Unterstützung zu suchen, dir auch einfach zu erlauben, dich wegen deiner vorhandenen psychischen Probleme krankschreiben zu lassen, um dringend benötigte Hilfe zu erhalten, ehe du vorschnell eine Entscheidung triffst einerseits und andererseits ehe du die Kraft in dir hast klarer zu sehen, wohin die Reise nach dem Schuldienst gehen könnte, so du diesen komplett hinter dir lässt (was ebenfalls Mut und Kraft kostet) oder aber was du vielleicht auch ändern müsstest, um als Lehrkraft im Beruf gesund bleiben zu können. Ich wünsche dir in jedem Fall viel Kraft für deinen weiteren Weg.
Meinst du. ![]()
Studentenfutter (scharf und lecker)
Spaghetti arrabiata
Von links kommt bei jeder falsch verstandenen Bezeichnung immer die Rassismuskeule.
Naja die Konsequenz sieht man; sture linke Politik führt zu einer massiven Stärkung der rechten Ränder.
Wir dürfen uns vermutlich bald auf die AfD als stärkste Fraktion in manchen Landesparlamenten gefasst machen.
Echt, so simpel ist das: Ein paar sprachliche Missverständnisse verbohrter Linker, für die Rassismus nur eine Keule ist- wie jeder, der weiter rechts von ihnen steht weiß-, dazu die passende linksgrünversiffte Politik und schwubbdiwupp sitzt die AfD als stärkste Fraktion in den Landesparlamenten? Welchen Anteil haben die Wähler als mündige Bürger an dem Vorgehen, die erst die einen ins Amt gewählt haben und später die anderen? Welchen Anteil hat die Opposition, die eine entscheidende Rolle spielt in unserer Demokratie? Und wann genau ist es für dich in Ordnung von Rassismus zu sprechen und ab wann wird einfach nur eine Rassismuskeule geschwungen?
Ich glaube, dir ist nicht ganz klar, dass "Gymnasiallehramt" nicht nur "fachlich und homogenere Schülerschaft in der Sek 2" bedeutet, sondern, ich glaube, in quasi fast allen Bundesländern, auch Lehramt an Gesamtschulen ist und auch Schülerschaft in der Sek 1. Alternativ gehst du ans BK, aber auch da hast du Schulabbrecher etc.
Das stimmt für BW gerade nicht. Hier gibt es kein Lehramt für Gesamtschulen, da es bis auf eine knappe Handvoll Restschulen eines Pilotprojektes der 70er keine Gesamtschulen gibt im Ländle.
Weil es in Berlin nur eine Frauenvertretung und keine Gleichstellungsbeauftragten in den Schulen bisher gibt.
Der Frauenförderplan heißt ja auch Frauenförderplan obwohl er genau das genannte fördern soll und somit auch auf Männer angewandt wird.
Außerdem hat doch jeder Mann darauf auch Zugriff, wenn es in den Schulen aushängt.
Lass mich das kurz zusammenfassen, ob ich das richtig verstehe: In Berlin stehen bestimmte Vorgaben, die für alle Teilzeitbeschäftigen geschlechtsunabhängig gelten im sogenannten Frauenförderplan. Die damit einhergehenden Informationen werden dann allerdings geschlechtsabhängig nur Frauen persönlich zur Verfügung gestellt. Männer oder auch geschlechtsdiverse Personen sind zwar mitangesprochen so sie in Teilzeit tätig sind, müssen aber selbst darauf kommen, dass sie in diesem besonderen Fall unter dem Oberbegriff der „Frauenförderung“ mitlaufen und sollten es nicht als sexistisch empfunden, wenn es zwar eine damit einhergehende Frauenvertretung gibt an Schulen, aber keine Gleichstellungsbeauftragten, die geschlechtsunabhängig u.a. für die Belange von Lehrkräften in Teilzeit eintreten würden. Ebensowenig sollten Männer und geschlechtsdiverse Personen in Teilzeit sich ungleich behandelt fühlen, nur weil sie anders als Frauen die für sie ebenfalls gültigen Vorgaben aus dem Frauenförderplan nicht ins Fach gelegt bekommen, sondern selbst herausfinden müssen, wo diese zu finden wären.
Habe ich das richtig verstanden soweit? Wenn ja: Verstehst du, warum dieses Vorgehensweise für Männer und geschlechtsdiverse Personen in Teilzeit eine Ungleichbehandlung darstellt einerseits und rein nominell auch eine Ausgrenzung andererseits (schließlich sind gerade nicht alle Betroffenen Frauen)?
Jap, im grunde genommen hast du recht. Und nein, ich empfinde es nicht als unsensibel... dass ich diesen Schritt gehe, hätte ich vor 2 Jahren noch verneint und man gibt viel auf ... deshalb ist es auch mein Ziel eine Schule zu finden, an der man (hoffentlich) mit Respekt behandelt wird. Denn meinen Job ziehe ich voll durch (auch weiter mit Leidenschaft 🙂), aber ich muss einfach näher an meinen Wohnort. Da führt kein Weg dran vorbei ... 😉
Dann geh den Weg der Kündigung und Neueinstellung. Das ist die schnellste Lösung für dich, die dir die größten Freiheiten lässt bei der Suche nach einer neuen Stelle. Ich kenne deine Fächer nicht, aber mit deiner Offenheit für Gesamtschulen sollte es letztlich recht einfach sein eine Vertretungsstelle zu finden in der SEK.I, wo schließlich fast überall händeringend Personal benötigt wird, basierend auf der du dich dann auch für passende Festanstellungen bewerben kannst. Schön, dass du so für deine Mutter da bist, jetzt, wo sie dich braucht.
Das stimmt für Hessen nicht.
Da kann man entweder 2/3 Teilzeit oder 50% Teilzeit machen. Das Einführungssemester (3 Monate) und Prüfungssemester (6 Monate) müssen allerdings in VZ absolviert werden. Lediglich das 1. und 2. Hauptsemester können auf 3 bzw. 4 Semester gesplittet werden. Allerdings müssen die Seminare exakt so besucht werden, wie von den VZ Refs, nur halt eben 1 oder 2 Semester länger. Lediglich die Unterrichtsstunden werden von 12 auf 8 bzw. 6 in den Hauptsemestern reduziert (verteilt auf beide Fächer über die komplette Zeit) und die UBs werden zeitlich gedehnt. Da würde ich es mir wirklich überlegen, ob es das wert ist um 6 Monate bzw. 12 Monate zu verlängern, wo man nur ganz gering entlastet wird, dafür aber die komplette Zeit entsprechend weniger bezahlt bekommt und erst später in den Beruf einsteigen kann.
Erfahrungsgemäß wurde uns berichtet: Je mehr Zeit man hat umso mehr investiert man in Vorbereitung, noch hübschere ABs etc. So dass die Zeitersparnis kaum zu spüren ist. Außerdem muss man irgendwann seine Ref Gruppe wechseln, sobald die fertig sind und landet in neuen Gruppen, was auch eher als belastend empfunden wird.
Es geht aber nicht um Hessen, sondern um BW bei der TE und auf die für BW gültigen Vorgaben habe ich mich bezogen in meinem Beitrag, wie aus dem Kontext völlig klar sein sollte. Welche Relevanz sollte die hessische Regelung also haben für sie?
Im Lehramtsstudium und in Praktika habe ich wahnsinnig oft vom »Praxisschock« oder dem Zerbrechen der studentischen Ideale an der schulischen Realität gehört. Das scheint in der Darstellung ebenso vorprogrammiert wie der Burnout, Clinch mit den Eltern etc. pp.
Ist da was dran? Falls ja: Gab es bei Euch da Kipp- oder Schlüsselmomente oder war/ist das eher ein Prozess?
Welche Ideale sollen denn ganz konkret woran zerbrechen? Was wurde dir da bislang erzählt?
Ich kenne das jedenfalls nicht, bin aber auch nicht mit völlig an der Realität vorbeigehenden Vorstellungen oder verklärten Idealen von SuS, Schule und Unterricht in den Schuldienst gegangen.
Was sagt deine Gewerkschaft zur Situation? Ist der Personalrat eingebunden und informiert sowohl in/über deinen Versetzungswunsch samt Gründen, als auch die Situation mit deiner SL?
Ich verstehe nicht, inwiefern andere Schulen dich aus dem Vertrag herausbekommen sollten. Diesen hast du doch nicht mit einer bestimmten Schule geschlossen, sondern mit dem Land NRW oder bist du an einer Privatschule tätig?
In jedem Fall steht dir immer der Weg der Kündigung und Neubewerbung offen, wenn alle anderen Wege gegangen und gescheitert sind, erst einmal solltest du aber mit Unterstützung des Personalrats und deiner Gewerkschaft sowohl für eine Verbesserung deiner aktuellen Arbeitssituation kämpfen, als auch für eine Versetzung.
Ob deine Situation an der Schule bereits schwerwiegend genug ist, um eine Notversetzung außerhalb der üblichen Termine und Fristen zu rechtfertigen kann von uns niemand beurteilen. Genau dafür musst du dir diese Mitstreiter:innen vor Ort beim PR, sowie ggf. deiner Gewerkschaft suchen, denen du alle erforderlichen Details darlegen kannst.
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