Nur kurz: du hast positive und negative Kritik geerntet.
Die positiven Dinge behältst du bei, an den negativen arbeitest du. Alles normal bis hierhin.
Ergänzend zu diesem wirklich wertvollen Hinweis, noch der Hinweis, dass du bislang gerade einmal zwei Stunden Unterricht vor zwei Jahren (!) gehalten hast Karina.nln . Mit anderen Worten du hast quasi null Erfahrung bei der Unterrichtsplanung, Unterrichtsdurchführung, null Routinen, die dir Sicherheit geben könnten, nichts, was du aus dem Ärmeln schütteln könntest spontan, wenn es besser oder schlechter läuft als geplant. Sei also nicht so streng mit dir und bezweifle nicht direkt deine Berufswahlentscheidung, sondern arbeite einfach kontinuierlich weiter an dir während dieses Praktikums. Wenn du unsicher bist, wie du dich während Hospitationen verhalten sollst, dann frag deine Mentorin im Praktikum einfach, was diese von dir erwartet. So bekommst du Klarheit, ob es in Ordnung für diese wäre, wenn du SuS zurechtweisen würdest.
Pick dir für die nächste von dir gehaltene Stunde maximal zwei Punkte heraus aus der Kritik zur ersten Stunde, die du versuchst gezielt anzugehen und besser zu machen. Plan bewusst mit ein, was du machen musst, damit diese beiden Punkte besser laufen können. Wenn das dann rund läuft kannst du dir die nächsten beiden Kritikpunkte vornehmen, wenn nicht, schaust du eben, warum es nicht geklappt hat, lernst dazu und versuchst es beim nächsten Mal auf einem anderen Weg besser zu machen. Wenn du unsicher bist, welche zwei Punkte du herausnehmen sollst, dann besprich das ebenfalls mit deiner Mentorin. So erfährt diese auch, wie du mit der erhaltenen Kritik konstruktiv umgehen möchtest, was ein Pluspunkt ist für dich.