Beiträge von CDL

    Ich bin lieber gesund und arbeite als krank zuhause (diese Form "frei", bei der ich krank im Bett liege ist nämlich ätzend).

    Da ich nicht weiß, was "Piken" bedeutet, würde ich wenn mir das jemand an den Kopf werfen würde als mögliche Erkrankung wohl erst einmal google, worum es eigentlich geht, ohne externen Impuls aber definitiv entspannt abwarten, da ich über dieses mir unbekannte Phänomen ja nicht nachdenken würde. (Geht es darum, dass es einen juckt?)

    Diktat oder Lied?

    Ok, dann sind wir uns scheinbar einig, dass dieser Weg nur in diesem spezifischen Fall erstrebenswert sein könnte. Wenn es nur irgendwie möglich ist eine reguläre Planstelle zu erhalten, ist diese doch immer zu bevorzugen, auch wenn man "nur" angestellt wird, da man ja doch deutlich höher eingruppiert wird.

    Meiner Meinung nach: Ja. Aber nachdem weder du, noch ich diesen Weg gegangen sind, sondern etwas Anderes für uns gewählt haben und angesichts unserer Qualifikation als überzeugend empfunden haben, können wir womöglich beide nicht wirklich beurteilen, welche Aspekte den Weg der Entfristung vielleicht noch attraktiv machen könnten.

    Warum sollte man diese Entfristung wollen und immer Lehrkraft zweiter Klasse bleiben?

    Für manche kann das im Wunschlehramt der einzige Weg sein an einen unbefristeten Vertrag im Schuldienst zu kommen, beispielsweise für Nichterfüller. Abgesehen davon fällt mir persönlich auch kein Grund ein, das anzustreben, wenn man eine Alternative hätte. Wo diese aber fehlt…

    Geschichtlich bin ich nicht sonderlich belesen, glaube aber zu wissen, dass die "Deutsche Sprache" von einem gewissen AH durchgesetzt wurde. Zwar haben viele deutsche Dialekte regional überlebt, dennoch wurden viele Entwicklungen quasi ausgelöscht. Für mich ist das kein Grund zu feiern.

    Vielleicht solltest du dich erst einmal einlesen in die Thematik, ehe du dir ein Urteil zusammenklöppelst über dein Bauchgefühl zu dir nicht bekannten historischen Fakten.

    Die „deutsche Sprache“ gab es schon vor Hitler. Was die Nazis durchaus gemacht haben ist eine bestimmte Art der Parteisprache durchzusetzen, die teilweise noch bis Anfang der 60er Jahre in Form spezifischer Ausdrücke wie „volksfremd“, „Rassenschande“, „Vierteljude“ im Duden zu finden waren. Die Verbreitung des NS- Vokabulars war dabei durchaus ein Anliegen der Parteipropaganda unter Goebbels, sowie der Zensur von Medien.

    Auf den Seiten der bpb kann man einiges zur Thematik finden und nachlesen. Vielleicht magst du im Anschluss daran dann einfach ausführen, welche Entwicklungen nicht nur deinen Vermutungen nach, sondern tatsächlich „quasi ausgelöscht“ wurden. Mir persönlich fällt zu diesem Aspekt jedenfalls spontan nichts ein, ich würde aber gerne dazulernen, falls sich das faktisch untermauern lässt.

    Ich kann beim besten Willen nichts Schönes an einem Diktat erkennen und sehe wirklich nicht, inwiefern das eine positive Art sein soll eine Sprache zu feiern. Dazu ist das für mich zu eng verknüpft mit knallharten Bewertungen (und zwar obwohl meine schlechteste Note im Diktat eine 2 war als Schülerin). Sprachfreude verknüpfe ich eindeutig nicht mit Diktaten.

    Was macht für dich den Gedanken an ein Diktat zu etwas Schönem pepe ?

    Ich habe nur noch ein Elternteil, dem es sehr unangenehm wäre, wenn ich als Tochter die körperliche Pflege übernehmen würde. Sollte diese also nötig werden, dann wird vorrangig professionelle Pflege eingesetzt werden, den Wünschen der betroffenen Person entsprechend und soweit zahlbar (wovon ich aber ausgehe, da ich die finanziellen Mittel kenne). Dies geschrieben habe ich persönlich aber kein Kopfproblem mit Pflegeleistungen, die ich während meines Studiums mehrere Jahre lang als Freizeitbegleitung bei der Lebenshilfe regelmäßig erbracht habe und würde diese bei Bedarf natürlich auch in der Familie leisten.

    Trick or treat?

    Das ist leider bei manchen Fächerkombinationen nicht so einfach.

    Zumindest hier in BW würde den meisten Lehrkräften für gymnasiales Lehramt die Bewerbung auf Planstellen in der SEK.I wenngleich nachrangig berücksichtigt, dennoch weitestgehend offen stehen mit - je nach Wunschregion und Wunschschulart- exzellenten Einstellungschancen. Das dürfte inzwischen bundesweit in der SEK.I der Normalfall sein, wenn selbst wir in BW das praktizieren. Wem es also vor allem um die Sicherheit einer Planstelle geht, der findet mit Sicherheit Optionen im eigenen Bundesland. Wem es zuerst um die Schulart und erst danach um die unbefristeter Beschäftigung geht, der muss eben in der einen oder anderen Weise kompromissbereit sein, bei aktuell nicht gesuchten Fächern an Gymnasien der eigenen Region.

    Vielen Dank für deine Mithilfe, bin wirklich über jeden Datensatz happy :) Dazu ist es eine (für das Forschungsfeld der Unterrichtsqualität) spannende Sache. Die Beschränkung auf das Fach Wirtschaft liegt am Studiendesign sowie am Umfang.

    Ich habe mir die Umfrage noch nicht angesehen, aber wenn sie vernünftig gestaltet ist, dann schick den Link samt deiner Bitte um Mitwirkung an die Lehrerseminare hier in BW. Zumindest mein Ausbildungsseminar (Freiburg) hat vernünftig erstellte Umfragen auch an Anwärter: innen weitergeleitet (die in deinem Fall als Multiplikatoren dienen könnten, um deine Umfrage in ihren Fachschaften zu verteilen), sowie in manchen Fällen an Schulen mit der Bitte um Unterstützung angehender Lehrkräfte.

    Der Schulträger stellt kein Geld mehr dafür zur Verfügung. Angeblich

    Wenn ihr daran zweifelt, dann setzt entweder euren PR darauf an, Fakten zu besorgen oder nutzt eure Kontakte zu Lehrkräften benachbarter Schulen, um einfach nachzufragen, wie das bei ihnen geregelt ist. Dann wisst ihr, ob das tatsächlich. Eine Vorgabe des Schulträgers ist und bekommt ein top vielleicht gute Lösungsideen aus anderen Schulen, wie man dennoch zumindest ein kleines Budget erlangen kann.

    Gibt es einen Grund, wieso es nur um die Vorbereitung im Fach Wirtschaft geht?

    Ich rate mal, weil es sich genau genommen um Mithilfe bei einer Masterarbeit handelt. Das würde zumindest erklären, warum ich den Namen des Erstellers der Umfrage nicht online bei der Uni Konstanz finden kann, was bei einem Dozenten/ Lehrstuhlinhaber der Fall wäre.

    Vielleicht könntest du kurz für Klarheit sorgen Haix , in welchem wissenschaftlichen Kontext die Umfrage steht oder ob es einfach um eine Mitwirkung an einer Masterarbeit im Fach Wirtschaftslehre geht.

    Der effektivste Weg für euch Personen eurer Zielgruppe zu finden wäre es, eure Umfrage an die Seminare in eurem Bundesland zu senden mit der freundlichen Bitte, diese an die aktuellen und letztjährigen Anwärter :innen zu senden. Zumindest mein Seminar hat vernünftig erstellte Umfragen auch an uns weitergeleitet im Ref. Meine Schule macht das ab und an auch, wenn eine entsprechende Bitte des nächsten Seminars uns erreicht.

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