Beiträge von CDL

    Eine Altersgrenze für die Verbeamtung dürfte es in jedem Bundesland geben. sehr kompliziert ( Frage 1) schreit allerdings nach einer fundierten Rechtsberatung, z.B. durch deine Gewerkschaft, statt nach unbestätigten Informationen aus einem Forum. Vielleicht kann dir Finnegans Wake aber dennoch die eine oder andere Frage beantworten.

    Zur Präzisierung: Geht es bei der Versetzung um einen Platz aus dem Ländertauschverfahren und deine Frage wäre, ob du diesen noch nachträglich ablehnen könntest, falls der Amtsarzt kein grünes Licht gibt für die Verbeamtung?

    Vielen Dank für die Ideen. :D

    Die Aufgabe ist ja nur, damit wir uns in unserem Seminar besser kennen lernen und die ganze Gesichte aufgelockert wird. Alles halb so schlimm. Wir hatten auch welche, die haben nur eine PowerPoint gemacht und andere eine Bildershow.

    Wir werden alle Berufsschullehrer. Haben sozusagen, von Sozpäd, über Eisenbahnler, Metaller, Elektriker hin zu KFZ alles dabei.

    Dann stress dich nicht unnötig mit zusätzlichem Arbeitsaufwand, sondern mach es so, wie es für dich sowohl von deiner Persönlichkeit her passt, als auch vom Zeitaufwand her. Nutz die so eingesparte Zeit lieber dafür, etwas für dich zu machen, was deine Ressourcen stärkt.

    Wofür brauchst du denn so häufig Magnete? Ich benötige sehr selten welche - obwohl wir die auch in fast jedem Klassenraum haben -; eigentlich nur, wenn SuS mal Plakate präsentieren und in dem entsprechenden Raum keine Pinnwand vorhanden ist.

    Wir haben ein Sammelsurium bei uns aus Kreidetafeln und Whiteboards, erster mit Bildschirmen oder Beamern, letztere mit Beamern teilweise als Smartboards. In der Theorie kann ich in jedem Raum z.B. zur Hausaufgabenbesprechung einfach eine passende PPT zeigen, in der Praxis funktioniert mal der HDMI- Anschluss nicht, mal die drahtlose Verbindung nicht, etc., so dass ich eben doch anschreiben müsste. Ich habe insofern bei komplexeren Besprechungen einfach Ausdrucke mit Ergebnissen, die ich magnetisch anbringe, das geht immer noch schneller als Anschreiben und ist genauso übersichtlich, wie die PPT- Folie. Da ich infolge motorischer Probleme in der Hand manchmal nicht so schnell schreiben kann, ist das generell eine Entlastung für mich, wenn die Technik nicht mitspielt. Dazu kommen dann in der Fremsprache A4- Zettel mit Klassenraumvokabular, die ich infolge wechselnder Unterrichtsräume bei Wanderklassen nicht einfach an der Pinnwand für die nächste Stunde belassen kann, Plakate der SuS,…

    Schau dir erst einmal vor Ort an, was für Tafeln etc. es gibt, ehe du Material besorgst, welches du gar nicht einsetzen kannst. Bring dann in Erfahrung, was die Schule stellt. Wir haben z.B. Kreidetafeln und Whiteboards, ergo habe ich immer für beides Schreibmaterial dabei. Für Korrekturen nehme ich rote/ grüne Kulis oder Stabilos, da ich als Linkshänderin mit Füller zu viel verschmieren würde, andere nehmen aber nur Füller- das ist also eine Typfrage, was du da nehmen möchtest.

    Noten notiere ich digital, ergo kein Notenheft aus Papier. Mein Lehrerkalender ist noch aus Papier- auch das ist aber eine Typfrage, viele arbeiten da komplett digital. Wenn du einen Papierkalender nehmen möchtest, dann probier einfach einen aus im ersten Jahr und finde für dich heraus, was du brauchst. Ich brauche wirklich nur den Kalender mit ausreichend Platz zum Aufschreiben von Notizen, den ganzen Schnickschnack von Lehrerkalendern brauche ich gar nicht, deshalb überlege ich auch auf einen digitalen Kalender umzustellen.

    Ich habe ein kleines Mäppchen immer dabei mit Schreibzeug, da ist u.a. ein Marker drin, ansonsten habe ich aber auch Dinge wie Post its oder Marker auch einfach an meinem Platz in der Schule. Die brauche ich im Unterricht nämlich nur höchst selten, muss sie also nicht beständig in der Tasche mitschleppen.

    Ich habe eine große Umhängetasche aus LKW- Plane für Schultage, an denen ich viel mitnehmen muss und für alle anderen Tage einen stinknormalen Rucksack mit Laptopfach. Auch da: Finde für dich heraus, was zu dir passt. Wenn du schon einen Rucksack hast, den du gerne nimmst, dann starte doch einfach damit. Wenn der dir zu klein sein sollte im Alltag findest du das schnell heraus und kannst dann aber zielgerichtet schauen, was zu deinem tatsächlichen Bedarf passt.

    Was ich tatsächlich immer mit dabei habe in der Tasche sind Magnete. Die verwende ich nämlich an fast jedem Schultag. Oft habe ich außerdem einen kleinen, weichen Ball dabei oder Softwürfel. Das hat sich aber auch erst nach und nach entwickelt, weshalb ich dir auch da raten würde erst einmal zu schauen, was du basierend auf deiner Art zu unterrichten am Ende an Materialien benötigst und oft genug verwendest, um diese tatsächlich in die Tasche zu packen, nicht nur in der Schule am Platz zu lagern und bei Bedarf mitzunehmen.

    „Ziemlich beste Freunde“ kommt aus meiner Sammlung noch immer gut an, schaue ich selbst auch immer wieder gerne. Habe ich zuletzt vor zwei Jahren gezeigt. „Les choristes“ berührt mich auch immer noch, interessiert SuS aber weniger.

    La Boum finde ich persönlich grässlich. Das wird nur noch geschlagen von den grauenhaften Stereotypen, die in Monsieur Claude und seine Töchter zelebriert werden. Beides würde ich insofern niemals zeigen.

    Um welche Altersgruppe geht es bei euch denn und wie lange lernen diese denn bereits Deutsch bzw. Französisch? Was genau verstehst du unter einem „angemessenen Film“? Was muss dieser leisten?

    Ich kann zur Sache nichts beitragen, aber um Gottes Willen, ich würde direkt wieder aussteigen und mir einen anderen Job suchen 🙈

    Welches Fach steckt denn dahinter, hat das irgendeinen Bezug?

    Ehrlich, mich gruselt es bei sowas.

    Ich hatte so eine Fachleiterin im Ref, die uns konstant mit irgendwelchen Methoden malträtiert hat in Fachdidaktik, die sie ganz besonders toll und kreativ fand, insofern kommt mir das durchaus vertraut vor. Zur Begrüßung in der ersten Stunde sollten wir spontan in 5min ein vierzeiliges Gedicht verfassen, aus dem unser Name und eine unserer Stärken hervorging, verbunden mit der Begründung für unsere Fächerwahl. Nachdem ich schon als Kind eine Vorliebe für Limericks und Schüttelreime hatte, war das für mich zwar kein Problem, ich hatte aber bis heute noch keine Klasse, in der ich diese für die SEK.I angeblich super- taugliche Begrüßungsmethode jemals hätte anbringen können erfolgreich.

    - Büttenrede/Gedicht schreiben zur Selbstvorstellung (in ersterem Fall natürlich stilecht im Kostüm präsentieren)

    - pantomimische Selbstvorstellung

    - Selbstvorstellung tanzen im Stil der Eurythmie

    - Kurzbiographie als Kurzgeschichte/Märchen umschreiben

    -Minirollenspiel à la "Neulich, beim Vorstellungsgespräch..." (je nach Typ seriös bis irrwitzig aufbereitbar)

    ...

    Was passt zu dir euch? Womit fühlst du dich wohl? Was genau wird als "kreativer Ansatz" verstanden von euren Dozierenden und was ist die Zielsetzung des Ansatzes neben der reinen Inhaltsebene, sprich was sollt ihr daran methodisch üben und zeigen?

    Das ist etwas naiv gedacht … meinst du nicht ?

    Das Geld was verteilt wird muss ja irgendwoher kommen …

    Und was weg ist kann nicht mehr woanders eingesetzt werden …

    Und du meinst, diejenigen zu treten, die noch ein bisserl weniger haben und noch ein bissel ungeschützter sind würde dazu führen, dass Mindestlohn- oder Transferleistungen ansteigen? Das halte ich für etwas naiv gedacht..

    Vergiss es. Meine Erfahrung ist, dass Laien das nie hinbekommen, egal aus welcher Branche. Im Zweifelsfall heißt es dann, dass man das doch überhaupt nicht vergleichen könne. Und dann bekommst du noch kluge Tipps für deinen Unterricht, mit denen dann begründet wird, dass du ganz falsch an die Sache herangehst.

    Ich soll mich hier in meiner Klinik immer mal wieder dafür rechtfertigen, dass wir bei 40 Stunden Arbeitszeit nur 26 Stunden unterrichten. Mittlerweile frage ich dann immer zurück, warum unsere Therapeuten schon stöhnen, wenn sie 8 Patienten haben, und dass man doch bei 40 Stunden locker 38 Patienten betreuen könnte - 38 Stunden Einzeltherapie plus 2 Stunden Gruppentherapie. Antwort? Siehe oben.

    Na ja, mit etwas gutem Willen und Respekt vor der Arbeit anderer bekommt man das auch als Laie hin. Ich habe nämlich kein Problem damit nachzuvollziehen, warum der Marburger Bund bestimmte Arbeitszeitregelungen für Ärzte seit Jahren anprangert oder warum Therapeuten Ebene nicht Patientinnen und Patienten am Fließband abfertigen können, auch wenn ich beide Berufe nicht ausübe. Umgekehrt kenne ich auch ausreichend Exemplare andere Berufsgruppen, die das mit der Belastung für unsere Berufsgruppe nachvollziehen können, obwohl sie vielleicht nicht so genau wissen, wie sich unsere Arbeitszeit zusammensetzt.

    Wenn ich mir die Forderung nach der ersten Aufregung nochmal in Ruhe ansehe dann liegt sie doch noch deutlich über dem Bundesabschluss. Mindestens 500 Euro mehr bedeutet für mich mit Eg11 knappe 10%. . Selbst bei Eg 13 in der letzten Stufe sind es noch 8%. Das ist zwar noch immer kein voller Inflationsausgleich. Nur welche Sparte hat den bekommen? Und die großen Kämpfer der Nation ob IgBCE oder IG Metall die werden auch in den nächsten Lohnrunden kleine Brötchen backen, weil aufgrund der Energiepolitik sich Deutschland kaum noch lohnt. Da investiert man lieber im Ausland.

    Es geht bei der ersten Forderung aber ja nicht um das, was man am Ende tatsächlichlich bekommt. Deshalb dürfte die erste Forderung durchaus den vollen Inflationsausgleich beinhalten und sollte es meines Erachtens auch. Runtergehandelt wird dann sowieso noch, dann aber vielleicht nicht ganz so tief nach unten.

    Auch das ist wieder ein Punkt, der maßgeblich von der Politik beeinflusst wird und daher natürlich davon abhängt, was die Bürger alle 4 Jahre in die Wahlurne werfen.

    Oh bitte, wenn die vergangenen Jahrzehnte etwas überdeutlich bundesweit gezeigt haben, dann dass am Ende wir Erwachsene, die wir wählen,, nicht wirklich dazu bereit sind etwas von unseren Vorteilen abzugeben, damit tatsächlich mehr Geld im Bildungsbereich landen kann, um Probleme, die schon lange bestehen und bekannt sind oder die absehbar waren/ sind, tatsächlich anzugehen. Den aktuellen Lehrkräftemangel kann keine Entscheidung an der Wahlurne der nächsten 10 Jahre ändern und auch danach wird wohl Bildungspolitik nur das sein, was man sich nett ins Wahlprogramm schreibt, nur um am Ende eben doch lediglich Schmalspurlösungen auf Kosten der Kinder (und teilweise auch der Bestandslehrkräfte) durchzusetzen. Das wird auch keine neue Partei in Regierungsverantwortung ändern, weil das Problem nicht in Parteiprogrammen zu verorten ist, sondern in den Entscheidungen, die wir Wähler: innen letztlich goutieren und das sind eben zuallererst Entscheidungen, die gefühlt oder auch tatsächlich dem Arbeitsmarkt und der Wirtschaft dienen, keine Entscheidungen, die anderer Leute Kinder bessere Ausgangsbedingungen verschaffen, als die Eltern alleine das vermögen würden. Dazu ist letztlich der neidische und missgünstige Blick nach links und rechts bei zu vielen Menschen zu tief verwurzelt, wie auch der Zuspruch für die AfD recht nachdrücklich zeigt: Da wird denen, die einem selbst gar nicht wegnehmen, noch nicht einmal der Asylanspruch gegönnt.

    Wenn die Frage nach Qualität und Quantität aufkommt, wird sie natürlich schülergerecht erklärt. Gleichzeitig mache ich ihnen auch bei Aufkommen solcher Fragen klar, dass unser gemeinsames Ziel ist, sich nicht regelmäßig im Wettkampf mit Mitschülern zu sehen, sondern sich auf seine eigene Lernrntwicklung zu konzentrieren. Natürlich hat es Gründe, warum Esra die 3 und Kai die 2 bekommt, aber dann lenke ich das Gespräch von Kai weg hin zu Esras eigenen Stärken und Schwächen mit dem Ziel, ihr Möglichkeiten aufzuzeigen, die eigenen Stärken auszubauen und die Schwächen sukzessive zu reduzieren, sodass sie, wenn sie sich an die Tipps hält, bei der nächsten Notenbesprechung eine 2 statt eine 3 erhält.

    Ich verstehe dich so, dass es in deiner beruflichen Praxis, das von imaginierte Problem ebenfalls nicht gibt, was es umso absurder macht, dass du das Bedürfnis verspürst dieses künstlich zu konstruieren. Nachdem du aber ja auch mir als behindertem Menschen erklären willst, wie man sich als solcher in unserer Gesellschaft fühlt, scheint absurd bis grotesk einfach die Überschrift zu deinen Beiträgen in diesem Thread zu sein. Ich hoffe, in den Gesprächen mit deinen SuS gelingt es dir etwas sinnvoller und zielführender zu agieren.

    @CDU: Es hat nichts mit Empathielosigkeit zu tun, wenn es als unfair empfunden wird, wenn Schüler mit unterschiedlichen Maßstäben bewertet werden. Bereits Kinder sind sensibel genug, zu wissen, dass behinderte Menschen manche Dinge nicht so gut können wie Menschen ohne Behinderung oder zur Erledigung mancher Dinge Hilfe benötigen. Empathie konkurriert hier jedoch mit Gerechtigkeit, eine Eigenschaft für die Kinder sehr sensibel sind. "Warum kriege ich eine 3 und Kai eine 2 mündlich, obwohl ich mich viiiiel häufiger gemeldet habe?". Du hast sicher auch schon solche Fragen gehört.

    Kinder mit Einschränkungen sind sich ihrer Sonderrolle in unserer Gesellschaft bewusst. Sie wollen nicht unnötig für Dinge, die außerhalb ihres Beeinflussungsspielraums liegen, benachteiligt werden, wollen aber auch nicht aus Prinzip heraus in Watte gepackt werden. Ein schwieriger Spagat, vor dem auch viele Schulen mit Inklusionsschülern stehen.

    Ich heiße zwar nicht „CDU“, aber vermute mal, dass das an mich gerichtet ist und finde es geradezu grotesk, dass du ausgerichtet mir, als Menschen mit Behinderung etwas darüber erzählen möchtest, wie man sich damit wohl fühlt in dieser Gesellschaft.

    Nachdem ich selbst betroffen bin, gelingt es mir ganz problemlos meinen SuS an meinem eigenen Beispiel und ohne Beschämung von SuS mit Förderstatus deutlich zu machen, warum ein Nachteilsausgleich für einen Menschen mit Behinderung z.B. in Form eines Förderstatus keine Ungerechtigkeit darstellt. Ebenso problemlos erkläre ich meinen SuS anhand von Bewertungskriterien, warum man nicht einfach einfach für die Frequenz seiner Meldungen eine bessere Note erhält- eine Frage, die, wie du wissen solltest, gar nichts mit zieldifferenter Beschulung zu tun hat, sondern damit, dass man SuS erst dafür sensibilisieren muss Quantität und Qualität zu differenzieren. Und schließlich ist es mir zumindest ein Leichtes meinen SuS zu verdeutlichen, warum ein Schüler im Hauptschulniveau für seine Leistungen ebenfalls eine Zwei erhält, wie ein Schüler auf Realschulniveau, das verstehen die SuS wirklich problemlos in der schulischen Realität. Warum sollte es dann plötzlich problematisch sein, das bei einer anderen Art zieldifferenter Beschulung, nämlich mit Förderschulstatus zu erläutern? Ich habe keine Probleme, das mit meinen SuS zu klären? Kennst du derartige Probleme aus der Praxis?

    Bitte keine Unterstellungen an der Stelle! Die Frage an Schmidt kann sicher ohne solche Andeutungen auskommen.

    Ich habe dich wiederholt gefragt. Welchen Konflikt du dir imaginierst, das wolltest du inhaltlich nicht wirklich ausführen, also bleibt mir nur zu interpretieren, was du geschrieben hast, damit das überhaupt irgendeine Art von Sinn ergibt. Wenn die Interpretatin dir nicht gefällt bzw. fehlerhaft ist, dann bitte, füll die Interpretationslücken, indem du einfach mal Tacheles schreibst, worum es dir eigentlich geht. Ein letztes Mal also die Frage an dich: Welchen Konflikt imaginierst du?

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