Beiträge von CDL

    Also BW erkennt eindeutig nicht ALLES bei den Erfahrungsstufen an, was man vorab beruflich gemacht hat, ehe man in den Schuldienst gewechselt ist, vieles wird dann erst bei der Pensionsberechnung mit berücksichtigt (dort aber immerhin).

    Welche BL erkennen deines Erachtens denn ALLES an und woher hast du deine diesbezüglichen Informationen? Vielleicht ist das am Ende doch nur viel Lehrerzimmergerüchteküche, weil woanders das Gras angeblich immer grüner ist…

    Bei den Überstunden gibt es zumindest hier in BW einen Unterschied zwischen sogenannten Bugwellenstunden (quasi Vorgriffstunden, die man im einen Jahr über das Soll leistet unbezahlt, um diese Stunden in späteren Jahren als Ermäßigungsstunden zu bekommen, gibt es, wenn es einen längerfristigen Ausfall zu kompensieren gilt, so dass die Mehrarbeit absehbar andauern wird) oder MAU- Stunden, also klassische Mehrarbeit, die dann- wie vermutlich in allen Bundesländern üblich- auch nicht erst seit der Pandemie erst ab der 4. Mehrarbeitsstunde bezahlt werden. Drei Stunden gelten quasi als „Bagatellgrenze“, die durch die Besoldung mit abgedeckt sind. Bei KuK in TZ gilt das dementsprechend nur anteilig.

    In welchem Bundesland kann man geleistete Mehrarbeit ummünzen in einen schadlose Frühpensionierung, sprich ohne Auswirkungen auf die Pensionshöhe? Das ist mir neu, dass das regulär gehen soll.

    Wenn du den Tee in der 125-ml-Kanne achtmal aufgießt, hast du insgesamt 1 l getrunken. Und weit mehr davon gehabt als bei einer 1-l-Kanne.

    Äh, nein, dann hast du 8 mal 125 ml aufgegossen und noch nix getrunken. Könnte daran liegen, dass ich den Tee weggetrunken habe, während du noch mit weiter aufgießen beschäftigt warst :prost: oder daran, dass ich es sprachlich mal genauso genau nehme, wie du sonst oft. :P;)

    Bringt jede:r etwas mit oder verteilt ihr den Suppentopf?

    Ich hoffe doch, der Inhalt wird verteilt, nicht bloß der Topf von Hand zu Hand weitergereicht. :zahnluecke:

    Bei mir gibt es an Schultagen prinzipiell und wenn ich frei habe oft zum Frühstück Porridge mit ein paar Nüssen/ Saaten und hin und wieder etwas Obst. Geht schnell (Milch/ Pflanzendrink in der Mikrowelle erwärmen während ich mich anziehe, durchziehen lassen mit den Haferflocken während ich mit dem Hund gehe, fertig), ist schön warm (das vertrage ich besser, wenn ich früher aufstehen muss, als mein Biorhythmus das gut findet, kaltes Frühstück bekomme ich vor der ersten Stunde nicht runter) und lecker. An den restlichen Tagen gibt es wahlweise etwas mit zum Frühstück, kein Frühstück oder einfach lecker selbstgebastelten Brot oder Brötchen vom Bäcker mit Belag. In der Schule esse ich einmal die Woche eine belegtes Brot mit Käse vom Bäcker, sonst ggf. einen Apfel/ Banane/ Birne oder auch mal einen Müsliriegel (ich steh total auf diese Dinger von dm mit den Oblaten, das erinnert mich immer an die Weihnachtsbäckerei früher mit meiner Mutter, wo wir Kinder versucht haben uns eine Oblate zu stibitzen, die immer gut behütet wurden für die Lebkuchen, weil das Geld damals knapp war). Ich bewundere immer die KuK, die sich morgens auch noch komplette Vesperdosen kreativ befüllen oder gar Zeug zum Aufwärmen mitbringen. Das ist mir ehrlich gesagt immer zu viel Stress, ich habe in der Schule aber auch einfach stressbedingt so gut wie nie Hunger und auch nur selten Appetit, da würde sich das also nicht lohnen für mich. Meist esse ich vormittags in der Schule nämlich gar nichts, trinke nur viel Wasser, meinen mitgebrachten grünen Tee und ggf. einen Kaffee.

    Mittags bin ich meist erst einmal zu fertig, um zu kochen, weil erst der Hund raus muss, also gibt es da oft einfach eine große Schüssel Salat, ggf. mit etwas Fisch oder Fleisch. Gekocht wird wenn, dann am Abend und dann je nach Stresspegel/ Kraftreserven vegetarisch/ vegan (das finde ich ob des vielen Gemüses immer besonders lecker), Pasta mit Gemüse und ggf. Fleisch/ Fisch, Reis mit Sche** (was halt da ist) oder auch mal einfach eine Pizza (gern selbst gemacht).

    Und auch da ist es bei uns nicht mehr wie früher, die Kinder merken schnell, dass etwas Abstand doch meist angebracht ist und hilft.

    Das klingt finde ich eher erschreckend als Grundhaltung bei Grundschülern angesichts dessen, wo wir inzwischen mit Covid stehen. Ich finde es gut, dass unsere aktuellen 5er wieder genau so begeistert ihre Köpfe zusammenstecken wie das vor der Pandemie der Fall war und nicht mehr ständig verängstigt wirken. Ersteres wegzulassen würde Ansteckungen nicht verhindern (sie sitzen schließlich trotzdem im selben Klassenraum den ganzen Tag), letzteres wieder so greifbar im Klassenraum zu haben dagegen etwas, was unsere SuS mental krank machen würde. Wir haben doch wirklich schon genügend junge Menschen, die die Zeit der Pandemie psychisch schlecht verkraftet haben, weil sie nicht mehr einfach Kinder sein konnten, sondern in Dauerangst gelebt haben.

    Ja, alle mit gesundem Menschenverstand und Uni-Abschluss sind stets über alles aufgeklärt, sind unfehlbare Autodidakten, stellen nie Fragen. Da frage ich mich, wieso diese ganzen studierten Menschen in der Politik etwa nicht die von der Verfassung vorgesehene amtsangemessene Alimentation beachten. Dieses Weltbild hätte ich gern.

    Was genau an unserer Besoldung erachtest du warum als nicht amtsangemessen?

    Ich freue mich auf eine schöne Auszeit, und zwar allein. Wer single ist, kann sich das vllt. nicht vorstellen, aber ich fahre gerne ALLEINE ans Meer, meist einfach gerade aus nach oben in den Norden und lasse sowas von die Seele baumeln. Das tut mir gut. Wetter und Jahreszeit sind dabei egal.

    Ich bin Single und genieße es ebenfalls alleine zu sein, in der Natur. Das ist mein Ausgleich zum Beruf. Warum sollte man sich das als Single nicht vorstellen können, dass das Alleinsein eine echte Wohltat sein kann?

    Was zählt zu genderunstereotypen Geschenken, ist die Überlegung nicht auch schon stereotyp? :zahnluecke:

    Was zählt für dich dazu? Ich weiß, als ich ein fünfjähriges Mädchen war, war es die absolute Ausnahme als Mädchen ein Ketcar zu haben oder einen Werkzeugkasten. Bei den Jungen in der Nachbarschaft war ich damit volle Möhre mit dabei, zu den Kindergeburtstagen der Mädels wurde ich im Kindergarten aber aus gutem Grund niemals eingeladen und auch in der Grundschulzeit von zahlreichen Klassenkameradinnen bzw. deren Müttern doof angequakt, weil ich angeblich so „jungenhaft“ wäre und mich so gar nicht wie ein braves kleines Mädchen verhalten würde. Habe ich weder als Kind, noch als Jugendliche verstanden, weil ich eben einfach nur ich war und genauso so erzogen worden bin ich zu sein. Erst als Erwachsene habe ich verstanden, wie viele Genderstereotype mir als Kind nur am Rande bekannt waren, weil sie in meiner (engeren) Familie zum Glück irrelevant waren.

    Ein Bohrhammer, den mein Vater mir geschenkt hat. Richtig toll, richtig praktisch.

    Ich sehe gerade vor meinem inneren Auge einen fünfjährigen Minijoker (Avatr in Miniminimini) mit riiiiiiiiiiiiesigem Bohrhammer rumfliegen und die Wände testweise anbohren. :rotfl: Wie nah an der Realität bin ich mit meiner Phantasie?

    Achtung, das kann schlimm schiefgehen: http://www.onlinecat.de/Leseproben/watzlawick.htm

    Da ich meine Nachbarn einfach fragen gehe bei Bedarf ohne das derart zu verkopfen klappt das tatsächlich problemlos. Alternativ bleiben immer noch Papas umfassende Werkzeugschränke 10 min entfernt von keiner Wohnung. ^^ Danke aber für diesen wertvollen Hinweis, der bestimmt basierend auf deinen persönlichen Erfahrungen mit Nachbarn und Werkzeugen gewählt wurde, gell? :P

    Vielleicht liegt es auch immer am Blickwinkel…

    Man kann sich auch Probleme machen wo keine sind oder immer über das Leben stöhnen…

    Ständig Gefahren sehen etc.

    Meine Stimmung ist meist positiv, mein Glas grundsätzlich halbvoll und wenn man hinfällt wird das Krönchen gerückt und es geht weiter 💪☺️😎.

    Eine Tür schließt sich die andere geht auf …

    Ja, genau, dass ich Opfer von Gewaltverbechen wurde und schwerbehindert bin: Nur eine Frage des Blickwinkels, ich muss schließlich einfach nur mein Krönchen richten und weitermachen, tschagga, dann ist das halb so wild.

    Dass andere User: innen hier selbst an Krebs erkrankt sind oder Kinder haben, die daran erkrankt sind oder waren: Eine Frage des Blickwinkels, schließlich ist das Glas doch halb voll und wenn je doch nicht, dann macht halt die verdammte Tür endlich zu, damit eine andere sich öffnen und es weitergehen kann.

    Sonst noch jemand interessiert an ein paar empathiebefreiten Glückskeksweisheiten, um diese bezogen auf das eigenen Leben oder Dinge/ Menschen/ Situationen, an denen ihr Anteil nehmt um die Ohren geschlagen zu bekommen? Oder bleibt ihr jetzt gefälligst alle mal positiv, sauft das zu volle Glas halt halb l…also voll, damit das mit dem Aufstehen leichter fällt?

    Wo genau bekomme ich eigentlich dieses ominöse Krönchen her? Ich finde ja nebenbei bemerkt, Menschen, die obwohl bzw. gerade weil sie nicht empathiebefreit und sorgenfrei durch die Welt gehen trotzdem täglich ihren Mann und ihre Frau stehen, engagiert bleiben, freundlich bleiben, glücklich sind in vielen Momenten sich tagtäglich mindestens einen neuen Zacken für ihre in manchen Fällen bereits säulenhohen Kronen verdienen. Ich weiß jedenfalls, welches Gewicht ich tragen musste, wenn ich mir im Leben sagen musste, dass ich nur noch dieses eine Mal wieder aufstehen können müsse, statt den Kampf aufzugeben. <3 Ich wette, dass wisst ihr auch alle, wenn es um euch, eure Lieben, eure Anliegen geht und irgendwie die Kraft immer wieder findet in euch, um weiterzumachen und nicht aufzugeben, auch wenn man an manchen Tagen vielleicht nur weinen und schreien oder etwas zerschlagen wollen würde aus Frust, Wut, Angst, Trauer. <3 Was hilft euch denn in solchen Momenten weiterzukämpfen, nicht aufzugeben?

    Nachsitzen

    Was war dein schönstes Geburtstagsgeschenk?

    Ich nehme das mal auf, damit wir das Thema nicht ganz vergessen.

    Da kommen zwei Geschenke infrage: Mit 5 Jahren habe ich von meinem Uropa, meinem Großonkel und vom Cousin meiner Mutter ein Ketcar geschenkt bekommen. Das haben sie aus drei defekten Ketcars zusammengebaut extra für mich, weil ich mir das so sehr gewünscht habe, ein Neues aber unbezahlbar gewesen wäre. Das war echt sensationell und wurde gefahren bis es nach ein paar Jahren sprichwörtlich irreparabel auseinandergefallen ist.

    Nummer zwei im Rennen bekam ich zum selben Geburtstag von meinen Eltern geschenkt: Einen eigenen kleinen Werkzeugkasten, mit echtem Hammer und echter Holzsägen samt Sägeblättern und Holz, sowie weiterem Werkzeug. Den Werkzeugkasten habe ich samt des Hammers, der Säge und der Zange, die ich damals dazu bekommen habe immer noch und verwende die Sachen auch weiterhin sehr gerne (obwohl ein größerer Hammer manchmal praktischer wäre, liebe ich meinen Minihammer so sehr, dass ich diesen nie ersetzt habe, sondern mir bei Bedarf einen großen Hammer ausleihen gehe).

    Welche genderunstereotypen Geschenke konnten dich ganz besonders begeistern, weil sie einfach genau richtig waren für dich und dafür wer und wie du bist?

    Ich kenne absolut niemanden der verstorben oder ernsthaft schwer erkrankt ist ( sprich Krankenhaus) …

    Liegt wohl auch hier alles am Blickwinkel…

    Ich kenne auch niemanden persönlich, der an COVID verstorben wäre, habe aber beispielsweise eine Kollegin, deren Vater an COVID verstorben ist. Welcher Blickwinkel ist das jetzt genau, den ich da habe? Der auf die Realität, dass Menschen auch dann an dieser Erkrankung verstorben sind, wenn diese mir nicht persönlich bekannt sind?

    Das kommt wohl vor allem in der Bubble der Dauermaskenträgern vor, dass sie, entgegen jeder statistischen Wahrscheinlichkeit, übermäßig oft von schweren Verläufen getroffen werden .. natürlich inklusive Long Covid…

    Ja, genau, weil die lieben Viren schließlich bekanntermaßen differenzieren, wer wie oft Maske getragen hat und wer von den häufigeren Maskenträger: innen bereits Teil der „Bubble der Dauermaskenträger“ ist, was wohl eher eine ideologische Differenzierung ist, als eine, die sich nach Häufigkeit oder medizinischen Fakten richten würde. Auch das ist aber für das hochintelligente COVID einsteinium null problemo herauszufinden, weshalb es latürnich dann nur passende Opfer mit besonders hoher Virenlast trifft!!!!!1!!!!!11!!!!!!

    Spoiler anzeigen

    Das von Humblebee angesprochene hohe Fieber, dass auch mich beispielsweise bei meiner letzten Covidinfektion getroffen hat oder KuK mit Covid, ist nebenbei bemerkt noch kein Zeichen eines „schweren Verlaufs“. Schwere Covidverläufe sind auch weiterhin per definitionem solche, die hospitaliser werden müssen, nicht solche, die eine Woche lang hohes Fieber haben.

    Meine KuK, die gerade zum zweiten Mal seit den Sommerferien COVID mit hohem Fieber haben haben übrigens so bald wie möglich ihre Masken nicht mehr getragen, sind ergo keine Dauermaskenträger- hat nix geändert. Ich dagegen habe wegen meiner Vorerkrankungen deutlich länger Maske getragen bzw. diese auch bei eigenen Infekten oder zahlreichen Infekten im Klassenraum als Schutzmaßnahme wieder punktuell getragen im letzten Herbst/ Winter, trotzdem ist meine erneute Covidinfektion momentan deutlich milder als beim letzten Mal- kein Fieber- und vor allem auch deutlich milder als bei meinen KuK gerade, die sich wohl eher so verhalten haben, wie sie das deines Erachtens machen sollten, damit ihr Immunsystem fit und stark reagieren kann auf eine Infektion.

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