Beiträge von CDL

    Ich denke ich verstehe sehr wohl, was LF-orientierter Unterricht bedeutet. Und meine Antwort darauf ist, dass das mit meiner Vorstellung von Unterricht wahrscheinlich nicht zusammenpasst. Ich will das weitestgehend so haben, wie ich es selbst erlebt hatte: Hefteintrag,Schulbuch,lernen,Ex/Schulaufgabe,Note. Auf keinen Fall will ich irgendwelche umfangreichen IT-Praxisprojekte betreuen/begutachten, die am besten auch noch im Ausbildungsbetrieb stattfinden.

    Stell dir vor, die Welt hat sich weitergedreht, seitdem du selbst Schüler warst und wird sich immer weiterdrehen während wir berufstätig sind, sprich das Berufsbild und die damit einhergehenden Anforderungen verändern sich ebenfalls kontinuierlich. Wenn du nicht dazu bereit bist als Lehrkraft im 21. Jahrhundert anzukommen, dann bist du in dem Beruf falsch. Der Wille zur Weiterentwicklung ist ein wesentlicher Bestandteil des Berufs.

    Ich bin davon überzeugt, dass ich es gut könnte. Aber dort, wo ich geeignet und motiviert wäre lässt man mich eben (noch) nicht rein. Schulform und Fächer müssen eben passen, sonst geht es schief. Und das geht am ehesten in Richtung Realschule/GYM mit Informatik als Leitfach und vermutlich Wirtschaft als Nebenfach.

    Schön, dass du so von dir überzeugt bist. Zumindest an der Realschule hast du mit deiner Einstellung zur Zusammenarbeit mit Betrieben im Fach Wirtschaft aber nichts zu suchen. Wie bereits von mir erwähnt ist die konstruktive Zusammenarbeit mit Betrieben (Unterricht, Praktika, Ausbildungsvermittlungshilfe, ggf. Organisation einer Ausbildungsmesse,….) ein wesentlicher Bestandteil dieses Faches an Realschulen. Meines Erachtens gilt das genauso für die Gymnasien, nachdem ich es dort aber nicht gesichert weiß, wie das letztlich umgesetzt wird, kannst du ja zumindest noch von einem Seiteneinstieg an ein Gymnasium träumen.

    Ernsthafte Gegenfrage: Wozu? Nee, ich habe mein Smartphone nie im Unterricht dabei. Ich habe mein Laptop dabei und das hängt im WLAN.

    Unser WLAN ist bis vor kurzem noch nicht stabil und sehr langsam gelaufen, sowie oft tagelang ausgefallen. Dazu gab es Ecken im Schulhaus, die gar nicht abgedeckt waren, für die man mobile Hotspots gebraucht hat. Da war das eigene Handy zumindest wenn man das Internet nicht mit der Klasse einsetzen wollte oft fixer. Inzwischen soll das Problem komplett gelöst sein. Mal schauen, ob das stimmt.

    Das weiß ich.

    Da die Nutzung des Handys im Unterricht per Schulordnung verboten ist, wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen und nicht vorne mit dem Handy selber hantieren.

    Daher lassen die Kollegen ihr Handy während des Unterrichts im Lehrerzimmer.

    Vielleicht nehmen es einige heimlich doch mit, können es aber eigentlich nicht benutzen. Thema Vorbildfunktion. Haben wir an einem Pädagogischen Tag besprochen.

    Und es gehr ja um private Handys. Wenn wir Diensthandys hätten, wäre die Grundlage eine andere.

    "Heimlich mitnehmen" bei Erwachsenen? Wohl kaum die angemessene Wortwahl, ganz gleich, was ihr an einem pädagogischen Tag beschlossen habt. Der erwachsene Umgang mit einem derartigen Beschluss sieht so aus, das Handy in der Tasche zu lassen, eh sei denn, man benötigt dieses dringend.

    Ich hole mein Handy im Unterricht exakt dann raus, wenn ich z.B. etwas auf Webuntis nachsehen muss, weil wir Tagebuch x in Teilgruppe y, die in neuem Raum z ist bringen müssen (etc.) oder wenn ich als Prüfungsaufsicht einen Springer im Raum brauche, der/die zusätzliche Bögen bringt/mich während einer Toilettenpause vertritt. Legitime Anliegen, kein rumgedaddel, kein unnötiges whatsappen. Das halte ich für erwachsener und vorbildlicher als künstlich Smartphones komplett zu bannen, selbst dort, wo diese sinnvoll und hilfreich wären.

    Tut mir Leid, falls meine Frage nicht präzise gestellt war. Ich bin tatsächlich davon aus gegangen, dass die Voraussetzung der Verbeamtung nach dem Ref "einfach so" erfüllt ist, weil ich nicht wusste, dass nach dem Ref auch noch eine Probezeit ansteht. Mir ist nun tatsächlich nicht klar, ob es bei der Voraussetzung verbeamtet zu sein, die in der Seite, die CDL verlinkt hat, genügt, wenn man verbeamtet auf Probe/Widerruf ist, oder ob man auf Lebenszeit verbeamtet sein muss.

    Du musst dich bewährt haben, sprich bereits auf Lebenszeit verbeamtet sein. Das dauert minimal 1 Jahr bei Verkürzung, 3 Jahre regulär, bis zu 5 Jahre bei Verlängerung.

    Wir haben knapp 1000 SuS, zwei Sekretärinnen und ein flächenmäßig sehr großes Gebäude. Wege zum Sekretariat oder Lehrerzimmer sind u. U. sehr weit. Ich würde die 112 immer von meinem Smartphone aus anrufen und danach das Sekretariat in Kenntnis setzen, dass ein RTW kommt. Wie gesagt - unser Standardkommunikationskanal ist Mail, aber manchmal ist ein Anruf einfach bequemer.

    Das mit der 112 verstehe ich absolut, dass das direkt erfolgt dort, wo der Notfall aufgetreten ist. Das würde ich nicht anders handhaben in entsprechenden Fällen.

    Das würde bei uns gar nicht funktionieren. Montags sitzt keiner im Sekretariat.

    OK, das würde die Lösung über das Sekretariat nur dann zur Gänze ausschließen, wenn sämtliche medizinischen Notfälle oder sonstige an anderen Schulen über das Sekretariat gelösten Elternkontakte (abwesende, unentschuldigte SuS beispielsweise) bei euch nur montags auftreten würden, was faszinierend und kurios zugleich wäre.:zahnluecke:

    Sorry, aber das ist naiv. "Machen wir halt so", "machen andere auch so" und "gab bislang keine Beschwerde" sind doch keine vernünftige Handlungsgrundlage.

    Bei uns müssen die Eltern/ Erziehungsberechtigten jedes Schuljahr schriftlich zustimmen, ob bei Schulveranstaltungen wie z.B. Ausflügen Fotos oder Videos ihrer Kinder gemacht werden dürfen und in Bilder oder auch Videos sei es im Rahmen des Unterrichts verwendet werden dürfen oder auch auf die Homepage gestellt werden dürften etc.. In Klassen, in dem sämtliche Erziehungsberechtigten dem zugestimmt haben werden Bilder von Ausflügen dann auch innerhalb der Klassengemeinschaft geteilt (nicht über WhatsApp allerdings, da dieses in BW für diese Art der Kommunikation gar nicht zulässig ist innerhalb von Schulen). Ich meine, dass das inzwischen eine verpflichtende Vorgabe unseres Dienstherrn ist (BW), das derart rechtssicher zu gestalten.

    Wie ist das bei anderen geregelt?

    Ja, das nervt mich auch…

    … und ist gerade besonders ätzend bei einer FoBi,

    es gibt unter „Materialien“ Literaturlisten, statt die Artikel einzustellen.

    Literaturlisten sind doch aber der Normalfall, damit man sich bei Interesse rauspickt, was man vertiefen möchte und was nicht. Einfach urheberrechtlich geschützte Artikel weiterzuverbreiten im Rahmen einer öffentlichen FoBi wäre als Referent:in reichlich kurzsichtig.

    Ich bin ja keine Schulleitung. Aber warum nicht mal an der Schule einen Test machen und alle Schüler gleichzeitig zuhause - natürlich vorher angekündigt - anrufen lassen. Braucht ja nicht jeder drangehen. Wäre im Ernstfall auch nicht so.

    Dann kann man sehen wie schnell das Handynetz NACH einer Warnmeldung überlasten kann (oder auch nicht) und die Schüler würden evtl. besser verstehen, warum sie nach einer erfolgreich erhalten Warnung per Handy vielleicht doch nicht alle sofort zuhause anrufen sollten, sondern zuerst einfach das machen sollten, was in der Warnmeldung empfohlen wird.

    Dir ist bewusst, dass die Menge der zu verarbeitenden Daten, wenn die SuS einer Schule zeitgleich denselben Mast nutzen nicht vergleichbar damit ist, wenn das sagen wir der komplette, durch diesen Mast abgedeckte Stadtteil machen würde nach einem ernsthaften Ereignis?

    Alles ganz offizielle kommt natürlich über die offiziellen Mails, aber kleine Erinnerungen schicke ich oft per WhatsApp… von wem kommt da ein verbot?

    Vom Dienstherrn. Hier in BW ist die Nutzung von WhatsApp wie in einigen anderen BL auch explizit untersagt für den Austausch mit SuS oder auch KuK. Stattdessen können wir Threema Work frei nutzen zum Austausch mit KuK (Lizenz vom Land vorhanden) und zum Austausch mit Eltern/ SuS neben unseren Schulmailaccounts Teams bzw. IServ.

    Du musst dir für jedes Bundesland, für das du dich interessierst getrennt die Informationen auf den entsprechenden Seiten zum Seiteneinstieg/ Quereinstieg/ Direkteinstieg heraussuchen und dich einlesen. Eine bundesweite Übersicht, die dann auch noch immer auf dem neuesten Stand wäre gibt es nicht.

    Bei Zimmerpflanzen würde ich das unkompliziert betrachten, da meine Grünlilie ausreichend Ableger für mehrere Klassenzimmer produziert im Jahr, ich auch immer ein paar alte Töpfe rumstehen habe, die ich dafür einsetzen könnte. De facto ist das aber gänzlich unnötig bei uns, da unsere schulischen Pflanzinseln ebenfalls zahlreiche Ableger produzieren im Jahr, die man einfach verwenden kann für Klassenräume. Wanduhr würde ich tatsächlich nicht für ein Klassenzimmer bezahlen. Ich hatte im letzten Schuljahr Unterricht in einem Raum, in dem jede 2. Woche die Wanduhr verschollen war. Manchmal war sie einfach nur im Pult oder Schrank eingeschlossen worden (warum auch immer), manchmal tatsächlich entwendet. Wenn die Uhr nicht in Pult oder Schrank war habe ich das dem Hausmeister gemeldet und ansonsten für meine eigene Zeitmessung meine Armbanduhr verwendet und für die SuS eine meiner magnetischen Uhren, die ich für Gruppenarbeiten verwende an der Tafel angebracht, zu Stundenbeginn 45 min eingestellt, so dass die SuS sehen konnten, wie lange die Stunde noch geht.

    Eine Wanduhr gehört für mich zur grundlegenden Raumeinrichtung und für diese ist der Schulträger zuständig, nicht die einzelne Lehrkraft. Pflanzen kaufen würde ich ebenfalls niemals machen, denn auch hierfür wäre der Schulträger zuständig. Allerdings kann man immer jemanden in einer Klasse oder im Kollegium finden, der Grünlilienableger und Co. einfach zu verschenken hat. (Falls da jemand auf der Suche wäre, dürft ihr euch gerne ein paar Ableger bei mir abholen kommen. Ich spendiere auch eine Grillwurst oder einen Kaffee/ Tee dazu.)

    Was unterscheidet eigentlich die alte von der neuen Nutellarezeptur Quittengelee ?


    In den Sommerferien möglichst viele verschiedene Aktivitäten und Unternehmungen, um vieles zu erleben oder einfach mal zur Ruhe kommen im Grünen?

    Also wenn ich komplett die Wahl hätte, dann ja am liebsten Vollkornhaferkekse aka „Hafelekekse“ aus dem Reformhaus (die hat mir früher immer meine Mutter gegeben, weshalb der Geschmack tief verankert ist im Geschmacksgedächtnis, genauso wie Nutella dort nie gelandet ist, weil ich immer nur Nusscreme aus dem Reformhaus hatte als Kind). Vollkornbutterkekse kenne ich noch nicht, würde ich insofern aber durchaus probieren wollen, um dann zu entscheiden, was es, wenn es denn ein Butterkeks sein soll, geschmacklich begründet sein darf.

    Nutella oder andere Schokocreme/ Nusscreme (sei es einfach nur eine andere Marke oder auch eine andere Geschmacksrichtung, wie dunkle Schoki oder Mandelcreme oder reine Haselnusscreme oder oder oder)?

    Ah, ok. Stimmt, da hat CDL eher die vermutlich mit Hendriks extrem kurz angebundenem Beitrag gemeinte Frage beantwortet, als die tatsächlich wortwörtlich gestellte.

    Genau das. Aber da ich weiß, dass Kollege Plattenspieler es gerne sprachlich genau nimmt, könnt euch seine Irritation einordnen, angesichts meines Überspringens der wörtlich gestellten Frage zugunsten derjenigen, die rein inhaltlich angesichts des Kontextes wohl gemeint war.

    Gläsern ist eine Sache, aber die Fähigkeit, so viele Dinge mit nur einem Smartphone zu machen, zeigt wiederum, dass man schnell aufgeschmissen ist, wenn das Gerät aus welchem Grund auch immer nicht zur Verfügung steht. Und bei jüngeren Menschen ist das Thema auch immer mehr mit Sucht verbunden.

    Aufgeschmissen ist nur, wer sich gar nicht anders zu behelfen wüsste, wenn das Handy als Nachschlagewerk nicht mehr zur Verfügung stehen würde. Ich traue jedem und jeder hier zu, nicht nur andere digitale Endgeräte bei Bedarf einzusetzen, sondern sich auch auf weiteren Wegen zu behelfen, wie im Zweifelsfall einfach jemanden vor Ort nach dem Weg zu fragen, etc.

    Fürs Bahnfahren kaufe ich mir eine Fahrkarte, anders kenne ich es gar nicht, ich komme gerade aus dem Urlaub, da habe ich die Karten fürs Musical oder Museum und für ein Fußballspiel an der Kasse gekauft.

    Online Banking habe ich gar nicht.

    Und ich legte schon immer Wert auf einen guten Fotoapparat.

    Und es muss ja auch ohne Handy gehen.

    Meine Mutter ist 80, wird sicher kein Handy mehr zulegen und fährt hoffentlich noch einige Jahre mit der Bahn oder in Urlaub.

    Mein Vater ist auch über 70 und bucht selbstverständlich, wenn er in Italien im Urlaub ist seine Eintrittskarte für z.B. die Uffizien kurzfristig am Vortag online (samt fester Einlasszeit), wenn er weiß, dass er am nächsten Tag nach Florenz fahren wird, macht seit mehreren Jahrzehnten ausschließlich Onlinebanking und hat keinen Fotoapparat mehr, dafür aber ein Handy mit einer sehr guten Handykamera, was für seine Zwecke völlig ausreichend ist. Das ist keine Frage des Alters, sondern der Einstellung würde ich sagen, sowie des persönlichen Umgangs mit bestimmten Dingen.

    Ich bin tatsächlich froh, dass mein Vater derart smartphoneaffin ist, weil er oft spontan im Hochgebirge wandern oder auch auf der Alb klettern geht, gerne auch mal Höhlen erkundet. Dank der Bilder die er dann immer in der Familiengruppe teilt, wissen wir aber immer recht genau, wo er unterwegs ist, so dass wir ihn schnell finden könnten, sollte er doch mal stürzen und verschollen gehen (war zum Glück noch nie nötig, weil er ein sehr erfahrener Bergsteiger ist).

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