Beiträge von CDL

    Leider werde ich teilweise angegangen, dass meine Beiträge aus österreischischer (genauer Wiener Brennpunktschule) im deutschen Forum nicht gewünscht sind (ich drücke es mal höflich aus). Auch bei anderen aus Österreich fallen mir diese negativen Reaktionen auf. Moderatoren haben sich nicht geäußert. Dies führte schon dazu, dass ich hier etwas seltener schreibe. Wir ziehen uns halt in österreichische Foren/Gruppen zurück. Diese Entwicklung finde ich sehr schade.

    Das finde ich wirklich sehr schade, dass du das so erlebst. Ich finde es gut, wichtig und richtig, dass wir hier längst nicht nur in unserem föderalistischen deutschen Saft garen, sondern eben auch zahlreiche weitere Perspektiven mit einfließen, sei es eben von KuK, wie dir, die außerhalb Deutschlands tätig sind oder auch von KuK wie Chili, die ursprünglich in einem anderen Land sozialisiert wurden und damit ebenfalls eine weitere Perspektive haben als nur einen rein auf Deutschland bezogenen Fokus. Das bereichert dieses Forum. Bitte lass dich von doofen Kommentaren einzelner User: innen nicht vergraulen.

    Mein Französischunterricht in der 11 fand überwiegend im Sprachlabor statt, deshalb war die Vokabel magnétophone damals vermutlich so wichtig... gruselig war das, kennt es hier noch jemand?

    Nicht aus der Schulzeit, aber aus dem Studium an der Universität kenne ich das, ja. Dort fanden die Seminare für Hörverständnis statt. An der PH im Zweitstudium später gab es solche Sprachlabore auch noch, die aber fast nur noch für das Selbststudium verwendet wurden meine ich (zumindest hatte ich dort keinerlei Seminare mehr).

    Den Amok-Alarm soll man zumindest nicht mit den Schülern üben. Ein Üben mit den Lehrern (in Abwesenheit aller anderen Personen) mag aber mal sinnvoll sein.

    Was genau ist da die Begründung, das nicht mit den Klassen zu üben: Ängste zu vermeiden oder potentiellen Tätern keine Schutzszenarien zu offenbaren, die diese geplant aushebeln könnten?

    Mir würde eine Übung im Kreise des Kollegiums aber völlig ausreichen, um das auch einfach einmal durchgespielt zu haben und nicht im Notfall dann erst einmal nachlesen zu müssen, was jetzt zu beachten wäre. Ich lese mir das zwar jedes Jahr durch, aber erinnere mich leichter an solche Abläufe im Stressfall, wenn ich diese bereits aktiv durchgespielt habe.

    Deshalb meine Frage: Wie geht ihr EG.5 (Eris) entgegen? Holt ihr eure Masken wieder raus? Meidet Menschenansammlungen? Plant die nächste Auffrischimpfung? Stellt euch auf einen kalten Herbst und Winter durch häufiges Stoßlüften ein? Oder macht ihr euch keine Sorgen?

    Ich habe einen Kollegen namens Eris. Sehr sympathischer Kollege, vor dem ich nun wirklich nichts zu befürchten habe. Ich würde es insofern als extrem unfreundlich meinerseits empfinden würde ich ihm gegenüber zur Maske greifen oder gar bei jeder Begegnung mit ihm mit dem Lüften zu beginnen, als würde er unangenehme Gerüche absondern. Ich habe auch nicht vor ihn zu meiden.

    Was COVID anbelangt habe ich mir über die nächste Auffrischimpfung noch keine Gedanken gemacht, werde aber sobald es wieder mit dem Schnauben und Husten losgeht in den Klassen natürlich regelmäßig stoßlüften, wie auch sonst in jeder Erkältungsperiode, um diese möglichst gesund zu überstehen und wenn es ganz wild zugehen sollte, weil wieder zahlreiche SuS mit Bronchitis und Co im Unterricht sitzen, um nur ja KA XYZ mitschreiben zu können, dann werde ich auch wieder punktuell Maske tragen zumindest mitten im Gedränge auf den Treppen, weil meine Lungen nun einmal massiv angeschlagen und anfällig sind nicht *nur für die reine Ansteckung mit z.B. einer Bronchitis, sondern dann eben auch für diverse unschöne Asthmakomplikationen.

    Hier gibt es bereits einige Threads zu dem Thema, die du über die Sucfunktion finden solltest. Ansonsten steht in den Ausschreibungen eigentlich immer genau mit dabei, was gesucht wird, also KuK welcher Schularten und Fächer sich bewerben können, welche Vorerfahrung vorausgesetzt wird, etc. Das sollte sich also online gut recherchieren lassen.

    German Es gibt halt keine Schutzräume bei euch und du bekommst auch akut keinen. Als Mitglied der Schulleitung kannst du aber z. B. eine jährliche Evaluationsübung organisieren. Da sind wir bei uns an der Schule die einzigen weit und breit, die das wirklich ausführlich machen. Wir üben auch jedes Jahr ein bisschen ein anderes Szenarium. Letztes Jahr z. B. was machen wir, wenn eine Klasse den Raum nicht verlassen kann. Per Zufall hat es unter anderem mich getroffen. Ist prompt schief gegangen, wir wären im Ernstfall jämmerlich verbrannt. Dann muss man mit der Feuerwehr zusammen überlegen, wie man das Problem löst.

    Das finde ich eine gute Idee, die ich mir für uns auch wünschen würde. Wir habeN zwar beispielsweise eine ausführliche Kladde mit Infos, wie z.B. bei Amokalarm vorzugehen wäre, haben diesen aber in den drei Jahren, die ich an meiner Schule bin noch nie geübt, nur die üblichen Brandschutzübungen zweimal jährlich (mit und ohne Ankündigung für die SuS). So einen Wechsel der Szenarien fände ich durchaus sinnvoll.

    Schreib doch bitte in einem Schweizer Lehrkräfteforum. Das ist sicher sooo viel besser und du kannst tüchtig über uns dumme Deutsche ablästern. Warum schreibst du eigentlich hier? Dich betrifft doch unser System gar nicht. Warum ist das für dich hier wichtig oder interessant? Nur zum Stänkern?

    Und das konstruktive Ziel dieses ausgrenzenden Beitrags ist was oder geht es dir damit am Ende womöglich nur ums „Stänkern“? Das Forum ist zwar deutschsprachig, aber nicht exklusiv für in Deutschland tätige Lehrkräfte. Ich nehme viele Beiträge unserer KuK, die von ihrer Berufspraxis in anderen Ländern berichten wie beispielsweise Luxemburg, der Schweiz, Österreich als wirklich bereichernd war für unsere Debatten hier, die dank unseres föderalistischen Schulsystems sowieso niemals von einem einheitlichen Schulsystem geprägt sind. Wenn Antimons Beiträge dich derart stören, dann stell diese halt auf „ignorieren“.

    Faszinierend. Meine SuS lernen tatsächlich zu Beginn in Klasse 6 sich selbst vorzustellen mit Namen, Wohnort, Alter… Über Tonbandgeräte habe ich selbst zu meiner eigenen Schulzeit nicht gesprochen im Fremdsprachenunterricht; ich gebe aber zu, dass es noch immer einige Kanus gibt und diverse Kochrezepte bei null Scheiterhaufen.^^

    Also der nächste Warntag ist laut Wikipedia übrigens am 14. September. Ist euch das zu spät?

    So ein Mist. Auch das also noch in unserer ersten Schulwoche in BW. Beim letzten Mal hatten wir dank funktionierender Sirenen u.a. auf unserem Dach nicht nur am Tag des Alarms selbst und trotz aller Aufklärung zahlreiche kriegstraumatisierte SuS, die den kompletten Tag und die Woche über völlig verängstigt waren. Das ist keine gute erste Schulwoche für viele unserer SuS.

    Danke aber für den Hinweis.

    Vielleicht wäre manche Auseinandersetzung aber nicht so hart z führen k_19 , wenn auch schon diverse Lehrergenerationen vor uns nicht Arbeitsrecht und Grenzen der Belastbarkeit immer wieder bereit gewesen wären zu übergehen zugunsten der reinen Pflichterfüllung. Das hätte uns sicherlich manches Grundlagenurteil beschert, auf welches sich die Verbände beziehen könnten, um gewisse Ansprüche leichter durchfechten zu können. (In meinem Ref gab es so eine Situation meine Besoldung betreffend. Rechtslage eindeutig, Grundsatzurteil fehlend, weshalb zahlreiche ähnlich gelagerte, aber weniger eindeutige Fälle als meiner nicht erfolgreich waren, die von vornherein nicht versucht worden waren durchzufechten. Bedauerlicherweise war man am Ende im RP doch noch schlau genug, meinem Anspruch zu entsprechen, als denen klar wurde, dass ich gar kein Problem damit hätte 2-3 Jahre auf ein Urteil in meinem Sinne und damit das von der Gewerkschaft und mir erhoffte Grundsatzurteil zu warten.)

    Wenn in NRW nicht alle einen Platz im Ref bekommen, dann warte halt noch eine Woche ab, wenn dann weiterhin nichts angekommen ist, bist du wohl nicht berücksichtigt worden für den nächsten Termin bzw. müsstest nachfragen, um sicherzustellen, dass der Brief nicht verloren gegangen ist. In dem Fall könntest du dich direkt für den Folgetermin in NRW bewerben, sowie ergänzend überlegen, ob du dich in einem Bundesland für den Vorbereitungsdienst bewirbst, in dem alle Bewerber: innen, die die formalen Voraussetzungen erfüllen auch im Ref ausgebildet werden, damit es auf jeden Fall zeitnah klappt.

    Hier in BW würde ich über die Seite des KMs das für den Vorbereitungsdienst zuständige Dezernat heraussuchen und kontaktieren. Das dürfte in NRW ähnlich sein nehme ich an, insofern kannst du da einfach auf der entsprechenden Seite des Landes NRW stöbern, um dir Ansprechpartner: innen herauszusuchen.

    Ich wünsche es dir, dass dein Brief einfach nur etwas verspätet ankommt.

    Neben dem Einsatz von analogen und digitalen Lehrmitteln ist aber auch der Einsatz von klassischen wie modernen Inhalten wie Methoden Teil der Curricula. Bei euch vermutlich auch, oder?

    Immer wieder faszinierend, wie viele Paradebeispiele für Whataboutism du zu kreieren vermagst. Ein uraltes AB zu verwenden ist nichts, was man machen müsste, um auch analoge Arbeitsmittel einzubinden in den Unterricht, dazu taugt auch ein neu erstelltes AB. Auch mit Nachhaltigkeit hat das nichts zu tun, wenn überhaupt, dann ggf. mit der eigenen Arbeitseffizienz und Arbeitsökonomie, was bei einem Aufwand von maximal 15min weniger entscheidend wäre für mich, als meinen SuS unverständliche Abbildungen erst umständlich erklären zu müssen, statt diese einfach durch ein erkennbareres zu ersetzen (oder auf dieses AB halt einfach zu verzichten). „Klassische Inhalte“ eines Curriculums meint zumindest in meinem Bundesland nicht, dass man jedwedes angegraute Arbeitsmaterial von anno tobak noch wiederbelebt, sondern bezieht sich auf tatsächliche Inhalte des Curriculums, statt auf deren Aufbereitungsart.

    Dies geschrieben hat mein Vater in seinem Mathematikunterricht durchaus auch am Ende seiner Dienstzeit noch das eine oder andere AB aus seiner Sammlung verwendet, welches schon ein paar Jahrzehnte alt war. Die alten Matrizen oder auch Vorlagen hat er aber nicht einfach nur kopiert, sondern nach und nach digitalisiert und dabei immer auch die Darstellung aktualisiert, damit auch heutige Generationen von SuS sich davon angesprochen fühlen. Inhaltlich gute Sachen weiterzuverwenden ist sinnvoll und arbeitsökonomisch erforderlich, uralte Vorlagen zu aktualisieren aber ebenfalls.

    Welchen Vorteil hat Sonnengel? Zieht das schneller ein oder hinterlässt das keine Flecken auf der Kleidung? Ich verwende fürs Gesicht Sonnencreme mit LSF 50 oder, wenn ich weiß, dass ich kaum raus komme an einem bedeckten Tag auch einfach nur im Sommer eine Gesichtscreme auf Gelbasis, mit LSF 30, für den Körper meist Sonnenspray, weil sich das besser verteilen lässt ohne zu kleben bzw. Flecken auf der Oberbekleidung zu verursachen.

    Säurehaltiger oder säurearmer Kaffee?

    Edit: wie kommt's eigentlich, dass du nur ein Fach studiert hast?

    Die anderen Fächer (bei GS und Bayern dürfte es um insgesamt sogar bis zu vier Fächern gehen) sind vermutlich anders als Religion bestanden worden. Angesichts der vertretenen Fächer sind das möglicherweise Englisch, Sport und Heimat- und Sachunterricht gewesen.

    Sitzt bei einem Staatsexamen in Reli auch ein Vertreter/ eine Vertreterin der Kirche mit in der Prüfungskommission oder reicht es dieser, im Anschluss über Missio/ Vocatio sicherzustellen, dass ihrer Lehre entsprochen wird?

    Ich sehe das nicht so. Wenn die Kopie inhaltlich noch taugt, warum neu erstellen? Nur, weil sie dann "ansprechender" aussieht? Man kann doch seine Lebenszeit sinnvoller füllen!

    Du meinst die 5-15min Lebenszeit, die man stattdessen dafür verwendet, im Internet zu suchen, sich im Forum anzumelden, einen neuen Thread zu erstellen...?

    Mal ehrlich, so komplex ist das AB nicht, um das nicht in maximal 15min neu zu erstellen mit Bildern, die man erkennen kann, vielleicht sogar einer Ergänzung, die bezogen auf den eigenen Fachunterricht hilfreich wäre. Ehe ich uralte ABs langwierig suche würde ich immer eine Alternative wählen, also sei es ein anderes, bereits bestehendes AB verwenden oder eben fix eines selbst erstellen. Das ist doch für die meisten von uns ratzfatz erledigt, bei so einem überschaubaren Thema und AB.

    Die letzte Information die ich erhalten habe war, dass alle Klassen zusammengelegt werden sollen bzw. so viele wie möglich (30 Kinder), weil die nicht möchten, dass "Aushilfskräfte" Klassen übernehmen. Total verständlich, aber ich habe bereits mehr als drei Jahre Berufserfahrung und habe im letzten Jahr eine komplette 3. Klasse übernommen und alles selber vorbereitet, nachbereitet, Zeugnisse geschrieben usw.

    ...und trotzdem bist du letztlich nur der Notnagel, nachdem du keine Lehrbefähigung hast und noch nicht einmal das 1.Staataexamen erfolgreich abgeschlossen hast. Das ist sicherlich hart für dich, aber leider die Wahrheit. Insofern wird man immer erst dann auf Bewerber:innen wie dich zurückgreifen, wenn sämtliche Alternativen für einen qualitativ besseren Unterricht durch besser ausgebildetes Personal ausgereizt sind. Du musst also entweder geduldig das Ende der Sommerferien abwarten, bis man in den Schulämtern genau weiß, wo man dich benötigt und auch einsetzen darf oder dir einen anderen Job zumindest vorübergehend suchen.

    Inzwischen haben auch die großen Bildungsgewrkschaften in zahlreichen Bundesländern Beratungsangebote zum Seiteneinstieg. Nachdem OBAS in NRW nicht neu ist, könnte ich mir vorstellen, dass z. B. die GEW dich dazu ebenfalls beraten kann. Das könntest du telefonisch leicht erfragen. Für eine Beratung müsstest du du dann allerdings Mitglied werden.

    Kurzes Update: ich unterrichte ihn jetzt nicht, obwohl die SL bis kurz vor knapp sagte, sie müsse sich das durch den Kopf gehen lassen.

    Das ist mit Sicherheit die beste Lösung für alle Beteiligten. Musstest du dafür letztlich eine andere 9. Klasse abgeben oder wie wurde das gelöst? Welche Grunde hat deine SL denn angeführt gehabt, warum du trotz alternativer Lösungsmöglichkeiten den Jungen dennoch möglicherweise unterrichten hättest sollen?

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