Beiträge von CDL

    Beim Schwimmunterricht muss auch ein Rettungsschwimmer anwesend sein. Das ist auch unproblematisch, da Sport Studenten den im Grundstudium erwerben müssen.

    DAs kommt ja dann darauf an, wie alt er sein darf. Der durfte bei uns erst nur 2 Jahre alt sein, nun ist es wieder auf 4 ausgeweitet worden. Unterrichten darf man es übrigens auch mit der Schwimmlehrbefähigung bei uns, ohne Studium Sport.

    Ich nehme an, nicht der Rettungsschwimmer darf maximal 2 bzw. 4 Jahre alt sein, sondern der Nachweis der Rettungsfähigkeit ist alle 2/4 Jahre aufzufrischen (eh sei denn, Studierende haben im Grundstudium einen Rettungsschwimmer käuflich erworben, den sie dann schulisch einsetzen können an ihrer statt)? :zahnluecke:

    Was ich absolut nachvollziehen kann.

    Wer nicht... Genau deshalb bietet sich diese Zeit nach der Notenabgabe ja auch an für besondere, freiere Projekte, die sonst im Bildungsplan keinen Platz finden würden, die SuS aber inhaltlich noch einmal ganz anders abholen und in vielen Fällen begeistern (Theaterprojekte, Sporttage, kulinarische Weltreisen samt Schulfest, handwerkliche Projekte, ...). Würde Germans Schule das gemeinsame Ansehen eines Spiels ersetzen durch eigenes Spielen (was man dann eben statt es alle Jahre wieder zu replizieren mit neuen Austragungsorten auch einfach immer mal wieder ersetzen könnte durch eine andere Sportart, die in den Fokus rückt) wäre das im geschilderten Gesamtkontext für mich ein gelungenes Beispiel für tolle Projekttage.

    Guck, dass die Kinder möglichst viel Musik machen, durch Singen und Bodypercussion. Fachfremder Unterricht sieht manchmal so aus, dass ein Arbeitsblatt nach dem anderen bearbeitet wird: Zu Bach, Mozart, Beethoven, zum Xylophon, zur Gitarre, zur Geige usw. Das ist dann aber Musikgeschichte und Instrumentenkunde - kann man mal machen, aber im Sportunterricht stehen ja auch keine Sportlerbiographien und Sportgeräte im Mittelpunkt.

    Wobei gerade das "Musik machen" bei fachfremdem Unterricht anzuleiten eine spezielle Herausforderung ist (wäre es jedenfalls für mich). Sich in Musikgeschichte oder Instrumentenkunde einzulesen und das zu vermitteln fällt mutmaßlich vielen fachfremden Lehrkräften erheblich leichter und ist insofern zumindest im ersten Jahr eines fachfremden Einsatzes unter Umständen ein sicherer Ausgangspunkt, von dem aus man dann daran arbeiten kann sich fachlich weiter einzuarbeiten, damit man eben mehr Teilbausteine des Bildungsplans didaktisch aufbereiten und umsetzen kann.

    Wie schon geschrieben, Schule ist ja mehr als Unterricht und Bildung, Schule ist Lebensraum.

    Zumindest ein profanes Fußballspiel anzuschauen hat für mich persönlich nichts mit "Lebensraum Schule" zu tun. Offenbar findet ihr als Kollegium euch darin aber wieder, wenn ihr das alle Jahre wieder so durchzieht. Das Drumherum bei euch zu den Ländern finde ich gut, Fußballspiele anzuschauen ist für mich dann jedoch ein Privatvergnügen, für diejenigen die das interessiert. Es gibt meines Erachtens sinnvollere Möglichkeiten, diese Unterrichtsstunden zu verwenden, z.B. für Sporttage, bei denen eure SuS dann selbst aktiv werden müssen, statt nur passiv zu rezipieren oder eben reine Projekttage rund um die WM, bei denen aber, wer Spiele gemeinsam auf einer Großbildleinwand anschauen will bereit sein muss länger zu bleiben (und wer das nicht möchte kann eben auch einfach nachhause gehen).

    Ich habe während der WM in Katar im Rahmen meines Ethikunterrichts und einer Einheit zu Arbeit und Ethik natürlich auch etwas zu den Arbeitsbedingungen in Katar gemacht. Ich habe aber ebenso natürlich kein Spiel gestreamt und auch keine Ergebnisse am Handy prüfen lassen während der Unterrichtszeit' egal wie manche KuK das gehandhabt haben. Das hat für mich nämlich beides keinen relevanten Bildungswert, für den ich Unterrichtszeit investiere. Die WM der Frauen spielt keinerlei Rolle, weil wir nur noch Projektarbeit haben bis zum Sommerferienbeginn.

    Welchen Bildungswert soll es genau haben German ausgerechnet Fußballspiele während der Unterrichtszeit als Pflichtveranstaltung zu streamen und anzuschauen?

    meine Berufserfahrungen im unterrichten sind nirgendwo angerechnet worden. 8 Jahre Berufserfahrung an Schulen in freier Trägerschaft und ein halbes Jahr an einer staatlichen Grundschule). Ich habe ein Dipl. Ing. Studium an der FH absolviert und danach eine Lehrerausbildung für eine Privatschule.

    Geh erst einmal davon aus, dass deine bisherigen Unterrichtserfahrungen nicht anerkannt werden, da du keine Lehrbefugnis des Landes hast bislang und im Regelfall nur Unterrichtserfahrung nach Erwerb der Lehrbefähigung anerkannt wird. Lass doch von deiner Gewerkschaft (wenn du in einer DGB- Gewerkschaft Mitglied bist, kannst du dich über den DGB von der GEW beraten lassen) oder dem Personalrat beraten in der Sache, um dennoch natürlich um eine Anerkennung zu kämpfen. Das kann aber dauern, bis das durch ist und niemand wird dir vorab genau sagen, was am Ende wie anerkannt wird.

    Genau das haben meine Kolleg:innen und ich befürchtet, weshalb es vor allem beim dritten Thema sehr schwierig ist, jemanden zu finden. Uns ist es aber wichtig, das Thema mal recht unverblümt anzusprechen, damit sich endlich mal was tut!

    Möglich wäre es natürlich, wenn sich jemand findet, die/der dem Lehrberuf den Rücken gekehrt hat und somit freier sprechen könnte. Was meint ihr?

    Für pensionierte Lehrkräfte gelten dieselben Vorgaben, wie für diejenigen, die im aktiven Schuldienst sind. Wer dem Schuldienst bereits den Rücken vollständig gekehrt hat, hat möglicherweise Gesprächsbedarf, aber womöglich manchmal auch den einen oder anderen großen blinden Fleck, warum es im Schuldienst nicht möglich war tätig zu bleiben. Da sollten Sie sorgfältig Motivationen prüfen, um seriös berichten zu können, statt nur einer nicht- repräsentativen Individualabrechnung Zeit einzuräumen.

    Ich würde Ihnen empfehlen sich an die Verbände zu wenden (GEW, VBE, Philologen, Realschullehrerverband, Berufsschullehrerverband) und diese um eine Stellungnahme zu bitten, die dann aus Verbandsperspektive aber eben basierend auf den Berichten der Lehrkräfte vor Ort erfolgen kann.

    Den gibt es auch so. Manchmal auch 2. Es gab auch mal ein ... Getränk, dass ich nicht identifizieren konnte. Aber danach habe ich mein Fahrrad nach Hause geschoben. ;)


    Das mit dem Verpackungsmüll stimmt natürlich. Wird notiert. Danke. (Meine ich ernst. Ich esse lieber zu hause als auswärts. Heimscheißer halt ... ähm. Heimesser. Aber über den Müll sollte ich doch mal nachdenken.)

    Mehrwegverpackung erbitten. Die müssen jetzt alle Verkäufer anbieten. Kostet etwas Pfand, ist dafür nachhaltiger.

    Gab es nicht zuletzt schon eine Umfrage zu VR hier im Forum?

    EDIT: Ist eine andere Umfrage, die wohl auch konkrete Umsetzungsbeispiele enthält. Dennoch werde ich das nicht bearbeiten, da es als Forms-Umfrage generiert ist, die einen Mailaccount als Absender automatisch anzeigt. Das sind Daten, die zu teilen ich nicht bereit bin.

    Ich wundere mich auch gerade über einige ForenuserInnen hier, die das irgendwie so hinbiegen wollen, dass es möglich ist.

    Zumindest ich möchte gar nichts "hinbiegen", habe nur deutlich gemacht, wie das abzulaufen hätte, da ich den Eindruck habe angesichts der tendenzioesen Antwortoptionen, dass den Kollegen unsere Aussagen nicht stoppen werden am Ende, ganz gleich für wie falsch viele von uns das Zeigen des Films halten mögen. Ich baue insofern darauf, dass dann zumindest die SL ihr Okay verweigert oder eben irgendein vernünftiges Elternteil sein Einverständnis.

    Wäre das gemeinsame Ausräumen der Räume nicht etwas, was man in der Projektwoche mit hätte unterbringen können, damit ihr Lehrkräfte das nicht alleine stemmen müsst? Bei uns wird das in derartigen Fällen zumindest so gehandhabt. Das geht natürlich zumindest in Chemie nur begrenzt, aber dennoch können viele Hände an der einen oder anderen Stelle hilfreich sein..

    Da bei uns extrem viel gekoppelt ist, hatte ich auch schon einmal 16 Hohlstunden (bei 25 Deputatsstunden).

    Das halte ich für unzumutbar. Bei so einem Stundenplan wäre ich erst beim Stundenplanungsteam und würde das nichts ändern im nächsten Schritt beim PR. Wenn eure Kopplungen derartige Auswirkungen haben, dann muss im Sinne der Fürsorgepflicht für die Arbeitnehmer:innen das eine oder andere entkoppelt werden. Lass dir das bitte nicht gefallen!

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