Ich bin ferienreif, wenn ich die ganze Nacht träume, dass ich in der Schule vergeblich versuche meine Huskyratte einzufangen. Immer, wenn ich sie fast hatte, flutschte sie mir aus der Hand und verschwand im Flur oder in einem Klassenzimmer. Das Geschrei war naturlich groß und ich wurde immer panischer. So panisch, dass ich nicht einmal bemerkt habe, dass ich eigentlich gar keine Huskyratte besitze... 🙃
Ich habe gestern Nacht geträumt gehabt, in meinem Auto stände auf dem Innenboden knöcheltief das Wasser. Erst fand ich es nur irritierend feucht beim Fahren, habe dann den Schneeregen außen bemerkt und mich begonnen zu fragen, welches Fenster offen steht, in das es reinregnen könnte. Stellt euch meine Entgeisterung vor, als ich bei einer gründlichen Inspektion (längere Ursachenforschung inklusive) urplötzlich bemerkt habe, dass ich ja ohne Fahrertür unterwegs war. ![]()
Woher der Regen kam war damit klar, aber wo meine Tür geblieben ist hat mich den Rest der Nacht derart gequält, dass ich morgens beim Spaziergang mit dem Hund erst einmal sicherstellen musste, dass die Türe noch da ist und dann dem Hund (während ich heimlich das Auto kurz dankbar gestreichelt habe) die Geschichte von der verschollenen Tür erzählen musste als Art Psychohygiene, um den fiesen Traum abzuschütteln . Ich frage mich an der Stelle, ob es ein Zeichen der Ferienreife der seit 9 Monaten am Garten der Nachbarn werkelnden Landschaftsgärtner ist, dass diese nicht einmal irritiert schienen von meinem ausführlichen Gespräch mit Hund oder sie das nach der langen Zeit als meinen Normalzustand erkannt haben. ![]()