Beiträge von CDL

    Wenn man weiß, dass man sowieso noch ne Stunde Fahrt mit chronischem Stau vor sich hat, nervt es einfach nur massiv und da ist einfach mal entspannt Landschaft angucken und Gemüse knabbern so ziemlich das letzte, was mir einfällt.

    Ich fahre zu meinen Facharztterminen im Schnitt 1,5h für die einfache Strecke auf der meist recht freien Rückfahrt, für die Hinfahrt habe ich auch schon 2,5h benötigt. Genau weil ich das weiß, konzentriere ich mich auf das, was mich entspannt während der Fahrt und gut tut, knabbere also Gemüse oder genieße die Landschaft. Es ist okay, dass sich das für dich nerviger anfühlt, aber dann schreib konsequent „ich“ statt „man“, denn das ist ebenso wenig verabsolutierbar, wie mein Umgang mit langen Fahrten und Stau es ist.

    Oder einfach auf E-Auto umsteigen, damit kann man problemlos überholen….

    Was genau hat die Antriebsart zu tun mit der Möglichkeit (Kurven, Gegenverkehr oder auch Wetterlage) oder individuellen Fähigkeit von Fahrer: innen zu überholen?

    Ich habe kein E- Auto (das kommt erst, wenn mein 15jähriges Schätzchen irgendwann den Geist aufgibt), bin aber eine sehr gute Autofahrerin. Wenn und wo ich auf der Landstraße überholen kann mache ich das, wo dies meine Sicherheit und/ oder die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer gefährden würde überhole ich nicht. Das wird sich auch mit einem E- Auto nicht ändern..

    Wer diese Miniautos für eine gute Sache hält, musste noch nie mehrere Kilometer hinter einem heschleichen.

    .. meinst zumindest du, der du dir offensichtlich nicht vorzustellen vermagst, dass andere Menschen diesbezüglich eine höhere Frustrationstoleranz haben könnten.

    Ich bin jede Woche mehrere Stunden auf der Landstraße unterwegs wegen Facharztterminen und schleiche dabei hinter Traktoren her, LKWs, die wegen der Hügel plötzlich nur noch Tempo 30 fahren, Autofahrern, die prinzipiell nur Tempo 60 fahren, Mopeds, die gemütlich vor sich hin tuckern, Miniautos, bei denen ich mich beim Hinterherfahren regelmäßig frage, ob die wohl umkippen beim nächsten Windstoß, radelnden Kindern mit riesigen Schultaschen auf dem Rücken (die tauchen immer an genau einer Stelle in der engen Kurve eines Tempo 100- Bereichs auf, in dem deshalb ich inzwischen nur noch mit Tempo 30 fahre sicherheitshalber, falls der Gegenverkehr mal wieder die Kurve zu schnell nimmt und schneidet), einmal war auch schon ein kleiner, motorisierter E-Rolli unterwegs. Wenn ich sicher überholen kann überhole ich, wo das wegen der insgesamt sehr kurvigen Strecke nicht geht höre ich weiter Musik oder einen Podcast (höre gerne Quarks bei Fahrten) und nutze die langsame Fahrt dazu, etwas Gemüse zu knabbern oder auch meine Wasserflaschen zu leeren, während ich die Landschaft bewusst wahrnehme. Sich wegen etwas so Irrelevantem, wie langsamer Autos aufzuregen ist verschenkte Lebenszeit. Passiert mir natürlich trotzdem auch manchmal, aber tatsächlich sehr selten und vor allem im Stadtverkehr.

    Der ÖPNV auf dem platten Land ist auch in Bayern quasi nicht existent. Die Schülerbeförderung mit Bahn und Schulbussen funktioniert bei uns im Landkreis aber sehr gut. Mit den Leichtfahrzeugen kann die Brut vielleicht 20 Minuten länger schlafen, dafür verlieren 40 Autofahrer im Schnitt je 30 Sekunden, bis sie überholen können. Crowdfunding.

    Also ich als SEK. 1- Lehrkraft finde ja, dass 30 Sekunden meiner Lebenszeit absolut sinnvoll investiert sind, damit die armen, vom frühen Unterrichtsbeginn (genau wie ich) gemarterterten Pubertierchen wenigstens etwas länger schlafen können. Diese 30sek schützen nicht nur unsere Pubertierchen, sondern direkt auch die Mitmenschen, die mehrere Jahre mit ihnen zusammenleben und/ oder zusammenarbeiten.

    Dies geschrieben finde ich persönlich, wer Kinder und Jugendliche als „Brut“ bezeichnet sollte täglich mindestens 2 Stunden im Stau stehen hinter einem defekten Güllelaster, der alle 30sek etwas Gülle auf die Frontscheibe nieseln lässt… bei 35 Grad Außentemperatur… und defekter Klimaanlage… :teufel:

    Liebste Grüße von der erwachsenen Version der „Brut“

    Genau. Das Wort Karzinom ist schon zu viel. Bösartig erst recht. Da gehört eine andere Formulierung hin, aber ich bin ja keine Ärztin.

    Vielleicht: Druck in Lebergegend, (wie von der Patientin geschildert) oder Abklärung Ultraschallbefund, ... jedenfalls keine vermutete Diagnose, wenn noch nicht einmal eine Blutabnahme erfolgt ist oder eine Biopsie gemacht wurde.

    „Abklärung unklarer Raumforderung, Leber“. Zumindest mein Gehirn würde dabei aber Krebs für möglich halten angesichts der Formulierung. Wenn die Ärztin aber ein Leberkarzinom für die wahrscheinlichste Ursache erachtet, dann sollte das auch zwingend in der Überweisung stehen, damit die weitere Abklärung SEHR zeitnah erfolgt.


    Ich hatte vor rund 10 Jahren eine melonengroße Raumforderung an der Schulter, sehr schnell gewachsen, schmerzhaft, da war zunächst unklar, ob es womöglich doch ein Sarkom wäre, ergo stand in der Überweisung zur Abklärung dann auch etwas von einer Raumforderung plus Abklärung Verdachtsdiagnose Sarkom, damit ich binnen zwei Tagen den Termin für die weitere Abklärung bekomme. Am Ende war es zum Glück ein gutartiger Tumor. Auch wenn die Zeit, bis das feststand emotional wirklich schlimm war (habe mein Testament geschrieben, notiert, wie ich beerdigt werden möchte oder geregelt, wer sich im worst case weiter um meinen Hund kümmern wird), war ich dankbar dafür, dass mir klar gesagt wurde, welche schlimmstmögliche Diagnose mit im Raum stand neben weiteren Optionen (von weniger letal bis hin zu komplett harmlos) und dass das so schnell abgeklärt wurde, auch wenn die letzte Gewissheit, dass es komplett gutartig war erst die OP eine Woche später gebracht hatte.

    Auf meinen Überweisungsscheinen steht immer "Abklärung.......bladibla..." und nicht "Verdachtsdiagnose Bösartiges Leberkarzinom."

    Je nach Symptomlage steht nach dem Wörtchen „Abklärung“ dann aber manchmal genau dasselbe, wie nach dem Wörtchen „Verdacht auf…“, z.B.: „Abklärung Lipödem“ könnte ebenso gut „Verdacht auf Lipödem. Bitte um Abklärung.“ lauten im Überweisungsschein.

    Irgendwie bezweifle ich, dass an der Stelle „Abklärung Leberkarzinom“ besser wäre für die TE, als „Verdacht auf Leberkarzinom. Bitte um Abklärung.“ Das haut einen egal in welcher Formulierung um.

    Wer nicht auf die Idee kommt aufs Profil zu schauen: Es geht um eine Grundschullehrkraft. Wäre durchaus eine sinnvolle Ergänzung des Titels, genau wie im Ausgangsbeitrag zumindest eine rudimentäre Beschreibung zentraler Schulfaktoren, wie „3-zügig, ländlich, OGS“ oder „4-zügig, Brennpunkt, gebundener Ganztag“, etc. hilfreich sein dürften.

    Zum Beispiel indem er regelmäßig pünktlich überhaupt erst einmal in die Schule kommt.

    Wenn der Schüler das mit Mitte 20 noch nicht gelernt hat, ist es dann nicht eher utopisch anzunehmen, dass ein Jahr Ausbildungsvorbereitung diesbezüglich die entscheidende Wende bringt? Vielleicht braucht der Schüler statt einer Ausbildungsvorbereitung eher eine Form von Alltagsassistenz, um mit dieser Unterstützung täglich pünktlich in eine Ausbildung zu starten, die für seine Form von Autismus funktionieren kann dank inklusiv agierendem AG.

    Hummeln sind zwar meine Favoriten, aber gestern habe ich um einen in einem leeren Blumentopf ertrunkenen großen, schwarzen Käfer geweint (Wechseljahre - das geilste Wechselbad der Gefühle. Dagegen stinkt die Pubertät glatt ab.. ^^). Insofern gilt mein Herz wohl beiden Varianten. Nur Spinnen sind ggf. nachrangig, falls ich sie nicht lebendig fangen und draußen freilassen kann.

    Pubertät oder Wechseljahre (bekommen auch Männer, wenngleich üblicherweise deutlich milder verlaufend als bei Frauen, können aber insofern alle Geschlechter auf sich selbst bezogen beantworten)?

    Du antwortest niemandem mehr. Du hast deine SL über deinen Krankenstand informiert, damit bist du deiner Auskunftspflicht nachgekommen.

    Mehr schreibst du niemandem. Außer dem Bezirkspersonalrat (oder wie immer das in deinem BL heißt), dem du die Mails zeigst und deutlich machst, wie es an deiner Nebenschule von SL-Seite um die Fürsorgepflicht bestellt ist.

    Genau so und nicht anders!


    Alles Gute und viel Kraft für morgen Marie_September .

    Was auch immer am Ende herauskommt: Erlaub dir, dieses Schuljahr die Tretmühle nicht mehr zu betreten, sondern erst einmal den Schock zu verarbeiten, mit dem hoffentlich viel weniger dramatischen Ergebnis der Untersuchung umzugehen und „so ganz nebenbei“ auch noch daran zu arbeiten, was dich ursprünglich belastet und krank gemacht hat. Erst, wenn du gut für dich gesorgt hast kannst du auch wieder gut auf die Bedürfnisse anderer eingehen und solltest vorher keinen weiteren Raubbau an dir betreiben. Das steht nämlich niemand von uns unbegrenzt durch- sollte auch niemand von uns sich selbst antun und abverlangen.

    K-12- Bildungssystem/ K-12- Einrichtung: Ist damit einfach nur gemeint, dass der Weg bis zum Abitur 12 Schuljahre dauert üblicherweise? Was wenn es auch/ nur G9 gibt, man selbst aber an einer anderen Schulform tätig ist, die kürzer dauert?

    Welche „Rolle“ habe ich, wenn ich sowohl „Klassenlehrperson“, als auch „Fachlehrperson“ bin je nach Klasse? (Mehrfachauswahl nicht möglich)

    Nochmal: Im Regelfall wird man mit auswendig gelernten Texten in einer Klausur oder gar der Abiturklausur nicht weit kommen.

    Interessant wäre tatsächlich die Frage, ob bei Texten, die wahlweise auswendig gelernt sind und/oder am Thema vorbei sind, auch gleichzeitig die Sprachpunkte (bei Klausuren in der Fremdsprache) herausgerechnet werden. Das müsste ich für NRW noch einmal recherchieren.

    BW, SEK. 1, Fremdsprachen: Thema verfehlt bei Freitextaufgaben (weil irgendwas auswendig gelernt und aufgeschrieben, was ein paar passende Schlagworte enthält) bedeutet null Punkte für die gesamte Aufgabe. Sprachpunkte gibt es dann also auch nicht, egal wie nett es sich lesen mag oder wie korrekt es geschrieben wurde.

    Das sind dann die offiziellen Korrekturvorgabrn des Landes für die Abschlussprüfungen in der SEK. 1, die zumindest an den Schulen, an denen ich bislang unterrichtet habe dann auch in 9/10 konsequent zur Anwendung kamen.

    Auch Brennpunktschulen haben die Arbeitskräfte von morgen in den Klassen sitzen. Das ist für viele, auch große Unternehmen, insofern sehr interessant mit Schulen zusammenzuarbeiten, die dann eher an diese Kooperationspartner denken bei Praktika, aus denen Ausbildungsverhältnisse werden können.

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