Beiträge von CDL

    Heilbronn: 100 km², 126.000 Einwohner

    Bremerhaven: 94 km², 114.000 Einwohner

    (Daten von Wikipedia; gerundet)

    OK, da habe ich mich tatsächlich von meinen Vermutungen, die sich an Bremen orientiert haben, täuschen lassen. ^^

    Und, nicht zu vergessen: Heilbronn ist als Stadt mindestens so attraktiv wie Gießen!

    Dann nehme ich an, hat Gießen einen traditionell eher schlechten Ruf, was die Attraktivität der Stadt anbelangt, hat sich aber- entgegen dieser anhaltenden und inzwischen nicht mehr zutreffenden Außenwahrnehmung- in den letzten 20 Jahren deutlich gewandelt, so dass der tradierte Ruf Gießens nur noch wenig mit der heutigen Stadt gemein hat. :P (Habe in Heilbronn mein Abi gemacht. Damals war das wirklich keine Stadt für junge Menschen. Inzwischen wurde der Neckar ganz anders erschlossen und als städtischer Naherholungsraum mit einbezogen, der neue Stadtteil am Neckar der dank der BuGa gebaut wurde ist ebenfalls ein Highlight mit hohem Freizeitwert. Die vielen zusätzlichen Studierenden, die nicht zuletzt dank der Millionen der Schwarzstiftung inzwischen nach Heilbronn kommen tun ihr Übriges. Heilbronn ist ja inzwischen sogar Universitätsstadt, dank von der Schwarzstiftung gekauften gesponsterten Studiengängen der TU München, die in HN angeboten werden (Außenstelle der TU München) und hat mit z.B. der École 42 weitere international äußerst attraktive Ausbildungsangebote kaufen für sich gewinnen können (Lidl&Schwarz hatte natürlich gar nichts damit zu tun ...:cash:). Den Angeboten in der Stadt hat die geballte Bildungsoffensive von Lidl&Schwarz, Würth, diverser Anbietern jedenfalls nicht geschadet, die Attraktivität hat deutlich zugenommen seit meiner Schulzeit.)

    Ich würde bei so einer Individualbetreuung auf jeden Fall einfach auch mal nachfragen, wie sich das Ganze für den/die Anwärter:in anfühlt, was er/sie sich vielleicht wünschen würde, was eine besondere Unterstützung wäre. Technisch mag die Person dann jeweils an der einen oder anderen Stelle firmer sein (was aber keine Altersfrage ist), was Fernunterricht für konkrete pädagogische und didaktische Herausforderungen im Alltag mit sich bringt und wie man das lösen kann wissen deine Anwärter, wenn sie frisch von der Uni kommen, aber noch nicht, genau an der Stelle kommt dann deine Erfahrung zum Tragen und ihr kommt, wenn deine Anwärter grundlegend so fit wären in technischen Fragen dabei vielleicht auch ins Gespräch, wie sie Situationen lösen würden oder ggf jetzt schon lösen an ihren Schulen.

    Sind bei euch auch so viele SuS gestern direkt positiv getestet worden an der Schule? Mittlerer zweistelliger Wert bei uns, also 1,5 Klassen quasi, plus viele SuS, deren Eltern erst am ersten Schultag realisiert haben, dass die den Urlaub wenigstens eine Woche eher hätten beenden müssen wegen der Pflichtquarantäne nach Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet, so dass sie eben auch erst einmal wenigstens eine Woche lang fehlen werden (in all meinen Klassen gestern und heute hat jeweils rund 1/3 der SuS gefehlt).

    Und wie lief es bei euren Einschulungen (1./5.Klasse) mit 3G, musstet ihr viel nachtesten? Bei uns fielen da mal eben nebenbei noch fast 200 Elterntests an diese Woche... (Wenn da alle drei Euro für die Klassenkassen der 5er hätten spenden müssen zum Ausgleich, hätten die einen tollen Ausflug in der Stufe refinanziert gehabt.)

    Aber was wäre die Konsequenz? Gar nicht mehr reagieren?

    Ich hätte den SuS ggf. auch angezeigt, wegen Bedrohung. Insbes., wenn er mein Kind bedroht hätte. Darauf reagiere ich auch recht allergisch.

    Was will man sonst machen? "Willst Du drüber reden?" Nee, ehrlich, da habe ich bei solchen SuS wenig Bedarf.

    Nein, natürlich nicht gar nicht reagieren, hatte ich aber auch nicht geschrieben gehabt. Ich würde in so einem extremen Fall neben schulischen Ordnungsmaßnahmen auch den Weg eine Strafanzeige gehen. In solchen Fällen muss man äußerst deutlich machen, daß Grenzen in nicht mehr tolerierbarer oder anderweitig klärbarer Weise überschritten wurden.

    Heilbronn. Experimenta besuchen mit Besuch der SuS-Labore etc.. (Habe Freunde, die dort inzwischen regelmäßig mit Klassen hingehen und total begeistert sind. ) Neu gebaute Juhe steht in der Nähe auf dem Buga- Gelände (in weiten Teilen autofrei oder zumindest autoarm, direkt am Fluss gelegen), Technik-Museum Sinsheim ist ebenfalls nicht weit weg und es ist garantiert kein Ziel, das massenhaft SuS aus anderen BL schon kennen könnten. Dazu etwas Neckar-Flussfahrt oder Salzbergwerk oder - als Bewegungsprogramm- Drachenboottour vereinbaren auf dem Neckar / Kletterarena besuchen und wenn eine Tour in eine größere Stadt gewünscht wäre an einem Tag nach Heidelberg, Mannheim oder Stuttgart fahren (jeweils eine runde Stunde mit dem Zug weg). Gerade mit einer Schulklasse fände ich das deutlich entspannter, als eine große Stadt wie Bremerhaven oder München beispielsweise.

    Also in meiner Schülerzeit hatten wir einen Pauker für Physik und Chemie. Da haben wir uns in Chemie die unterschiedlichen Sprengstoffe angeguckt und in Physik wo man das Zeug platzieren muß, um mit einem möglichst kleinen Bums eine möglichst große Brücke kaputt zu machen. :staun:
    Der Typ war richtig cool.

    In Mathematik wurden Schießtabellen (=Parabeln) berechnet. :victory:

    Joah, ich hatte auch so ein Physikexemplar, das uns Fallkurven von auf Zivilisten abgeworfenen Bomben berechnen ließ und das für total normal hielt. Ich fand das schon mit 15 extrem uncool und unwitzig (mit entsprechenden Debatten als Folge mit dieser Lehrkraft) und vor allem auch vollkommen unnötig. Es gibt noch andere Prinzipien, die man in seinem Unterricht beachten sollte als lediglich einen möglichen Anwendungsbezug. Äpfel fallen ja auch und töten deutlich seltener Menschen, als das bei Waffen aller Art oder auch Sprengstoff der Fall wäre.

    Und solch einem verrückten einen Hieb zu verpassen wird ihn bestimmt beruhigt haben...

    Sorry aber sowas heizt solch einen Menschen dann nur noch mehr an (Rache). Dann lieber neutral das Gericht einschalten und fertig. Aber ja ist ja schon lange Vergangenheit

    Gerichte einschalten (sprich vorher erst einmal Strafanzeige stellen bei der Polizei) ist vieles, aber sicherlich niemals ein neutraler Vorgang- weder für davon betroffene SuS, noch für Lehrkräfte, die derartige Schritte einleiten müssen. Gedanken an individuelle Vergeltung kann eine solche Strafanzeige/ein Gerichtsverfahren bei entsprechend gestrickten Menschen ganz genauso auslösen.

    mit einem Schnitt von 2,2 (oder OG 22) zu denken man hätte kaum eine Chance....

    Gibt es solche Denkweisen nur bei Gym/Ge , weil dort so viele Studis zu tendieren? Und dann auch noch mit 2 Korrwkturfächern....

    Also für mich (H/R/Ge) wäre solch ein Schnitt "gutes Mittelfeld".

    Sek.I sind die Einstellungschancen aber auch jenseits der absoluten Mangelfächer aktuell je nach BL mindestens ordentlich, oft sehr gut. Gymnasiales Lehramt ist ganz anders gefragt und überlaufen, so dass eben Fächer, für die kein akuter Mangel besteht (wie z.B. Physik, Mathe, Informatik) komplett überbelegt sind mit im Ergebnis oft bundesweit äußerst schlechten Einstellungschancen mit den jeweiligen Fächern. Das ist also keine reine Frage der Denkweise, sondern schlichtweg eine Wahrnehmung der Einstellungsrealität mit Französisch-Englisch für Gymnasiales Lehramt. Wie bereits von mir geschrieben hat man mit den beiden Fächern in BW beispielsweise selbst mit 1,0 in beiden Staatsexamina (Bachelor/Master/Abschluss Ref.) äußerst schlechte Karten eine Planstelle an einem Gym. zu ergattern, während in der Sek.I in BW Französisch immer noch als Mangelfach geführt wird.

    Setzt Ihr die am Ende der letzten Woche angekündigten Änderungen eigentlich ab morgen um, obwohl die Verordnung noch nicht gekommen ist?

    Da ich gerade unsicher bin, was jetzt nur angekündigt wurde und was schon VO ist : An was genau denkst du dabei? Falls die täglichen Tests für Ungeimpfte beispielsweise erst Teil der neuen VO wären, würden die bei uns schon umgesetzt werden seit dieser Woche (galt schon für die erste GLK).

    Ja es geht schon beides. Wenn man sich aber nur nach FAQ hält dann sitzen alle ganz normal an ihren Plätzen und nehmen einfach die Masken ab und singen los. Und wenn ich den Abstand tatsächlich einhalten muss dann kann ich nur draußen oder in der Turnhalle singen…

    Die SL ist der Meinung man kann einfach im KLASSENZIMMER singen ohne Abstand

    Nur, falls unklar wäre, worauf Flupp sich bezogen hat...

    Gegen ein müdes Gesicht hilft schlafen, viel Wasser/grünen Tee trinken und die Guten Morgen - Gesichtsmaske von Dermasel mit Koffein, das macht zuverlässig frisch und wach im Gesicht. Gegen Augenringe hilft ausreichend Schlaf, viel Wasser /grünen Tee trinken und eine Augenmaske, z. B. Hyaluron, Hanf oder Koffein von Schaebens ergänzt um eine gute Augencreme. Dr. Grandel hat eine mit Goldpartikeln, die sehr viel Feuchtigkeit spendet und gleichzeitig das Licht etwas reflektiert, sodass man, bis sie wirkt zumindest schonmal optisch nicht mehr so müde wirkt um die Augen, wie man vielleicht ist.

    (Alle Produkte intensiv getestet von mir im regelmäßigen Gebrauch und nein, ich werde von keiner der Firmen bezahlt das zu schreiben. ^^)

    Wie schafft man es als Eule nächste Woche wieder um 6 Uhr aufzustehen UND in der ersten Stunde nicht nur grummeln zu wollen?

    Die gibt es auch in NDS.
    Aber an MEINEM Seminar (Achtung, ich weiß, dass es nicht repräsentativ ist) wurde immer betont, dass unser Kerngeschäft das Unterrichten ist. Das, was in NRW (zumindest zum selben Zeitpunkt) "normal" war, dass Reffis zum Beispiel eine AG anbieten, versuchen, Wandertage und/oder Klassenfahrt zu begleiten, selbstverständlich Aufsichten führen, usw.. , gab es nicht. Die Schulleitungen, die es gewagt haben, den Reffis eine Aufsicht aufzudrücken, wurden zurückgepfiffen. Ich musste eine Sondererlaubnis einholen, um bitte bitte eine AG zu halten, beim Austausch durfte ich nicht helfen.
    Das sind also keine Punkte, die die Note "nach oben heben" können, wie ich es in NRW erlebe. Klischeehaft "schlecht und 4er-Unterricht aber im Prinzip doch engagiert, hat Flyer für den Tag der offenen Tür gefaltet und verteilt, war auf der Skifahrt, wird doch mitbewertet". Was ehrlich gesagt bei 50% der Ausbildungsnote schon ziemlich krass ist. Bevor ein SL eine 4 oder 5 verteilt, muss echt was passieren...

    Mir gefällt es, dass die Note klarer eingegrenzt ist einerseits und anderserseits finde ich es befremdlich, wie viel du im Ref nicht machen durftest oder solltest, was später Teil deines normalen Berufsalltags ist. Aufsichten hat man nunmal völlig klar auch später, Ausflüge muss man bei der eigenen Klasse organisieren und durchführen (habe ich im Ref auch gemachte), in den Fremdsprachen gehört auch der Umgang mit dem Ausland dazu in Form eines Austausches oder von Ausflügen (wenn nahe genug gelegen)- im Ref aber ggf. noch etwas mehr "Welpenschutz" als später und damit etwas mehr Anleitung, was durchaus etwas für sich hat finde ich.

    (...) Zumindest an meinem Seminar wurden die SL daran erinnert, dass sie den Unterricht zu bewerten hätten und keine anderen Sachen (an denen wir eh kaum offiziell teilnehmen durften).

    Auch wieder ein spannender Unterschied, denn in BW sind gerade auch nicht-unterrichtliche Aspekte ein zentraler Bestandteil des SL-Gutachtens.

    Pssst, pssst. Nicht, dass hier jemand denkt, ich sei arbeitsscheu.

    Ich bitte dich, du bist Zwergmeisterin. Wie jede_r (außer Firelilly samt Ork-Gefolgschaft) weiß, seid ihr die wahren Meister:innen unseres magischen Systems, denn ohne euch kann unsere Magie nicht halb so gut wirken, selbst wenn wir prinzipiell und ausnahmslos perfekte Arbeit abliefern würden.

    Andrew

    "Einen einbeinigen Physiklehrer im Fachraum würde es bei uns nicht geben"

    Wow! Das nenne ich gelebte Inklusion! Really?

    Sorry, aber als Mitglied einer Schwerbehindertenvertretung macht es mich wütend, wenn hier Kolleg:innen zu solchen Statements kommen. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso ein Physiklehrer im Rollstuhl nicht im Fachraum unterrichten soll. Hier ist es Aufgabe aller Beteiligten, die Arbeitsbedingungen für die Lehrkraft so einzurichten, dass die Tätigkeit möglich ist. Ehrlich gesagt, finde ich, dass wir gesellschaftlich an einem bedenklichen Punkt angekommen sind, wenn solche Schlussfolgerungen, wie von Andrew in den Raum geworfen, als selbstverständlich zur Kenntnis genommen werden. Es macht mich fassungslos.

    Ich finde es gut, dass du auf die flapsige Formulierung an dieser Stelle aufmerksam machst, die andere Assoziationen herausfordert, finde es aber irritierend, wie du dich auf diese Assoziationen versteifst, obgleich der Kontext meines Erachtens unzweifelhaft deutlich macht, dass Andrew sich nicht auf Menschen mit dauerhafter Behinderung bezieht, sondern auf Menschen mit einer temporären Beinverletzung. Sprache schafft Realität- deshalb ist es unerlässlich sorgsam zu formulieren an so einer Stelle- das gilt aber auch für dich selbst. KuK, die bislang völlig unauffällig waren bei diesem Thema infolge einer flapsigen Formulierung in die Ecke zu stellen und als inklusionsfeindlich anzuprangern hilft in der Sache niemandem von uns, die wir mit Behinderung unseren Alltag leisten, sondern verhärtet lediglich Fronten, statt für Verständnis und Empathie, sowie an dieser Stelle einen sorgfältigeren Sprachgebrauch zu werben, den ich mir persönlich wünschen würde von allen Beteiligten. :rose:

    Dies geschrieben: Es ist verdammt gut, dass die Schwerbehindertenvertretungen auch mal einfach den Finger ganz überdeutlich in die Wunde legen und Probleme benennen, denn anders lässt sich so manch alter und inklusionsfeindlicher Zopf an Schulen nicht erfolgreich angehen.:top: "Das war schon immer so" ist leider ein äußerst mächtiger Treiber, den all diejenigen, die auf Rücksichtnahme, Toleranz, Inklusion und/oder Integration seitens der gesunden, heternormativen, weißen, rollenstereotypen Mehrheitsgesellschaft angewiesen sind nur durchbrechen können, indem sie auch mal deutlich mit der Faust auf den Tisch hauen. Danke, für dein Engagement (und das der vielen anderen Schwerbehindertenvertretungen, die unter anderem auch mein Berufsleben schon um so vieles leichter gemacht haben. Ohne euren Einsatz wäre mein Einsatz nicht möglich.).:*

    Bin ich der Einzige, der solche Fragen von neuen Nutzern immer etwas komisch findet?

    auch bei mir schlägt der Troll-Alarm gerade voll an

    Echt? Bei mir sagt der Sensor grad eigentlich eher, dass das womöglich eine unerfahrenere Lehrkraft ist (Ref? Seiteneinsteiger:in?), der/die offenbar noch wenig praktische Erfahrung damit hat, was eine Gehhilfe an der Schule auslösen könnte (oder eben auch gerade nicht auslöst) und umgekehrt, welche anderen Erwägungen bei den eigenen Fächern von außen betrachtet direkt deutlich relevanter erscheinen, als die Frage der Reaktionen aus der Schülerschaft auf etwas derart Alltägliches, wie Krücken. :weissnicht: Vielleicht auch (wenn ich an unsere eigene schulische Situation denke) eine Vertretungskraft, die (noch?) gar keinen Lehramtsabschluss hat. Inzwischen geht das ja durchaus auch schon während des Bachelors. Chemie fände ich zwar gewagt in so einem Stadium, aber wer weiß, zu welchen Auswüchsen der Mangel auch da führt teilweise. (Wir haben teilweise auch Fachlehrkräfte- kein Studium, kein Ref- in einzelnen Fächern, bei denen man gerade bei schulrechtlichen, pädagogischen und Sicherheitsfragen gewisse Lücken bemerkt im Alltag.)

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