Kann rein optisch beides etwas für sich haben, je nach Art, Aussehen, gewünschtem Effekt, Material, etc.
Möbel selbst schreinern oder selbst aufbauen?
Kann rein optisch beides etwas für sich haben, je nach Art, Aussehen, gewünschtem Effekt, Material, etc.
Möbel selbst schreinern oder selbst aufbauen?
Kann es sein, dass das in Ausnahmefällen möglich ist, aber kein genereller (Rechts-) Anspruch darauf besteht?
Ja, genau so. Schwere eigene Erkrankung, ggf. die Erkrankung/Pflegebedürftigkeit naher Angehöriger, danach würde mir schon nichts mehr an zulässigen Gründen einfallen und selbst diese Gründe müssen gut belegt sein, um "straffrei unterbrechen zu dürfen, was im Hinblick auf den Wunsch auf einen Wiedereinstieg in einem anderen BL, wie von der TE gewünscht, relevant ist.
Falsch. Das geht. Selbst erlebt. Wie kommst du zu solchen Aussagen?
Ja, aber mit Einschränkung (die ich zumindest teilweise auch angesprochen hatte in dem von dir zitierten Beitrag), denn ein Eintritt in die Prüfungsphase bedeutet, dass eine "straffreife" Unterbrechung nur möglich ist im akuten Krankheitsfall (unter Umständen noch Pflege naher Angehöriger). Liegt dieser Fall nicht vor, bedeutet die Unterbrechung, dass dies als Fehlversuch gewertet wird, der auch bei einer Wiedereinstellung erhalten bleibt, so dass nur noch ein Prüfungsanlauf zulässig ist. Der Umstand, dass man nicht mehr "straffrei" herauskommt ist aber für die Einstellung in anderen BL- Wiedereinstellungszusage hin oder her- teilweise von erheblicher Relevanz.
Ich vermute mal, Plattenspieler möchte darauf "hinweisen", dass in es in BW nicht um das reine arithemtische Mittel geht bei den Zeugnisnoten, sondern eine pädagogische Betrachtung/Gewichtung erfolgt (die es beispielsweise ermöglicht Entwicklungen positiver oder negativer Art zu honorieren, indem aus einem x,6 die besser Note wird, aber eben unter Umständen auch aus einem x,4 eine schlechtere Note (etc.).
EDIT: s. #10.
Zauberwald wird sicherlich noch grundschulspezifische Details ergänzen. Bis dahin schonmal ein paar erste Hinweise zu den schulrechtlichen Vorgaben, soweit mir aus Sek.I-Perspektive bekannt.
Alles anzeigenHallo. Die Frage bezieht sich auf Grundschulen in Baden-Württemberg.
Gibt es dieses Jahr aufgrund Corona andere Richtlinien zur Notenfestsetzung?
1. Werden die Noten des ersten Halbjahrs auch mit ins Jahreszeugnus eingerechnet?
2. Wenn ja, nur die Klassenarbeitsnoten oder plus die Note der HJ-Information?
3. Oder nur die Note auf der HJ-Information?
4. Oder wird nur das zweite HJ bewertet (was aber wegen fehlender Klassenarbeiten sehr schwierig wäre).
Danke!
1. Selbstverständlich werden auch die Noten des 1.Halbjahres normal gewichtet und einbezogen.
2. Die Noten der Halbjahresinformation waren das Ergebnis aus schriftlichen und mündlichen Unterrichtsleistungen, sowie einer pädagogischen Gewichtung. Die Noten der Halbjahresinformation stellen insofern keine eigenständigen, neuen Leistungen der SuS dar und können natürlich nicht als zusätzliche Note einbezogen werden. Relevant für die Zeugnisnoten sind schriftliche und mündliche Leistungen des gesamten Schuljahres, die pädagogisch gewichtet werden (also kein reines arithmetisches Mittel) um eine Zeugnisnote zu erhalten.
3. Die Note der Halbjahresinformation ist bereits indirekt enthalten, weil alle Leistungen, die zu dieser Note geführt haben für die Zeugnisnote ebenfalls berücksichtigt werden und lediglich ergänzt werden um die Leistungen des 2.Halbjahres.
4. Nein, natürlich nicht, die Leistungen des gesamten Schuljahrs sind zu berücksichtigen.
Wäre es möglich, dass du noch im Ref bist?
Ohne weitere Informationen wird dir kaum jemand weiterhelfen können. Wenn du magst, schreib etwas mehr, falls ich einen Ansatzpunkt erkenne, der einen Antrag erfolgversprechend machen könnte schreibe ich das dann gerne. Bislang konnte ich noch nichts lesen, was einen solchen Antrag unterstützen würde. Tut mir leid.
Wenn du bereits im 2.Abschnitt bist, hast du normalerweise Schulrecht, Lehrproben etc. bereits absolviert. Damit bist du bereits ins 2.Staatsexamen eingetreten (und weißt bereits, ob du bestehen wirst oder nicht). Eine Entlassung mit Wiedereinstellungszusage ist damit unmöglich. Wenn es gesundheitliche Gründe dafür gibt jetzt das Ref nicht abzuschließen oder nicht bestandene (/durch Quarantäne ggf. noch nicht absolvierte) Prüfungsteile nicht direkt zu wiederholen (/absolvieren) , dann lass dich entsprechend krankschreiben. Ggf. kann dann auch eine Unterbrechung sinnvoll sein, um in Ruhe Zeit zum Gesunden zu haben. Wenn es letztlich um Probleme mit der SL geht wirst du in der Phase in der du bereits bist keine Chance haben das durchzusetzen. Was versprichst du dir denn davon jetzt, 6 Wochen vor dem Ende des Refs, dieses abzubrechen ? Bist du unzufrieden mit den erzielten Noten? Bist du durch einzelne Prüfungsteile durchgefallen und musst in die Verlängerung? Bist du bereits in der Verlängerung und dürftest deshalb in BW nicht mehr wiederholen, weshalb du hoffst in einem anderen BL eine Chance zu erhalten? Sind die Probleme mit deiner SL so schwerwiegend, dass du dich darum sorgt, was das SL-Gutachten am Ende mit deinem Schnitt (und damit deinen Einstellungsoptionen) anstellen könnte? Bist du infolge einer Unterbrechung noch gar nicht 6 Wochen vor Schluss und hast womöglich noch keine Prüfungsteile absolviert?
Du nicht. Andere, z.B. CDL, aber schon.
Und ich bleibe auch dabei, dass gerade einmal 6 Semester Studiendauer für GS in Hessen deutlich zu wenig ist sind und im Zweifelsfall lediglich ein "Schmalspurverständnis" anlegen, was es Lehrkräften zumindest nicht erleichtert die Grundlagen für die weitere schulische Bildung anzulegen, wenn sie diese selbst inhaltlich teilweise noch gar nicht durchdringen konnten im Rahmen ihres Studiums. Zumindest unser hessischer "Lehramtsstudent" in diesem Forum ist ein recht eindrucksvolles Beispiel für so ein "Schmalspurverständnis" komplexer Zusammenhänge. (Ich gebe aber zu, dass das in dem Fall wohl auch ein längeres Studium nicht behoben hätte, was an Willen zu inhaltlich vertiefter Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten fehlt.)
Ich halte GS-Unterricht für zu relevant und auch zu vielfältig und komplex in den Anforderungsbereichen, um sich an dieser Stelle damit zu begnügen Lehrkräfte lediglich auf Bachelor-Niveau auszubilden.
Ich halte aber auch den Sek.I-Unterricht für zu anspruchsvoll, um- anders als von dir unterstützt- eine kürzere Studiendauer als im Sek.II-Bereich für annehmbar zu halten und bin froh, dass mein Bundesland das genauso sieht inzwischen. Fachlich war mir das PH-Studium an vielen Stellen auch so noch deutlich zu dünn im Vergleich zu meinem Erststudium an der Uni, dafür gibt es jenseits der Studiengänge fürs Gym einen deutlich höheren Anteil an Studienpraktika, Fachdidaktik, Pädagogik und Psychologie oder auch Zusatzangebote wie die Stimmbildung. Nachdem ich fachlich bereits durch das Erststudium ausreichend gerüstet war, waren diese Anteile oft sehr spannend und bereichernd und eine gute Grundlage für das, was im Ref dann in Päd/Fachdidaktik am Seminar vermittelt wurde.
Viele meiner Schülerinnen und Schüler werden nach dem RS-Abschluss eine weiterführende Schule besuchen, manche später studieren, während andere bereits nach dem HS-Abschluss die Schule verlassen bzw. spätestens nach Klasse 10 eine duale Ausbildung/schulische Ausbildung absolvieren werden. All diesen Schülerinnen und Schülern (denn abschulen dürfen wir anders als die Gymnasien nicht, sondern sind für alle bis zum Abschluss - gleich welchem- verantwortlich im Regelfall) muss ich pädagogisch/didaktisch gerecht werden, ausreichend Differenzierungsangebote machen können (im Ref hatte ich in einer Klasse fünf Differenzierungsangebote vorzuhalten für G-M-E plus verschiedene Förderschwerpunkte der inklusiven Beschulung), aber eben auch den roten Faden selbst sehen, unterrichtlich entwickeln und anlegen können für eine weiterführende Beschulung die zu einer allgemeinen Hochschulreife führen kann. Dazu muss ich ausreichend tief in meinen Inhalten drin sein, um eben den Anschluss nach Klasse 10 (oder bei früheren Übergängen auch ggf. schon nach Klasse 6/in Klasse 7) für die Sek.II vorzubereiten. Wäre ich an einer GMS statt an einer Realschule könnte es sogar sein, dass ein Teil meiner SuS direkt an meiner Schule das Abitur später ablegen wird- auch das muss ich dann entsprechend leisten können nach Studium und Ref, genau wie Gym-Lehrkräfte die an einer GMS eingesetzt werden. Gymnasiallehrkräfte in BW sind- so sie keine Stelle an einer GMS annehmen- nicht dazu verpflichtet G-M-E zu differenzieren, sondern beschulen auf E-Niveau bzw. schulen ab, wer dieses nicht erfüllen und/oder halten kann. Die Gym-Leute haben dafür durch die Oberstufe andere Herausforderungen, anspruchsvoller (beruflich gesehen) ist es aber sicherlich keineswegs als bei uns in der Sek.I, nur anders.
Um zurückzukommen zur Frage der Besoldung: Betrachtet man sich einfach einmal rein den Mangel im GS-Bereich, müsste man wohl ganz dringend diesen Lehrkräften deutlich mehr bezahlen, um den Primarbereich entsprechend attraktiv zu machen. Womöglich müsste das dann auch mehr sein als das, was manche Lehrkraft im Gym-Bereich erhält, die womöglich entsprechend weniger gesuchte Fächer studiert hat (rein hypothetisch gesprochen, nicht als ernsthafte Forderung, die ich vertreten würde, also bitte nicht falsch verstehen), um nicht zuletzt auch im Sinne der Bestenauslese besonders fähige, engagierte, leistungsbereite KuK an die Grundschulen zu holen für einen entsprechenden Anfangsunterricht, statt einfach nur diejenigen, die dort tätig sind kräftemäßig auszubluten, ihnen das höchste Deputat aufzubürden, sowie ständig neue Aufgaben bei oftmals personeller Unterdeckung (oder bestenfalls einer "roten Null" bei der Personalabdeckung), den wenigsten Beförderungsmöglichkeiten und -spätestens umgerechnet auf die Deputatsstunden auch bei bereits erfolgter Besoldung mit A13- den umgerechnet geringsten Bezügen.
Heterologe Socken sind diesen Sommer der neue Trend! Ein Kniestrumpf, eine kurze Socke. Dazu immer Hotpants.
Boah, dann bin ich endlich mal total die Trendsetterin. ![]()
Hey,
Frage steht im Titel.
Freue mich sehr über eure Antworten.
Lieben Dank
Das Thema ist relevant für dich persönlich weil? Und warum genau hältst du es für angezeigt, dieses Thema mit Lehrkräften zu diskutieren? Welchen beruflichen Bezug siehst du dabei nochmal?
Habe ich, allerdings gaaaaanz einfach (Handyhülle und Stofftasche), um zu lernen die Nähmaschine zu bedienen, die zu dem Zeitpunkt zufällig zur Verfügung stand. Hat zwar problemlos geklappt (dank guter Anleitung- gute Lehrkräfte sind halt etwas Feines
), aber ich würde mir in dem Bereich dennoch kein erkennbares Talent zusprechen und habe bislang zumindest kein größeres Bedürfnis in mir das zu vertiefen. Kommt vielleicht wieder, wenn ich mal wieder generell mehr Lust habe Handarbeiten zu machen wie Socken stricken und Co.
DUUM hat eine besondere Art seine/ihre kreative Ader auszuleben und erläutert (oder nennt) uns diese.
(Nachtrag: Ich mag übrigens Hummeln, Schwebfliegen und Wildbienen ganz besonders gern als Tiere und liebe es denen ein Buffet anzurichten. Gerade plane ich eine Insektentränke für meine Terrasse. Ich überlege nur noch, ob ich diese mit einer Vogeltränke kombinieren kann und mag oder- weil es für Insekten eher flacher sein muss zwei verschiedene Wassermöglichkeiten auf und neben der Terrasse anlege. Außerdem überlege ich noch, wie ich die Hausmeister von meinem Plan überzeuge, so dass die mir auch einen der zahlreichen, gelagerten, freien, schweren Steinpflanztröge zur freien Gestaltung überlassen. Und schließlich muss ich noch herausfinden, wie ich Papa bestechen kann mit mir gemeinsam rund 50kg Steintrog neben die Terrasse zu schleppen/karren zur Teichgestaltung.
Hilfreiche Hinweise werden dankend entgegengenommen.
)
(...)
Ich denke Schule ist ein Abbild der Gesellschaft. Heutzutage herrscht kein Gleichheitsdrang nach Startchancen mehr, sondern nach dem Ziel.
Es gilt nicht mehr als fair wenn alle die gleiche Chance haben, sondern nur wenn alle das gleiche Ziel erreichen.
(...)
Gerade als GS-Lehrkraft sollten dir die überaus ungleichen Startbedingungen unserer SuS und deren Auswirkungen auf ihr Lern- und Leistungsverhalten bewusst sein. "Gleiche Chancen" sind in unserem Bildungssystem also noch nie Teil des Prinzips gewesen- zumindest wenn man einen ehrlichen Blick auf diese ungleichen Startbedingungen oder auch im weiteren Verlauf ungleiche Fördermöglichkeiten (finanziell, sozial, materiell...) im heimischen Umfeld wirft und diese nicht ausklammert zugunsten einer euphemistischen Betrachtung schulischer Angebote.
Dann ist NRW leider bekloppt.
Hier in Hessen machst du das GS-Studium in drei Jahren.
Persönlich halte ich da eher den hessischen Weg für bekloppt. Drei Jahre scheinen mir arg an einer Schmalspurausbildung zu kratzen, die weder dem späteren beruflichen Anspruch wirklich gerecht werden würde, noch eine Basis wäre, von der aus sich rein von der Ausbildung her eine gleichwertige Besoldung von GS- Lehrkräften rechtfertigen lassen würde. Faktisch ist das ja lediglich ein Bachelor, den man in Hessen als GS- Lehrkraft benötigt vom Zeitaufwand her. Dass man im Anschluss dann dennoch mit A12 besoldet wird für seinen "Lehramtsbachelor" ist aus politischer Perspektive dann schon wieder fast großzügig- wird der tatsächlichen Arbeit und Verantwortung von GS-Lehrkräften auch in Hessen aber nunmal nicht gerecht.
Alle meine Pflanzen sind besonders, egal ob es die orangenen Zitronen sind oder Petersilie und Co. Sie wachsen, ernähren mich (Magen und/oder Seele) und/oder Bienen/Insekten, machen mich täglich glücklich, enttäuschen mich nie. Das toppt nur mein Hund dank aktiver Interaktion.
DUUM definiert was besondere Pflanzen ausmachen könnte (für ihn/sie zumindest).
(...) Für A13 wird keiner Familie, Freunde, Haus und Hof zurück lassen. Das weiß auch das Land. Die Thematil der Besoldung in NRW ist ja erst seit ein paar Jahren richtig Thema, wo die ersten Absolventen durch sind. Vorher hatte man mit alter Ausbildung eh kaum Ansprüche. Ich will damit nur sagen, dass auch du nicht alles zurück lassen würdest für 500 Euro. Also ist es unrealistisch zu erwarten, dass das passieren wird. (...)
Da ich nicht vor diese Wahl gestellt war- in BW gibt es A13 in der Sek.I- bleibt jede Antwort zu meinem tatsächlichen Handeln hypothetisch. In jedem Fall aber würde ich mich nicht derart beschweren, wenn ich für mich entschieden hätte, dass mir die Besoldung etwas weniger wichtig wäre, als andere Gründe. Diese Abwägung hast du für dich auch getroffen- du hattest und hast auch immer noch die Wahl. Wenn andere Gründe gewichtiger sind, dann wäre ich zumindest so konsequent das auch anzuerkennen, statt am falschen Ort (Internetforum) und sehr beständig über die vorhersehbaren Konsequenzen einer persönlichen Entscheidung zu lamentieren. A12 war attraktiv genug für dich für eine Einstellung und ist immer noch attraktiv genug für dich, um in NRW zu bleiben. Statt dir zu sagen, dass das Glas mindestens halb leer wäre, sieh das, was es füllt (= die positiven Gründe, die dich in NRW verweilen lassen, der Verdienst, der dir ein vernünftiges Leben ermöglicht, auch wenn mehr natürlich immer schön ist,...). Das erscheint mir bedeutend gesünder.
Das Problem war doch auch eigentlich nie, dass nicht genug Leute GS-Lehramt studieren wollten, sondern dass zu wenig ausgebildet wurden. Oder nicht?
Ich weiß noch vor einigen Jahren, als eine ehemalige Klassenkameradin von mir, die GS-Lehramt studierte, meinte in etwa: "Da brauchst du schon ne 1 vor dem Komma, sonst bekommt man kaum ne Stelle."
Es wurde einfach massiv fehlkalkuliert / falsch prognostiziert und zu wenig ausgebildet bzw. zu wenig Kapazitäten auch an den Unis für die Ausbildung geschaffen. Selbst jetzt gibt es flächendeckend noch NCs.
Das Problem liegt also eher woanders als an mangelndem Interesse oder der Besoldung, denke ich.
Ja, die ungerechtfertigt einseitige Privilegierung der gymnasialen Studiengänge (bei denen deutlich weniger Steuerung über eine Begrenzung der Studienplätze auch bei völlig überlaufenen Fächern stattfindet) hat eben hausgemachte Konsequenzen. Diese ungerechtfertigt einseitige Privilegierung der Gymnasien gibt es aber ja auch an anderen Stellen und steht- meines Erachtens- für eine auch weiterhin fortbestehende Geringschätzung anderer Schularten und deren ebenso unersetzlichen Beiträgen zum Bildungskanon, gleich ob das dann die Grundschulen sind, Sonder-/Förderschulen, Sek.I-Schulen oder auch BBSen/berufliche Schulen/Weiterbildungskollegs. Das drückt sich dann auf vielen Ebenen aus: Studienplätzen und darin verwobenen Ausleseaspekten, Besoldung, Beförderungsmöglichkeiten...
Umziehen wegen A13 wird niemand. Das weiß das Land genau. Außer die Grenzbewohner wird kaum einer das Bundesland wechseln. Auch du würdest eine Runterstufung auf A12 oder gar A11 schlucken und nicht plötzlich Haus und Hof verkaufen und nach Mecklenburg-Vorpommern auswandern.
Das Argument ist also ziemlich schwach.
Was genau hat eine - völlig unrealistische- Zurückstufung auf eine niedrigere Besoldungsstufe als die aktuelle (egal ob das dann A12 oder A11 wäre) damit zu tun, wofür ich mich ganz bewusst bei Dienstantritt in einem BL entschieden und worauf ich mich sehenden Auges eingelassen habe? Auch in der Sek.I gibt es nicht bundesweit A13. Hätte es in BW lediglich A12 gegeben hätte ich es mir definitiv zweimal überlegt, ob ich für A12 hier arbeite oder für A13 in einem der 15 anderen schönen Bundesländer, genau abgewogen, was mir warum wichtiger ist und könnte dann diese Entscheidung aber auch tragen. Haus oder Hof hatte ich zumindest nach dem Ref nicht, wobei ich deren Bindung für überschaubar halte. Immobilien lassen sich verkaufen oder auch vermieten... Für mich wären familiäre Bindungen bedeutend relevanter als derartige Sachgründe. Pflegebedürftige Eltern, ein Partner, der vielleicht nicht einfach in einem anderen BL in Wohnortnähe eine Stelle findet, schulpflichtige Kinder- das wären für mich relevante Aspekte bei der Abwägung gewesen. Wenn diese Gründe dann schwerer wiegen als die Besoldung, dann ist das so, dann ist die Besoldung eben nachrangig in meiner Abwägung. Ist die Besoldung nicht nach- sondern vorrangig, dann finde ich Lösungen, die ich dann zu tragen (oder auch zu finanzieren) bereit bin mit allen Konsequenzen. Schwach finde ich an der Stelle nur deine Argumentation (so recht du in der Sache- A13 für alle- auch haben magst).
Ich hatte damals kurz nach der Anpassung angefangen zu studieren. Ich ging davon aus, dass zum ende meines Refs 7 Jahre später ja wohl schon lange dann auch die Besoldung angepasst sein wird. Dass man das 12 Jahre bis jetzt so durchzieht, hätte ich niemals gedacht
Dein Optimismus in allen Ehren, aber das hätte dir vermutlich eine Mehrheit hier zuverlässig prognostizieren können, dass sich das nicht bundesweit (sondern lediglich vereinzelt, wo der Druck besonders hoch war) geändert haben wird. Solange sich immer noch genügend Lehrkräfte finden, die lieber im heimischen BL für A12 schaffen, statt für E/A13 z.B. nach Berlin zu wechseln, wo sie mit Kusshand genommen werden würden und so den Laden irgendwie am laufen halten ist der Druck auf die Kultus- oder auch Finanzministerien überschaubar etwas zu ändern, was offenkundig nicht dringlich geändert werden muss. Ich habe keinen Zweifel daran, dass es- bei aktueller Rechtslage zumindest- auch in 10 Jahren- leider- noch einige BL geben wird mit A12 für GS-Lehrkräfte. Immerhin soll sich der Mangel in diesem Schulbereich in den nächsten 4-5 Jahren deutlich legen in einigen BL, die dann wieder keinen Grund sehen werden nachzujustieren bei der Besoldung- klappt ja auch so...
Tommi : Aber das hast du doch vorher gewusst oder? Du musst doch irgendwann mal bereit gewesen sein. für dein Traumlehrarmt auf A13 zu verzichten, oder? (völlig unabhängig davon, ob man es nun richtig findet oder nicht, dass man an einigen Schulen nur A12 bekommt)
...bzw. ist aktuell bereit auf A13 zu verzichten in einem der BL, die auch GS- Lehrkräfte (erfreulicherweise) entsprechend entlohnen, um (allein/mit Familie) in seinem Bundesland wohnhaft bleiben zu können, welchem eben- leider- seine GS- Lehrkräfte lediglich A12 wert sind. Es ist ja auch aktuell längst nicht so, als wäre es alternativlos A12 als GS-Lehrkraft hinzunehmen, dafür ist der Mangel bei den GS- Lehrkräften bundesweit viel zu akut. Sich im Internet aufzuregen bringt da eben leider gar nichts, sich im eigenen BL über den Verband zu engagiert für A13 bzw. den Druck zu erhöhen bundesweit, indem man sich dafür entscheidet dort beruflich tätig zu werden, wo man bereits A13 erhält, statt an der heimischen Scholle hängend A12 hinzunehmen wäre zielführender.
Den hatte ich bereits Ostern, nachdem ich den ganzen Tag im Garten war und vergessen hatte mich im Gesicht vernünftig einzucremen. Seitdem creme ich an Gartentagen besonders brav ein (und habe sonst eine Gesichtscreme mit LSF im Alltag, die auch schon ganz vernünftig schützt).
EDIT: Der Frosch war schneller. Patentrezept nicht, aber z.B. eine Aloepflanze kann ein guter Freund sein bei Sonnenbrand, weil das Gel aus den Blättern sehr gut kühlt und Feuchtigkeit abgibt, was sehr angenehm ist bei Sonnenbrand. Quarkwickel funktionieren ähnlich.
DUUM achtet meist (immer?) auf ausreichenden Sonnenschutz.
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