Beiträge von CDL

    *räusper* saaaag maaaal... Wie war denn das, hast du damals nachgezählt?

    Zumindest die erste Runde hatte ich auf jeden Fall ausgezählt und hier auch eingestellt. Ich meine, die Personen hatten auf ihren Preis verzichtet gehabt und ich dann einfach der örtlichen Obdachloseneinrichtung in meiner Straße, sowie dem Zeltlager am Flüsschen jeweils Desinfektionsmittel und Seife zur Verfügung gestellt. Ich mag gerade ehrlich gesagt nicht nachlesen, nicht böse sein. Aber in den Beiträgen, die ich verfasst hatte dazu im März habe ich einige Male meine Frau Hund erwähnt, die kurz darauf unerwartet verstorben ist. Das gerade in einem Beitrag wieder zu lesen, wie ich sie erwähne hat direkt die Wunde wieder aufgerissen. Das schaffe ich gerade emotional einfach nicht, mir das noch einmal durchzulesen, um vernünftig zu antworten. Wenn noch etwas offen geblieben wäre entschuldige ich mich, wer nachzählen mag darf das gerne machen und den Preis spende ich dann gerne in Vertretung nochmal einer sozialen Einrichtung (Masken für eine Obdachloseneinrichtung beispielsweise). Tut mir leid.

    Klar: Terassien und Familiengartien sind bereit, außerdem werde ich ganz bestimmt meine Schwester besuchen fahren in Köln und sollten meine Tante und mein Onkel in Lüneburg bis dahin endlich geimpft sein vielleicht auch die Family im Norden für ein verlängertes WE. Ansonsten: Nö. Ist mir alles zu unwägbar aktuell noch, insofern läuft es vor allem auf Urlaub zuhause hinaus (was aber auch schön ist, zum Glück wohne ich ja entsprechend ruhig und schön).


    Wie sehen deine Sommerferienpläne bislang aus?

    blühende Rosen

    Oh ja, ich liebe schöne, blühende Duftrosen. :love: Ich habe auch ein paar, die nur schön sind, aber meine Duftrosen sind meine kleinen Schätzchen, Selbst an einem regnerischen Tag begrüßt der Duft mich schon am Morgen und umgibt mich von allen Seiten auf der Terrasse (dabei blüht gerade nur die eine Duftrose mit gerade mal drei Blüten- das reicht schon).

    Es ist zusätzliche Zeit, Testzentren gibts eben nicht überall und wo genau liegt das Problem das mal von der Schulleitung bestätigen zu lassen. Bei uns macht das die Sekretärin.

    (...)

    Unsere würde sich da wahrscheinlich weigern mit dem berechtigten Hinweis, dass sie für diese Verantwortung im Vergleich zu uns Lehrkräften nicht gut genug bezahlt wird. (Tolle Kollegin!) Ich übernehme diese Weisheit sehr gerne und übergebe an die SL, die darf sich, wie bereits beschrieben, damit in der einen oder anderen Weise herumschlagen.

    Yo, hier wird auch nur in der Nase gebohrt. Aber immerhin so tief, das man es merkt. Den zweiten Teil kann ich leider null bestätigen. Ich kann es optisch immer nur bei einer kleinen Zahl von SuS sehen, aber ich würde schätzen, ca. 1/3 der SuS schiebt das Teil nicht mal die notwendigen 2 cm rein - da sieht man noch den Rest vom Watteoberteil. Ganz im Ernst: Das bestätige ich niemandem!

    (...)

    Ich würde das auch persönlich niemandem bescheinigen, obwohl das Schulen in BW machen können. Diese Verantwortung will und werde ich nicht übernehmen.

    (...)

    Der Test an sich ist kein Hexenwerk. Meine Tochter ( sieben Jahre alt) macht den absolut problemlos richtig. Wenn aber jemand keine Lust hat, das zu machen, macht er es eben nicht richtig. Bei uns in der Familie müssen alle beim Test niesen. Das ist sicherlich nicht bei jedem der Fall. In der Klasse gibt es vielleicht eine Person, die beim Test niest. Da erscheint mir die Quote doch etwas gering zu sein.

    Also ich musste bislang noch nie niesen (egal ob Selbsttest oder fremd vorgenommener Schnelltest), insofern würde ich das jetzt nicht unbedingt als Indikator werten, wie gründlich der Test war, verstehe aber ansonsten, was du meinst, denn natürlich sehe ich bei 30 SuS im Raum nicht bei jedem, ob das Stäbchen überhaupt tief genug drinnen ist, ob dann tatsächlich die Nasenwand abgestrichen wird oder die Watte in der Lösung richtig ausgedrückt wird sehe ich gar nicht.

    Wenn das aber die Vorgabe deines AG ist, dann musst auch du dies bestätigen

    Nö, muss ich nicht, muss ggf. die Schule, dafür gibt es aber eine Besoldungsstufe über meiner, die das entweder verantworten kann und mag oder ihre Bedenken dem Dienstherrn gegenüber zum Ausdruck bringen wird.

    Bei der Lehrkraft nachfragen? Müsste man nicht zuerst bei den Eltern nachfragen? Fände ich sehr unangenehm (bei den Eltern nachfragen), aber wenn das der korrekte Weg wäre....? Was meint ihr?

    Wenn du *die Eltern kennen würdest und du wüsstest, dass du mit diesen sprechen kannst würde ich sicherlich diesen Weg gehen. So würde ich erst einmal ganz ergebnisoffen mit der Lehrkraft klären, ob dein Kind das richtig verstanden habe, dass Mitschüler komplett ungetestet am Unterricht teilnähmen. Gff., aufgrund deiner bisherigen Wahrnehmung der Schule, ergänzen, dass du dir das gar nicht vorstellen könntest, so, wie du die Schule bislang erlebt hättest, aber das doch klären wolltest. (Das nimmt dem Ganzen etwas die Schärfe eines impliziten Vorwurfs.) Je nachdem, wie die Lehrkraft reagiert, ist das dann entweder vom Tisch oder bestätigt sich.

    Es geht in der Tat weniger um Corona an sich, sondern eher um das Prinzip. Wenn man einmal eine Impfpflicht durchsetzt, ist das ein Prädezenzfall, auf den man sich in allen möglichen Kontexten beziehen könnte, weswegen ich allgemein bei jeder einzelnen Grundrechtseinschränkung während dieser Pandemiephase sehr skeptisch war. In meinen Augen stehen die Grundrechte über allem und sollten auch in Notfällen uneingeschränkt Anwendung finden.

    Ich als Mensch bin bis zu einem gewissen Grad verantwortlich für meine Familie, meine Freunde, meine Arbeitskollegen oder Kunden (analog für Schüler im Lehrerkontext). Was jedoch meinen Körper und meine Gesundheit angeht, so denke ich, dass das mitunter das Sensibelste ist, was man hat und dass da kein Dritter reinreden sollte.

    Grundrechte gelten (unter Ausklammerung von Art. 1 und 20 GG, sowie Art.79 Absatz 3, die man an dieser Stelle getrennt betrachten und bewerten müsste), wie dir in diesem Forum im Laufe des letzten Jahres wenigstens ein Dutzend mal erklärt wurde, niemals uneingeschränkt. Sie konfligieren miteinander (deine Freiheitsrechte z.B. mit meinem Recht auf Leben und Gesundheit), was konstanter Abwägung bedarf, welche Einschränkungen oder eben auch gerade Nichteinschränkungen jeweils verhältnismäßig sind. Wer mit Grundrechten argumentiert wie du, zeigt, dass er diese wahlweise nicht richtig versteht oder- als Schlagworte- instrumentalisieren möchte (denn wer sich nicht gut genug auskennt wird sich womöglich von einer derartigen Argumentation beeindrucken lassen). Leider wird das GG sehr gerne und nicht nur aktuell instrumentalisiert von Gruppen des rechten, wie linken Randes inklusive der irgendwo dazwischen einzuordnenden Querdenkerbewegung, deren Argumentation du dir in den letzen 12 Monaten immer wieder implizit zu eigen gemacht hast.

    Seph : Für mich persönlich wiegt das Recht auf körperliche Unversehrtheit höher als das gesamtgesesellschaftliche Bedürfnis auf "Verhinderung der Ausbreitung übertragbarer Erkrankungen".

    Was du womöglich anders sehen würdest, wenn dein Leben oder das deines Kindes davon abhängen würden, dass ein ausreichend hoher Herdenschutz besteht...

    Ich bin zwiegespalten, was eine Impfpflicht anbelangt, halte das aber für die schwächstmögliche Argumentationsstrategie dagegen- insbesondere, wenn man eine solche Argumentation mitten während einer weltweiten Pandemie einsetzt. Das klingt zu sehr nach Verharmlosung, Egozentrismus und Ignoranz der aktuellen Lage. Lass dich von Aogo beraten, was cleveres (Selbst-)Marketing bei ungünstiger Ausgangslage ausmacht.

    Ich würde mir persönlich wünschen, dass wir auch ohne eine Impfpflicht eine ausreichende Durchimpfungsquote erlangen. Das liegt aber vor allem daran, dass ich mir wünsche, dass wir als einsichtsfähige, empathiefähige Wesen erkennen, dass Impfungen inklusive der Coronaimpfung für uns und unsere Mitmenschen bestmöglichen Schutz bieten. Ich gehe davon aus, dass wir irgendwann mindestens für den Schulbereich eine analoge Regelung haben werden wie bei der Masernimpfung und wäre durchaus erleichtert, gerade meine SuS entsprechend geschützt zu wissen. Ich gehe auch davon aus, dass einige Länder, die begehrte Reiseziele der Deutschen sind eher früher, als später die Impfung zur Einreisebedingung machen werden, was auch bei Erwachsenen die Impfquote erhöhen würde.

    Wenn du schon mit Begriffen wie Körperverletzung hantierst, empfiehlt sich auch die tiefere Auseinandersetzung damit. Grundsätzlich erfüllen ärztliche Eingriffe zwar den äußeren Tatbestand der Körperverletzung, sind aber dann nicht rechtswidrig, wenn ein Rechtfertigungsgrund vorliegt. Dieser kann durch Einwilligung gegeben sein oder durch Gesetzeslage.

    Das Recht auf körperliche Unversehrtheit (Art. 2 GG) lässt sich wiederum durch Gesetze einschränken. Genau das sieht das Infektionsschutzgesetz zum Zweck der Verhinderung einer Ausbreitung übertragbarer Erkrankungen bereits vor. Für die Masernschutzimpfung ist dies bereits normiert und der Gesetzgeber könnte dies verfassungskonform durchaus auf andere Erkrankungen übertragen.

    Zuletzt wurde das ja auch vom Europäischen Gerichtshof bestätigt. In Tschechien gibt es beispielsweise schon jetzt deutlich mehr vorgeschriebene Pflichtimpfungen für staatliche Kitas/Kigas und Schulen, als hier in Deutschland. Das Urteil wurde auch in Deutschland im Hinblick auf laufende Klagen gegen die Masernimpfplicht als Vorbedingung für den Besuch von Kita/Kiga/Schule mit Spannung erwartet:

    Zwar greife eine Zwangsimpfung erheblich in das Recht auf Privatleben ein. Dieses Recht und das Recht auf Leben verpflichteten die Staaten aber auch, die Gesundheit ihrer Bürger zu schützen. Darauf könnten sich Staaten bei einer Impfpflicht berufen.

    Eine weitere Rechtfertigung ergebe sich aus dem Kindeswohl. „Wenn es um Impfungen geht, sollte das Ziel sein, dass jedes Kind vor schweren Krankheiten geschützt ist.“ Dies werde durch die Impfungen erreicht – bei einem hohen Impfniveau auch für Kinder, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, betonten die Straßburger Richter. Der hier angegriffene Impfplan in Tschechien betreffe Krankheiten „gegen die die Impfung von der wissenschaftlichen Gemeinschaft als wirksam und sicher angesehen wird“.

    Und was soll sie machen, wenn die Dauerkrankschreibung kommt?

    Entweder die Krankschreibung ist inhaltlich in Ordnung, dann ist das eben so, wird aber bei entsprechend langer Zeitdauer irgendwann eine amtsärztliche Untersuchung nach sich ziehen, ob überhaupt noch mit einer Wiederherstellung der Dienstfähigkeit zu rechnen ist. Das hat die Kollegin sich dann nicht ausgesucht und sollte nicht auch noch an den Pranger gestellt werden dafür. Oder die Krankschreibung ist inhaltlich nicht in Ordnung bzw. es bestehen berechtigte Zweifel, dass diese medizinisch begründbar wäre. In dem Fall wäre es an der SL auf eine amtsärztliche Überprüfung zu dringen und diese durchzusetzen. Selbst wenn es letzterer Fall wäre: Der eine faule Apfel sollte nicht die Gesamtbewertung bestimmen, wie wir auch weiterhin mit Kolleginnen und Kollegen umgehen wollen, die der Risikogruppe angehören, sich womöglich noch immer nicht/gar nicht impfen lassen können und die dennoch zuverlässig ihren Job machen seit Monaten. Soviel Mitmenschlichkeit sollte- bei aller Überlastung*- möglich sein.


    * die zu verhindern Aufgabe des Dienstherrn ist durch entsprechende Vertretungsreserven, nicht erkrankter Kolleginnen und Kollegen und die auch wir selbst in einem gewissen Maß zumindest mit in der Hand haben (4 Stunden KA-Aufsicht, DB, Klassenkonferenz, x Elterngespräche- da bleibt in der Woche dann halt keine Zusatzzeit mehr übrig für zeitintensive Unterrichtsvorbereitung, sondern Buchaufgaben sind das Nonplusultra des Tages...).

    Ist bei euch die AfD-Wählerquote hoch? Ich dachte nur, im Erzgebirge gibt's diese Verknüpfungen ja möglicherweise. Und da Ba-Wü durchaus auch so seine Hochburgen hat...:flieh:

    Zu gut für meinen Geschmack, auch wenn das Gesamtergebnis in der Landtagswahl in der Stadt nur etwas über 10% waren. Einzelne Stadtteile machen euch in Sachsen aber - leider- sehr ernsthafte Konkurrenz und haben sich bei verschiedenen Wahlen die letzten 5 Jahre sogar den 30% angenähert. Autokorsos mit Querdenkern hatten wir hier auch schon einige die letzten Monate, dazu Eltern, die davon ausgehen, dass Grundschulkinder unter MNS nicht mehr atmen könnten und deshalb dagegen auf die Straße gehen... Im aktuellen Gemeinderat haben sie rund 12% der Sitze und befleißigen sich darin Kreide zu fressen, sprich bei Debatten, die Menschen mit Migrationshintergrund/ausländischer Herkunft/ nicht-christlichen Glaubens/nicht heteronormativer Orientierung/mit Behinderung betreffen keine Argumente zu verwenden, die man auf den ersten Blick als offen rechts identifizieren könnte. Wer nicht erst auf Gerichtsurteile wartet, sprachliche Nuancen als zielgerichtet verwendete Codes von Politikern versteht und über eine entsprechende politische Bildung verfügt, um selbige Codes zu dechiffrieren, erkennt aber problemlos, welch Geistes Kind die Gemeinderatsfraktion ist. Offen rechts wird es nur selten, wobei die AfD ganz gerne Veranstaltungen in der Stadt abhält, Versammlungen oder auch mal alle sympathisierenden Nazitrupps zusammenholt zur gemeinsamen Demo gegen *beliebigen linksgrün-versifften Wert einfügen, wie Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt" (ach halt: Das war ja Teil des GG, der Landesverfassung und des Schulgesetzes BW- muss wohl doch ein zentralerer Wert sein...). Dagegen hat sich aber in den letzten Jahren auch ein sehr klares Bündnis gegen rechts in der Stadt gebildet, um diese Vereinnahmung durch die AfD und die sie gerne mal zu Aufmärschen (nein, das sind dann keine harmlosen Demonstrationen mehr) begleitenden Nazitrupps nicht hinzunehmen, sondern diesen deutlich zu machen, dass sie hier in der Stadt kein Heimspiel haben (egal was manche sich auch einbilden mögen). Also ja, ich würde diese Verknüpfung nicht ganz ausschließen wollen, wobei man bei uns auch nicht vergessen darf, dass rund die Hälfte der Einwohnerschaft einen Migrationshintergrund hat/ausländischer Herkunft ist. Viele dürften auch schlichtweg sprachlich bedingt keinen ausreichenden Zugang zu seriösen Informationen über die deutsche Impfkampagne haben. An der Baustelle wird jetzt zum Glück auch bundesweit nachgearbeitet, was hoffentlich unseren Impfquoten helfen wird.

    *Äh, Bogen zum Threadthema "Distanzunterricht" zu schlagen suche, von dem ich noch immer die Schnauze voll habe.* Im Vergleich zu einigen anderen Schulen auch hier im Umkreis können wir denke ich gar nicht meckern, weil wir ein stabiles System haben, zuverlässig unsere Konferenzen anbieten können, Unterricht nach Stundenplan haben und unsere SuS im Prinzip erreichen können digital. Bei genauerem Hinschauen kostet es aber irrwitzig viel Zeit, die vielen technischen Probleme der SuS zu verwalten. "Frau CDL, ich kann sie nicht hören, reden sie gerade?" (im Chat geschrieben oder reingerufen), "Frau CDL, es stockt bei mir ständig.", "Frau CDL ich muss nochmal raus und neu rein, mein WLAN hängt.", "Frau CDL, ich kann mich nicht entstummen.", "Frau CDL, ich finde das Arbeitsblatt nicht dort, wo es immer zu finden ist/kann es nicht runterladen/ bekomme es nur verschowmmen angezeigt/kann es nicht bearbeiten, muss ich das etwa ausdrucken?!.", "Frau CDL, teilen Sie gerade ihren Bildschirhm/zeigen Sie ihre Präsentation? Ich kann nämlich nichts sehen...". Diese Woche sind bei meinen 7ern von jeweils 45min wenigstens 20min für technische Probleme draufgegangen, weil ich ständig SuS einladen musste, die wegen technischer Probleme nicht mehr in die Konferenz direkt reinkamen (Mitschüler über Whatsapp angeschrieben, der meldet sich bei mir, ich lade ein...), anderen die Anweisungen- die in der PPT zu sehen waren und von mir angesagt wurden- in den Chat schreiben musste, wieder anderen schreiben musste, sie sollten bitte das Programm/die Konferenz neu starten (in der Hoffnung, sie könnten zurück in die Konferenz kommen) und und und. Unterricht- ein Randereignis, das nur ganz kurz mal stattfinden konnte und geklappt hat wie geplant. Ich weiß, dass ich trotzdem ganz gut dastehe, weil ich voll in meinen Stoffverteilungsplänen drinnen bin, weiß aber auch, welche Bereiche gerade in der Fremdsprache nicht intensiv genug trainiert werden können seit 6 Monaten schon wieder und auch im letzten Jahr bereits. Ich hoffe, wir können zumindest im kommenden Jahr wieder AGs normal anbieten. Das würde uns Spielraum geben das ein wenig auszugleichen und nachzuarbeiten zusätzlich zum Unterricht.

    Aber viel schöner ist doch, wenn man zuverlässig planen kann in der Schule und der Rest trotzdem möglich ist ;)

    Jaaaaaaaaaaaaaaahaaaaaaa, aber wir haben reinen Fernuterricht (bis auf die Abschlussklassen seit Ende Februar und 5/6 zwei Wochen im März) seit Mitte Dezember, immer vor den Ferien müssen wir alle möglichen Szenarien einplanen, die kommen könnten. Ja, es ist deutlich angenehmer, ruhiger und planbarer geworden, seitdem a) die Landtagswahl in BW abgeschlossen ist und Eisenfrau nicht gewonnen hat, b) die Bundesnotbremse mit ihren Zahlen eingeführt und in BW übernommen wurde und c) die neue KM jetzt nicht direkt den unvorhersehbaren Quatsch der Eisenfrau fortzusetzen scheint, sondern für einen anderen Kurs stehen möchte offenkundig. Es wäre aber schlichtweg schön, die Hasen in diesem Schuljahr auch nochmal alle (und sei es nur jeweils eine Hälfte pro Woche) wirklich in persona getroffen zu haben, das würde ALLEN- SuS, Lehrkräften und Eltern- sehr gut tun und viel Kraft geben.

    Als Schüler hat mir das Rotieren nicht viel ausgemacht, als Lehrer finde ich es richtiger, wenn die Schuljahre alle gleich lang sind. Und auch eine entsprechende Verteilung der Ferientage haben. Wenn man bis Ende Juli Unterricht hat, dann sollte man Pfingstferien haben, aber die Ferienplanung rotiert ja nicht mit.

    Ich fand es als Schülerin grässlich anstrengend, in diesem System durchzublicken, wann welche Ferien dran sind. Ich war tatsächlich sehr erleichtert, als das System Mitte der 90er meine ich endlich wieder abgeschafft wurde. Als Lehrerin wäre ich nicht grundlegend gegen eine Teilnahme von BW, würde mir aber wenn dann wie von ich glaube Veronica Mars vorgeschlagen wünschen, dass man von vorne nach hinten und zurück rolliert, also keine großen Sprünge, sondern immer nur um eine Woche verschoben.

    Ohje, was bin ich froh, dass hier sowas bis zu den Sommerferien nicht geplant ist.

    Och, ich fänd das schon schick, wenn so etwas eine realistische Option bei uns wäre, würde das doch bedeuten, dass unsere Zahlen endlich den Kuschelkurs mit den 200 aufgegeben hätten und es hier tatsächlich vorangehen würde, Außengastronomie öffnen dürfte, Museum/Freiluftkino/Freilufttheater möglich wäre, Click&Meet wieder möglich würde (wie mal ganz kurz im März, 2 Wochen lang)...

Werbung