Beiträge von CDL

    Gerade gehört: Die Impfprio wird in Bayern anscheinend Mitte Mai abgeschafft. Und im Juni sollen vor allem junge Menschen in Abschlussklassen geimpft werden.

    Jetzt frage ich mich aber schon, wie das genau bewerkstelligt werden soll. Schön wäre das natürlich, aber wer impft uns denn dann? Die Hausärzte?

    Und, wenn die Prio fällt, dann heißt das doch auch, dass man dann als bislang ungeimpfter Lehrer vermutlich weiter warten muss, da die Prio faktisch abgeschafft ist, oder?

    Vielleicht sind die bis dahin auch -wenn sie denn mögen- schlichtweg bereits durchgeimpft...

    Heute kam neue Anweisung, dass bei Abschlussprüfungen keine Testpflicht bestehe, aber ein Testangebot durch die Schule bereitgestellt werden muss. Soweit nichts neues. Aber:

    Es muss eine strikte räumliche Trennung zwischen getesteten und nicht getesteten Personen gewährleistet werden.

    Wie soll das gehen?
    Räume, Aufsichten, Sitzpläne? Alles doppelt.
    Man weiß ja morgens nicht, wer sich testen lässt und wer nicht, das bedeutet, man kann jeden Raum mit Maximalbesetzung planen.

    Jupp, das macht unser Leben so richtig schön "einfach".

    Wir planen tatsächlich alles mit zwei (oder mehr- je nach Raumgröße wegen der Abstände) Räumen und Aufsichten. Wir haben letzte Woche bei den Kommunikationsprüfungen als Arbeitserleichterung für uns vorab abgefragt bei den SuS, wer sich vor der Prüfung testen lässt und wer erst danach (war ein Präsenztag in den Abschlussklassen, an dem Prüflinge freiwillig noch teilnehmen konnten). Das werden wir jetzt auch bei den weiteren Prüfungsterminen so handhaben, dass wir das vorab abfragen. Natürlich kann es immer noch sein, dass sich am Prüfungstag selbst dann jemand umentscheidet, die meisten wissen aber schon vorher, wie sie es machen möchten, so dass wir in etwa wissen, wie viele Räume wir voraussichtlich für getestete bzw. ungeteste SuS benötigen werden. Vielleicht hilft euch das ja bei den Planungen, um es ein wenig vorentlasten zu können.

    Dann verseht doch bitte solche Beiträge von anderen, deren Meinung ihr nicht vertretet mit einem "Verwirrt-smiley." Ansonsten denke ich, ihr unterstützt es oder habt zumindest nichts dagegen.

    Aber nicht jeder Beitrag, dem ich nicht oder teilweise nicht zustimme verwirrt oder irritiert mich. Manchmal ist eben sehr klar, was gemeint ist, aber ich stimme dem schlichtweg nicht zu, vergebe also entsprechend keinen Smiley oder maximal einen traurigen Smiley, wenn der Beitrag mich tatsächlich traurig macht. Der Verwirrt-Smiley ist für mich kein Smiley um Ablehnung zu kennzeichnen, sondern um verwirrende, irritierende oder missverständliche Beiträge zu markieren. In 90% der Fälle frage ich dann in der Folge nach wie etwas zu verstehen ist um die Verwirrung oder Irritation auflösen zu können. Die einzige Ausnahme sind Beiträge von Usern, die mich zwar irritieren/verwirren, bei denen ich mir aber von einer Nachfrage keinerlei Aufklärung verspreche.

    Frag nach, wenn du dir unsicher bist, wie du die Reaktionen anderer einschätzen sollst, aber geh bitte nicht direkt vom für dich verletzendsten Ergebnis aus. Smileys ersetzen keine Nachfragen, persönlichen Stellungnahmen oder auch kritischen Debatten. Oft sind die Aussagen hier zu vielschichtig, um das in einem einzelnen Smiley ausdrücken zu können oder überhaupt einen passenden Smiley ausmachen zu können. Keine Reaktion in Form von Smileys ist zunächst einmal genau das "keine Reaktion". :)

    Das verstehe ich durchaus, aber letztlich liegt es an dir dich dafür zu entscheiden, solchen Beiträgen nicht mehr Gewicht zu geben, als anderen. Ich weiß, wenn wir verletzt sind, ist das mit dem Differenzieren nicht mehr ganz so leicht und kostet zusätzliche Kraft, die wir grad alle nicht mehr im Überfluss haben- dazu war das Jahr zu anstrengend, wie man so mancher, recht harsch geführter Debatte hier im Forum inzwischen anmerkt.

    Alles für die Bildung... (..und sei es nur die Umlautbildung- Mööööööööhre, Möckmühl, Mööööbel, Mönche, Mööööbelbauer, Mözener See... So, ich muss jetzt mal meine Schwungübungen machen, die der Frosch mir heute früh verordnet hat, damit meine -ööööööööööööööööööööööööööö so locker-fluffig aus dem Handgelenk geschüttelt auf dem Papier landen wie der Frösch quökt önd öber dön Töich spröngt.)

    Wenn das für deine eigene berufliche Planung relevant sein sollte Alsam, dann würde es sich vermutlich lohnen, diese Frage den Studienkollegs deiner Wahl direkt zu stellen. Nachdem diese sehr unterschiedlich organisiert zu sein scheinen (privat oder staatlich, FHs oder Unis zugeordnet, etc.), würde ich vermuten, dass auch die vorausgesetzten Qualifikationen der Lehrkräfte sich deutlich unterschieden werden.

    Wie ich gerade erfahren habe, sind bei unserem Personalrat nicht wenige Beschwerden wegen des Vakzin-Austauschs (J&J statt

    Biontec/Pfizer und Moderna) eingegangen. Der Schulleiter will sich morgen dazu äußern.

    Verstehe ich gerade nicht: Warum beschwert ihr euch beim Personalrat darüber? Was soll das bringen? Eine Wahlfreiheit bei den Impfstoffen gibt es bislang bundesweit noch nicht. Es gibt aber auch keine Impfpflicht. Wenn ihr also über die Schule nur ein Angebot für J&J organisiert bekommt, dann nehmt ihr das wahlweise an oder lasst es ausfallen und wendet euch stattdessen an den Hausarzt eures Vertrauens, um bei diesem auf der Warteliste zu landen, wenn in eurem Bundesland keine Möglichkeit vorgesehen ist als Lehrkraft direkt Termine beim Impfzentrum zu vereinbaren.

    Diese Mehrheit äußert sich hier aber nicht.

    Entschuldige, aber das stimmt einfach nicht. Ich werde jetzt sicherlich nicht alle Beiträge von Usern rauskramen aus diesem Thread, die genau das geschrieben haben, möchte aber einfach darum bitten differenziert zu lesen, wahrzunehmen und zu bewerten. Ich habe selbst mehr als einmal in diesem Thread überdeutlich geschrieben, dass ich völlig unmissverständlich und uneingeschränkt A13 für GS-Lehrkräfte befürworte, viele andere User ebenfalls. Ich finde es wirklich sehr traurig, dass das offenbar zumindest von einzelnen Usern hier wie dir Zauberwald nicht wahrgenommen wird und stattdessen ein Pauschalurteil über Lehrkräfte mit A13 (oder mehr) gefällt wird. Das ist genauso unsäglich meines Erachtens wie die Pauschalabwertung, die eine Firelilly vornimmt zugunsten der Selbsterhöhung der eigenen Arbeitsleistung (die niemand in Abrede gestellt hatte) auf Kosten anderer Lehrkräfte oder aber auch die nicht minder unsägliche Pauschalabwertung der Arbeitsleistung von Sonderpädagogen (und sei es nur denen der eigenen Schule), die Tommi hier konstant vornimmt und die letztlich der einzige Grund ist, warum er so beständig und vehement Kontra bekommt von vielen die pro A13 für GS-Lehrkräfte sind: Dabei geht es mitnichten darum GS-Lehrkräften A13 absprechen zu wollen, sondern in den allermeisten Beiträgen um die Art und Weise, wie Tommi das begründet, nämlich über die Abwertung der Arbeitsleistung anderer Lehrkräfte. Seine Debatte ist zuallererst eine Neid- und Entwertungsdebatte und -leider- kein sachdienlicher Beitrag zur Debatte um A13 für alle GS- oder auch Sekundarlehrkräfte (denn letztere darf man dabei ja nicht vergessen- auch sie erhalten in vielen Bundesländern kein A/E13).

    Immer wieder bin ich überrascht, dass noch A12-Lehrer hier im Forum ihren Unmut über die unfaire Bezahlung diskutieren. Von den höher Besoldeten kommen immer die gleichen Gegenargumente: A12 reicht doch auch, hast du doch gewusst, minderwertiges Studium, viel weniger Arbeit, die auch noch qualitativ anspruchsarm ist, gar nicht zu reden von der enormen Korrekturbelastung der Gymnasiallehrer :daumenrunter:

    Die Mehrheit derer die A13 selbst erhalten argumentieren nicht so, sondern erachten es als selbstverständlich, dass GS-Lehrkräfte ebenfalls A13 erhalten sollten. Schade, dass das immer wieder aufs Neue in dieser Debatte nur auf diejenigen verkürzt wird, die sich anders äußern und der Rest über denselben Kamm geschoren wird...

    zumindest war der eine drei Tage dienstunfähig und mit ihm einige weitere auch. Der andere nur zwei Tage. Das war bei der Variante mit dem mRNA-Impfstoff nicht so. Und in dem Beruf ist dienstunfähig ungut.

    Also ich hätte nach der Erstimpfung mit Biontech wenigstens einen Tag auch nicht arbeiten können, wenn das ein Schultag gewesen wäre und habe das auch von Kolleginnen ähnlich gehört, die Biontech erhalten haben. Gestern nach der Zweitimpfung hat es mir eine Stunde später auch erst einmal komplett den Stecker gezogen und ich hätte an einem Wochentag nicht mehr arbeiten können. Heute geht es zwar schon wieder ziemlich gut, aber nach der Erstimpfung waren auch Tag 3 und 4 nach der Impfung besonders anstrengend, insofern warte ich mal ab, was dieses Mal noch so kommt an Impfreaktion. Umgekehrt hatte die Mehrheit meiner KuK nach AZ keinerlei Probleme oder maximal mal einen Tag, wo sie richtig platt waren. Nur eine Minderheit lag 2 oder gar 3 Tage flach nach AZ. Ganz so pauschal lässt sich das dann halt doch nicht vergleichen und in jedem Fall sind Erfahrungen aus dem persönlichen Umfeld (deinem, wie meinem) erst einmal nicht repräsentativ. Um es repräsentativer zu gestalten, habe ich aber auch bei Biontech schon wiederholt gelesen, dass jüngere Menschen dabei analog zu AZ tendenziell stärkere Impfreaktionen zeigen, als ältere Menschen (zumindest mein Vater hatte auch tatsächlich null Probleme nach den Biontech-Impfungen und ist ziemlich erstaunt, wie das bei mir abläuft).

    Ich schaue dabei sehr lieblich, weil parallel die Kaffeemaschine mich so arg lieblich anröchelt, was meine Hormone in Wachwerdwallung bringt. Zählt das? Frisbee muss gar nicht sein (ich habe ihr gegenüber bislang bewusst verschwiegen, dass es so etwas gibt in dieser besten aller Welten ), Dummies werfen 1000x reicht völlig.

    Noch öfter hab ich aber sowas gehört wie: „Ich will ja bald wieder verreisen/ Party feiern/ ins Kino... und das geht dann ja bestimmt nicht, wenn ich nicht geimpft bin!“.

    Ich habe zuletzt mal mit ein paar jungen Leuten von meiner früheren Arbeitsstelle gesprochen. Die wollten sich alle nicht impfen lassen, bis ich ihnen erklärt habe, dass ihre ganzen schönen "Nach-Corona- Pläne", wie ein Auslandsjahr in den USA oder auch GB sicherlich unrealistisch sind noch auf eine längere Zeit ohne Impfnachweis. Freieres Reisen-nur möglich mit Impfnachweis. Darüber hätten sie vor lauter sich nicht wirklich informieren, nur basierend auf Schlagzeilen zu urteilen noch nicht gedacht gehabt. Plötzlich waren sie sehr interessiert zu erfahren, wann sie wohl geimpft werden könnten, wie das ablaufe, welchen Impfstoff ich erhalten habe etc. und ich sehr dankbar, sie zumindest auf dem Weg erreichen zu können, wenn schon das mit der Solidarität nicht zieht.

    Danke @samu für dieses Bild von Mettwurst- Röschen. Das werde ich wohl so schnell nicht wieder loswerden. :rotfl:

    Wir sind bereits dabei das Mett SEHR heiß zu räuchern (Details muss ich übergehen, dazu ist das gerade noch zu aktuell und in Werdung).

    Danke für eure Anteilnahme und all eure Hinweise. Das tut gut und hilft auch weiter. :rose:

    (Falls Frau Arbeitshund das letzte Memo erhalten hat ist morgen erst einmal ausschlafen angesagt, das wird gut tun (also wird sie sich um 7 Uhr nochmal bereitwillig an mich ranschmiegen, um spätestens um halb acht anzufangen zu fiepen oder zu brummen und sollte ich um 8 Uhr etwa immer noch unwillig unter der Decke verharren auf mir rumzuhüpfen beginnen...^^). Freie Vormittage sind immer SEHR geruhsam bei uns.)

    Können die Ungestesten sich dann erst für den nachfolgenden Unterricht testen? Warum dann nicht sofort vor der Arbeit (dann ersparen sich die Lehrkräfte viel unnötige Orga-Arbeit)? Das würde dann doch für den ganzen Tag gelten, oder?

    Klar, so sehen wir Lehrkräfte das. Aus Schülerperspektive bedeutet der Test vor der Prüfung, dass sie an dieser vielleicht nicht teilnehmen dürfen bei einem positiven Test. Ohne den Test dürften sie nach der Prüfung aber nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, also gehen sie ungetestet in die Prüfung und lassen sich danach testen, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu dürfen. (Manche Prüflinge haben sich auch vor der Prüfung testen lassen diese Woche. Die waren aber alle sehr brav offensichtlich davor, so dass es keinerlei positive Tests gegeben hat, was bei unserer Truppe eine durchaus hervorzuhebende positive, also negative, also ich meine im Negativen positive im Überraschung ist. :sterne:)

    Die Entscheidung ist genau richtig und vernünftig.

    Die Kosten von Sputnik sind lächerlich gegen die Coronakosten. Wer weiß, welche negativen Überraschungen bei den vorhandenen Impfstoffen noch folgen. Lieferausfälle, Nebenwirkungen, Mutationen können ganz schnell Alternativen fördern .....

    Wenn wirklich alles gut läuft, haben wir zuviel Impfstoff, vorausgesetzt Sputnik wird genehmigt.

    Dann können wir mit dem Impfstoff andere Länder bei der Durchimpfung helfen und unseren Beitrag zur weltweiten Pandemiebewältigung leisten.

    Im Prinzip stimme ich dir im letzten Punkt zu. Ich weiß nur leider nicht, ob Sputnik tatsächlich ein Beitrag zur erfolgreichen Pandemiebekämfung ist oder nur eine politische Seifenblase ohne Substanz. Das, was man zuletzt über die Qualität des tatsächlich ausgelieferten Impfstoffs aus der Slowakei gelesen hat wirft ebenso Zweifel auf, wie der Umstand, dass noch immer Daten fehlen zur Wirksamkeit, um den Impfstoff seitens der EMA abschließend bewerten zu können. Ich würde mir ehrlich wünschen, wir hätten noch mehr Optionen, gerade im Hinblick auf die vielen Länder, die noch gar nicht beginnen konnten zu impfen. Auch diese verdienen aber mehr als politische Seifenblasen, die offenbar bislang zumindest nicht halten, was sie öffentlichkeitswirksam versprechen.

    Bundesland? (Bayern? Oder gibt es nicht auch noch in Sachsen und MeckPomm Mittelschulen?)

    zu 1.: Möglich, kommt auf die Stelle an, es gibt auch das Modell als verbeamteter Lehrer beurlaubt zu werden für den Privatschuldienst, wenn du entsprechend zugewiesen wirst vom Land.

    zu 2: Kommt auf die Privatschule an und deren Gehälter. Das kann im Bereich dessen liegen, was du aktuell erhältst, aber durchaus auch deutlich darunter (und nur in sehr seltenen Fällen darüber). Das müsstest du also vorab mit der entsprechenden Schule klären.

    zu 3. Ja, nein, vielleicht. Kommt darauf an, welche Gründe dich zu einem Wechsel in den Priavtschuldienst bewegen würden, auf das Bundesland, darauf, wie realistisch eine Umsetzung im Juli tatsächlich wäre, wie dringend diese erfolgen müsste für dich, wie lange die Privatschule sich hinhalten lassen würde...

    Nein, gibt es nicht. Vor diesem Problem stehe ich nämlich gerade, in meiner Klasse gibt es einen Testverweigerer, der zunächst einmal bis einschließlich nächster Woche nicht erscheinen wird.

    Zwei Räume, zwei Aufsichten. Das blüht uns jetzt überall wo wir KAs in Präsenz ansetzen bzw. Prüfungen abnehmen müssen, um geteste SuS von ungetesten fernzuhalten. Ein Riesen-Heckmeck organisatorisch um das hinzubekommen und noch komplexer, wenn nach der KA noch Präsenzunterricht stattfindet, zu dem die bis dahin ungetesteten SuS sich dann nachtesten können müssen.

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