"Einfach so" kann man die Ausbildungsschule natürlich nicht wechseln, bei Härtefällen machen die Seminare das aber durchaus und ein solcher scheint hier ja vorzuliegen. Die Schule ist dem Seminar ja auch bereits entsprechend bekannt- das sollte eine Umsetzung vereinfachen für den/die TE.
Beiträge von CDL
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Wieso ist bei dir die Berechtigung vorhanden? Bist du in Prio 2?
Er kommt doch auch aus BW. Hier werden Lehrkräfte aller Schularten bereits geimpft und ab nächster Woche dann auch alle Ü60, die AZ nehmen würden. (Einige Impfzentren haben inzwischen vermeldet, dass sie reihenweise AZ-Termine frei hätten, für die sich niemand anmelden würde aus der berechtiten Gruppe oder aber gebuchte AZ-Termine unabgesagt verfallen würden.)
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Ich bin drei Tage nach Ferienende auch mental schon wieder völlig durch. Physisch bin ich fit, aber mein Kopf kann schon jetzt nicht mehr richtig und bräuchte eine deutlich lägere Atempause am Stück. An all die KuK, die sich letztes Jahr beklagt haben, sie müssten dieses Jahr ihr Sabbatjahr nehmen, dürften nicht verschieben obwohl sie nicht verreisen könnten wie geplant: Seid froh um euer Sabbatjahr! Das nächste Schuljahr wird noch anstrengend genug. Denn nein, ich gehe keineswegs davon aus, dass es kommendes Schuljahr plötzlich wieder normal laufen würde. Anders als dieses Jahr- bestimmt, schließlich könnten bis Herbst auch Kinder ab 12 Jahren durchgeimpft sein, sobald Biontech seine europäische Zulassung dafür bekommen hat. Normal- keinesfalls. Dafür werden Nachimpfungen noch eine zu große Rolle spielen, Mutationen und natürlich die Lage bei den unter 12jährigen, ungeimpften Kindern noch sehr unsicher und damit unabwägbar sein.
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Deshalb ist es tödlich (für die Schüler), wenn man keine Ahnung der nachfolgenden Jahre hat. (...)
Ich war selbst überrascht, wie sehr der fachfremde Anfängerunterricht (Kl. 5 Gesamtschulniveau) sich negativ auswirkte. An meiner jetzigen Schule achten wir Kollegen darauf, dass auch Kollegen, die nur in Sek. I unterrichten, über die Themen und Probleme der Sek. II Bescheid wissen.
Ich glaube, das gilt bei genauerer Betrachtung für alle Fächer, denn das Spiralcurriculum findet sich in der einen oder anderen Weise wohl überall wieder.
Ich unterrichte in diesem Jahr ja ein Fach fachfremd, Ethik. Obwohl ich durch mein Erststudium einen Großteil der fachwissenschaftlichen Kurse die man an der PH dazu macht abgedeckt habe und die Fachdidaktik in weiten Teilen der Politikdidaktik ähnelt bis gleicht bin ich bis zu den Herbstferien etwa gefühlt geschwommen, weil ich genau diesen roten Faden, wie es später weitergehen kann und muss noch nicht hatte und damit nicht klar genug herausarbeiten konnnte, was ich anlegen muss in 7 für 8, in 8 für 9 (etc.). Erst dann war ich weit genug eingearbeitet in Bildungsplan, Fachdidaktik und auch meinen Stoffverteilungsplan (den ich erst einmal von einer Kollegin komplett übernommen hatte), um diese Perspektiven durchgehend (statt nur in Teilen) selbst zu sehen und entsprechend auch deutlich genug aufzeigen zu können. Seitdem arbeiten meine Schülerinnen und Schüler ganz anders mit, während mir umgekehrt die Unterrichtsplanung viel leichter fällt, weil ich klarer sehe, welches Material ich beispielsweise für die Erreichung auch meiner langfristigen Ziele erstellen/heraussuchen muss (kein Schulbuch vorhanden) oder was ich methodisch anlegen muss.
Ich weiß spontan nicht, wieviel Mathe man sich aus einem AUG- und Geo-Studium ableiten kann oder wieviele Schnittmengen es mit der Fachdidaktik geben könnte in einem der Fächer, befürchte aber, das beides gen null geht, was die Basis für fachfremden Unterricht selbst im akuten Notfall sehr dürftig machen wird (eigener Schulunterricht bis zum Abitur, vielleicht später Nachhilfeunterricht bis Klassenstufe XYZ???). Manche Notlösungen vermeidet man aus gutem Grund schulisch wenn man kann...
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Im ersten Beitrag hat himmelblau gesagt, sie habe die Schulleiterin bereits aufgefordert, die private Mail-Adresse nicht mehr zu verwenden. „Miteinander sprechen“ scheint also genau nicht zu funktionieren.
Möglich. Kann aber speziell in diesem Jahr einfach auch eine Folge der Überlastung sein.
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Ich weiß noch nichts.
Wenn ich so in mich reinhorche, würde ich leichte Symptome spüren. Auf der anderen Seite bin ich von Natur aus sehr oft leicht erkältet.
Mal schauen.
Ist klar, bei den ganzen Bädern in eiszapfenwarmem Wasser tagein, tagaus...
Pass bloß auf, sonst verpass MissJones dir einen Dauer-Tee-Katheter.
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Und ob die Impfung wirklich etwas nützt, sehe ich auch nicht.
Meinst du das ernst?
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Übrigens.. manchmal finde ich es erschreckend was im Studuium gelernt wird und wieviel das dann mit dem tatsächlichen Beruf zu tun hat..

Das habe ich im Zweitstudium an der PH ziemlich oft gehört und fand es immer irritierend. Da hat man an der PH schon so viel weniger fachwissenschaftliche Anteile, als an der Uni und dann soll das bisschen auch noch ständig berufsbezogen verpackt werden mit am besten noch einem klaren Handlungsleitfaden wann genau man das wie in welcher Klassenstufe im Unterricht um- und einsetzt? Alles was ich an der PH studiert habe hatte äußerst konkret mit dem Beruf zu tun, war aber dennoch zumindest in den meisten Fällen (ein paar lahme Kurse gab es natürlich auch) "weit" genug angelegt, um eben gerade nicht nur Schulunterricht 2.0 zu vermitteln, sondern echtes Fachwissen anzulegen oder auszubauen. Ersteres fanden aber erschreckend viele Studierende wäre nicht in dem Ausmaß erforderlich und letzteres war eher mein Privatvergnügen (war ja das Zweitstudium) und das der Dozenten (Ausnahme: Wirtschaft. Da waren viele Leute drinnen, die WiPäd für die beruflichen Schulen studiert haben und vorher eine Ausbildung absolviert hatten. Für die war das auch die Zweitausbildung, die SEHR geschätzt wurde.)
Man studiert nicht einfach nur um Bildungsplan X aus Jahr Y im Fach Z zu vermitteln später. Es geht darum Perspektiven aufzuweisen, einen weiteren Blick eröffnen zu können, Anschlusspunkte für weiterführende Bildungsangebote (wie ein berufliches Gymnasium) zu schaffen, die man selbst erst einmal sehen und als roten Faden im Hinterkopf behalten können muss, ehe man das, was der Bildungsplan dann tatsächlich vorsieht tatsächlich vernünftig vermitteln kann. Bildungspläne ändern sich, Themen ändern sich, Materialien ändern sich- gerade dein eines Fach AES ist doch das perfekte Beispiel dafür: Wer hätte vor 10 Jahren vorhersagen können, dass man in dem Fach einmal in dem Ausmaß theoretische Anteile vermitteln würde, dass sogar Aspekte von Preisbildung und Inflation (und damit Teile des Wirtschaftsunterrichts) ein Bestandteil von AES werden würden? Wer hätte vorausgesagt, dass das Fach eine fachpraktische Abschlussprüfung erhalten würde? Dein Studium ist die Basis, um dich auch auf den nächsten Bildungsplan in 8-15 Jahren einstellen zu können, egal welche Überraschungen dieser birgt. Sei es, weil du bislang noch nicht unterrichtlich "verwertbares" Wissen plötzlich akut benötigst, sei es, weil du über die Kompetenzen verfügst, dich schnell in Neues einzuarbeiten. Ich finde es traurig, wenn man Bildung durch Verwertbarkeit ersetzen möchte. Als Lehrerin vermittle ich meinen Schülerinnen und Schülern etwas Anderes und hoffe, möglichst viele meiner Kolleginnen und Kollegen handhaben das ähnlich. Nur so lernen unsere Hasen über den Tellerrand des aktuell Nützlichen, Praktischen, Verwertbaren hinauszuschauen und langfristiger, umfassender, globaler zu denken. Ich hoffe du erlaubst dir noch vor deinem Abschluss weiter zu blicken als bis zur Planung konkreten Unterrichts, erlaubst dir über den Horizont hinauszublicken. Vertrau mir: Diese Weite im Geist ist nicht nur für die spätere Arbeit eine Bereicherung.
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An meiner Schule haben wir die Klassen bisher immer nachmittags für Klassenarbeiten einbestellt. Die KAs wurden dann in den extra großen Räumen mit genug Abstand in voller Klassenstärke geschrieben. Ich frage mich, ob ich das noch so handhaben darf, wenn sich die beiden Gruppen (A und B) nicht mehr treffen sollen. Wahrscheinlich nicht, oder? Wird dann also erwartet, dass ich für jede Lerngruppe zwei unterschiedliche Klausuren konzipiere?
Offiziell müssen wir ja nur noch eine KA pro Halbjahr schreiben. Werdet ihr von dieser Regelung Gebrauch machen?
Ja, werde ich und weiß, dass meine SL hofft (und an vielen kleinen Stellen entsprechende Gespräche führt mit KuK), dass das alle so handhaben werden bzw. in den Nebenfächern komplett darauf verzichten (dürfen wir dort ja problemlos). Ich hole vor dem Hintergrund der Zahlen hier bei uns und angesichts dessen, dass wir NUR Fahrschüler haben niemanden für eine KA in Präsenz, die ich nicht wirklich zwingend schreiben MUSS. Noten bekomm ich immer, dafür sorge ich konstant, Rückmeldung zum individuellen Leistungsstand bekommen meine SuS auch an vielen kleinen Stellen. Da bleibt nichts Unersetzliches auf der Strecke, wenn ich nicht mehr Klassenarbeiten ansetze, als ich zwingend muss- vielleicht aber steckt sich der eine oder andere meiner Hasen weniger an und die dann auch nicht ihre Familien, wenn sie nicht noch für so etwas anrücken müssen. (Ich habe keine Abschlussklassen in diesem Jahr, sonst würde das zwangsläufig anders aussehen.)
Wie das mit den A- und B-Gruppen laufen soll bei KAs kann ich dir insofern gar nicht sagen im Moment, tut mir leid. Ich nehme aber an, dass das auch Thema unserer DB diese Woche sein wird. Falls ich es nicht vergessen sollte, würde ich das dann mal noch nachtragen.
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Woher wissen denn Eltern, welcher Lehrer welche Fächer studiert hat?
Weil manche Lehrkräfte, insbesondere unerfahrene Anfänger, mehr erzählen, als nötig (meine SuS wissen natürlich nicht, dass ich Ethik fachfremd unterrichte und dabei bleibt es von meiner Seite aus auch). Weil manchmal KuK geschwätziger sind, als nötig (was ich als Schülerin alles an privaten Details von Lehrkräften aus dem Munde anderer Lehrkräfte erfahren habe...), weil man manchmal so nah zusammen wohnt, dass man mit Eltern Ehemaliger oder den Freunden von Eltern aktueller SuS befreundet ist, die womöglich mehr untereinander schnattern, als erwünscht...
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Ich bin nicht Julia, nur Mal so.
Ist uns klar. Ist halt ein Running Gag angesichts des Schulleiters im Titel. Ignorier es einfach. Dein SL macht ja tatsächlich und nachvollziehbar (und nicht nur in deiner Phantasie) nicht alles wie es sein sollte.
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Tageweiser Wechsel geht nicht, dass ist schon länger bekannt. Nachdem unser LK aber bei 180 liegt, frage ich mich, ob wir nächste Woche mit der einen Gruppe starten und wenn die 2. kommt wieder im Distanzunterricht für alle sind. Da wäre mir tageweise doch lieber als wochenweise. Wie soll ich alle wieder auf den gleichen Stand bringen?
1.Macht die Distanzgruppe ja nicht nix in ihrer Distanzwoche
2. Wiederholst/Vertiefst du dann halt in Woche 2 nochmal mit weiteren Übungen, was in der Vorwoche erarbeitet wurde und machst dann erst weiter im Stoff.
Es gibt keine perfekten Lösungen dafür, nur solche, mit denen sich arbeiten lässt.
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Mein Stellvertreter im Ref meinte mal zu mir, er hätte - selbst Physiklehrer-null Bedenken, mich fachfremd in Physik einzusetzen rein fachlich gesehen, Mathe würde er niemals (also auch nicht in 5/6, wo man schön ein paar Grundlagen versauen kann) fachfremd besetzen, da das bei einem Prüfungsfach viel zu heikel wäre. Ich gehe davon aus Klaerle , dass jede SL zuerst die Mathe-Fachschaft nur noch Mathe unterrichten lässt, ehe sie das Fach fachfremd vergibt. Und wenn der fachfremde Unterricht in Mathe wirklich unabwendbar wäre, dann sicherlich nicht durch Anwärter, die erst einmal überhaupt noch lernen müssen, wie guter Unterricht funktioniert in der Realität des Schulalltags (also jenseits von Praktika).
Das ist also wirklich SEHR unwahrscheinlich, dass das klappt. Überleg dir also wirklich für dich, wie du dich zunächst entsprechend qualifizieren kannst.
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Die Info ist ja schon letzte Woche rausgegangen. Da solltest du eurem zuständigen Team dringend den Tipp geben, dass die vorgesehene Planung nicht mit der Teststrategie des Landes kompatibel ist.
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Ich bezweifle sehr, dass man dich schon im Ref fachfremd an Mathe heranlassen würde...
Was das Erweiterungsstudium nach dem Ref betrifft : Das kann man berufsbegleitend machen. Dauert dann ggf. etwas länger, aber klappt. Ein Kollege von mir hat das gemacht. Der war erst in Teilzeit und dann im Sabbatjahr (da konnte er sich dann voll aufs Studium konzentrieren), um sein Erweiterungsfach nachstudieren zu können. Es geht also gar nicht mehr um das klassische Vollzeitstudium.
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Danke für den Hinweis Kris24 wie das bei euch gehandhabt wird. Bei uns ist das noch unklar, insofern schon einmal gut zu lesen, dass das so laufen kann.
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Ja. Schwangerschaftstests reagieren auf ein Schwangerschaftshormon. Die sind daher nie falsch positiv, zumindest meines Wissens nach.
Doch, können sie sein. Ich dachte gerade direkt an Medikamente als Auslöser, habe deshalb mal den Gockel befragt, der Folgendes ausgespuckt hat:
Ein echtes falsches Positiv-Ergebnis zu erhalten, obwohl Sie noch nie schwanger waren, kommt äußerst selten vor. Schwangerschaftstests erkennen das Hormon hCG (humanes Choriongonadotropin) in Ihrem Körper, das nur im Falle einer Schwangerschaft vorhanden ist. Daher bedeutet ein positives Ergebnis eines Schwangerschaftstests, dass Sie mit großer Wahrscheinlichkeit schwanger sind.
In seltenen Fällen kommt es jedoch vor, dass ein Schwangerschaftstest positiv ist aber Sie nicht schwanger sind. Gründe hierfür sind:
- eine kürzliche Schwangerschaft (z. B. nach einer Fehlgeburt, einer kürzlichen Geburt oder einem Schwangerschaftsabbruch)
- einige selten auftretende Zysten an den Eierstöcken
- bestimmte Medikamente, die das Hormon hCG enthalten, wie z. B. Medikamente, die im Rahmen mancher Fruchtbarkeitsbehandlungen eingenommen werden.
Es gibt jedoch auch Situationen, in denen Sie möglicherweise ein positives Ergebnis erhalten und später feststellen, dass Sie nicht mehr schwanger sind, aber schwanger waren. Diese Situation kann eintreten, wenn bei Ihnen eine chemische Schwangerschaft, ein früher Schwangerschaftsverlust oder eine ektopische Schwangerschaft vorlag. Hierbei handelt es sich nicht um falsche Positiv-Ergebnisse, sondern um echte positive Ergebnisse eines Schwangerschaftstests, selbst wenn die Schwangerschaft nicht mehr besteht.
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Da wäre die Begründung relevant, um das einordnen zu können. Möglicherweise liegen für genau dieses Kind ja individuelle Gründe für eine Befreiung von der Maskenpflicht vor in Form einer entsprechenden Erkrnakung. Natürlich wäre es bei den meisten Krankheitsbildern wegen derer man sich von derMaskenpflicht befreien lassen kann gerade sinnvoll, das nicht zu machen. Aber nicht immer ist das ja auch möglich und dennoch können Familien in der Risikoabwägung für sich entscheiden das Kind - auch ohne Maske- nicht im Fernunterricht zu belassen.
So finde ich kann man aus diesem Urteil gar nichts herauslesen.
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Hallo Klärle,
eine Klassenleitung hängt nicht von deinen Fächern ab. Viele Schulen erwarten das sowieso von all ihren Lehrkräften, also mach dir darüber keine Kopf. Ganz grundlegend kann man in der Sek.I fast alles fachfremd abdecken (Reli/Chemie/Physik sind so die wichtigsten Ausnahmen von dieser Regel), Mathe wäre also möglich. ABER: Mathe ist nicht nur Prüfungsfach, sondern auch in ausnahmslos allen Schuljahren Hauptfach. Das fachfremd zu unterrrichten ist insofern noch einmal eine andere Hausnummer, als ein einstündiges Nebenfach fachfremd mit abzudecken. Das wird sich jede Schulleitung nicht nur zweimal, sondern fünfmal überlegen, ob sie dich da irgendwann ran lässt und das wenn, auch nur machen, wenn es wirklich keine Chance gibt an der Schule die Mathestunden aus der Fachschaft heraus abzudecken, es auch keine Chance auf einen passenden Anwärter*in gibt und auch keine passende Vertretungskraft zu bekommen wäre. Anders formuliert: An einer chronisch unterversorgten Schule im ländlichen Raum- durchaus denkbar, der Regelfall ist das aber keinesfalls, dazu sind die Prüfungsfächer zu heikel. Mama/Papa Rechtsanwalt haben wir in der Sek.I zwar nur selten als Hintergrund, aber Eltern die klagen gibt es natürlich auch bei uns und Eltern die meinen, ihr Kind wäre nicht adäquat auf die Prüfung vorbereitet worden, weil Lehrkraft x das Fach noch nicht einmal studiert hat haben zumindest mal einen möglichen Ansatzpunkt gefunden. Wenn dein Herz also ganz ganz ganz nachhaltig für die Mathematik schlägt, dann tu dir selbst den Gefallen und mach entweder jetzt noch oder später nach dem Ref beispielsweise das Erweiterungsstudium für Mathe. (Die Lehrbefähigung für so ein nachstudiertes Fach erhältst du nach dem Ref automatisch.)
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