Beiträge von CDL

    Ja, ich meine schon mindestens ab 6 Jahren.

    Und aktuell ist man sich eben auch immer noch nicht sicher, ob geimpfte nicht doch Überträger sein können, solange das nicht klar ist halte ich von einer Öffnung für Geimpfte genau gar nichts.

    Zumindest für Biontech wurde das ja inzwischen ausgeschlossen. Auch bei den anderen Impfstoffen scheint es wohl genügend Daten zu geben für die Einschätzung des RKI, dass man diese zumindest für genauso sicher oder unsicher halten kann, wie Menschen mit aktuellem Schnelltest. Für eine komplette Aufhebung der AHA-Regeln für Geimpfte sehe ich auch aktuell keinerlei Grundlage und zwar weder im Interesse der Mitmenschen, noch im Eigeninteresse als geimpfte Person. Es ist eben aktuell noch zu unabwägbar, wie sich die Situation mit immune escape-Varianten bei höherer Durchimpfung entwickeln wird, ergo müssen wir sehr umsichtig bleiben auch mit Impfschutz (oder alternativ an der Stelle dem RKI vertrauen und nach dessen Empfehlungen agieren).

    Dann gehe ich nochmal hin ... ;)

    Okay, der Satz war nicht ernst gemeint, aber: würde das Sinn machen, nach der 2. Impfung (im Juni) irgendwann im Juli noch eine 3. Impfung zu bekommen? Oder ist das kontraproduktiv? Ich kenne mich da ehrlich gesagt nicht so mit aus.

    Eine 3.Impfung noch in diesem Jahr wird diskutiert für Leute, die als Erstimpfung AZ hatten und als Zweitimpfung Biontech oder Moderna. Ansonsten habe ich schon an anderer Stelle meine ich darauf hingeweisen, dass die EU aktuell Verhandlungen mit den Herstellern aller zugelassenen Impfstoffe führt, um sich ab kommendem Jahr jährlich 2 Milliarden Impfdosen (sic!) zu sichern. Damit soll es möglich sein 500 Mio Impfdosen pro Quartal EU-weit als Boosterimpfungen gegen neue Mutationen bzw. als Auffrischungsimpfungen zum Erhalt des Grundschutzes zu verrimpfen. Solange noch nicht völlig klar ist, wie lange dieser Grundschutz anhält, möchte man da jetzt entsprechende Produktionsmengen sichern und auch ankurbeln. Biontech hat gerade erst veröffentlicht, dass auch ein halbes Jahr nach der Zweitimpfung noch fast der volle Schutz gewährleistet sei (ging meine ich um wenige Prozentpunkte runter auf 90%). Die bleiben natürlich weiter dran (genau wie andere Hersteller, die aber keine ganz so erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit machen wie Biontech/Pfizer hierzulande), so dass wir bis Herbst wissen dürften, ob wir entweder da schon an erste Nachimpfungen denken müssen oder der Grundschutz noch ausreichend ist. Ich werde Ende April meine Zweitimpfung bekommen, also muss ich mir vor Ende Oktober keine Gedanken machen nach aktuellem Stand über Nachimpfungen und bin sehr zuversichtlich, dass wir bis dahin sehr viel Genaueres wissen werden.

    Welche Länder sind das? Ich musste bisher nie meinen Impfpass auf Reisen mitnehmen oder zur Erteilung eines Visums vorlegen.

    (...)

    Für einige Länder auf dem afrikanischen und asiatischen Kontinent galt zumindest vor einigen Jahren eine Pflicht die Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Müsste ich jetzt aber en detail z.B. beim Auswärtigen Amt nachlesen, welche Länder das ggf. auch aktuell noch betrifft und dazu fehlt mir ehrlich gesagt gerade die Motivation. Ist aber vielleicht sowohl ein Hinweis, welche Impfung das auch früher/bisher schon betroffen hat und wo man die entsprechenden Länder (und ggf. auch weitere Pflichtimpfungen, die mir spontan nicht geläufig wären) nachlesen könnte. :)

    Wo liest du denn das?

    Naja, einige Leute interpretieren hier schon merkwürdige Sachen, aber ja, aufmachen sicher erst, wenn man die Welle richtig im Griff hat und für ALLE (auch Kinder) eine Impfoption besteht.

    Also vor Ende Mai sicher nicht.

    Ich weiß nicht, ab welchem Alter du an der Stelle die Impfoption für Kinder als Grundlage einer Debatte um Öffnungsoptionen ansehen möchtest, vielleicht magst du das ja ergänzen. Aktuell gibt es zwar Studien bei den diversen Impfstoffherstellern, die umfassen aber mehrheitlich maximal ab 6 Jahre alte Kinder (ich glaube, es war nur Sinopharm, dass auch bereits 3-6jährige testimpft- der Impfstoff ist hierzulande aber ja gar nicht zugelassen). Abgeschlossen ist bislang Biontech und dort nur die erste Teilstudie für Kinder ab 12 Jahren. Die Studien gehen zwar weiter und es wird nach aktuellem Stand davon ausgegangen, dass es bis Herbst auch für die Gruppe ab 6 Jahren zuverlässige Daten und Studien geben wird und damit Impfstoffzulassungen. Man muss aber eben einerseits dieses Zeitfenster betrachten (man kann nicht Kultur, Einzelhandel und Gastronomie noch so lange weitestgehend komplett geschlossen halten, die dort Tätigen müssen irgendwann auch zeigen dürfen, dass sie Hygienkonzepte umsetzen können, statt nur abzuwarten, wann es vielleicht oder auch nicht weitergehen darf) und anderseits die Altersgrenze. ALLE Kinder werden sicherlich in diesem Jahr kein Impfstoffangebot erhalten können, weil es aktuell eben schlichtweg keine Studien der zugelassenen Impfstoffe bei unter 6jährigen gibt (die Eltern überlegen es sich halt auch mindestens 3x, ob ihr (Klein-)Kind am Ende Teil einer Impfstoffstudie sein soll, was ich menschlich für sehr sehr nachvollziehbar halte.).

    Das Leseverstehen einiger User bedarf einer leichten Auffrischung.

    (...)

    Wie wäre es, wenn du Beiträge, von denen du meinst sie würden solche Missverständnisse/Unaufmerksamkeiten beinhalten einfach zitieren würdest? Das könnte eine konstruktivere Debatte nach sich ziehen, wenn sich auch tatsächlich konkrete User angesprochen fühlen können (oder umgekehrt manch andere. nicht mit gemeinte User sich nicht angesprochen fühlen würden) und entweder noch einmal überdenken können, was sie geschrieben hatten oder sich dazu äußern können. So hat das doch am Ende mehr etwas von einem pauschalen Rundumschlag. Wenn dir das hilft, um zumindest deine Frust über die Lage kurz mal auszukotzen und zu artikulieren ok, dann passt das, Wenn du dir aber eigentlich mehr wünschen würdest, wäre etwas anderes vielleicht hilfreicher. :)

    Nein, genau darum geht es mir aktuell eben nicht. Sondern darum, dass an einigen Stellen gefordert wird, das NUR für geimpfte aufzumachen.

    Die aktuelle Debatte dreht sich aber doch um den Vorschlag von Spahn, wo es explizit darum geht Menschen mit Impfung Menschen mit negativem Schnelltest in den Zugangsmöglichkeiten gleichzustellen. Die Mehrheit derer, die das hier im Thread debattieren beziehen sich ebenfalls explizit auf dieses Szenario und nicht auf eine Variante Menschen mit Impfung einfach prinzipiell mehr Zugangsmöglichkeiten zu geben als allen anderen, was Ungeimpfte auch durch einen negativen Schnelltest nicht "heilen" könnten. Insofern verstehe ich nicht ganz, warum du immer wieder darauf kommst, dass es um diese andere Variante gehe. Vielleicht würde es helfen, wenn du konkreter werden würdest, also z.B. zitieren würdest, wer - sei es hier im Thread oder gesellschaftlich/politisch- aktuell fordere, dass Geimpfte prinzipiell mehr Zugangsrechte haben sollten in Deutschland. Dann wäre vor allem auch klarer, dass du nicht auf alle anderen Beiträge antwortest hier im Thread, die das genau ja gar nicht für unterstützenswert halten.

    Nein, genau darum geht es mir aktuell eben nicht. Sondern darum, dass an einigen Stellen gefordert wird, das NUR für geimpfte aufzumachen.

    Und nein, auch darum geht es mir nicht, sondern darum, dass es aktuell ungerecht ist, solange eben nicht jeder die Impfmöglichkeit oder die Testmöglichkeit hat!

    Es geht aber in dem Vorschlag von Spahn- der der Ausgangspunkt dieser Debatte ist- nicht um jetzt sofort, sondern um eine Umsetzung in einigen Wochen, wenn die 3.Welle gebrochen ist. Wir reden da von allerfrühestens Ende April, eher Mitte-Ende Mai. Schau dir einfach mal an, was bis dahin an Impfstoff allein von Biontech geliefert wird, wirf dann einen Blick auf Moderna (ebenso zuverlässig bei den Lieferungen, aber geringe Liefermengen), J&J und AZ (nicht ganz so zuverlässig, aber relevante Mengen, wenn sie kommen) und es sollte klar werden, dass die Impfkampagne zu diesem Zeitpunkt mit voller Fahrt laufen sollte. Die Teststrukturen werden aktuell noch auf- und ausgebaut, damit man dann eben auch von allen Bürgerinnen und Bürgern zumutbar verlangen kann sich erst kurz schnelltesten zu lassen, ehe sie z.B. als Familie mit den Kindern in den Zoo oder ins Museum gehen. Es geht nicht um den Stand von heute hier und jetzt in der Debatte und ein solcher Vorschlag wäre nur dann durchsetzbar, wenn es eben die entsprechenden Teststrukturen auch in der Fläche und auf dem Land gut ereichbar geben würde (ob dann aber fußläufig oder per Busfahrt sei dahingestellt. Es ist natürlich schön, wenn einem die sprichwörtlichen gebratenen Tauben in den Mund fliegen, aber auch zumutbar, sich sein Geflügel selbst zu kaufen und zu braten, wenn der Staat- und damit wir als Gesamtgesellschaft- im Zweifelsfall Bedürftigen die finanziellen Mittel für Miete, Strom und Einkauf zur Verfügung stellen, sprich das Testzentrum bereitstellen, das dann aber eine Busfahrt entfernt ist, die man noch in Kauf nehmen muss.).

    Warum betonst du immer, dass Familien die Verlierer sind? Wieso ist das der Fall? (...)

    Weil sie das deiner Argumentationslinie nach durchaus wären:

    Du kannst immer noch alleine essen gehen oder was auch immer machen. Niemand zwingt dich, permanent deine Kinder im Schlepptau zu haben.

    Das würde ich dann, wenn das die einzige Variante wäre tatsächlich als unsäglich empfinden, denn Familien genießen nun einmal einen besonders hohen grundgesetzlichen Schutz und Imfpungen bei Kindern gibt es für unter 12jährige bislang noch gar nicht und zwischen 12 und 16 (18?) fehlt für Biontech hierzulande auch noch die Zulassung, die gibt es erst in Israel.

    ABER: Es geht ja eben gerade nicht darum, dass Ungeimpfte gar nichts mehr dürften- deshalb finde ich greift sowohl deine Argumentation Fallen Angel, wie auch die von Susannea ins Leere- sondern nur darum geimpfte Personen Menschen mit negativem Test gleichzustellen in den Zugangsmöglichkeiten. Und das soll auch nicht jetzt sofort kommen, sondern erst, wenn die 3.Welle gebrochen ist, es auch entsprechend mehr Impfmöglichkeiten für die breite Masse gibt, die Schnellteststrukturen flächendeckend zur Verfügung stehen sollten und damit Menschen, die eigentlich gerne Öffnungsschritte hätten, damit das Familienwirtshaus nicht pleite geht sich endlich freuen können über solche Öffnungsoptionen mittels derer Gastronomen die Chance erhalten zu zeigen, dass sie funktionierende Konzepte in der Schublade haben.

    Ich verstehe also weder Susannea s Einwände die sich letztlich darum zu drehen scheinen, dass die aktuellen Schnellteststrukturen nicht ausreichend wären (die aber ja noch ausgebaut werden bis zum relevanten Zeitpunkt x), noch @Lindbergh s konstante Verwirrung und Traurigkeit, obgleich es am Ende eigentlich um einen Aspekt geht, den er seit Monaten fordert, wenngleich nicht so, wie von ihm gefordert, nämlich unter Wegfall sämtlicher Maßnahmen (Hygienevorgaben, Maskenpflicht, Abstände- das gilt natürlich sowohl für Menschen mit Impfung, als auch solche mit negativem Schnelltest erst einmal weiter, auch wenn die 3.Welle geschafft ist).

    Dem würde ich entgegnen, dass ich auch von vielen Eltern (privat) gehört habe, dass es bei deren Kindern so gar nicht gelaufen ist. Auch hier im Forum wurde das berichtet. Es wundert mich daher schon, dass du diesen ersten Lockdown als so erfolgreich wahrgenommen hast.

    Die zweite Schließung ist aber dann wirklich deutlich besser gelaufen bei uns, da waren es nur noch die größten digitalen Faulpelze, die sich aus der Verantwortung gezogen haben.

    Das habe ich schon auch von einzelnen Schulen gehört, von vielen aber eben auch anderes, insofern muss man denke ich differenzieren und kann weder dein, noch mein Kollegium als repräsentativ erachten. Speziell meine Schule bekam schon im letzten Frühjahr und jetzt wieder nur positives Feedback vom Elternbeirat, SMV etc. Bei uns herrscht aber auch ganz klar die Pflicht Unterricht nach Stundenplan anzubieten (als ich vor einiger Zeit wegen eines gesundheitlichen Problems zwei Tage keine Konferenzen anbieten, nur Aufgaben senden konnte musste ich mich natürlich krankmelden, denn nur Aufgaben zu senden ist kein ausreichender Unterricht) und ein sehr intensiver Kontakt mit SuS und Eltern mit sehr viel Rückmeldung. Das wird durchaus auch von Eltern mit Kindern an anderen Schulen angemerkt, dass es dort nicht so gut laufen würde mit der Betreuung aktuell wie bei uns.

    Dann hast du wohl ein hochengagiertes Kollegium.

    Videokonferenzen/Telefonate haben bei uns damals ca. 15% des Kollegiums geführt, ich schätze ca. 50% haben immerhin ab und zu etwas hochgeladen und der Rest hat sich überhaupt nicht gerührt. Und im zweiten "Lockdown" haben immer noch mehr als Einzelfälle angekündigt Mitte Januar dann mal zu überlegen ihre erste Videokonferenz zu machen.

    Ja hatte ich und habe ich (ist ja jetzt ein anderes Kollegium, das aber im Frühjahr auch dank Teams direkt funktionierenden Fernunterricht anbieten konnte). Was du von deinem Kollegium beschreibst ist echt traurig, bleibt aber ein Einzelbild deines Kollegium, das sich nicht einfach generalisieren lässt. Ich habe von vielen ehemaligen Mitanwärtern, mit denen ich mich im letzten Frühjahr ausgetauscht habe damals gehört, wie engagiert es bei diesen läuft in den Schulen, wie sehr sich alle bemühen würden gute Lösungen für ihre SuS zu finden.

    Hätte von mir stammen können diese Beschreibung, denn genauso war es bei mir auch. Wurde gefolgt von leichten Nackenschmerzen zur Seite der Impfung in (vll Lymphknoten), aber am vierten Tag wr dann eigentlich nichts mehr merkbar.

    Danke für den Hinweis, wie lange das bei dir gedauert hat. Berichte zu Biontech bei Jüngeren gibt es ja nicht ganz so viele wie zu AZ bislang, insofern fehlen da noch etwas die Informationen.

    Freut mich sehr für dich, dass du auch bereits die Erstimpfung erhalten hast. Nachdem du ja zur Risikogruppe gehörst und ohne Attest weitergeschafft hast ist das bestimmt eine ganz besondere Erleichterung und Entlastung für dich.

    Also in diesem "ersten Lockdown" haben doch wirklich viele wochenlang überhaupt nichts getan. Um Weihnachten gab es immer noch genug, wo es ähnlich war. Dank dieser (Nicht-)Einzelfälle kann ich es keinem verdenken, sich über Lehrer im "Lockdown" beschwert zu haben.

    Wie kommst du darauf? Ich kenne nur KuK, die sich im ersten Lockdown den Wolf geschafft haben um bei teilweise fehlenden technischen Möglichkeiten dennoch ihre SuS gut zu betreuen, zu versorgen, zu unterrichten. Manche haben Material privat ausgefahren an ihre SuS oder postalisch zugesendet, andere hatten täglich viele Stunden Telefonsprechstunde, um den Kontakt zu halten, alle haben darum gerungen möglichst guten Unterricht zu gestalten. Ich kenne keinen einzigen Fall, der anders gelaufen wäre und wo KuK sich im Frühjahr einen faulen Lenz gemacht hätten. Das hat es sicherlich vereinzelt gegeben, aber ich gehe nicht davon aus, dass das mehr Kandidaten betroffen hätte, als sonst auch.

    Kleiner Nachtrag noch zu gestern : weniger als eine Handvoll Impflinge waren in meinem Alter oder jünger, die breite Masse war 60plus. Ist natürlich nur eine Momentaufnahme, dennoch wirkte es so, dass es trotz der vielen jüngeren Menschen, die sich qua Beruf bereits impfen lassen dürfen eben doch klappen würde in der Hauptsache Ältere zu impfen. Kann an anderen Tagen, die ursprünglich als AZ-Termine für Jüngere geplant gewesen waren, aber natürlich komplett gegenläufig durchmischt sein. Mein Biontech-Termin war ja ein einzelner Resttermin, weil vermutlich jemand stornieren hatte müssen.

    Heute habe ich im geimpften Arm wieder etwas Muskelschmerzen, dieses Mal im Oberarm, statt wie gestern in der Schulter. Der Oberarm ist verhärtet und etwas dicker, als der andere Arm. Werde ich im Blick behalten, wie sich das entwickelt, ob harmlos oder Antihistamin-Fall ("Covid Arm"). Ansonsten bin ich einfach nur ziemlich groggy heute früh, als hätte ich schlecht geschlafen - was nicht der Fall war. Es schafft halt fröhlich vor sich hin. Ich wünsche euch allen frohe Ostern!

    CDL: Vergiss nicht die App zum Dokumentieren deiner (evtl nicht vorhandenen) Nebenwirkungen. Man muss sich innerhalb von 48 h nach der Impfung anmelden, sonst geht´s nicht mehr - save vac heißt sie, soweit ich mich erinnere und jetzt richtig gegoogelt habe.

    PS Diese Erinnerung natürlich an alle, die gerade geimpft wurdenwerden!

    Danke für die Erinnerung. :top: Die App habe ich schon direkt nach der Impfung installiert und heute schon zum 2.Mal ausgefüllt. Beim ersten Mal hatte ich noch die beschriebenen kleinen Impfeffekte, inzwischen gar nichts mehr außer noch den erkennbar roten Wangen zum Zeichen, dass es innerlich sehr aktiv schafft. Das Grillen hat natürlich exzellent geholfen. (Rote Knackwurst plus hausgemachter Nudelsalat mit Joghurt statt Mayo- verjagt jeden "Impfkater". :victory:) Mal schauen, ob es dabei bleibt (wäre ja wunderbar).

    So, ich bin seit einigen Stunden jetzt auch geimpft zum ersten Mal mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer. Sehr aufregender Morgen- so aufregend, dass ich am Ende doch noch meinen Geldbeutel mit dem Ausweis zuhause vergessen habe. ^^ Das war zum Glück kein Problem, den durfte ich einfach noch einmal holen fahren. Am und im Impfzentrum war alles sehr gut organisiert. Alle waren unglaublich freundlich und verbindlich. Der Impfarzt hat mir ganz nebenbei (explizit als Arzt, nicht als Impfarzt) noch empfohlen eine meiner Allergien genauer abklären zu lassen, weil das wichtig wäre genauer zu verstehen, auf welchen Medikamentenbestandteil ich an der Stelle reagiert hätte. Das war toll. Nachdem ich schon auf Impfungen allergisch reagiert habe in der Vergangenheit musste ich 30min zur Nachbeobachtung bleiben sicherheitshalber anstelle von 15min. Ich habe mich bei jedem Mitarbeiter der/die mich irgendwie weitergeleitet hat zur nächsten Station bedankt (^^). Die meinten zwar immer, das sei ihr Job, haben sich aber sehr gefreut. Den beiden Impfärztinnen habe ich dann die Schokoriegel für die Teeküche übergeben, das hat die ganz besonders gefreut. Sie meinten, das wäre nicht selbstverständlich, dass jemand etwas mitbringe und würde alle sehr freuen, wenn in der Teeküche etwas für die Pause liege. Also Leute: Denkt an die Verköstigung eures Impfteams. :essen:

    Mir kamen schon auf der Fahrt zum Impfzentrum die Tränen, als ich den ersten Wegweiser dorthin gesehen habe, ging weiter beim Aufklärungsgespräch mit dem Impfarzt (ich war soooo dankbar, als ich gesehen habe, wie er die Nummer der Impfstoffcharge in meinen Impfpass geklebt hat) und direkt nochmal nach der Impfung (diese immense Erleichterung!). Ich wünsche euch und uns allen, dass wir ganz bald alle- und damit meine ich gewiss nicht nur die Lehrerschaft- geimpft sein können, so wir dies wünschen und dürfen. Wir alle haben etwas weniger Angst und Sorge verdient.

    Nebenwirkungen: Kurz nach der Impfung war ein paar Sekunden ein ganz leichtes Brennen an der Einstichtstelle, danach hat sich von dort aus spürbar ein Wärmegefühl im ganzen Körper ausgebreitet. Das war richtig deutlich zu spüren, wie der Körper offensichtlich beginnt zu arbeiten. Ich habe seitdem ganz rote Wangen, wie sonst nur wenn ich Fieber habe oder im Winter von draußen reinkomme. Fieber habe ich aber nicht, es schafft nur im Körper, was ich auch merke. Ich bin etwas müde, habe zwischendurch immer mal wieder sekundenlang kurz Kopfschmerzen, Magenflauheit oder auch ein kurzes Taubheitsgefühl im einen Bein (Wade/Fuß) für ein paar Sekunden, dazu immer mal wieder Muskelschmerzen im geipften Arm. Alles nicht sehr stark, aber eben doch so spürbar, dass sehr deutlich ist, wie stark mein Körper zu arbeiten begonnen hat, was total gut zu wissen und zu spüren ist. Nachher gehe ich grillen mit Papa im Garten (gesundes Essen und so :victory:). Da werde ich mal das mit dem Funken antesten, er hat ja auch schon eine Erstimpfung mit Biontech erhalten. :pirat:

    Naja ich spreche von einer ganz bestimmten Kollegin, übrigens unter 60, die mit Risikoattest auch keinen sinnvollen Distanzunterricht gemacht hat und jetzt als dauerkrank offiziell gar nichts mehr macht.

    Wie nennt man das, samu? Ich würde sagen Grund zur Abmahnung überall außer im Beamtentum.

    Die eine Kollegin ist aber nicht repräsentativ für alle mit Risikogruppen-Attest. Bei uns sind zwei KuK seit Schuljahresbeginn im Dauerfernunterricht, ansonsten nach und nach schwangere Kolleginnen, viele, die ein Attest bekommen könnten wie ich arbeiten eh normal weiter. Ich behalte mir aber auch vor zu schauen, wie sich z. B.die Situation mit Mutationen entwickelt, ob der Impfstoff, den ich erhalte dagegen wirkt und wie sich Inzidenzen z. B.bis nach der Zweitimpfung entwickeln und würde mich ggf.rausnehmen lassen, wenn das Risiko zu groß werden würde. Die Impfung ist nunmal keine Garantie, dass man vor allen Mutationen aktuell geschützt wäre. Bei uns machen alle ihren Fernunterricht vernünftig ob nun mit oder ohne Attest.

    Ich selbst kann nicht umbuchen. Nur stornieren. Das kann man, soweit ich weiß, zwei Mal tun, dann verfällt der Anspruch. Ich bin davon ausgegangen, dass das System mir kein AZ anbieten wird, wenn aktuell sogar diskutiert wird, für die Zweitimpfung auf einen anderen Stoff auszuweichen. Das System bietet keine Auswahl an, sondern auf der Seite steht, man soll vor Ort umbuchen. Dieser Vorgang ist also so vorgesehen. Sagte mir auch die Dame an der Hotline. Wenn ich die Auswahl hätte, hätte ich natürlich den Impfstoff gewählt und Wartezeit in Kauf genommen.

    Ich möchte nach Vorgabe der STIKO geimpft werden oder bin sonst bereit zu warten. Dann kann jemand anders gerne vor, der kein Problem mit AZ hat.

    Ich wollte wirklich nur wissen, ob bei jemanden diese Umbuchung vor Ort geklappt hat.

    Tut mir leid, da habe ich offensichtlich nicht alle deine Informationen dazu aufmerksam genug gelesen. Ich weiß, dass bei uns in den nächstgelegenen beiden Impfzentren vor Ort auf Biontech umgewechselt wird aktuell, wenn AZ nicht gewünscht ist, in einem dritten Impfzentrum in der Nähe kommt man dann auf die Warteliste.

    Nur kurz als Hinweis : Dein Anspruch verfällt nicht, wenn Du 2x storniert. Nur ist dann der Vermittlungscode ungültig und Du musst einen neuen Vermittlungscode generieren. (Man kann selbst krank werden oder die Familie etc., das darf dann aber ja nicht zum Erlöschen des Impfrechts führen.)

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