Beiträge von CDL

    Die Zunahme der Fallzahlen hat etwa um den 26.3. deutlich nachgelassen, das ist das Infektionsgeschehen von Mitte März und hat nichts mit Ostern, weniger Tests, Ferien oder sonst was zu tun.

    Das sind einfach ganz normale Schwankungen im Infektionsgeschehen, die es immer mal gibt und gab und für die es tausend und keine Ursache gibt. Mag sein, dass die Zahlen nächste Woche wieder steigen und natürlich heißt das nicht, dass die Gefahr jetzt vorbei ist.

    Daraus eine "Entwarnung" zu machen, wäre Quatsch und unseriös.

    Genau so unseriös war es allerdings, die starke Zunahme in der März-Mitte über die nächsten 2 Monate hoch zu rechnen und damit Inzidenzen von 1000+ zu prognostizieren.

    Leider steigt es bei uns im Kreis langsam, aber konstant weiter. Die 200 haben wir auch schon wieder hinter uns gelassen. Das geht gerade verglichen mit dem Beginn der 2.Welle sehr sehr schnell nach oben dieses Mal (wir waren mehrere Wochen unter 50 gewesen). Insofern befürchte ich, dass wir vor Ende April die 300 schon wieder gerissen haben werden. Bei den aktuellen Tagesschritten haben wir das womöglich sogar schon bis Ferienende erreicht.

    Kollegin war am Donnerstagmorgen da. Ich habe gestern einen Termin gemacht. Mir wurden online ausschließlich Termine für AZ angeboten, erkennbar am Impfabstand von erster und zweiter Impfung.

    Auf der Seite vom Land steht die Info (31.3.), diese Termine würden umgebucht. Dies ist bei besagter Kollegin nicht passiert. AZ oder nichts war die Devise, weswegen ich nun Sorge habe, leer auszugehen, da AZ für mich nicht in Frage kommt.

    Du hast gestern gebucht, seitdem also klar ist, dass AZ nach Aufklärung nur auf eigenes Risiko erfolgt, weißt aber, dass du AZ auf gar keinen Fall nehmen würdest und in deiner Bestätigung steht als Impfstoff AZ? Dann solltest du denke ich selbst vorab umbuchen, denn es ist ja für dich schon klar, dass es in deinem Fall keine Frage der Aufklärung ist, sondern eine Frage des Impfstoff an sich und ob vor Ort umgebucht werden kann hängt ganz stark vom dort verfügbaren Impfstoff ab. Ich habe zwar gelesen, dass man sonst auf die Warteliste kommen würde, wenn das Impfzentrum nicht vor Ort umbuchen könnte, aber dann kannst du das ja auch einfach direkt selbst machen und dir und dem Impfzentrum den Zeitaufwand sparen, ebenso wie den AZ-Termin nicht jemandem vorzuenthalten, der/die sich damit sofort impfen lassen würde und so unnötig länger warten muss, sonst wäre das auch unfair finde ich.

    Wir brauchten eine Bescheinigung für die Schnelltests, nicht aber für das Impfen,

    allerdings musste man einen Ausweis vorzeigen.

    Es ist herausragend gut organisiert.:thumbup:

    Das hat mein Vater auch erzählt nach seiner Impfung. Er meinte, er wäre schon auf dem Parkplatz sehr gut in Empfang genommen worden. Nach der Abfrage ob er mobil wäre wurde ihm ein Parkplatz ein paar Meter weg vom Eingang zugewiesen, im Impfzentrum selbst war dann alles gut über farbige Markierungen am Boden nachvollziehbar und lief sehr routiniert, ruhig und menschlich aufmerksam und freundlich ab. Er war aber in einem größeren Impfzentrum, das in einer Messehalle ist (Rot am See), insofern bin ich mal gespannt, wie das in dem KIZ laufen wird, in das ich gehen werde. Das ist eigentlich einfach eine Mehrzweckhalle die die lokalen Sportvereine sonst nutzen. Und natürlich die wichtigste Frage: Wie viele Lehrkräfte sind wohl morgen mit mir im Impfzentrum zum miteinander Schnattern. ^^ (Obwohl: So ein paar Menschen von der Polizei wären vielleicht ja attraktiver als Gesprächspartner. Irgendwo muss ich ja mal Menschen jenseits des Schuldienstes kennenlernen trotz Pandemie. :verliebt: *Haarbürste suchen gehe*)

    Verstehe ich, ich habe Wochen vorher angefangen den Impfpass zu suchen :pfeifen:

    Kann ich gut nachvollziehen. Seit einigen Jahren habe ich deshalb meine Impfpass immer an der selben Stelle auf dem Schreibtisch gelagert in einem Unterlagenhalter. Im Fernunterricht habe ich zuletzt das Ding aber mal versehentlich mit einem Ordner vom Schreibtisch gekegelt und danach nur schnell zusammengestopft bzw. daneben gelegt, was rausgefallen war. Zum Glück war das jetzt eine Frage von 5min den Impfpass wiederzufinden und nebenbei die Unterlagen durchzusortieren.

    ich musste einen neuen besorgen (meiner war nicht mehr auffindbar :rotwerd:), CDL vergesse die Schulbescheinigung nicht ;), das war am wichtigsten.

    Die liegt schon im Flur bereit und kommt jetzt auch mit auf den Stapel. Geldbeutel mit Perso + Krankenkassenkarte habe ich eh morgen dabei. Das sollte also klappen.

    (Das ist wirklich wie den Gang zum Flughafen vorzubereiten. "Vergiss bloß nicht deinen Pass, sonst kommst du gar nicht erst in den Flieger." ^^ Aufgeregt ich sein.)

    Man kann im Notfall eine Pappschablone des Fußes anfertigen und die in den Schuh stecken. Ideal ist das natürlich nicht.

    Muss man gerade bei Kindern dann aber bei beiden Füßen machen. Wir haben alle zwei unterschiedlich große Füße (macht bei mir z.B. je nach Schuhmarke eine halbe bis eine Schuhgröße aus), bei Kindern kann der Unterschied durch Wachstumsphasen bedingt teilweise noch größer ausfallen als bei Erwachsenen und ist infolge des Fußwachstums besonders heikel.

    Ich habe eben meine Vorabauskunft für den Impftermin morgen ausgefüllt und merke gerade, wie die Aufregung steigt. Das ist wie zu wissen, dass ich morgen in den Urlaub fliegen würde so eine leichter Nervosität, einige Aufregung, viel Vorfreude. Zum Dank für das Impfteam, dass das auch über die Ostertage so fleißig weiterschafft habe ich ein paar Päcklen mit Schokoriegeln (schnelle Nervennahrung plus einzeln verpackt und entnehmbar) besorgt. Jetzt suche ich mal noch meinen Impfpass (zuletzt gesehen letzten September, grob weiß ich wo er liegt) und lege den bereit. Das berührt mich schon jetzt sehr, weil das so eine große Entlastung ist geimpft werden zu können. Morgen werde ich realistischerweise wohl heulen nach der Impfung vor Erleichterung (ich kenn mich...).

    DAs haben wir seit gestern wieder, trifft eben dann bloß immer die falschen, denn die dies es zuhause halten soll, lassen sich davon meist nicht abhalten. Zumal Verwandtenbesuche ein Grund ist um trotzdem raus zu dürfen. Einkaufen aber nicht :autsch:

    Hier bei uns war erheblich weniger los beim letzten Mal, insofern denke ich schon, dass das in der Summe ein Beitrag sein wird zur Kontaktredutkion. Klar gibt es dennoch einige, die das nicht abhalten wird und bei dem warmen Wetter vermutlich noch mehr, als im Dezember. Die gab es aber auch im Winter schon und die Zahl war überschaubar genug, dass die Zahlen letztlich deutlich sinken konnten.

    Iat eine Thrombose immer als solche erkennbar? Gibt's dabei verschiedene Stadien?

    Vielleicht entwickeln viele eine Thrombose und möglicherweise bleibende Schäden, die so gering sind, dass diese erstmal nicht auffallen.

    Viele Fragen, wenig Antworten.

    Vielleicht einfach nur der falsche Ort für adäquate medizinische Antworten. Wenn dich das ernsthaft umtreibt, dann besprich das mit einem Arzt deines Vertrauens. Der könnte dir womöglich einiges mehr dazu erzählen.

    Hier bei uns im Ort wird es ab kommendem Dienstag auch wieder eine Ausgangsbeschränkung in der Nacht geben. Wir sind zwar noch weit weg von den Spitzenwerten von vor Weihnachten (zum Glück), dennoch steigen die Zahlen so konstant an bei gleichzeitiger Veränderung der hauptsächlich betroffenen oder auch hospitalisierten Altersgruppen, dass ich nur hoffen kann, dass das etwas bringt. Alles in allem kann ich aber auch an der Stelle wieder nur feststellen, dass meine Kommune sehr gut reagiert. Da werden penibel Grenzen für´s Click&Meet (jetzt wieder nur Click&Collect) eingehalten ohne Tricksereien, ein stadtweites kostenfreies Testangebot für alle Bürgerinnen und Bürger wurde zuverlässig etabliert und nachdem die Zahlen weiter steigen kommt jetzt eben, wie in der Landesverordnung vorgesehen, die Ausgangsbeschränkung als nächster Schritt, während eine Bewerbung um Modellversuche strikt abgelehnt wird. Nicht, weil man keine Perspektiven für den Einzelhandel und Kulturschaffende haben wollte, sondern weil man diese wenn, dann landesweit haben will im Rahmen eines Landeskonzepts anstelle kleiner Inselvarianten, damit die Leute nicht einfach nur wild herumfahren im Land und dabei fröhlich Viren einsammeln und weiterverteilen. Dazu werden Impftermine für berechtigte kommunale Beschäftigte sowie Beschäftigte im Bildungsbereich organisiert- meine Stimme hat der OB, sollte er bei der nächsten Wahl wieder antreten. :top:

    Firelilly und Nymphicus
    Vielen Dank für Eure beiden Posts. Ich habe irgendwie den Eindruck, dass die KuKs dazu neigen alle möglichen Gefahren zu verleugnen um ja den Unterricht nicht zu gefährden. Es ist zum verrückt werden!

    Entschuldige bitte, aber wem wäre jetzt mit so einem ebenso deplatzierten, wie falschen Pauschalurteil geholfen? Vielleicht weniger pauschal aburteilen, mehr differenzieren, dann macht es auch nicht ganz so verrückt, weil die Realität nicht nur schwarz-weiß ist.

    Bei uns wird die Notbetreuung sicher wieder so voll, dass wir mindestens 3 Gruppen aufmachen müssen.

    Dürfte leider an den meisten Grudnschulen und auch in den meisten Kindergärten eher die Regel sein, als die Ausnahme. Bei uns waren zuletzt 5 SuS in der Notbetreuung, nicht, weil die Eltern sie nicht zuhause hätten lassen wollen, aber weil aus diversen Gründen der Fernunterricht bei denen gar nicht funktioniert hat, so dass sie letztlich dauerhaft einbestellt wurden und unter Aufsicht in der Schule am Fernunterricht teilnehmen, damit sie nicht "verloren gehen".

    Gestern Abend noch bei der Tagesschau gelesen : Die Stiko empfiehlt jetzt allen unter 60, die bei der Erstimpfung AZ bekommen haben für die Zweitimpfung einen mRNA-Impfstoff zu wählen. Bin grad am Handy, deshalb ohne Link/genauen Text, nur als erste Info.

    Die letzte Meldung war: Schule für Alle nach den Osterferien. Klar war da nix.

    Kretschmann auch nicht besser als Eisenmann.

    Na ja, ganz so war die Ansage aber seit den Wahlen auch schon längst nicht mehr. Es war sehr deutlich, dass Inzidenzen jetzt wieder eine Rolle spielen und ernsthaft mit einbezogen werden ebenso wie die Ansteckungen in Kitas und Schulen zuletzt, insofern war es zumindest recht naheliegend, dass es nach den Ferien nicht direkt mit Wechselunterricht für alle weitergehen würde und dies frühestens kommen würde, wenn die Testangebote des Landes tatsächlich stehen und auch eine Entscheidung zur Teststrategie (freiwlllig oder verpflichtend, täglich, 2x wöchentlich,...) gefallen ist. Kretschmann ist deutlich besser als Eisenmann es war. Das bringt deutlich mehr Ruhe ins Kultusressort. Bei Eisenmann hätten wir erst zwei Tage vor Ferienende erfahren, dass es doch auf reine Distanz rausläuft weitestgehend, weil sie es nicht hätte einsehen wollen, dass es nicht zumindest im Wechselunterricht für alle gehen sollte.

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